Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall
 
Aktuelles vergangener Tage



14.01.2012

Starkes Turnier bei Kocher-Jagst

„Es wird mal wieder höchste Zeit für einen Turniersieg“ – das waren Peters Worte im letzten Training vor dem traditionell am ersten Januar-Wochenende stattfindenden Armin-Wirth-Cup der Schiedsrichtergruppe Kocher-Jagst. Keiner in der Gruppe kann sich so recht an den letzten erinnern – und mit einer schlagkräftigen Truppe wollten wir dies in Neuenstadt am Kocher ändern.
Gleich im ersten Spiel wartete mit den Schiris aus der Gruppe Künzelsau ein schwerer Gegner. Doch vor allem dank einer starken Abwehrleistung reichte es zu einem souveränen 2:0. Überhaupt war Torhüter Selli am heutigen Tag nur sehr schwer zu bezwingen. Auch in den weiteren Gruppenspielen gegen Öhringen (0:0), unsere Nachbarn aus Backnang und den Gastgeber Kocher-Jagst (jeweils 1:0) stand hinten die Null.
Bevor jedoch der Ruf als Minimalisten aufkommen konnte, zeigten sich gegen die zweite Mannschaft aus Waiblingen auch die Angreifer von ihrer besten Seite. Gegen das Team, das mit Bundesliga-Schiedsrichter Marco Fritz einen echten Star in seinen Reihen hatte, gelang uns ein 5:0-Kantersieg. Im letzten Gruppenspiel machten wir dann mit vereinten Kräften den Gruppensieg perfekt und besiegten mit der Mannschaft aus Vaihingen/Enz einen echten Hochkaräter – am Ende hieß es 4:2.
Zu später Stunde stand dann also die K.O.-Runde an. Das Weiterkommen im Viertelfinale hatten wir vor allem Marco Fischer zu verdanken, der mit seinem Hattrick gegen die Ludwigsburger Mannschaft ein knappes 3:2 ermöglichte.
Das Aus kam dann – wie sollte es anders sein – im Neunmeterschießen. Nach hartem Kampf gegen den engagierten, mitunter auch ruppigen Gegner Nürtingen erzielte Marco Zauner Sekunden vor der Schlusssirene den umjubelten 2:2-Ausgleichstreffer. Doch das nützte nichts: In englischer Tradition versagten vier der fünf Schützen vom Neun-Meter-Punkt die Nerven und so war die Enttäuschung groß, dass es auch dieses Mal wieder nichts mit einem ersten Platz werden sollte.
Ein schöner Trost war aber der dritte Platz, den wir uns im Neunmeter-Platzierungsschießen gegen die Öhringer sicherten. Nach einem spannenden Finale hieß der Sieger am Ende völlig verdient Nürtingen.
Für Schwäbisch Hall am Ball: Christian Jahnel (3 Tore), Lukas Bubeck, Marco Schmauß, Marcel Fischer (Torwart), Marco Fischer (7), Marco Zauner (4), Manuel Schmauß (1), Lars Krimmer (1), Simon Schnause (1), Julien Jung (1).

Lars Krimmer



14.01.2012

Drei Haller Referees für die Schiedsrichtergruppe beim Schwäbisch Haller Dreikönigslauf am Start

Am Freitag, den 6. Januar 2012, stellte die Haller Schiedsrichtergruppe bereits zum 4. Mal in Folge ein Team bei der 27. Auflage des Stadtlaufs. Trotz nass- kalten Wetters ließen sich die tapferen Läufer Joachim Giersch, Simon Schnause und Christian Jahnel nicht vom Start abbringen. Wie jedes Jahr waren 10 Km in zwei Runden auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt zurückzulegen.
Nachdem sich unsere Läufer gefunden hatten ging der Lauf auch schon los. Als erster unserer drei Starter kam Christian Jahnel mit einer persönlichen Zeit von 45 Minuten und 25 Sekunden ins Ziel. Dies bedeutete Platz 179 in der Gesamtwertung und Platz 36 in der männlichen Altersklassenwertung MAK 20. Simon Schnause folgte mit einer persönlichen Zeit von 47:28 Minuten (Platz 249 gesamt, Platz 48 MAK 20) und Joachim Giersch mit einer persönlichen Zeit von 51:24 Minuten (Platz 380 gesamt, Platz 62 MAK 45). Als Team landete die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall auf Platz 43.
Völlig ausgepustet nahmen die drei Läufer eine warme Dusche und gönnten sich anschließend eine wohltuende Massage in der Hagenbachhalle. Zu guter Letzt wurde in vertrauter Runde noch ein kleiner Imbiss mit Getränk zu sich genommen. Als Fazit kann gesagt werden, dass alle drei Läufer ein sehr gutes Resultat erreicht haben. Der TSG Schwäbisch Hall gilt ein herzliches Danke schön für die sehr gute Organisation.



25.12.2011

Dienstagstrainiererweihnachtsfeier am 13.12.2011

Traditionell werden an einem der beiden letzten Dienstage vor Weihnachten bei den Haller Schiris weder Runden im Stadion gedreht noch schweißtreibende Dehnübungen oder mühsame Sprints praktiziert. Auch das runde Leder bleibt an diesem Dienstag im Ballschrank, wenn Micha die ganze Truppe zur Weihnachtsfeier ins Lemberghaus einlädt. Einige Dinge sind in diesem Jahr neu, denn als alle den Weg durch den Wald gefunden haben, wird zunächst das mitgebrachte Wichtelpäckchen auf den eigens hierfür vorgesehenen Gabentisch gelegt. Nach Volkers Grußworten lässt Heiko in seinem Jahresrückblick die schönsten und spektakulärsten Momente des vergangenen Jahres noch einmal aufleben. Unterbrochen wird die Rückschau durch das wie immer von der Lembergcrew hervorragend zubereitete Essen inklusive Nachtisch (hierfür insbesondere ein großer Dank an Heide Wild).
Nachdem alle satt sind, folgt die nächste Neuerung - das Christkind hat sein Erscheinen nämlich nur unter der Bedingung zugesagt, dass die Haller Schiris es mit Weihnachtsliedern empfangen. Nunja, anspruchsvoll scheint es ja nicht zu sein, denn das Christkind gibt sich mit den beiden mühsam aus dem Gedächtnis vorgetragenen Strophen zufrieden und hat - nach einer Anekdote zu fast jedem Anwesenden - für alle eine neue Regenjacke dabei. Dass man aber himmlischen Wesen nie eine gelbe Karte zeigen sollte, muss Knut am eigenen Leib spüren. Das Christkind hat sich extra für ihn die Rute von Knecht Ruprecht ausgeliehen.
Für die mit Abstand meisten Einsätze 2011 erhalten Erik Kronmüller, Sebastian Früh und Felix Staudenmayer noch einen Extrapreis. Felix darf gleich nochmal zugreifen, führt er doch die Liste der Trainingsfleißigsten vor Lukas Bubeck, Lars Krimmer und Heiko Leipersberger an.
An Spannung kaum zu überbieten ist abschließend die Übergabe der Wichtelpakete. Jeder darf sein Präsent vor allen auspacken, und bei den kleinen Geschenken an die Kollegen sind Artikel zur Körperpflege am meisten vertreten. Aber auch Kalender und Hochprozentiges sind des Öfteren in den hübsch dekorierten Verpackungen, den Vogel schießt aber das einzige Kleidungsstück in der Verlosung ab, welches Lars sogleich anprobieren darf (siehe Fotos).

Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall wünscht auf diesem Wege besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr 2012.

                        Heiko Leipersberger



03.12.2011

SRG Schwäbisch Hall belegt den 8. Platz

Die Schiedsrichter der Gruppe Schwäbisch Hall nahmen am Freitag, 02.12.2011 am Behördenfußballturnier der JVA Schwäbisch Hall teil. Da die Unparteiischen auf viele ihrer Stammspieler verzichten mussten, war leider in der Vorrunde kein Platz unter den ersten zwei zu erreichen. Deshalb ging es nur ins Spiel um Platz 7 und 8. In diesem hatten wir eindeutig mehr Spielanteile. Leider fiel unglücklich durch einen späten Eckstoß der Treffer zum 0:1, welches auch der einzige Treffer in einem spannenden Spiel war.
Trotz eines 8. Platzes ließ man sich die gute Laune nicht verderben. Alle Beteiligten hatten viel Spaß und es ging auf dem Spielfeld immer fair zu.

Für die SRG Schwäbisch Hall waren Michael Haug(Tor), Marco Schmauß (1 Tor), Lukas Bubeck (1 Tor), Okan Tuncel, Timo Bach und Dominik Kinderknecht am Start.



01.12.2011

Harmonische Jahresfeier in Rieden - Johann Keiner 25 Jahre Schiedsrichter

Zum jährlichen Schiedsrichterabend der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall folgten rund 130 Gäste am 25.11.2011 der Einladung von Uwe Fischer ins Vereinsheim des SV Rieden. Obmann Volker Stellmach eröffnete die Feier mit einer kurzen Begrüßung und gleichzeitiger Aufforderung an die Gäste, sich an das von der Metzgerei Held und dem SV Rieden zubereitete und hervorragend schmeckende Essensbuffet zu begeben. Nach der Stärkung folgten Grußworte. Einerseits -leider zum letzten Mal - von Bezirksvorstand Wolfgang Hecker, andererseits vom Vorstand des gastgebenden Vereins, Christoph Hartmann. Dass im Jahr 2011 allerhand in der Schirigruppe passiert ist, bekamen die Anwesenden zunächst von Obmann Stellmach, anschließend von „Abt Stefan und seinen Schirimönchen“ – einer amüsanten, musikalischen Darbietung der Trainingsgruppe zu hören. Vielen Dank an dieser Stelle an Lars Krimmer für die Konzeption und Ann-Christin Jung für die letztliche Umsetzung des Theaterstückes.
Rolf Baumann, kommisarischer Verbandsschiedsrichterobmann, ließ es sich nicht nehmen, in seiner Heimatgruppe verdiente Kameraden zu ehren – natürlich überbrachte auch er seinen Dank des wfv an alle Schiedsrichter und ihre Familien. Bei den Ehrungen stach die Auszeichnung für Johann Keiner (SV Großaltdorf) heraus, der für 25 Jahre die Nadel in Gold ans Revers geheftet bekam. Die Brüder Tamer und Veli Hekim (ebenfalls SV Großaltdorf) legten 1991 gemeinsam die Schiedsrichterprüfung ab und wurden folglich mit dem silbernen wfv-Pin bedacht. Helmut Rup vom TSV Neuenstein ist –obwohl schon länger SR in anderen Gruppen – seit 1996 Mitglied der Haller Gruppe und erhielt folglich den Pin in Bronze. Allen Geehrten herzlichen Glückwunsch.
Nach der mit Tombolaverkauf und Bescherung der Kinder überbrückten Pause folgte ein weiteres Highlight des Abends. Bauchrednerin Ursula Seitz (www.bauchrednerin.eu) aus dem Jagsttal sorgte mit ihrem fast einstündigen Programm zusammen mit ihrer Puppe Rudi für unzählige Lacher unter den Gästen. Der quirlige, freche Kerl wusste nämlich erstaunlich gut über sein Publikum Bescheid und so wurden einige Haller Schiedsrichter aber auch manch Ehrengast ziemlich aufs Korn genommen.
Bevor Volker Stellmach die reichlich vorhandenen Tombolapreise einzeln verloste, wurden Günter Schumm (TSV Michelbach/Bilz) und Helmut Weikum (TSV Dünsbach) für über 500 geleitete Spiele, sowie Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) für über 750 Spielleitungen mit einem kleinen Pokal ausgezeichnet.
Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bedankt sich beim SV Rieden (insbesondere Bernd Eisenmenger) für die hervorragende Unterstützung bei der Jahresfeier, bei der Metzgerei Held fürs das vorzügliche Essen sowie bei allen Firmen und Spendern, die uns bei der Tombola unterstützt haben.

      Heiko Leipersberger



08.09.2011

Jung-SR-Lehrgang in Ruit vom 03.08- 05.08.2011

Zusammen mit einem Öhringer Kollegen machten wir (Marco Schmauß und Lukas Bubeck) uns an einem schönen Mittwochmorgen zu Dritt auf den Weg nach Stuttgart. Nach kurzem Aufenthalt am Bahnhof und gestärkt mit einem Frühstück ging es weiter Richtung Sportschule Ruit.
In Ruit angekommen, bezogen wir nur ganz kurz unsere Zimmer, ehe es zur Begrüßung der Lehrgangsleiter Reiner Bergmann und Heinz-Werner Zwicknagel ging. Schon hier kam man mit anderen Schiedsrichtern ins Gespräch und tauschte bereits hier erste Erfahrungen aus. Danach ging es zusammen zum Mittagsessen. Daraufhin folgte die erste Schulungseinheit: H.W. Zwicknagel ging mit uns auf den Platz und stellte Szenen nach, die man als Schiedsrichter clever und geschickt lösen musste. Besonders hier kamen interessante Diskussionen zustande, das zeigt, dass alle Teilnehmer interessiert und mit voller Konzentration bei der Sache waren. Nach dem Abendessen mussten wir eine schriftliche Regelprüfung ablegen, die wir beide souverän bestanden. Danach hieß es zum Entspannen in das Schwimmbad und die Sauna gehen ;).
Nachdem uns H.W. Zwicknagel am Abend zuvor verlassen musste, „marschierten“ wir nach dem Frühstück per Fuß nach Nellingen ins Stadion, um die Leistungsprüfung durchzuführen. Zu den Besten gehörend, nahmen wir ausgepowert per S-Bahn die Abkürzung zurück. Mit dem Mittagsessen im Bauch hörten wir uns das gestik-und mimikreiche Referat „Beurteilungskriterien für Torchancenverhinderung“ an. Es folgten weitere Schulungseinheiten. Neu mit dabei war Michael Karle, der H.W. „vertrat“. Nach dem Abendessen sprach man sich zu einem „Kick“ ab, bei dem alle Spaß hatten. Beim gemütlichen Zusammensein mit den Lehrwarten ließ man den Tag ausklingen.
Am letzten Tag beschäftigten wir uns noch mit dem Thema „ Rund um den Strafstoß“, das wir in einzelnen Gruppen bearbeiteten und unsere Ergebnisse vorstellen mussten.
Anschließend traten wir die Heimreise an und verabschiedeten uns von den Lehrgangsleitern und den neu gewonnen Freunden, mit denen wir noch immer engen Kontakt haben.
Das Fazit der Lehrgangsleiter und der Teilnehmer fiel durchweg sehr positiv aus, dem wir uns nur anschließen konnten. Wir lernten zu dem einiges Neues dazu. Ein Dankeschön geht auch an unsere Gruppe, die uns das Vertrauen gegeben hat, uns auf diesen Lehrgang zu schicken.

Lukas Bubeck



24.08.2011

Bergwandern 2011

Zehn Kameraden machten sich am frühen Freitagmorgen des 22. Juli auf, um die bereits 28. Bergwanderung anzugehen.
Man traf sich wie immer zum Frühstück bei Breiters und nahm eine kleine Stärkung in Form von Kaffee, einigen Kurzgetränken und Bretzeln zu sich, bevor man die über 400km-lange Fahrt in die weit entfernten Stubaier Alpen antrat und Klaus und Brigitte sich an den Bodensee, ihrer zweiten Heimat, aufmachten.
Nach einer kurzen Pause auf einem österreichischen Rasthof, wo man den meckernden Manager loswerden musste, der sich über unsere mitgebrachten Speisen beschwerte, kam man auch schließlich am Parkplatz bei Neustift an, von wo aus wir den Anstieg zur Dresdner Hütte (2308m) angingen. Kurz Autos umparken, schon ging es los. Etwas bewölkt aber dafür ohne Niederschlag ging es im schönen Panorama stetig bergauf. Nach zwei Stunden erreichten die Wanderfreunde schließlich die Dresdner Hütte, wobei „Hütte“ in diesem Fall nicht so wirklich passt… Uns erwartete eher ein Hotel, als ein uriges Berghaus mit Matratzenlager. So bezog man eben in Stockbetten Quartier, hatten warmes Wasser, Strom und sogar WLAN. Letzteres kam insbesondere unserem IT-Spezialisten Ramon zugute. Einige immer noch Wanderhunrgige um Marcos Vater Klaus nutzten die frühe Ankunft noch für eine kurze Tour und liefen die einstündige Rundtour zum Egenensee ab. Bei „Schwimmen“, „Binokel“ und dem ein oder anderen „Absacker“ ließ man es sich im warmen Aufenthaltsraum gut gehen. Hierbei wurde uns das Weizen der Firma „König Ludwig“ serviert, was Hugo den neuen Spitznamen „König“ einbrachte, wie er fortlaufend auch des Öfteren genannt wurde. Zu späterer Stunde ging man nach und nach auf die Zimmer. Hierbei war eine Trennung der Zimmer zwischen jung und alt erkennbar. Leider war „Schnarcher“ Tamer noch im jungen Zimmer und gab nachts den ein oder anderen Ton von sich, was Felix zu mehreren Tritten gegen sein Bett veranlasste.
Am nächsten Tag war eigentlich schlechtes Wetter angesagt. Man hatte aber Glück und wanderte zunächst zur Sulzenauer Hütte. Davor musste man über das Beiljoch, das über 2600 Meter liegt und einer gespenstischen Landschaft gleicht. Mehrere Wanderer hatten hier Steine übereinander gestapelt und so entstand eine beeindruckende Atmosphäre. Es soll hierbei noch erwähnt sein, dass es sich Bergführer Tamer nicht nehmen ließ, auch einen Steinhaufen zu bauen. Über die Bedeutung dieser Haufen wurde heftigst spekuliert, jedoch ist man zu keinem Ergebnis gekommen. Es scheint aber eher unwahrscheinlich zu sein, dass dort oben Leichen begraben sind,
Kurze Rast in der Sulzenauer Hütte, schon ging es auch schon weiter. Dieses mal über das Niederl zur Nürnberger Hütte, unserem nächsten Tagesziel. Das Niederl war bereits das zweite Joch, das man bezwingen musste. Oben war sogar ein Gipfelkreuz. Marco und Maxi stürmten voraus und erreichten aus erster das luftige Ziel. Oben riss der Himmel auf und entschädigte für die anstrengende Klettertour. Ungewohnt philosophische Töne wurden angeschlagen.
Der Abstieg zur Nürnberger Hütte war auch noch mal sehr beschwerlich. So ging es wie schon beim Aufstieg über mehrere Klettersteige hinab.In der Nürnberger Hütte angekommen setzten sich die meisten nach diesem langen und anstrengenden Tag erstmal hin und trudelten dann nach und nach im gemütlichen Aufenthaltsraum ein. Wir waren nicht die einzigen Gäste, so waren im Nebenraum ein paar „lärmende“ Engländer zu Gast, die uns doch sehr mit ihrer immer gleich scheinenden Musik zusetzten. Später am Abend wurde sogar ein Preis in Form eines Weizens ausgesprochen, wenn man diesem Gefiedel ein Ende bereitete. Leider fand sich keiner, so ging es gemächlich hoch in die Zimmer und zurück zu Tamers -nun etwas leiser gewordenem- Geschnarche.
Von einer Herde Schafe geweckt, machte sich die zehnköpfige Gruppe nun auf zum letzten Abstieg. Von leichtem Schneefall und eben dieser Herde Schafe begleitet kam man schließlich dem Tal und der Alm näher, in der man eine kurze Rast einlegen wollte. Diese war leider zu, so trank man unten in Ranalt, wo die Autos standen noch ein Getränk.
Auf dem Heimweg kehrte man schließlich noch ein letztes Mal in eine gemütliche Wirtschaft ein, ehe man dann bei Zauners in Bühlertann auseinander strömte.Einen Dank gilt einmal sehr unserer Bergziege Tamer, der nicht nur alle heil hoch und runter, sondern auch hin und zurück gebracht hat. Auch dem anderen Fahrer Ramon sei gedankt. Maximilian Messner



10.08.2011

Aufstiegsfeier

Unlängst feierten Marco Zauner und Friederike Straub ihre Aufsteigsfeier im Garten bei Zauners. Während Marco von der Landes- in die Verbandsliga aufstieg, schaffte Friedi gar den Sprung auf die DFB-Liste und darf fortan Spiele der zweiten Frauen-Bundesliga assistieren. Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall gratuliert den beiden recht herzlich zu diesen Erfolgen und wünscht einen guten Einstieg in ihre neue Aufgaben.



10.08.2011

Spalier stehen

Das Ja-Wort gaben sich unser Referee Knut Krimmer (TSV Eutendorf) und seine Kathrin am 06.08.2011 in der Comburg in Steinbach. Trotz einiger Schiedsrichteransetzungen, ließen es sich ein paar Kameraden nicht nehmen, mit einem kleinen Spalier dem frisch vermählten Paar nur das Beste für ihren weiteren Lebensweg mitzugeben.



25.07.2011

„Das beste draus gemacht“ – Bericht über die Familienwanderung am 17.07.2011

„Sie wird kaum wahrgenommen, von denjenigen, die über sie fahren, und kaum übersehen, von denjenigen, die sich unten im Tal befinden“ – so beschreibt ein Informationsflyer die Kochertalbrücke bei Geislingen am Kocher. Die Entstehungsgeschichte der mit 185m zweithöchsten Autobahnbrücke Europas, die Ende der 1970er Jahre ein großes Hindernis im Straßennetz unseres Kontinents beseitigte, bildete den Startschuss und zugleich kulturellen Rahmen der diesjährigen Familienwanderung der SRG Schwäbisch Hall. Rund 40 Teilnehmer trafen sich zur Frühschoppenzeit im Bürgerhaus zu Geislingen unmittelbar unter dem imposanten Bauwerk und bekamen nach einer kurzen Einführung im Brückenmuseum durch Frau Horch (mit teilweise makabren Fakten) einen wirklich interessanten Film über die dreijährige Bauphase zu sehen.
Für den ersten morgendlichen Hunger hielt Organisationschef Uwe Fischer vor dem Museum ein Handvesper mit Brezeln, Wurst und Käse bereit und die Wanderung konnte bei mittlerweile leicht einsetzendem Nieselregen beginnen.
„Sie schöpft ihre Eleganz und Anmut aus dem Respekt gegenüber der Landschaft, die sie überspannt“ - von diesem Zitat aus der Broschüre konnten sich die Wanderer schon auf der ersten Laufetappe Richtung Cröffelbach überzeugen. Zunächst sah man den Zufluss der Bühler in den Kocher und mit der Kochertalbrücke im Rücken bog man ein in die malerische Landschaft entlang der Bühler.
Auch der nun stärker werdende Regen war zunächst kein Problem, denn alle Teilnehmer verfolgten am Vortag vorsorglich den Wetterbericht und packten Schirme, Regenjacken sowie sonstigen Nässeschutz im den Rucksack. Nach etwa 4 Kilometern Wanderstrecke hatte das mobile Versorgungsteam um Marco Zauner und Stefan Weiss in Cröffelbach bereits den kleinen Pavillon aufgeschlagen, unter den sich während der zweiten Rast die meisten drängten. Nach der Stärkung führte die mit ca. 6 km längste Etappe der Wanderung nach einem kurzen Anstieg auf einen Teil des Energielehrpfades der Gemeinde Wolpertshausen. Auf dem Höhenweg durch den Wald in Richtung Unterscheffach gab es diverse Informationen zu den Themen „Wasserkraft“ und „Holz als Naturbaustoff“. Bedingt durch den nicht mehr aufhörenden Regen hielt man sich an den Schautafeln jedoch nur kurz auf und beschloss am eigentlichen Zwischenziel in Unterscheffach, die Wanderung an dortiger Stelle abzubrechen, und den Ausklang nicht am unüberdachten Grillplatz in Oberscheffach durchzuführen.
Glücklicherweise erklärte sich Familie Schust spontan bereit, für das abschließende Grillen die heimische Garage zur Verfügung zu stellen. Kurzerhand wurden also die Fahrzeuge vom Startpunkt in Geislingen bzw. vom Ziel in Oberscheffach geholt und ein Autokorso nach Vellberg gestartet.
Die mitgebrachten Biergarnituren wurden in der Garage aufgestellt, eine Konstruktion für die Grillüberdachung ausgetüftelt und die Bühlerzeller „Meisterbruzzler“ Uwe und Stefan warfen die ersten Steaks und Würste auf den Rost. In gemütlicher Runde ließ man sich das zubereitete Grillgut schmecken und ein trotz des Regens schöner und von Uwe sehr gut organisierter Ausflug ging mit der vorgezogenen Verabschiedung unseres Gastschiris Fajar zu Ende.
Die SRG Schwäbisch Hall bedankt sich bei Familie Schust für die spontane Bereitschaft, die Garage für den Grillabschluss zu nutzen, bei allen Aufräumern am Ende sowie bei Frau Horch für die Führung im Brückenmuseum.

Heiko Leipersberger



09.07.2011

Strafstoßschießen führt wieder einmal zum Aus

Haller Schiris erreichen 5. Platz beim Turnier der SRG Backnang
Vorneweg: Der Versuch unserer Freunde aus Backnang, nach längerer Pause wieder ein Turnier für SR-Mannschaften auf die Füße zu stellen, kann durchaus als „sehr gelungen“ bezeichnet werden. Großes Kompliment und vielen Dank an das Backnanger Organisationsteam um „Max“ Keller.
Vom perfekten Fußballwetter, das sich den elf anwesenden Teams am 02.07.2011 auf dem Kunstrasen in Sulzbach/Murr bot, über den reibungslosen Verlauf des Wettbewerbs ohne größere Wartezeiten bis hin zu sehr guten Schiedsrichterleistungen – es gab keinerlei Kritikpunkt, so dass der Wunsch nach einer Wiederholung im nächsten Jahr schon heute ausgesprochen werden muss.
Wie es sich für einen guten Gastgeber gehört, überließen uns die Backnanger im ersten Spiel auch gleich die drei Punkte. Dabei war der 1-0 Endstand quasi schon mit dem ersten gelungenen Angriff nach nicht einmal einer Minute hergestellt. Marco F. passte von außen in die Mitte, Marco S. ließ geschickt durch und der aufgerückte Julien brauchte nur noch einzuschieben. Weitere Tore verhinderten der in einigen Situationen stark reagierende Keeper des Gegners sowie das noch fehlende Zielwasser, am Ende brachten die Backnanger aber unsere teilweise noch unsortierte Hintermannschaft nicht wirklich in große Gefahr. Von Coach Marco Z. nun besser eingestellt, präsentierten wir uns gegen Waiblingen wesentlich stabiler, ließen hinten nichts zu und siegten erneut mit dem knappsten aller Fußballergebnisse. Etwa zur Spielzeitmitte hatte Marco S. seinen gleichnamigen Sturmpartner in Szene gesetzt, der überlegt den Torwart verlud. Dritter Kontrahent in unserer Sechsergruppe war das ebenfalls noch unbesiegte Team aus Kocher-Jagst. In den Anfangsminuten ein regelrechtes Offensivspektakel, denn gleich zu Beginn verwertete Marco S. eine Flanke des anderen Marco volley zur Führung, unmittelbar darauf glichen die Unterländer etwas glücklich aus. Nach der erneuten Führung durch Lukas‘ präzisen Distanzschuss in der dritten Minute drückte die Wirth-Truppe auf den erneuten Ausgleich, doch die Schussversuche wurden durch die kampfstarke Abwehr entweder abgeblockt oder von Torwart Marcel bei seiner ersten ernsthaften Prüfung im Turnier an den Querbalken gelenkt. Die Entscheidung zu unseren Gunsten besorgte der „nachnominierte“ Micha, als er einen exakt getimten Steilpass von Lukas hart bedrängt zum 3-1 über die Linie drückte. Die ersten Punkte auf unserer Erfolgswelle ließen wir gegen die ebenfalls starken Nürtinger liegen. Beim torlosen Remis auf hohem Niveau mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten waren beide Keeper mit einigen guten Aktionen überragend. Pech hatte unser „Weitschuss-könig“ Lukas mit einem Heber vom eigenen Strafraum, den der Nürtinger Goalie mit Mühe über die Latte brachte. Gegen die heute etwas unglücklich agierenden Ludwigsburger taten wir uns anfangs sehr schwer und mussten durch einen abgefälschten Freistoß erstmals einen Rückstand hinnehmen. Nach gefühlten 10-1 Torchancen für uns setzte Basti schon in der Schlussminute Goalgetter Marco F. ein, der zum Ausgleich traf. Pressewart Heiko notierte das 1-1 bereits als Endergebnis, doch der Schiri fand Gefallen am Spiel und die von ihm gewährte Nachspielzeit nutzte Marco F. nach Pass von Manuel zum 2-1 Siegtreffer.
Mit 13 Punkten und 7-2 Toren war man Gruppenerster und der Vierte (jedoch punktgleich mit dem Gruppenzweiten) der anderen Gruppe, Vaihingen/Enz wartete in der Runde der letzten Acht auf uns. Wie schon Anfang des Jahres beim Kocher-Jagst-Turnier erwies sich dieses Team als harte Nuss und extrem unbequemer Gegner. Als Beleg hierfür sei das frühe Gegentor genannt, in dessen Folge wir uns nur schwer Chancen erspielen konnten. Im Gegenteil, denn Marcel, unsere „Katze“ im Tor (?siehe Bericht Beachvolleyball) musste mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um uns überhaupt im Match zu halten. Ein schlampig ausgeführter Freistoß der Vaihinger und ein Torwartfehler, der Manuels Schuss nicht festhalten konnte (Wer sonst, als Marco F staubte ab) rettete uns zwei Minuten vor Ende in den Shoot-Out. Wie schon häufig sollte sich diese Form der Spielentscheidung für uns nicht als günstig erweisen. Während unser entscheidender Fehlschuss an die Latte klatschte, trudelte ein Versuch der Vaihinger vom Innenpfosten auf Linie entlang noch in den Kasten. Mit dem 5-6 n.N. scheiterten wir kurioserweise wie alle Teams aus unserer Gruppe an den Gegnern der Parallelstaffel.
Das Turnier war damit aber noch nicht zu Ende, denn alle Platzierungen wurden in der Trostrunde von der Strafstoßmarke ausgeschossen. So ging es im ersten Schießen erneut gegen Nürtingen, nach dem Sieg in diesem Duell gegen Waiblingen. In den beiden Schießen bewiesen wir, dass wir die Materie Neunmeter durchaus beherrschen. Denn beim bis zum Ende ausgetragenen 5-1 über Nürtingen als auch beim 8-7-Krimi gegen Waiblingen nach insgesamt 24 Schützen sicherten wir uns den 5. Platz. Garant hierfür war hauptsächlich unser Keeper Marcel, der mit seinem „Herumgekasper“ auf der Linie in Fifa11-Manier die Gegner reihenweise aus dem Konzept brachte, insgesamt 6 Strafstöße abwehren konnte und wie Stefan und Marco S. alle seine Neunmeter eiskalt verwandelte. Mit einem neuen Trainingsball und einem Weizenfass traten wir die kurze Heimreise an.
Die kurzfristige Enttäuschung über das Ausscheiden ohne Niederlage war relativ schnell verflogen, u.a. auch deswegen, weil unser Viertelfinalgegner Vaihingen das Turnier letztlich verdient gewann. Für Hall spielten: Torwart Marcel Fischer (3 Neunmeter), Lukas Bubeck (1 Tor/1 Neunmeter), Michael Haug (1/2) Marco Schmauß (1//4) Sebastian Früh (0/0), Manuel Schmauß (0/0), Stefan Weiss (0/4), Julien Jung (1/0) und Marco Fischer (5/3). Coach: Marco Zauner

        Heiko Leipersberger



30.06.2011

Beachvolleyball- Turnier TURA Untermünkheim
„Katzen“ holen respektablen vierten Platz.


Fast schon traditionell nahm die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 26.06.2011 bereits zum vierten Mal am Beachvolleyball- Turnier des TURA teil. Dieses fand im Rahmen der Sportwoche statt. In den Jahren von 2008 bis 2010 konnte man sich jedes Jahr verbessern. Zu Beginn war es noch bewölkt, aber dennoch angenehm zu spielen. Die Temperatur stieg jedoch, sodass es zum Schluss fast zu warm war zu spielen. Ein Spiel dauerte 12 Minuten. Nach 6 Minuten wurden die Seiten gewechselt. Es standen sich jeweils zwischen 4 und 6 Leute gegenüber. Eine 5er und eine 4er Gruppe, in welcher unsere Jungs spielten, waren gebildet. Das Haller Team trat dieses Jahr mit einer extrem jungen Truppe an. Keiner der teilnehmenden hatte bereits die Volljährigkeit erreicht. Im 1. Spiel standen den Haller Jungschiedsrichtern die ebenfalls traditionell antretenden „Jedermänner“ gegenüber. In diesem Spiel hatte man sich nach schwacher Anfangsphase kontinuierlich gesteigert. Unser Team sprang wie „Katzen“ nach den Bällen. Nach 12 Minuten ertönte dann die erlösende Hupe. Trotz einiger Durchhänger sprang am Ende ein 21:16 Sieg gegen die ü 50- Turner des TURA heraus. Allerdings konnte nach Christis Motivationsansprache vor dem Spiel, auch nichts mehr schief gehen. Im 2. Spiel gegen „Side & High Kicks“ fehlte die nötige Cleverness. Beide Mannschaften boten ein knappes Spiel. Jedoch wurde eine 3- Punkte Führung seitens der „Katzen“ durch 3 Fehler leichtsinnig aus der Hand gegeben. Am Ende stand eine 17:21 Niederlage für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zu Buche. Da die anderen Mannschaften der Gruppe für die Haller spielten, bot sich noch immer die Chance, eine gute Platzierung zu erzielen. Vor dem 3. Spiel traf Edelfan und TURA Urgestein Gierschi ein, der prompt gute Laune in die Mannschaft brachte. Durch Schnitzel mit Pommes gestärkt und voller Tatendrang ging man ins 3. Gruppenspiel gegen den alten Konkurrenten „Magic Topspin“. Es entwickelte sich ein Spiel auf gutem Niveau. Die Gegner hatten klasse Männer in ihren Reihen. Der Spaß war unserem Team anzumerken. Jedoch wurde die zwischenzeitliche Führung leichtsinnig vergeben. Mit der letzten Aktion des Spiels verlor man gegen die Tischtennis- Mannschaft des TURA. Nach Aufschlag Lukas wurde der Ball mit der Netzkannte zurück gespielt, was die Entscheidung bedeutete. Damit war die Gruppenphase beendet und unsere Mannschaft qualifizierte sich für das Spiel um Platz 3. Jedoch war nicht klar, wie dies im Hinblick auf die bisherigen Ergebnisse, zu Stande kam. Mit dem Motto „Sieg oder Spielabbruch“ ging man in diese Partie. Die „Sandmänner“ streuten wohl etwas zu viel einschläfernden Sand in die Augen unserer Jungs, sodass diese als Verlierer vom Feld gingen. Der Gegner hatte sehr starke Spieler in seinen Reihen, sodass vor dem Spiel schon wenig Hoffnung bestand. Jedoch spielte unsere Mannschaft gut und zeigte einen starken Teamgeist. Als Fazit bleibt zu sagen, dass unsere junge Mannschaft ein gutes Turnier gespielt und in Folge dessen einen guten 4. Platz erreicht hat. Leider erfolgte nach dem letztjährigen 2.Platz, dieses Jahr keine Verbesserung auf den 1. Alle vier motivierten sich gegenseitig und hatten sehr viel Spaß. Durch Vermeiden der ein oder anderen unglücklichen Aktion wäre eventuell eine bessere Platzierung drin gewesen. Ein Dank gilt dem TURA Untermünkheim, der dieses Turnier einmal mehr super organisierte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Nach den Spielen ließ man den gelungenen Tag mit einem kalten Bier am Tisch ausklingen.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall waren am Ball: Sally Fischer, Lukas Bubeck, Marco Schmauß, Manuel Schmauß. Genannt wird das Team auch „Die Katzen“.

Lukas Bubeck und Christian Jahnel



30.06.2011

Leistungsprüfung 2011

Zur diesjährigen Leistungsprüfung am 03.06. waren mehr als 40 Läufer anwesend. An einem schönen Freitagabend begrüßte Obmann Volker alle Anwesenden und gab Infos über die zu absolvierenden Läufe. Auch in diesem Jahr lief eine Gruppe den vom DFB vorgegebenen FIFA-Lauf, während der Rest den altbekannten Coopertest zu meistern hatte.

Einige Runden später hatten dann alle ihre Läufe hinter sich gebracht und man ging zum zweiten und gemütlichen Teil über. Grillmeister Schotte hatte den Grill schon abgeworfen und brutzelte was das Zeug hielt. So kam jeder nach und nach zu seinem verdienten Schmaus (auch Marco und Manuel *gg*) und man machte es sich rund um die etwas in die Jahre gekommenen Gehöfte des Schenkenseestadions gemütlich. Sogar der vielbeschäftigte Verbandsschiedsrichterobmann Rolf Baumann gab sich die Ehre. Einige immer noch nicht Ausgepowerte spielten noch eine gepflegte Runde Fußball.

Wieder einmal erlebten die Kameradinnen und Kameraden einen schönen gemeinsamen Abend. Besonders schön war es auch, dass mit Fajar ein indonesischer Kamerad den Weg in unsere Gruppe gefunden hat und aus seinem Schiri-Alltag aus seiner Heimat erzählte und gleich erste Freundschaften knüpfte.

Maximilian Messner



14.06.2011

Friederike Straub beim wfv-Pokalfinale der Damen

Am Pfingstmontag, 13.06.2011 amtierte Friederike Straub beim wfv-Pokalfinale an der Seite von Karoline Wacker (SRin)und Daniela Schmaderer von unserer Nachbargruppe Backnang. Das Spiel zwischen dem gastgebenden Oberligisten TB Neckarhausen und der Regionalligamannschaft VfL Sindelfingen II endete vor ca. 350 Zuschauern 0-2.



14.06.2011

Zauner hoch in die Verbandsliga

Kürzlich wurden im württembergischen Schiedsrichterwesen die Entscheidungen über Auf- und Abstieg gefällt. Bei den Schiedsrichtern der Gruppe Schwäbisch Hall gab es hier einige Veränderungen.
Marco Zauner (Spfr. DJK Bühlerzell) hat es geschafft – als einziger Schiedsrichter der speziell geförderten Landesligatalente schaffte der 20-Jährige nach einer starken Saison den Sprung in die Verbandsliga, der höchsten Spielklasse in Württemberg.
Nach seinem Aufstieg im letzten Jahr wäre diese Liga für Erik Kronmüller beinahe nur Durchgangsstation gewesen. Nur denkbar knapp verpasste der ebenfalls 20-jährige Referee vom TSV Hessental den Aufstieg in die Oberliga, wurde aber als Schiedsrichter für die B-Junioren-Bundesliga nominiert. Als Assistenten sind Zauner und Kronmüller weiter in der A-Junioren-Bundesliga tätig.
Einen weiteren Schritt nach oben auf der Karriereleiter kletterte Friederike Straub (Spfr. DJK Bühlerzell). Aufgrund ihrer stets positiven Bewertungen im Kader der wfv-Schiedsrichterinnen wurde die 20-Jährige als Assistentin für die 2. Bundesliga der Frauen nominiert.
Leider gab es auch Rückschläge: So musste Obmann Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) nach drei Jahren Zugehörigkeit als Referee der Oberliga den Abstieg aus dieser Liga hinnehmen und leitet in der Saison 2010/2011 zusammen mit Marco Zauner und Erik Kronmüller Spiele der Verbandsliga.
Schade auch, dass Maximilian Messner (SV Gailenkirchen) in seiner zweiten Landesligasaison knapp den Klassenerhalt verpasste. Sein Vereinskollege Heiko Leipersberger pausierte in der letzten Saison und steigt zur neuen Runde wieder in die Landesliga ein. Dass die Leistungsdichte in der Bezirksliga in dieser Saison extrem hoch war, musste Felix Staudenmayer vom TSV Ilshofen spüren. Nach einer sehr guten Runde fehlte nur wenig zum Aufstieg in die Landesliga.



14.06.2011

A-Jun Pokalfinale VfB Stuttgart - SGV Freiberg am 02.06.2011

Das wfv-Pokalfinale der A-Jugend zwischen dem Bundesligisten VfB Stuttgart und dem Oberligavertreter SGV Freiberg (Endstand 1-0) stand unter der Leitung von Obmann Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell). Unterstützt an den Seitenlinien wurde Volker am Donnerstag 02.06.2011 vor rund 800 Zuschauern in Fellbach durch Felix Staudenmayer und Sebastian Früh (beide TSV Ilshofen).



14.06.2011

Bezirkspokal-Damenfinale SG Westernhausen/Sindelbachtal - Spvgg Gammesfeld am 02.06.2011

Friederike Straub (Spfr. DJK Bühlerzell) wurde ebenfalls am 02.06.2011 mit der Leitung des Hohenloher Bezirkspokalfinales der Damen betraut. Zusammen mit Daniela Sadler (1. DFC Schwäbisch Hall) und Luisa Behringer (SRG Künzelsau) hatte das Gespann keine Mühe mit der Partie SG Westernhausen/Sindelbachtal - Spvgg Gammesfeld (0-4) vor etwa 600 Zuschauern in Künzelsau.



14.06.2011

Michael Haug bei der Deutschen Polizeimeisterschaft in Göppingen

21. Deutsche Polizeimeisterschaft unter Beteiligung von 2 Schiedsrichtern aus dem WFV - Gebiet Nach den Jahren 2005 und 2008 fand bei der Bereitschaftspolizeidirektion Göppingen vom 06.06.2011 bis 10.06.2011 die zum 21 Mal stattfindende Endrunde der Deutschen Polizeimeisterschaft im Fußball statt. Im Rahmen dieser Meisterschaft wird alle drei Jahre der Deutsche Polizeimeister im Fußball ermittelt.
Für die Endrunde im Juni 2011 konnten sich neben dem bereits gesetzten Titelverteidiger Baden Württemberg die Bundesländer Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt qualifizieren.
Im Rahmen Ihrer Tätigkeit als Polizeibeamte des Landes Baden Württemberg wurde Michael Silberbauer (SRG Stuttgart) und Michael Haug (SRG Schwäbisch Hall) als Schiedsrichterassistenten für diese hochkarätig besetzte Meisterschaft nominiert. Neben FIFA – Assistent Mark Borsch, den beiden Bundesligaschiedsrichtern Tobias Welz und Patrick Ittrich, Bundesligaassistent Michael Emmer und den drei Regionalligaassistenten André Berger, Henry Müller und Julian Lüddecke durften die beiden zu einer erfolgreichen Meisterschaft beitragen welche schlussendlich durch das Land Nordrhein-Westfalen gewonnen werden konnte.
Beide zeigten sich über ihre Nominierung sehr glücklich und verbrachten eine schöne und vor allem interessante Woche mit den Spitzenschiedsrichtern in Göppingen.



17.05.2011

SRG Schwäbisch Hall steht Spalier

Zur Hochzeit ihres Schiedsrichterkameraden Andreas Hofmann und seiner Frau Magdalena fanden sich einige Schiedsrichterkamerad fanden sich am Samstag, 14.05.2011 in Altenmünster ein und bereiteten dem frisch getrauten Paar ein Spalier mit ihren Fahnen.
Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall gratuliert ganz herzlich und wünscht Andreas und Magdalena viel Glück für die gemeinsame Zukunft!



17.05.2011

Bericht Maiwanderung

Um zehn Uhr trafen sich neun gut gelaunte Teilnehmer am Grillplatz in Dörrenzimmern.

Nicht nur die Maiwanderung der Haller Schirigruppe feierte heute ihr Comeback, sondern auch Hugos Jahrzehnte alter Leiterwagen :-)
Frisch geölt transportierte er die Getränke, die bei einer Maiwanderung natürlich nicht fehlen dürfen.

In flottem Tempo ging es in Richtung Vellberg, wo wir dem Häusle des Obmanns einen Besuch abstatteten. Doch da dieser nicht zuhause war, ging es nach einem Erinnerungsfoto weiter über Buch nach Sulzdorf.
Nach knapp zweieinhalb Stunden hatten wir schließlich genug vom Wandern und der Hunger trieb uns zur Grillstelle beim Golfplatz zurück. Ein Glück, dass Karlheinz mit seinem Hund und vor allem einem Feuerzeug dazu stieß und somit dem Grillfeuer nichts mehr im Wege stand.
Die Trainings-Grillstecken wurden heute neben dem obligatorischen Würstle-Grillen auch für Steaks eingesetzt...
Auch Stockbrot und Kartoffelsalat ergänzten das Sortiment.

Gemütlich ließen wir den ersten Mai ausklingen und waren uns einig: das sollten wir nächstes Jahr wiederholen!

Lars Krimmer



19.03.2011

Alle Anwärter bestehen Schiedsrichterprüfung

Alle 17 Teilnehmer, die sich am 02.02.2011 beim ersten Abend des diesjährigen Schiedsrichterneulingskurses im Vereinsheim des TSV Sulzdorf eingefunden hatten, blieben bis zum Ende dabei und bestanden letztlich auch die Prüfung. An den sieben Unterrichtsabenden, an denen unser Lehrwart Thomas Göhring durch die 17 Fußballregeln führte, machten die Anwärter einen sehr motivierten und wissbegierigen Eindruck und nur wenige fehlten an einem der Abende. Den guten Eindruck der Zwischenprüfung, die 13 Teilnehmer bestanden, bestätigte auch die Hauptprüfung am 14.03.2011, als dieselbe Zahl der Anwärter auf Anhieb bestanden.
Die vier Nachzügler, die nur minimal an der 50-Punkte-Grenze scheiterten, machten es an der Nachprüfung vier Tage später besser und durften anschließend ebenfalls ihre Prüfungsbescheinigung in Empfang nehmen.
Mit 58 von 60 möglichen Punkten erzielte Alexander Horst (TSV Ilshofen) das beste Prüfungsergebnis, gefolgt vom Trio Fabio Wiedmann (TSV Sulzdorf), Florian Protzer und Sabahudin Mislimi (beide TURA Untermünkheim), die jeweils 57 Punkte erreichten.Prüfungsbester war
Die SRG Schwäbisch Hall bedankt sich bei Lehrwart Thomas Göhring für die Durchführung des Lehrgangs sowie dem TSV Sulzdorf und unseren SR-Kollegen Heiko Winter und Stefan Zügel für die Bewirtung und Bereitstellung des Vereinsheimes in Sulzdorf.

Wir begrüßen in der SRG Schwäbisch Hall:

Maikel Abel (SV Rieden) Danil Hentschel (SV Gailenkirchen)
Holger Ley (SV Rieden) Joachim Hafner (TURA Untermünkheim)
Thomas Diemer (TSV Braunsbach) Sabahudin Mislimi (TURA Untermünkheim)
Lukas Girnus (TSV Braunsbach) Florian Protzer (TURA Untermünkheim)
Fabian Haas (TSV Sulzdorf) Joshua Kuper (SV Tüngental)
Fabio Wiedmann (TSV Sulzdorf) Yanik Medvedovskiy (Spfr. Schwäb. Hall)
Nico Hägele (Spfr Bühlerzell) Akin Yorulmaz (TAHV Gaildorf)
Hagen Rother (Spfr Bühlerzell  




08.03.2011

Ehrungen

Bei der ersten Schulung am 28. Februar 2011 wurden weitere Ehrungen durch den kommissarischen Verbands-SR-Obmann Rolf Baumann durchgeführt. Die verdienten Kameraden sind v.l.n.r. -eingerahmt von Heiko Leipersberger und Rolf Baumann-:

Heinz Hartmann, SV Rieden, SR-Ehrennadel in Bronze für 15 Jahre SR
Olaf Henschel, SV Westheim, SR-Ehrennadel in Bronze für 15 Jahre SR
Martin Mulfinger, SV Rieden, SR-Ehrennadel in Bronze für 15 Jahre SR
Heinz Laukenmann, TSV Obersontheim, SR-Ehrennadel in Gold für 25 Jahre SR



05.02.2011

Statistiken der Saison 2009/2010

Zum Download steht nun die Statistik zur Anrechenbarkeit der Schiedsrichter zur vergangenen Saison 2009/2010 zur Verfügung.
Von 27 Vereinen im Bereich der SR-Gruppe konnten 7 Vereine mehr Schiedsrichter als notwendig stellen. Ebenso viele konnten genau die geforderte Zahl stellen. Bei den restlichen 13 Vereinen standen weniger anrechenbarte Schiedsrichter zur Verfügung als gefordert.
Alle Details im PDF-Format



05.02.2011

Neulingskurs efolgreich gestartet

Mit 18 Kandidaten startete am Mittwoch, 02.02.2010 im Vereinsheim Sulzdorf der diesjährige Neulingskurs. Herzlichen Dank an dieser Stelle vorab an unsere Kollegen Stefan Zügel und Heiko Winter, die als Pächter des Vereinsheims uns den Nebenraum zur Verfügung stellen und für die Bewirtung sorgen.
Unser Lehrwart Thomas Göhring wird die Anwärter an den folgenden weiteren Terminen durch die 17 Fußballregeln führen und auf die Prüfung am 14. März entsprechend vorbereiten:
  • Montag, 7. Februar 2011 19-21 Uhr
  • Montag, 14. Februar 2011 19-21 Uhr
  • Mittwoch, 16.Februar 2011 19-21 Uhr
  • Montag, 21. Februar 2011 19-21 Uhr
  • Mittwoch, 23. Februar 2011 19-21 Uhr
  • Mittwoch, 2. März 2011 19-21 Uhr
  • PRÜFUNG MONTAG, 14. März 2011 18:15 Uhr



05.02.2011

Bericht vom Trainingslager 2011

Am Freitagabend fanden sich im Lemberghaus 23 Teilnehmer zum Trainingslager ein. Gespannt wurden die Zettel mit dem Programm herumgereicht, weil Micha sich bezüglich des diesjährigen Referenten noch in Schweigen gehüllt hatte.
Entsprechend überrascht las man darauf, dass wir am Samstag den Bundesliga-Schiri Marco Fritz begrüßen dürften.
Doch der Reihe nach. Nach dem guten Auftaktessen und der Begrüßung durch Obmann Volker stand gleich zu Beginn der gefürchtete Regeltest auf dem Programm.
Thomas Göhring zeigte sich aber von seiner humanen Seite, für die fleißigen Leser der DFB-Zeitung stellte dieser keine unüberwindbare Hürde dar.
Erleichtert konnten sich die Teilnehmer nun dem Referat von Rolf Baumann widmen, der als kommissarischer Verbandsschiedsrichterobmann interessante Infos aus Verbandsgebiet und Beobachtungswesen zu berichten wusste.
Wie üblich ließen wir den Abend bei Kartenspielen, Knabbereien und dem ein oder anderen Getränk ausklingen.
Am Samstagmorgen war es mit der Gemütlichkeit aber schon sehr früh vorbei! Um halb sieben (gefühlt 4 Uhr) wurde geweckt und zum WAldlauf getrommelt. In der Morgendämmerung joggten dann (fast) alle durch die morgendliche Kälte.
Danach hatten wir uns ein sattes Frühstück redlich verdient, bevor Volker vom aktuellen Stand der Beobachtungs-Schiris berichtete. Lehrreich war auch die Zusammenfassung von Kriterien, auf die die Beobachter in den Bögen häufig zu sprechen kommen.
Anschließend wurden der Regeltest vom Vorabend besprochen und - wie das so ist, wenn 23 Experten aufeinander treffen - dabei wurde natürlich über die ein oder andere Frage intensiv diskutiert...
Bevor es zum Mittagessen ging, lauschten wir erst noch gespannt, was Maxi mit seinem Referat zum Thema Kameradschaft vorbereitet hatte.
Gespannt waren wir auch auf das, was nach der Mittagspause folgte, denn mit dem Begriff "Open Space", der jetzt auf dem Programm stand, konnten die Wenigsten etwas anfangen. Aber Micha hatte sich natürlich etwas dabei gedacht und ließ die Teilnehmer sich in einer Gruppenarbeit zu aktuellen Themen der Schirigruppe Gedanken machen. Heraus kamen dabei interessante Vorschläge, wie man Training, Ausflüge und Zusammengehörigkeit in der Gruppe verbessern kann.
Es folgte schließlich der Höhepunkt des diesjährigen Trainingslagers: Marco Fritz hatte sich recht kurzfristig Zeit genommen und berichtete von seiner Karriere und seinem Alltag als Bundesligaschiedsrichter. Zudem hatte er ein paar Szenen aus einem seiner Spiele vorbereitet und daran demonstriert wie ein Beobachtungsgespräch in der Bundesliga abläuft. Es blieb außerdem genug Zeit, Fragen zu stellen uns hiervon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht.
Nachdem der allgemeine Wissenssurst gestillt war, wurde Marco Fritz natürlich noch der obligatorische Weinkrug als Dankeschön überreicht.
Nachdem wir ihn verabschiedet hatten, luden Tamer und Veli zum Bingo. Wie schon letztes Jahr räumten Lars und Knut wieder den Jackpot ab - sehr zum Ärger von Spielleiter Veli :-)
Apropos Veli - nicht fehlen darf in diesem Bericht natürlich DER Lacher des Wochenendes! Für den sorgte Veli unfreiwillig indem er den Kugelschreiber, den Erik ihm reichte anknipsen wollte. Er konnte ja nicht ahnen, dass "Schlitzohr" Erik ihm einen Scherzartikel untergejubelt hatte... Der Kugelschreiber sorgte für einen Stromschlag und flog unter Velis lautem Schrei und dem tobenden Lachen der Kameraden durch den Raum...
Für das Abendprogramm hatten sich Heiko und Felix etwas ganz besonderes ausgedacht: sie ließen die alten TV-Zeiten wieder aufleben. In wechselnden Gruppenzusammensetzungen spielten wir fast vergessene TV-Shows wie Glücksrad, der große Preis oder Paulaner-Fußballquiz. Nach einem langen, lauten aber sehr vergnügsamen Abend wurde gegen Mitternacht Knut zum Gesamtsieger gekürt.
Sonntags fiel dann das Aufstehen etwas leichter an tags zuvor, erwartete uns doch ein üppiges Frühstück anstatt einem Waldlauf... Marco Zauner setzte schließlich mit einem sehr gelungenen Referat über die Aufgaben des Schiedsrichterassistenten ("mehr als nur Abseitsanzeige") den Schlusspunkt hinter ein sehr ereignis- und abwechslungsreiches Trainingslager 2011.
Mit viel Mühe hat Micha dieses Jahr zum ersten Mal die Vorbereitung übernommen, ihm gilt genauso an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön wie dem Team des Lemberghauses, die uns mit ebenso viel Einsatz das ganze Wochenende versorgt haben.

Lars Krimmer



05.02.2011

Mulfingen erneut gutes Pflaster für Haller SR-Team

Das mittlerweile etablierte SR-Turnier unserer Nachbargruppe Künzelsau am 29.01.2011 in Mulfingen sollte sich erneut als gutes Pflaster für uns erweisen, denn nach dem zweiten Platz bei der letzten Auflage kletterten wir mit einem dritten Platz nach langer Zeit wieder einmal auf das Podest bei einem Schiriturnier.
Dabei gingen wir mit gemischten Gefühlen, einer total neu zusammengewürfelten, jungen Mannschaft und ohne etatmäßigen Torwart ins Hohenlohe-Derby gegen Öhringen. Das Pech mit dem Aluminium vom Kocher-Jagst-Turnier schien sich nach Juliens Lattenschuss auch in Mulfingen fortzusetzen, doch dann legte er überlegt zur Führung durch Christian auf. Gegen Mitte der Partie glich Öhringen aus, was uns aber nicht aus dem Konzept brachte. Eine der vielen Chancen nutzte Coach Marco zum vielumjubelten Siegtor, das den ersten Erfolg 2011 bedeutete. Nur wenige Gelegenheiten boten sich auf beiden Seiten gegen die sympathischen Böblinger und das Spiel endete folgerichtig torlos. Ein frühes Tor durch Christian im Spiel gegen das badische Team aus Mosbach gab uns die notwendige Sicherheit, ein paar Minuten und einige vergebene Chancen später netzte unsere Nr. 11 erneut ein. Danach war der Bann gebrochen – Manuel erhöhte mit einer sehenswerten Direktabnahme zum 3-0, Stefan war schneller als der gegnerische Torwart und spitzelte zum nächsten Treffer ein und Marco sorgte für den 5-0 Endstand. Einen weiteres Tor verhinderte der Pfosten, als Lukas von der Mittellinie abgezogen hatte.
Da die anderen Gruppen von vorneherein bzw. aufgrund eines Nichtantretens nur mit vier Teams spielten, qualifizierten sich aus unserer Fünferstaffel die besten beiden Teams fürs Halbfinale. Um die begehrten Plätze stritten sich Böblingen, wir und unser letzter Vorrundengegner Stuttgart. Der spätere Turniersieger aus der Landeshauptstadt erwies sich als gewohnt harter Brocken und so glitt recht früh ein Gewaltschuss unserem guten Keeper Lars zum 0-1 durch die Beine. Dann sorgte der SR mit einer fragwürdigen Zeitstrafe gegen uns dafür, dass der Halbfinaleinzug nochmals in Gefahr geriet. Mit der Unterzahl war unser Team überfordert, zudem spielte Stuttgart die Angriffe überlegt aus und zog auf 0-4 aus unserer Sicht davon. Da das Torverhältnis noch entscheidend werden konnte, schaffte Christian mit seinen beiden Toren für wichtige Ergebniskosmetik. Böblingen unterlag nämlich völlig überraschend Mosbach und konnte Öhringen nicht mit den notwendigen 5 Toren Unterschied bezwingen.
Im Halbfinale wartete die zweite Vertretung von Gastgeber Künzelsau, die uns leider kaum zur Entfaltung kommen ließen. Bis zwei Minuten vor Ende hielt unser Abwehrbollwerk dem Druck stand, ehe ein abgefälschter Distanzschuss unhaltbar im Gehäuse einschlug. Unsere Versuche auf den Ausgleich wurden Sekunden vor Schluss durch das 0-2 beendet.
Im lockeren Spiel um Platz 3 dieses Mal gegen Künzelsau 1 stand Marco plötzlich völlig frei vor dem Torwart und schob locker zur Führung ein. Künzelsau agierte im Gegensatz zu uns vor dem Tor oft zu unkonzentriert, und so stocherte Christian zum 2-0 ein. Für den letztlich zu hohen 4-0 Endstand sorgte zweimal Manuel in der Schlussminute, als er die glänzenden Vorlagen von Julien kaltschnäuzig verwertete.
Wir bedanken uns bei unseren Nachbarn aus Künzelsau für die Einladung und die wieder sehr gute Organisation und Durchführung des Turniers.
Für Hall waren am Ball: Lars Krimmer(Tor), Lukas Bubeck, Manuel Schmauß (3 Tore), Stefan Ebert (1), Christian Jahnel (6), Julien Jung und Coach Marco Zauner (3 Tore).



15.01.2011

Welchen Einfluss 12 Zentimeter Aluminium und 1,5 Sekunden auf Fußballturniere haben - oder einfach nur ein Bericht über das SR-Turnier der Gruppe Kocher-Jagst vom 08.01.2011

Zwölf Schiriteams aus dem nördlichen Württemberg trafen sich Anfang Januar zur mittlerweile fünften Auflage des Armin-Wirth-Cup in Neuenstadt zum fußballerischen Wettkampf. Aufgeteilt in zwei Gruppen reichte jeweils Platz vier zum Einzug ins Viertelfinale, was für das Haller Team unter der sportlichen Leitung von Marco Zauner ein durchaus realistisches Unterfangen schien. Im erstmals schwarzen Dress nach Trikottausch mit unseren Backnanger Nachbarn wartete gleich im ersten Spiel „Angstgegner“ Öhringen auf uns – der letzte Sieg gegen die Konrad-Truppe lag schon Ewigkeiten zurück. Waren es die neuen Trikots oder einfach die längere Einspielzeit, die uns bereits nach 13 Sekunden jubeln ließen? Ein schnörkellos vorgetragener Angriff über Christian und Erik brachte Sedat in Szene, der nur noch einschieben brauchte. Derselbe Spieler hatte gleich darauf die Chance, die Führung auszubauen, allerdings rettete –leider nicht zum letzten Mal an diesem Abend- ein Teil der Torumrahmung (hier der Innenpfosten) für unseren Gegner. Öhringen konnte ausgleichen und ging dann sogar in Führung, doch ein letzter Kraftakt durch Christians Tor rettete den leistungsgerechten Punkt in einer ausgeglichenen Partie. Im zweiten Spiel gegen Schorndorf verpassten wir leider des Öfteren den richtigen Moment zum Abschluss und verhedderten uns in der vielbeinigen Abwehr. Da wir hinten uns auch eine Unachtsamkeit zu viel leisteten und ein weiterer Alutreffer von Basti dazukam, reichte dessen vorher beim Führungstor demonstrierte Zielgenauigkeit hier wieder nur zu einem Remis. Im dritten Match gegen den späteren Turniersieger Stuttgart deutete unsere bis dato beste Turnierleistung ebenfalls auf eine Punkteteilung hin - diese wurde aber durch den Siegtreffer der Landeshauptstädter in der Schlussminute zunichte gemacht. Sedat hatte kurz zuvor für den Ausgleich gesorgt, Maxi scheiterte wieder mal am Pfosten. Die Schiri-Turnier-Serienstarter aus Nürtingen waren in einer ausgeglichenen und fairen Partie unser vierter Kontrahent an diesem Abend. Erik brachte uns zunächst mit einem kraftvollen Distanzschuss in Front und anschließend einmal mehr das Lattengebälk zum Wackeln, ehe Nürtingen zum 1-1 Endstand kam. Die Tabellenkonstellation vor dem letzten Match gegen Vaihingen/Enz bedeutete für uns, dass wir bei einem Sieg sicher weiter, bei einem erneuten Remis noch auf Stuttgarter Schützenhilfe hoffen mussten. Schon recht früh fingen wir einen Rückstand ein, an dem wir zu knabbern hatten, bis uns die Grätschregel einen Neunmeter bescherte. Erik zitterte den Ball ins Gehäuse, blöd nur, dass Vaihingen nahezu postwendend den Druck erhöhte und zum erneuten Führungstor kam. Da Christian ca. eine Minute vor Ende platziert abschloss und zum Ausgleich traf, schienen wir plötzlich alle Trümpfe in der Hand zu haben. Dann wurde aber ein Eckstoß zu hektisch und schlampig ausgeführt, die Uhr lief viel zu langsam ab und wir in einen Konter und exakt 1,5 Sekunden vor Ende trudelte das Leder ins Netz. Somit schlossen wir in einem von der Gruppe Kocher-Jagst wieder einwandfrei organisiertem Turnier mit für uns seltsamen Verlauf als Gruppenfünfter ab.
Für Hall spielten: Lukas Bubeck (Tor), Michael Haug, Marco Schmauß, Sebastian Früh (1 Tor), Maximilian Messner, Erik Kronmüller (2), Sedat Aydin (2), Marco Zauner und Christian Jahnel (2).



25.12.2010

Dienstagstrainierer- Weihnachtsfeier am 14.12.2010

Ein märchenhaft verschneiter Winterwald draußen und eine weihnachtlich geschmückte Gaststube drinnen boten ein ideales Ambiente für die diesjährige Weihnachtsfeier der Dienstagstrainierer im Naturfreundehaus Lemberg. 23 Haller Schiris konnten zunächst den ersten Teil der schönsten Momente des Jahres nochmals erleben, ehe die Küche erst das Salatbuffet freigab und anschließend den vorzüglichen Hauptgang auftischte. Obmann Volker fand danach in seiner persönlichen Bilanz 2010 und Vorausschau auf das kommende Jahr ein paar eingehende Worte an seine Frauen und Mannen, bevor man im zweiten Teil von Heikos Jahresrückschau über die Highlights der zweiten Jahreshälfte schmunzeln konnte. Eine Weihnachtsfeier ohne Geschenke geht natürlich auch in Schwäbisch Hall nicht und so hatte das neue „Dreigestirn“ an der Spitze der Trainingsgruppe eigentlich extra ein Christkind für die Bescherung engagiert. Leider musste der Ehrengast aber kurzfristig absagen, und so durfte stattdessen Micha mit Erik Kronmüller, Ann-Christin Jung und Sebastian Früh die Schiris mit den meisten Spielen 2010 mit einem Präsent vom Gabentisch belohnen. Ebenfalls über ein Geschenk freuen konnten sich Felix Staudenmayer, Friederike Straub und erneut Sebastian Früh, die übers gesamte Jahr den größten Trainingseifer gezeigt hatten.
Alle anderen erhielten von „Ersatz-Christkind“ Micha noch ein passendes Accessoire und der Abend klang in gemütlicher Runde aus.



25.12.2010

Bericht Vereinsforum vom 02.12.2010

Erstmals seit sechs Jahren wieder lud die SRG Schwäbisch Hall Anfang Dezember alle Vereine ihres Zuständigkeitsbereiches zum gegenseitigen Dialog in die Vereinsgaststätte der TSG Schwäbisch Hall ein. Obmann Volker Stellmach hatte allerhand Neuigkeiten für die über 30 Vereinsvertreter, die rund zwei Drittel der Vereine repräsentierten. So wurde bspw. der bevorstehende Neulingskurs im Februar angekündigt, oder die korrekte Anmeldung von Vorbereitungsspielen und das Amt des Vereinsschiedsrichterbeauftragten erklärt. Natürlich wurden auch zahlreiche Fragen der Vereine beantwortet, die im Vorfeld des Vereinsforums oder in der anschließenden Diskussion aufkamen.
Die SRG Schwäbisch Hall bedankt sich an dieser Stelle noch beim Wirt der Vereinsgaststätte der TSG Schwäbisch Hall für die kostenlose Bereitstellung des Veranstaltungsraumes.



23.11.2010

Schiedsrichter-Neulingskurs 2011

Auch in dieser Saison beabsichtigen wir, zu Beginn der Rückrunde wieder einen Schiedsrichter-Neulingskurs durchzuführen.

Beginn:Mittwoch, 02. Februar 2011, 19.00 Uhr (Die weiteren Termine werden noch mit dem Lehrwart abgestimmt)
Ort:Vereinsheim des TSV Sulzdorf
Dauer:ca. 4 Wochen (am letzten Termin 14.03.2011 findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt)



23.11.2010

Bericht Brauereiführung


Am Abend des 2.November 2010 um 18.30 Uhr traf sich eine Gruppe von ca. 15 Schiedsrichtern vor der Haller Löwenbrauerei, um diese zu besichtigen.
Empfangen wurden wir von einem ehemaligen Mitarbeiter der Brauerei, der heute noch als Brauereiführer arbeitet. Zuerst wurden wir in den Gärraum geführt, wo uns allerlei zu den dortigen 2 Sudkesseln, sowie beispielsweise auch dem Reinheitsgebot erzählt wurde. Weiter ging es in den Raum mit den Bierlagertanks, wo auch die von allen schon lang erwartete Bierverkostung stattfand. So konnte sich jeder selbst sein noch naturtrübes, allerdings sehr leckeres Zwickelbier zapfen. Anschließend wurden wir noch durch das Getränkelager, sowie den Abfüllraum geführt, ehe man zum gemütlichen Teil überging. In der Stube der Haller Löwenbrauerei warteten Leberkäse und Kartoffelsalat, sowie diverse Biersorten und auch alkoholfreie Getränke auf uns, um verputzt zu werden. So klang ein rundum gelungener Abend in netter Runde aus.
In diesem Zuge gilt es noch einmal dem Getränkeservice Schröter unseren herzlichsten Dank auszusprechen, welcher uns die Brauereiführung ermöglichte und das Essen sponserte.



08.11.2010

Emotionale Achterbahnfahrt beim Schiriturnier in Münsingen

Erstmals nahm die SRG Schwäbisch Hall zusammen mit 23 (!) weiteren Teams am traditionellen, im 2-Jahre-Rhythmus ausgetragenen Schiedsrichterhallenturnier der Gruppe Münsingen teil. Der Spielplan konnte an Allerheiligen für uns als Mannschaft mit der weitesten Anreise nicht schlechter gelost worden sein; das um 9:45 Uhr angesetzte Auftaktspiel bedeutete für die acht Haller eine kurze Halloweennacht. Bereits um halb sieben starteten die Fahrer Felix (zum Treffpunkt), Christian und Coach Heiko die Reise auf die schwäbische Alb, welche man nach einer kurzen Frühstückspause gegen 9: 15 Uhr erreichte. Schnell umgezogen, wartete bereits mit Böblingen ein bekannt routiniertes und cleveres Team, das den Vorschusslorbeeren mit der schnellen Führung scheinbar auch gerecht werden sollte. Doch ehe das vorentscheidende 2-0 fiel, hatten wir durch Felix, Heiko und Sedat richtig gute Chancen, die jedoch vom überragenden Keeper vereitelt wurden. Zwei Minuten vor Ende der achtminütigen Spielzeit gelang Marcel nach Okans Ablage leider nur noch der Anschluss, auch weil Christian noch an der Latte scheiterte.
Motiviert durch diese gute Leistung und die Münsinger Turnierleitung, die immer wieder mal für das nächste Tor eine Flasche Sekt auslobte, gingen wir ins zweite Spiel gegen Blautal/Lonetal. Prompt führte ein Bauerntrick beim Einrollen zu Christians 1-0 (das uns eben den Sekt bescherte) und Sedat legte mit einem Hammer aus der eigenen Hälfte nach. Leider griff dann der Schlendrian ins Spiel ein, wir beließen es bei den beiden Toren und einzig Goalie Timo war es zu verdanken, dass hinten die Null stehen blieb.
Der Münsinger Nachbar Reutlingen hatte vor dem Spiel gegen uns beide Partien siegreich gestaltet und zeigte uns dann auch die Grenzen auf. Unsere sporadischen Ausflüge in die Hälfte der Älbler wurden zweimal hart an der Grenze zum Foulspiel unterbunden, und wir kassierten eine 0-3-Schlappe.
Um überhaupt noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben, mussten die letzten beiden Spiele deutlich gewonnen und auf Böblinger Ausrutscher gehofft werden. Die Achterbahnfahrt Niederlage-Sieg-Niederlage setzte sich dann im Match gegen die zweite von vier(!) Göppinger Vertretungen mit einem glanzvollen 4-0 Sieg fort. Aggressives Forechecking und die schön herausgespielten Tore durch Sedat, Micha, Okan und Christian kauften dem Gegner schon früh den Schneid ab und der wegen Verletzung ins Tor gewechselte Marcel hielt seinen Kasten zusätzlich sauber.
Im Spiel gegen die „Reserve“ von Lokalmatador Münsingen musste ein Sieg mit zwei Toren Unterschied bei gleichzeitiger Böblinger Niederlage gegen die immer besser auftrumpfenden Blautaler her. Unsere Hausaufgaben erledigten wir gegen die wacker kämpfenden Hausherren mit einem knappen 1-0-Sieg, der in den Schlussminuten aufgrund Unterzahl noch in Gefahr geriet. Zum zweiten Mal an diesem Tag verhinderte leider die Latte bei Sedats Versuch den Treffer, den wir am Ende dringend gebraucht hätten. Denn das Gruppenendspiel, bei dem wir zum Zuschauen verdammt waren, mutierte zu einer an Spannung nicht zu überbietenden Angelegenheit. Böblingen egalisierte zweimal die Blautaler Führung, fing sich eine Minute vor Ende das 2-3 und musste am Ende -ebenfalls dezimiert- froh sein, kein weiteres Tor kassiert zu haben. Laut unseren Rechnungen waren wir durch die weniger geschossenen Treffer bei gleicher Punktzahl und Tordifferenz im Vergleich zu Böblingen draußen. Enttäuscht verfolgten wir die Bestätigung durch den Hallensprecher, der den Endstand unserer Gruppe verkündete. „Erster Reutlingen, 15 Punkte, Zweiter Schwäbisch Hall“, weiteres verstand der Berichterstatter nicht, denn unsere Jungs legten kurzerhand alle Enttäuschung ab und brachen flugs in Jubelgesänge und –tänze aus. Hatten wir etwa doch falsch gerechnet? Micha suchte umgehend Kontakt zur Turnierleitung und obwohl sich in dieser ein Mathematikstudent befand, konnte der Fehler bedingt durch ein falsch eingetragenes Ergebnis nicht verhindert werden. Für unsere Ehrlichkeit erhielten wir eine weitere Flasche Sekt, eine Urkunde sowie unsere Antrittsprämie und konnten nah einem anstrengenden Tag gegen 18:00 Uhr die weite Heimreise zurück antreten.
Ach ja, es sei noch erwähnt, dass wir zwischen den Spielen natürlich unsere Lieblingsnachbarn aus Backnang von Sieg zu Sieg anfeuerten (vielleicht lag das Ausscheiden des Höfer-Teams im Viertelfinale daran, dass wir die Halle schon verlassen hatten?), was diese mit gemeinsamen Humba-Einlagen dankten. Zum Schluss bedanken wir uns beim Gastgeber aus Münsingen für die tolle Organisation und den reibungslosen Ablauf dieses Mammut-Turniers.
Für die SRG Hall spielten: Timo Bressmer (Tor, Spiel 1-3), Sedat Aydin (3), Christian Jahnel (2), Marcel Fischer(1, Tor Spiel 4-5), Felix Staudenmayer, Michael Haug (1), Okan Tuncel (1) und Coach Heiko Leipersberger.



19.08.2010

Bergwanderung 2010 23.Juli 2010 – 24.Juli 2010

Das Begrüßungskomitee um Brigitte und Klaus Breiter hielt uns Wanderschiris vor Abfahrt in Sulzdorf am Freitagmorgen eine Stärkung bereit. Für die, mit zehn Teilnehmern seit Jahren größte Gruppe, hieß es dann „aufsitzen“ und wir verteilten uns auf drei Autos. Nach dem Volltanken und der ersten(!) Möglichkeit abzubiegen, verloren wir bereits ein Drittel unserer Kolonne. Kommunikations- und Navigationsprobleme, Staus, Pinkel- und eine ausgedehnte Vesperpause begleiteten die Fahrt bis an unser Ziel, dem Matreier Tauernhaus (1511m) in der Tiroler Venedigergruppe.

Die diesjährige Bergwanderung sollte ähnlich wie die letztjährige einige Überraschungen bereithalten. Heuer fiel sie den gewaltigen Wassermassen zum Opfer, sodass die geplante dreitägige Wanderung nach zwei nassen Tagen abgebrochen wurde, weil sie zur Bachwanderung ausartete.

Der über drei stündige Aufstieg bei Dauerregen zur St. Pöltner Hütte (2418m) gestaltete sich hart und besonders der letzte Teil war steil. Wir begegneten Ziegen, Kühen und gingen über letzte Schneereste. Der mitunter starke Regen und abschnittsweise Nebel trug sein übriges dazu bei, dass wir vom versprochenen Panoramaweg nur gering partizipieren konnten.
Wer auf der Hütte noch trockene Kleidung zum Wechseln hatte, konnte sich wirklich glücklich schätzen, sogar unsere Rucksäcke waren durchnässt.

Gestärkt von einer Gulaschsuppe (ohne Gulasch) ließen wir uns die gewöhnlich gute Grundstimmung nicht nehmen und brachten den Abend in geselliger Runde bei Kaltgetränken und Karten zum Ausklang. Dabei sammelten die tapferen Schiedsrichterkameraden, die das Abenteuer gewagt haben interessante Kenntnisse. Es stellte sich heraus, dass unsere Hütte „keine Raiffeisenbank“ ist, als man um Wechselgeld bat.

Der Grund weshalb das Wetter an diesem Wochenende so katastrophal war, hat Bergführer Tamer schnell ausgemacht: Bergwanderneuling Felix war schuld am Desaster.

Am nächsten Morgen tagte der Krisenstab. Er entschied, was sich andeutete, die Wanderung abzubrechen und nicht die Neue Prager Hütte anzusteuern. Wir wollten auch keinen weiteren Tag mehr auf der St. Pöltner Hütte bleiben.

Wir hatten uns in die nassen Wanderstiefel hineingezwängt, ein letztes Abschiedsfoto geschossen und traten dann bei Schnee, später wieder Regen, den Abstieg der 900 Höhenmeter in leicht veränderter Route als am Vortag an.
An der Basisstation im Tal angekommen hüllten wir uns endlich wieder in trockene Kleidung und steuerten zum Ausklang der Bergwanderung einen Gasthof in Mittersill an. Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Felix Staudenmayer



19.08.2010

Familienausflug 2010

Verweilte man im letzten Jahr noch im tiefen Osten von Württemberg, so zog man es in diesem Jahr vor, einen Ort in der näheren Umgebung als Ausflugsziel zu wählen. So machten sich am schönen Sonntagmorgen des 18.07.2010 rund 50 Teilnehmer auf, um sich in Lauffen am Kocher zu treffen. Organisator Uwe Fischer hatte sich als Einstieg eine Draisinentour ausgedacht. Die Idee, eine stillgelegte Bahnstrecke wiederzubeleben, hatte ein Bastler und Freund unseres Obmanns dahingehend umgesetzt, die Gleise für Touristen mit Draisinen befahrbar zu machen. So hatte man die Möglichkeit, das schöne Kochertal von einer neuen Seite zu entdecken. Man musste sich aber ganz schön abstrampeln. Einige der meist Vierer- oder Fünfergruppen hatten sichtlich ihre Mühe. Zur Stärkung war ein reichhaltiges Weißwurstbüffet gedeckt. Unterdessen unterhielt uns Alt-Bundesbahner und Ehrenobmann Hugo Ludwig mit Anekdoten aus seiner Zeit bei der Eisenbahn.
Nachdem man sich reichlich gestärkt hatte –was angesichts der anstehenden Tour auch bitternötig war- zog man los, um eine Tour „rund um den Altenberg“ anzutreten. Die Strecke fing mit einem knackigen Anstieg an, ging durchs Gelände, zog sich eine Weile durch Wald und Wiesen, bis man schließlich am Altenberg angelangte, einem am höchsten Punkt der Umgebung errichteter Aussichtsturm. Auch dort oben angekommen, hatte man einen schönen Blick über die heimischen Lande.
Den Tag ließ man dann schließlich bei einem Grillplatz in Kohlwald ausklingen, wo auch die zuletzt angekommenen ihr Essen zu sich nehmen konnten. Man grillte und schenkte sich das ein oder andere kühle Getränk ein. Obmann Volker Stellmach griff die Gelegenheit der gemütlichen Runde beim Schopf, um eine Ehrung ganz besonderer Art vorzunehmen. Unserem Trainingsversorger Karl-Heinz „Schotte“ Otterbach wurde für seine langjährige Unterstützung als Schiedsrichter-Assistent gedankt und ihm eine goldene Fahne überreicht.
Es war ein schöner Ausflugstag, der auf gute Resonanz gestoßen ist und sehr gut von Organisator und Neu-Ausschussmitglied Uwe Fischer durchgeführt wurde.
Maximilian Messner



11.07.2010

Rolf Baumann ist der neue Verbandsschiedsrichterobmann

Seit 1. Juli 2010 ist Rolf Baumann (TSV Hessental) neuer Verbandsschiedsrichterobmann des Württembergischen Fussballverbandes. Damit übernahm er kommissarisch das Amt von Helmut Geyer (Hessigheim), der es zum 30.06.2010 aufgab und nun Obmann des Süddeutschen Fussballverbandes und Stellvertreter der Schiedsrichterkommission des Deutschen Fussball-Bundes wurde. Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bedeutet dies eine große Ehre, dass einer aus ihrer Reihe zum neuen Chef der Württemberger Schiedsrichter befördert wurde.
An der Obleutetagung am 18. Juni wurde Rolf Baumann darüber hinaus für langjährige Dienste als Verbandsfunktionär mit der silbernen Ehrennadel des Württembergischen Fussballverbandes geehrt.



15.06.2010

Erik Kronmüller steigt in die Verbandsliga auf

Bei den württembergischen Schiedsrichtern sind seit letzter Woche die Entscheidungen über Auf- und Abstieg gefallen. In der kommenden Saison wird die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall mit fünf Amateurligaschiedsrichtern im Verbandsgebiet vertreten sein.

Gleich mehrere freudige Nachrichten erhielt Obmann Volker Stellmach (Spfr. Bühlerzell) letzte Woche nach der Qualifikationssitzung des wfv. Er selbst wird in der nächsten Saison zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Oberligareferee als Assistent auf der DFB-Liste in der Regionalliga zum Einsatz kommen.
Weiteres Highlight ist der Aufstieg des 19-jährigen Erik Kronmüller (TSV Hessental) in die Verbandsliga. Kronmüller ist einer von drei Aufsteigern aus einem speziellen Förderkader, und wird weiterhin ebenso wie der gleichaltrige Marco Zauner (Spfr Bühlerzell) in den A- und B-Junioren-Bundesligen an der Seitenlinie amtieren. Marco Zauner belegte im so genannten Leistungskader zwar einen der vorderen Plätze, zum Aufstieg reichte es aber leider nicht. Die Riege der Haller Schiedsrichter im Verbandsgebiet komplettieren der letztjährige Aufsteiger Maximilian Messner und Heiko Leipersberger (beide SV Gailenkirchen), die sich unisono im Mittelfeld des Leistungskader-Klassements platzierten.
Wermutstropfen ist leider das Ausscheiden von Lehrwart Thomas Göhring (SV Westgartshausen) aus der Verbands- und Landesliga, der aus beruflichen und privaten Gründen zukünftig kürzer treten möchte. Aus der Bezirksliga stiegen in Hohenlohe in diesem Jahr keine Schiedsrichter auf.



08.06.2010

Leistungsprüfung 2010

Nur 28 Schiedsrichter konnte Obmann Volker Stellmach am 13. Juni im Haller Schenkenseestadion zur Leistungsprüfung begrüßen. Nicht nur die geringe Anzahl wurmte den SR-Ausschuss, sondern auch die Tatsache, dass einige angemeldete Teilnehmer einfach nicht erschienen sind. Wir planen einen Ersatztermin, bei dem hoffentlich noch einige Teilnehmer dieser kameradschaftlichen Pflicht nachkommen werden.
Für die Anwesenden stand bei optimalen Laufbedingungen zunächst der obligatorische Cooper-Test auf dem Plan. Sebastian Früh und Vedran Ulm legten innerhalb der zwölf Zeigerumdrehungen mit 3150m die weitesten Distanzen zurück, aber auch die Ergebnisse der anderen Starter konnten sich sehen lassen. Bei den Kurzstrecken 50m und 200m blieben nahezu alle Teilnehmer unter dem geforderten Soll. Somit hatten sich anschließend alle das leckere Grillgut am Rande der Laufbahn verdient, welches vom erstmals hauptamtlichen Grillmeister Uwe Fischer fachgerecht auf den Rost gelegt wurde. Nicht fehlen durfte natürlich das obligatorische Frühschoppenspiel.
Nach dem Essen blieb man noch etwas in gemütlicher Runde sitzen, ehe das Stadion dankenswerterweise von Hausmeister Rieger wieder abgeschlossen wurde.

Heiko Leipersberger



08.06.2010

9-Meterturnier Untermünkheim, 02.06.2010

Beim 9-Meterturnier anlässlich der TURA-Sportwoche in Untermünkheim präsentierten sich die Haller Schiris am 2.6.2010 leider nicht in WM-Form und wurden im Endklassement nur Achter unter zehn Teams. Dabei fing es ganz gut an, als gegen die TURA-AH schon nach dem dritten Schützen der Sieg fest stand und am Ende ein souveränes 5-2 verbucht werden konnte. Auch der Beginn gegen unter dem Namen NoNames angetrene St.-Pauli-Anhänger war verheißungsvoll, jedoch setzte es am Ende ein 2-4. Da sich der Schlendrian auch in den beiden nachfolgenden Partien fortsetzte, wir gleich 3x Pech mit dem Gestänge hatten oder sicher geglaubte Siege am Ende noch hergaben, endeten die Vergleiche mit der TURA-C-Jugend 3-3 Unentschieden und das letzte Match gegen das Tischtennisteam 3-4. Ärgerlich, denn nur ein Sieg mehr hätte für den Halbfinaleinzug gereicht. So blieb uns nur das Spiel um Platz 7, in dem wir uns mit den Enslinger "Genswosenkickern" duellierten. Leider gaben wir nach hartem Kampf auch dieses Spiel in der Extratime ab und mussten uns mit Platz 8 begnügen. Für die SRG SHA traten Marco und Marcel Fischer, Christian Jahnel, Simon Schnause, Sebasstian Früh und Heiko Leipersberger an.



30.05.2010

Schiedsrichterlehrgang in Ruit vom 21.04.09-23.04.09

Das Erdkundeabitur gerade beendet, wurde Friedi von Peter und Ann-Christin pünktlich um 13.00 Uhr an der Schule abgeholt. In Ruit angekommen bezogen wir nur ganz kurz unser Zimmer, zogen uns unsere Schiedsrichterklamotten an und dann ging es auch schon auf den Rasen. Dort lernten wir die anderen Teilnehmerinnen, sowie unseren Lehrwart Leonardo Mimmo und Pamela Renz kennen. In der zweiten Partie des D-Juniorinnen-Auswahl-Turniers standen wir beide, gemeinsam im selben Gespann an der Linie und zeigten bereits von Anfang an unser Bestes. Nach dem Turnier gab es anschließend eine Spielanalyse, bevor es zum Essen ging. Nach einer weiteren Schulungseinheit, schauten wir in gemütlicher Runde gemeinsam Fußball an, wobei einige Erfahrungen ausgetauscht wurden.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück mussten wir einen Regeltest ablegen, welchen Christel bravourös absolvierte. Friedi erreichte nicht ganz so viele Punkte, wobei man sagen muss, dass sie zuvor Abitur schrieb und sich nicht auf den Regeltest vorbereiten konnte. Auch heute gab es einige interessante Schulungseinheiten, von denen wir viel lernen konnten. Natürlich durften wir auch pfeifen. Zuerst durfte Christel mit mir und einem anderen Mädchen der Gruppe Esslingen an der Linie, ihr Können unter Beweis stellen. Danach war es Friedi, die unter den Augen von Christine Beck eine Partie im Gespann leitete. Für uns beide war es ein neues, ungewohntes Gefühl mit im Gespann zu pfeifen. Dennoch meisterten wir unsere Spiele recht gut, was auch unseren Lehrwart und Christine zufrieden stellte. Man sah hierbei deutlich, dass wir die erfahrensten Schiedsrichterinnen des Lehrgangs waren und schon öfters an der Linie dabei waren, was sicherlich auf die hervorragende Arbeit unserer Schiedsrichtergruppe zurückzuführen ist. Auch heute kam es wieder zur Spielanalyse, bevor es zum Vespern ging. Hierbei wurden unsere Fehler analysiert und wir bekamen Tipps, wie wir unser Stellungsspiel und andere Dinge verbessern können. Dies war sehr hilfsreich und wir konnten einiges lernen. Auch an diesem Abend schauten wir in der Wirtschaf gemeinsam Fußball und kamen mit Christine Beck ins Gespräch, was echt toll war.

Am letzten Tag mussten wir bereits am Morgen pfeifen. Jeder der sechs Teilnehmerinnen durfte in den ausstehenden drei Partien jeweils eine Halbzeit leiten und zwei Halbzeiten winken. Alle Mädchen zeigten Fortschritte, was Leonardo Mimmo, sowie Hardy Wolf, der Obmann der Gruppe Esslingen zufrieden stellte. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns und warteten, bis wir abgeholt wurden.
Als Fazit kann man sagen, dass wir zu dem, was wir schon konnten und wussten, noch einiges hinzu gelernt haben. Das Pfeifen, sowie das Stellungsspiel im Gespann war für uns beide eine neue Erfahrung, was uns aber viel Spaß bereitete. Kurz gesagt war es eine super Sache! Zum Schluss noch ein Dankeschön an Peter und an Friedi`s Schwester für die Fahrdienste, aber auch generell an unsere Schiedsrichtergruppe, die uns diesen Lehrgang ermöglicht hat und uns, wie es sich herausgestellt hat, wirklich super darauf vorbereitet hat. Es ist wirklich klasse, wie die Jugendförderung bei uns von Statten geht. Vielen Dank hierfür.

Friederike Straub





30.05.2010

Jung-Schiedsrichter-Ausflug

Mit zwei BW-Tickets, einem Single Ticket und einem zünftigen Vesper im Gepäck machte sich ein kleines Grüppchen von elf Kameraden an einem recht trüben Maimorgen am 14. Mai im rumpligen Bummelzug der Deutschen Bahn auf den Weg in unsere Landeshauptstadt.
Ziel war die Ausstellung „Gefühle, wo man schwer beschreiben kann“. Im Haus der Geschichte wurden auf Initiative der Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg und des DFB Gegenstände und Dokumente aus den Highlights des Fußballs im Südwesten und des Nationalteams ausgestellt.
So errichte man um die Mittagszeit das Ziel und trat in die Hallen ein, nachdem man das Vesper zu sich genommen und die Damen erfolgreich vom Shoppen in der Königsstraße abgehalten hatte. „Neun Schüler, ein Student und eine Begleitperson“, so meldete uns Organisator Heiko Leipersberger bei der freundlichen Dame am Empfang an.
In zwei Ausstellungsräumen wurde Historisches auf der nahen und fernen Zukunft gezeigt. Der erste Raum zeigte die Auswahl des DFB bei internationalen Turnieren. Von Bern bis (fast) Berlin konnte man bewegende Momente, Sternstunden und Wunder betrachten. In der Mitte war der „Goldene Pokal“ ausgestellt, den man beim Sieg der WM bekommt.
Die beiden Ausstellungsräume waren getrennt vom „Vereinsheim“, in dem man kicken, kickern, tippkickern und elektronisch kickern konnte. Es war also für jeden etwas dabei. ;) Letzteres war vor allem für Erik und Maxi ein Anreiz, den Highscore zu knacken. Man spielte nicht gegen Menschen sondern gegen eine mit Sensoren programmierte Maschine, die es in sich hatte. Leider war das Wetter nicht so gut, sodass wir keine große Lust hatten, auf das Outdoor-Feld zu gehen.
Der zweite Raum befasste sich mit dem regionalen Fussball im Südwesten. In einer schönen runden Halle waren rund herum Vitrinen, in denen sich Gegenstände oder auch Videos aus der Zeitgeschichte befanden. Auf dem Infotafeln konnte man viel lesen, sich die Videos anschauen und schließlich noch sich von Heiko alles noch einmal ausführlich erzählen lassen, wenn man sein Wissen komplettieren wollte. Höhepunkte waren sicherlich die Werbetonne, die Jürgen Klinsmann kaputtgetreten hat und das selbstgeschneiderte Trikot eines Stuttgarter Schiedsrichters.
Am Nachmittag hatte man dann noch ein wenig Freizeit in Stuttgart und auch die Damen wurden nicht um ihr Shopping-Erlebnis gebracht. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein schöner Ausflug war, wenn wir auch nur elf Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter waren und die Resonanz insgesamt etwas dürftig ausgefallen ist. Ein Dank geht an Heiko, der diesen Ausflug organisiert hat.
Maximilian Messner



30.05.2010

4 Haller bei den Hohenloher Bezirkspokalendspielen im Einsatz.

Zum ersten Mal seit 2003 wurde das Hohenloher Bezirkspokalendspiel am Vatertag, 13. Mai 2010 wieder von einem Gespann der SRG Schwäbisch Hall gepfiffen. Obmann Volker Stellmach, assistiert von Marco Zauner und Karl-Heinz Otterbach, war vor rund 1200 Zuschauern im Bad Mergentheimer Deutschordenstadion ein guter und aufmerksamer Leiter des Lokalderbys SV Wachbach - FSV Hollenbach II (2-0). Für Karl-Heinz Otterbach war dies ein würdiger Abschluss seiner langjährigen Assistentenkarriere.

Eine Besonderheit gab es im Damenfinale FC Creglingen - Spvgg Gammesfeld (0-1). Dieses wurde erstmals von einem kompletten Schiedsrichterinnengespann geleitet. An der Seitenlinie von Sarah-Tabea Mosgallik assistierte aus unserer Gruppe Ann-Christin Jung neben Svenja Wieser (ebenfalls Crailsheim). Besonders schade für unser Talent Friederike Straub, die eigentlich als Referee nominiert war, aber wegen Krankheit kurzfristig passen musste.



07.03.2010

Neulingskurs bringt 12 neue Schiedsrichter für die SRG Schwäbisch Hall

Montag 22. Februar 2010 im Vereinsheim Bibersfeld. Die Nervosität steigt bei den 18 Schiedsrichteranwärtern, die sich der Prüfung des Neulingskurses der Gruppe Schwäbisch Hall stellen. Lehrwart Thomas Göhring teilt den vierseitigen Bogen aus und weist darauf hin, jede der 20 Fragen besonders sorgfältig zu lesen. Denn jeder Leichtsinnsfehler hat seit diesem Jahr noch größeren Einfluss auf das Bestehen der Prüfung, wurden die Anforderungen durch den wfv-Lehrstab verschärft, so dass 50 von 60 möglichen Punkten erreicht werden müssen.
Beinahe wäre es zu einer Durchführung des Neulingskurses 2010 gar nicht gekommen. Die in den neuen wfv-Richtlinien festgelegten 15 Anmeldungen wurden erst am Tag der Anmeldung -zwei Wochen vor Beginn des Lehrganges- erreicht. Notfallpläne wurden innerhalb des Ausschusses bereits geschmiedet, u.a. alle Vereine nochmals angeschrieben. Zum Start des Kurses am 25.Januar 2010 waren 20 der 23 angemeldeten Anwärter in Bibersfeld anwesend, nach dem ersten Abend blieben noch 18 dabei. Aus unserer Sicht enttäuschend das Verhalten einiger Vereine, die trotz Aufforderung keine Rückmeldung bzgl. Neulingskursteilnehmern abgaben.
Lehrwart Thomas Göhring vermittelte in sieben Doppelstunden nicht nur die 17 Fußballregeln in Wort, Bild und Video, sondern handelte auch Themen wie „Passkontrolle und Spielbericht“, „Laufvermögen und Stellungsspiel“ oder das Gewaltmodul ab. Um ein Feeling für die Prüfungsfragen zu bekommen, stand am vierten Kursabend die Zwischenprüfung auf der Agenda, welche die Hälfte der Kandidaten meisterte. Trotz der teilweise chaotischen Witterungs- und Straßenverhältnisse fiel kein Schulungstermin aus.
Nach Korrektur der Hauptprüfung konnte Obmann Volker Stellmach der Hälfte der Teilnehmer die Prüfungsbescheinigungen aushändigen. Der Prüfungsbeste Dennis Ebinger (TSV Ilshofen) erhielt für seine 55 erzielten Punkte ein Schiedsrichterstarterset.
Den anderen 9 Anwärtern wurde rund eine Woche später im Rahmen des Dienstagstrainings eine zweite Chance gewährt, Referee zu werden. Leider wurden einige „Hopp-oder-Topp“-Fragen oder doch nicht ausreichendes Lernen dem Großteil der Teilnehmer zum Verhängnis. Somit bestanden nur weitere drei Teilnehmer die Nachprüfung, d.h. der Kurs brachte zwölf neue Schiris (davon 2 Traineranwärter) hervor. Nach den alten Statuten wären 17 Teilnehmer durchgekommen.
Die SRG Schwäbisch Hall bedankt sich bei Lehrwart Thomas Göhring für die Durchführung xdes Lehrgangs sowie dem SC Bibersfeld und seinen Vereinsheimpächtern für die Bereitstellung des Unterrichtsraumes.

In der SRG Schwäbisch Hall heißen wir willkommen:

Tom Baum (TURA Untermünkheim) Serhan Duyguluer (SV Großaltdorf)
Dennis Ebinger (TSV Ilshofen) Stefan Hagenmüller (TSV Obersontheim)
Thorsten Maier (TSV Ilshofen) Fabian Matt (TSV Michelbach/Bilz)
Mark Raso (SC Steinbach) Manuel Schmauß (SC Bibersfeld)
Kevin Schulz (TSV Hessental) Alexander Stutz (TSV Michelfeld)
Vedran Ulm (TSV Gaildorf) Jonas Voß (TSV Michelbach/Bilz)




22.01.2010

Lemberghaus 2010-eine scha(r)fe Sache

Vom 15.01.2010 bis zum 17.01.2010 verbrachten 22 Haller Schiedsrichter ein geselliges Wochenende im verschneiten Lemberghaus.
Am Freitagabend angekommen, bezogen wir zunächst unsere Zimmer. Darauf folgte das gemeinsame Abendessen, danach ging es frisch gestärkt in unseren Tagungsraum, wo Volker das Trainingslager offiziell mit ein paar begrüßenden Worten eröffnete. Danach ging es weiter mit Ulrich Kolb, einem Motivationstrainer. Unter seiner Leitung absolvierten wir einige Gruppenaufgaben zum Thema „Wer bin ich?/ im Team?“. Jeder sollte bspw. ein Tier malen, als das er sich sieht oder welches er gerne wäre. Es war sehr amüsant zu sehen, dass sich Daniela manchmal wünschte, sie wäre ein Schaf, Heiko sah sich als Honigdachs, eines der gefährlichsten Tiere auf der Erde, Tamer wollte ein edler und freier Mustang sein und Marcel kritzelte eine Katze- wegen ihrer Schnelligkeit- auf die Karte. Hierbei zeigte sich nicht nur, dass einige Schiedsrichter künstlerisch untalentiert sind; sondern es kam auch in einem weiteren Workshop einiges über die jeweilige Persönlichkeit zum Vorschein. Es ging darum, sich anhand Begriffen sich selbst zu charakterisieren, die Auflösung zeigte dann für jeden, ob er eher Choleriker, Melancholiker, Phlegmatiker oder Sanguiniker ist. Beim „Japanischen Knobeln“, sowie beim „Konfliktlösen“ spürte man die sich immer verstärkende Gruppendynamik, welche durch die Beanspruchung zahlreicher Lachmuskeln immer mehr intensiviert wurde. Nach dem sehr interessanten Teil unseres Motivationstrainers kam es nun zur gemütlichen Runde mit allen Anwesenden, was bei dem einen oder anderen bis in die frühen Morgenstunden ging.
Aufgrund extremer Glätte entfiel leider der obligatorische Waldlauf am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück setzte Ulrich Kolb seine Arbeit fort. Wir lernten einiges in den folgenden vier Stunden - zum Beispiel, wie man richtig Feedback gibt. Neben den wirklich hervorragenden Vorträgen von Ulrich, gab es immer wieder gruppendynamische Spiele, welche bei der Gruppe super Anklang fanden – die „Nagelprobe sei hier steklllvertretend genannt. Alles in allem war das Programm unseres Motivationstrainers wirklich TOP! Hungrig stürzten wir uns dann auf das leckere Mittagessen. Nachdem wir nun gesättigt waren hielt Volker ein Referat über die Stärken und Schwächen der Beobachtungsreferees.
Thomas Göhring traf anschließend mit dem gefürchteten Regeltest im Gepäck im Lemberghaus ein und diskutierte gleich darauf die Fragen und Antworten in der Runde. Beide Referenten waren wirklich super. Damit wir nicht verhungerten, folgte nun eine kleine Kaffepause. Danach stellten die Hekim-Brüder beim von ihnen geleiteten Bingo ihr Können unter Beweis. Knut und Lars füllten hierbei die Familienkasse. Anschließend aßen wir zu Abend. Etwas später genossen das Abendprogramm „Schlag den Schiedsrichter“, welches Micha und Marco auf die Beine gestellt haben. Da Marco leider krank war, assistierte Sebastian. Im Spiel gab es unter anderem ein Quiz, bei dem man keine Chance gegen Heiko hatte, eine Geschmacksprobe, Knobeln, ein Sahneschlagwettbewerb und zum Schluss Topfschlagen. Es war ein wirklich tolles Spiel, bei dem jeder seinen Spaß hatte. Nachdem jede Gruppe einen Preis erhielt, ließen wir auch diesen Abend in gemütlicher Runde ausklingen.
Am Sonntagmorgen, nach dem Frühstück, hielt Rolf Baumann ein Referat über das Thema „Neues im VSRA“, was sehr gut war. Durch die darauf folgende Siegerehrung der Besten im Regeltest und die gemeinsame Abschlussbesprechung führte Obmann Volker. Am Ende kürten Ann-Christin, Julien und Christian die „Beauty-Queen“ Tamer, unseren Schönsten im Bunde! Nachdem wir dann alle unsere „sieben Zwetschgen“ gepackt hatten, verließen wir leider schon das Lemberghaus, in der Vorfreude auf das nächste Jahr.
Als Fazit kann man sagen, dass die Bewirtung, sowie das Programm spitze waren. Wir alle hatten sehr viel Spaß und unsere Gemeinschaft wurde sehr stark gefördert. Ein großes Dankeschön gilt vor allem Peter, für die tolle Organisation und natürlich auch allen anderen Beteiligten.
Lemberghaus 2011-Wir sind dabei!!!
    Friederike Straub



13.01.2010

Bericht Schiedsrichterturnier 02.01.2010 in Neuenstadt a. K.

Am frühen Samstag Abend machten sich die Haller Schiedsrichter zur vierten Auflage des Armin-Wirth-Cups nach Neuenstadt auf.
Wie bereits in den letzten Turnieren taten wir uns im ersten Spiel recht schwer, Gegner war die zweite Mannschaft des Gastgebers Kocher-Jagst. Aber mit Kampf und Moral machte man noch aus einem zwischenzeitlichen 1:3 letztlich noch ein 4:4, so dass man immerhin mit einem Teilerfolg ins Turnier starten konnte.
Die nächsten Partien sollten ebenso torreich weitergehen: Mit einem umkämpften 2:1 gegen die starken Stuttgarter sicherten wir uns vorzeitig den Einzug in die Endrunde, die nicht im K.O.-System, sondern jeder-gegen-jeden ausgetragen wurde. Als wir im bedeutungslosen letzten Vorrundenspiel die überforderten Schiedsrichter aus der Gruppe Waiblingen mit einem 6:1 - Kantersieg nach Hause schickten, keimten Hoffnungen auf einen möglichen Turniersieg auf.
Da in der Endrunde dann weitere fünf Partien anstanden, waren wir froh, mit zehn Mann so zahlreich angetreten zu sein. Im ersten Spiel durften wir uns gleich mit dem zweiten Gruppensieger aus Öhringen messen. Nach der stärksten Turnierleistung führte man bereits mit 2:0, ließ sich jedoch in den letzten Minuten von der aufkommenden Unruhe anstecken und kassierten unnötige Gegentore – in letzter Sekunde hieß es 2:3.
Damit ging der rote Faden verloren, nach einer indiskutablen Leistung mussten wir uns ausgerechnet unseren Freunden aus Backnang mit 2:4 geschlagen geben. Immerhin zeigte man zum Schluss Moral, denn zwischenzeitlich hatte es bereits 0:4 gestanden. Der Leistungsabfall zur Vorrunde zeigte sich dann besonders deutlich, als man im dritten Endrundenspiel auch gegen das Spiel gegen die heute bereits besiegte Mannschaft aus Stuttgart deutlich mit 1:4 verlor.
Jetzt hieß die Devise, sich nochmals bestmöglich zu verkaufen und in den ausstehenden zwei Spielen nochmals zu punkten. Doch leider verpassten wir wieder einen guten Start in das Spiel gegen die Gastgeber Kocher-Jagst und mussten wie so oft an diesem Tag einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Nach mehreren individuellen Fehlern stand es bereits 1:4, nach einer dramatischen Aufholjagd hieß es am Ende 3:4 und wir standen erneut ohne Punkte da.
Im letzten Spiel gab es dann nochmals einen Motivationsschub: gegen die Schiedsrichter aus Künzelsau ging es (wenigstens für den Gegner) nicht weniger als um den Pokal des Erstplatzierten. Es gelang uns dieses mal ein konzentrierter Start und eine gute Gesamtleistung. Doch der Gegner nutzte jeden kleinen Fehler gnadenlos aus – und so hatte man sich nach 12 Spielminuten wieder vier Gegentore eingefangen – Endstand 2:4. Damit durfte auch die beste Mannschaft des Turniers verdient den Pokal mit nach Hause nehmen, und wir mussten uns letztendlich mit einem enttäuschenden sechsten Platz zufrieden geben.
Trotz allem hat das Turnier allen Beteiligten Spaß gemacht, schließlich durften sich fast alle in die Torjägerliste eintragen.

Es spielten für Schwäbisch Hall: Timo Bressmer (Torwart), Marcel Fischer (1 Tor), Marco Zauner (5 Tore), Maxi Messner (1 Tor), Erik Kronmüller (5 Tore), Micha Haug (3 Tore), Sebastian Früh (3 Tore), Lars Krimmer (4 Tore), Christian Jahnel (1 Tor) und Stefan Weiss.

Lars Krimmer



05.12.2009

Ort und Termine Neulingskurs 2010

Mittlerweile wurden alle Termine sowie der Ort für den Neulingskurs im Jahr 2010 festgelegt.
An folgenden Terminen wird der Neulingskurs im Vereinsheim des SC Bibersfeld stattfinden:

Montag, 25.01.2010 19-21 Uhr
Donnerstag, 28.01.2010 19-21 Uhr
Dienstag, 02.02.2010 19-21 Uhr
Donnerstag 04.02.2010 19-21 Uhr
Dienstag, 09.02.2010 19-21 Uhr
Donnerstag, 11.02.2010 19-21 Uhr
Donnerstag, 18.02.2010 19-21 Uhr
Dienstag, 23.02.2010 19-21 Uhr
Mittwoch, 24.02.2010 18:30 Uhr Prüfung



19.11.2009

Neulingskurs 2010

auch in dieser Saison beabsichtigen wir, zu Beginn der Rückrunde wieder einen Schiedsrichter-Neulingskurs durchzuführen.

Hier die wichtigsten Informationen:
Beginn: Montag, 25. Januar 2010, 19.00 Uhr
(Über die weiteren Termine entscheiden die Teilnehmer am ersten Abend)
Ort: Vereinsheim SC Bibersfeld
Dauer: ca. 4 Wochen
(am letzten Termin 24.02.2010 findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt)




07.07.2009

Hoch hinauf!
Bericht über den Dienstagstrainiererausflug 2009


Bundestagswahlwochenende 2009 – die wahlberechtigten Trainierer der SRG Hall haben per Briefwahl ihre Stimme abgegeben und das Spiel Hoffenheim – Hertha in der Rhein-Neckar-Arena zu Sinsheim als Ziel ihres diesjährigen Ausflugs ausgewählt. Das schon feststehende Beiprogramm wird aber komplett durcheinander gebracht, als die DFL den siebten „Salamispieltag“ in den Bundesligen festlegt. Organisator Peter muss demnach ordentlich umdisponieren, doch der Reihe nach…

Orientierungslos
Am 26. September 2009 ist also früh morgens um halb neun in Untermünkheim Treffpunkt für 14 Schiedsrichter(innen), die sich in drei Autos verteilen und den Weg nach Kaiserslautern aufnehmen. Kaiserslautern? Warum nicht, denn die neu eingeführten Samstagsspiele in der zweiten Bundesliga machen es möglich, dass wir erstmals zwei Partien am Ausflugswochenende sehen werden. Unterstützt vom Navi rast das vermeintlich leistungsstärkste der drei Fahrzeuge mit Erik am Steuer vorneweg und vermeldet, dass wir am Rasthof „Wonnegau“ in der Nähe von Worms (der liegt an der Autobahn in Richtung Mainz ?!) unsere Pause einlegen werden. Sprachlos und bedient wie nie zuvor begegnet der zurückbeorderte Falschfahrer anschließend am Rasthof „Pfalz“, an dem wir unser Vesper einnehmen, dem Gelächter und Spott seiner Kollegen. Das nächste Problem wartet in Kaiserslautern. Wo zum roten Teufel ist bloß das Hotel? Während zwei Autos die zweigeteilte Unterkunft schnell finden, steuert der dritte Wagen (Preisfrage: welcher?) den falschen Teil an, lädt den aus Mannheim eingetroffenen Maxi ein und kämpft sich durch die Einbahnstraßen bis zum richtigen Quartier durch. Da die Zeit drängt, ist der Rest der Gruppe nach dem Bezug der freundlichen und verspielt eingerichteten Ferienwohnungen hier bereits auf dem Weg zum „Betze“.

Hoch hinauf – Teil 1
Das Südwestderby Lautern – Karlsruhe hat höchste Sicherheitsstufe. Deshalb wird unser Weg hinauf zum höchsten Fußballberg Deutschlands, der von fußballerischen Impressionen der Lauterer Vergangenheit geprägt ist, von einem hohen Polizeiaufgebot und erwartungsvollen Lautern-Fans eskortiert. Dr. Markus Merk holt sich seine Karte offensichtlich ebenfalls an der Schiedsrichterkasse ab und auch wir erhalten Karten auf der Osttribüne – Höhe Eckfahne. Noch 30 Minuten bis Spielbeginn – nein, der Anstoß verzögert sich um zehn Minuten. Zeit genug, dem halb-württembergischen Gespann um Robert Kempter beim Aufwärmen zuzusehen. Aufgeheizt ist danach auch die Stimmung auf dem Rasen und den Rängen, das Spiel ist auf sehr gutem Zweitliganiveau und endet mit einem verdienten 2-0 der „Roten Teufel“, das den FCK auf Platz eins der Tabelle hievt.

Ausklang
Bundesligafußball in der Sky-Konferenz bildet die nächste Etappe unserer „Groundhopping“-Tour, bevor nach der Verabschiedung von Erik ein Insider-Tipp eines Passanten uns zum Essen in das älteste Fachwerkhaus Kaiserslauterns führt. Typische regionale Gerichte wie „Pälzer Lewwerworscht mit Grumbeerstampes“ oder „Saumaage“ werden neben klassischen Mahlzeiten wie „Jägerschnitzel“ von unserer Gruppe verzehrt. Stefan vermisst plötzlich seinen Geldbeutel und braucht ewig, bis er nach Verurteilung und Folterung des unschuldigen Veli den wahren „Räuber“ Marcel entlarvt. Auf unserem Weg durch die Altstadt begegnet uns ein angetrunkenes Duo Lauterer Fans, das uns die touristischen Highlights der Stadt zeigen und uns zu einer angesagten Cocktailbar führen will (ehrlich gesagt habe ich in der 1/4stündigen Tour weder Sehenswürdigkeit noch Cocktailbar gesehen) – die Flucht vor den beiden gelingt uns mit Hilfe eines Junggesellinnenabschieds, der die beiden vereinnahmt. Nach einem Abstecher zurück ins Hotel finden wir doch noch einen Platz in einer Kneipe, in der sogar Daniela ihr Wunschgetränk bekommt und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Hoch hinauf – Teil 2
Pünktlich um acht Uhr morgens treffen Marco, Basti und ich nach kurzem Spaziergang als erste in der „Hauptpension“ ein, wo uns ein üppiges Frühstück –sogar mit Sekt- erwartet. „Nachzügler“ Lars hat den Weg in die Pfälzer Metropole problemlos geschafft und chauffiert Eriks Besatzung vom Vortag sicher zum K1-Waldseilpark in der Nähe des FCK-Jugendzentrums. In extremen Pfälzer Dialekt weisen uns die Guides in die alpine Sicherheitsausrüstung und die Materie des Kletterns ein; Merke: Immer doppelt absichern und mit derselben Hand die Karabiner umhängen. Nachdem der Einstiegsparcours aber gemeistert ist, stehen neun verschiedene Kurse mit unterschiedlicher Höhe, Länge und Schwierigkeitsgrad zur Verfügung. Bis zu zwölf Metern über dem Waldboden sind Plattformen an den Bäumen angebracht, welche über dünne, Schwindel erregende (Draht)Seile, wackelige Holzbalken, Reifen, Skateboards oder Schaukeln verbunden sind. Zusammen mit Friedi beschränke ich mich auf die als leicht und mittelschwer deklarierten Übungen, die dennoch alles abverlangen und sicherlich in den nächsten Tagen ausreichend Muskelkater in den Oberarmen verursachen werden. An den schwersten Kurs, der eine Spezialeinweisung erfordert und an dem unsere Jüngsten Ann-Christin und Julien altersbedingt nicht teilnehmen dürfen, wagen sich nur wenige Unerschrockene. Marcel stirbt dabei tausend Tode und muss einmal mehr vom Notfalldienst aus dem Netz befreit werden.
Völlig fertig von diesem Highlight brechen wir über die Autobahn zu unserer dritten Station Hoffenheim bzw. der dortigen Rhein-Neckar-Arena auf. Mühelos ergattern wir nach vorheriger Stärkung mehr als 90 Minuten vor Anpfiff unsere Tickets.

Hoch hinauf – Teil 3
Hoch hinauf auf Platz drei in der Tabelle klettert der letztjährige Aufsteiger aus Nordbaden an diesem Sonntagabend. Schlusslicht Hertha BSC Berlin ist nach dem Zwei-Tore-Rückstand nach nur vier Minuten restlos bedient und in der Folge Opfer höchster Spielkultur der Hoffenheimer Gipfelstürmer. Die Stimmung im Stadion ist beim über weite Strecken berauschenden, aber einseitigen Match dementsprechend prächtig, La-Ola schwappt mehrmals durch die Arena. Am Ende wären sogar mehr als drei weitere Tore zum 5-1 Endstand möglich gewesen. Nachdem die Restbestände auf den Geldkarten abgeholt sind, wird Maxi in den Zug nach Mannheim verfrachtet und verpasst eine halbe Stunde Stau in Sinsheim und ein riskantes Manöver von Peter, der sich vor den Mannschaftsbus des TSV Crailsheim drängelt.
Ach ja, die Ergebnisse der Bundestagswahl erfahren wir übers Radio auf der Rückfahrt im Auto. Fest steht nach diesem Ausflug aber auf alle Fälle, dass wir in Bezug auf das Programm zumindest in dieser Hinsicht „das Richtige gewählt haben“.


Heiko Leipersberger



07.07.2009

Was hinter dem Wasserhahn steckt

Wie sich schon aus der Überschrift erkennen lässt, hatte Wasser etwas mit dem diesjährigen Familienausflug der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zu tun. Der Beruf von wfv-Lehrwart Wolfgang Brenner, der in der Landeswasserversorgung in Dischingen tätig ist, brachte uns auf die Idee, ein modernes Wasserwerk zu besichtigen.
Der Ausflug begann um 7:30 Uhr früh in Untermünkheim, wo der Reisebus seine erste Station machte. Von dort aus schlängelte er sich gen Osten und sammelte nach und nach die Ausflugsteilnehmer in all den großen und kleinen Metropolen rund um Schwäbisch Hall ein. Nach einer idyllischen Fahrt durch den Südosten Württembergs kamen wir dann in Dischingen, unserer ersten Station an. Vor Ort hatte Klaus Breiter ein ausgiebiges Vesper vorbereitet, bei dem alle Teilnehmer sichtlich auf ihre Kosten kamen. Wolfgang Brenner führte uns anschließend durch das Wasserwerk Dischingen, welches als eines der modernsten Europas ist. Er erläuterte die komplexen Vorgänge, die bei der Wasseraufbereitung notwendig sind und erklärte die Funktionen der verschiedenen Stationen, die das Wasser durchläuft. Höhepunkt der Führung war sicherlich die Besichtigung der Quelle, deren Unterwasseransicht einzigartig war.
So gegen 13:00 Uhr nahm man noch einen kleinen Bissen zu sich, als man dann an den Bucher Stausee weiterreiste. Dort boten sich vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten. Während es sich die einen nicht nehmen ließen, bei diesem herrlichen Wetter eine Runde schwimmen zu gehen, machten andere einen Spaziergang oder tranken am Kiosk einen Kaffee. Auch für das ein oder andere Schläfchen war Zeit.
Es wurde Abend und um 17:30 Uhr war im „Goldenen Hirsch“ in Bühlerzell reserviert. Man traf pünktlich dort ein und nahm Schnitzel mit Pommes zu sich. In gemütlicher Atmosphäre tauschte man sich über den Tag aus. Auch Obmann Volker Stellmach kam kurz vorbei. Diese Möglichkeit nutzte man dann prompt, um ihm das Geschenk anlässlich der Geburt seinen Sohnes zu überreichen.
Es war ein herrlicher Tag bei viel Sonnenschein und einem hervorragend organisierten Programm. Ein großes „Danke“ geht an Busfahrer Harry, der uns sehr sanft von A nach B brachte, an Wolfgang Brenner für seine tolle Führung, an Klaus Breiter und Melle Peiser, die das Vesper organisiert haben und an Heiko Leipersberger, der als Reiseleiter jederzeit eine gute Figur machte.

Maximilian Messner



29.07.2009

Bericht Bergwandern 17.-19.07.2009: Neuschnee im Juli

Am frühen Freitagmorgen trafen wir – das sind Joachim, Ramon, Maxi, Lars und Tamer – uns bei Familie Breiter in Sulzdorf. Die geplante Abfahrt um 07:15 Uhr verzögerte sich etwas bis alle eingetroffen waren, aber schließlich ging es gestärkt von Kaffee und Butterbrezeln in Richtung Österreich.

Nach ca. vier Stunden Fahrt inklusive einer ausgiebigen Frühstückspause kamen wir um 13:45 Uhr in Mittelberg im Pitztal an. Dort stellten wir das Auto ab und nahmen den Aufstieg zur Braunschweiger Hütte (2759m) in Angriff. Bestes Wetter erleichterten die anstrengenden knapp 1.000 Höhenmeter, die wir in rund zweieinhalb Stunden zurücklegten.

Den Abend ließen wir dann in der Gaststube in einer gemütlichen Runde mit Kartenspiel ausklingen. Dabei diskutierten wir noch, welche Route wir am nächsten Tag in Richtung Taschachhaus nehmen würden. Wir ahnten noch nicht, dass wir uns das hätten sparen können, denn die für Samstag geplante Tagestour auf dem Fuldaer Höhenweg über das Taschachhaus bis zur Riffelseehütte fiel ins Wasser – oder besser gesagt in den Schnee!

Denn am nächsten Morgen staunten wir nicht schlecht, als uns nach dem Aufstehen um halb 8 Uhr etwa 40 cm Neuschnee erwarteten. Beim Frühstück berieten wir, wie unsere Bergtour nun weitergehen sollte. Schließlich entschieden wir uns, wieder nach Mittelberg abzusteigen um von dort aus auf der anderen Seite direkt zur Riffelseehütte zu gelangen.

Der Abstieg gestaltete sich bei unvermindertem Schneetreiben nicht so einfach wie gedacht. Da die Markierungen verdeckt waren, war es nicht leicht, auf der richtigen Route zu bleiben – aber unserem Bergführer Tamer gelang es, uns gemeinsam mit einer Schweizer Gruppe, auf die wir unterwegs getroffen waren, sicher ins Tal zurückzuführen.

Im Gletscher-Stüberl (1.915 m) konnten wir die wohlverdiente Mittagspause genießen, bevor wir dann nach Mittelberg und von dort in Richtung Riffelsee aufbrachen. Das Wetter zeigte sich weiterhin von seiner schlechtesten Seite, sodass auch der Aufstieg bis zur Riffelseehütte (2293 m) nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig war. Aber wir kamen nach zweieinhalb anstrengenden Stunden sicher am Ziel an.

Nachdem wir uns etwas erholt hatten, gab es Abendessen und danach wieder eine gemütliche Runde in der Gaststube. Wir waren abgesehen von zwei Wanderern die einzigen, die sich bei diesem Wetter zur Riffelseehütte aufgemacht hatten.

Am nächsten Morgen war gegen halb 8 Uhr wieder Aufstehen angesagt und nach einem ausgiebigen Frühstück nahmen wir dann um 09:15 Uhr die letzte Etappe in Angriff. Die Wetterbedingungen waren nun wesentlich besser; Es lag zwar natürlich noch viel Schnee, aber bei strahlendem Sonnenschein bot sich uns eine wunderschöne Berglandschaft.

Wir nahmen nicht wieder den Weg zurück, den wir am Tag zuvor aufgestiegen waren, sondern eine andere Route, die uns in etwa zwei Stunden ins Tal nach Mandarfen führte. Von dort waren es dann noch zwei Kilometer Fußmarsch bis nach Mittelberg, von wo aus wir uns mit dem Auto in Richtung Heimat aufmachten. Die Rückfahrt wurde wegen einer Baustelle bei Heiterwang zur Geduldsprobe, ein etwa zweistündiger Verkehrsstau verhinderte unsere Einkehr zum Mittagessen. Aber wir stärkten uns kurzerhand an einer Autobahnraststätte und kamen gegen 17 Uhr wieder in Sulzdorf an.

Alles in allem waren es drei tolle und abwechslungsreiche Tage, die wir sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Vielen Dank an unseren Fahrer Ramon und unseren Bergführer Tamer (der sich seine Premiere als Bergführer sicherlich auch ein bisschen anders vorgestellt hat...).



29.07.2009

Nachwuchsschiedsrichter-Sichtungslehrgang im Rahmen der D-Junioren-Stützpunktsichtung des wfv vom 20. bis 22. Juli 2009 in der Sportschule Ruit

Nach zweieinhalb Stunden Anfahrtszeit gegen Mittag des 20. Juli 2009 war es soweit: Endlich angekommen an der Sportschule in Ruit zu einem Sichtungslehrgang, den ich voller Vorfreude und Gespanntheit auf die kommenden Tage bereits sehnlichst erwartet hatte. Zusammen mit dem Kameraden Sebastian Karg (SRG Crailsheim) bezog ich ein Zimmer; außerdem war vom Bezirk Hohenlohe noch Dominik Sperath von der SRG Bad Mergentheim mit an Bord. Auch Schiedsrichter der Gruppen Wangen(2x), Münsingen, Riss und Ehingen waren dabei.

Anschließend traf man zum ersten Mal sowohl den Lehrwart des Lehrgangs, Leonardo Mimmo (SRG Saulgau), als auch die beiden Beobachter Erich Frey (Obmann der SRG Calw) und Harald Kuhn (SRG Nürtingen). Nach der Begrüßung, stellte man sich zuallererst einmal einander vor, damit jeder wusste, mit wem er die folgenden Tage das Vergnügen haben wird. Die Schiedsrichter wurden sofort darauf eingestellt, welche Aufgaben und Herausforderungen in den Tagen von Ruit sie erwarten, aber natürlich auch welches Verhalten von ihnen erwartet wird. Kurz darauf erklärte Leonardo Mimmo, wie eine gute Zusammenarbeit von Schiedsrichter und Schiedsrichterassistenten auszusehen hat.

Nun war man gut eingestellt auf die ersten Spiele, die gleich im Anschluss folgten. Bei herrlichem Wetter und hervorragenden Platzbedingungen traten verschiedene Mannschaften der DFB-Stützpunkte (Jahrgang 1997) gegeneinander an. An dieser Stelle sei gesagt, dass jeder Schiedsrichter immer in irgendeiner Form (Schiedsrichter, Schiedsrichter-Assistent, 4.Offizieller) am Spiel beteiligt war.
Für das erste Spiel war ich noch als Schiedsrichter-Assistent eingeteilt, aber gleich danach hieß es für mich selbst zum ersten Mal mit Assistenten zu pfeifen.
Nach dem Abendessen, wie alle Mahlzeiten gewohnt reichhaltig, stand eine sehr ausführliche und detaillierte Analyse der Nachmittagsspiele durch die beiden Beobachter an. Jeder Schiedsrichter erkannte hierbei, dass in ihm noch genügend Verbesserungspotenzial für die Zukunft schlummert. Anschließendes gemütliches Beisammensein rundete den ersten Tag des Sichtungslehrgangs ab.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück stand der Regeltest auf dem Programm, der für den Großteil der Schiedsrichter wie auch für mich mit „Bestanden“ zusammengefasst werden kann. Aufgrund einer kurzfristigen Terminänderung folgte anstatt der an diesem Morgen angesetzten Spiele nun ein sehr informatives Referat von Leonardo Mimmo zum Thema „Das Lauf-und Stellungsspiel eines Schiedsrichters“.

Nachmittags folgte nach dem Mittagessen und einem von Leonardo Mimmo gehaltenem Referat über die richtige Mimik, Gestik und Körpersprache eines Schiedsrichters die zweite Einheit der Spiele. Genug Theorie – nun galt es also, das vorher Gelernte und Gehörte in der Praxis umzusetzen.

Bei diesen Spielen durfte ich je einmal als Schiedsrichterassistent und als Vierter Offizieller agieren, wobei letzteres eine völlig neue Erfahrung für mich darstellte. Nach den Spielen war Abendessen angesagt, danach folgte die erneut sehr intensive Analyse der Spiele durch die beiden Beobachter. Dieser sehr ereignisreiche Tag endete mit gemütlichem Beisammensein.

Schon wieder war der letzte Tag des Lehrgangs angebrochen, an dessen Morgen es zuerst einmal hieß, Betten abziehen und Zimmer räumen. Das Frühstück fiel dementsprechend kurz aus, standen doch gleich danach die letzten Spiele statt. Einmal Vierter Offizieller, einmal Schiedsrichter – so lautete mein „Einsatzplan“ für diese letzte Einheit, die daraufhin noch kurz analysiert und besprochen wurde. Eine daran anschließende Abschlussbesprechung durch die drei Verantwortlichen, denen an dieser Stelle Dank für ein reibungslosen und fachlich einwandfreien Ablauf des Lehrgangs zu sagen ist, setzte den Schlusspunkt an einen hervorragenden Sichtungslehrgang, der viele neue Anregungen und Erkenntnisse für die Zukunft bietet, die es nun umzusetzen gilt.

          Sebastian Früh



07.07.2009

Neulingskurs für Frauen und Mädchen

Im Fußballbezirk Hohenlohe findet am 29.Juli ein Schiedsrichterneulingskurs für Mädchen und Frauen statt.
Dieser Modellversuch wird zum ersten Mal im Bezirk und im Verbandsgebiet so durchgeführt.
In insgesamt 8 Doppelstunden und Abschlussprüfung werden die Fußballregeln durch einen Lehrwart des Württembergischen Fußballverbands den Schiedsrichteranwärterinnen geschult.



05.07.2009

Von Humba, Händewaschen und Heiterkeit – oder doch nur einem gewöhnlichen Schiriturnier?

Eine Auswahl der Haller Dienstagstrainierer machte sich an diesem verregneten Vormittag des 27. Juni auf nach Nürtingen, wo zum Schiri-Turnier mit 29 Teams geladen war. Nach über zwei Stunden Autofahrt, geziemt von Umleitungen und spontan eingelegten Pinkelpausen kamen wir schließlich doch noch an.

Es hatte sich so richtig schon eingeregnet. Fritz Walter-Wetter würde so mancher sagen. Nun gut. Kämpfen hieß es im ersten Spiel. Gegen die in Unterzahl spielenden Calwer tat man sich sehr schwer. Zwar hatte man gute Chancen, so ließ man hinten auch einiges zu. Was sich ankündigte wurde auch zur Realität. Nach einem Fehlpass verschuldete Maxi einen Strafstoß, den „Goalie“ Timo klasse parierte. Kurz vor Schluss dann das hoch-unverdiente 1:0 durch unseren „Fummler“ Christi, der nach tollem Solo das Leder in die Maschen schob.

Im zweiten Spiel gegen Büdingen (Hessischer Fußballverband) nach 3,5 Stunden Pause spielte man groß auf. Dem 1:0 durch „Knipser“ Marco, der auch heute wieder seinen Torriecher unter Beweis stellte, folgte das 2:0 durch den nun besser spielenden Abwehrchef Maxi. Marco legte später zum 3:0 nach.

Ja, wohin sollte die Reise führen? Diese Frage beantworteten sich die Haller selbst gegen die Mannen aus dem südbadischen Rheintal und spielten bei einem weiteren 3:0 groß auf. Spieler des Spiels sicher „Sturmtank“ Micha, der nach einer Flanke per Hackentrick traf. Für die weiteren Treffer sorgten erneut Marco und Christian per Strafstoß.

Zum vierten Spiel kann man nur berühmte Fußballer zitieren: „Ich habe nie eine Torchance überhastet vergeben. Lieber habe ich sie vertändelt.“ Oder „Wenn er das Tor getroffen hätte, wäre der Ball drin gewesen, aber er hat vorbei geschossen“. Sorry Lars und Basti, aber im nächsten Training müssen wir Torschüsse üben. Zum Glück trafen Christi und Micha gegen den Neulingskurs aus Nürtingen.

Nun stand das Achtelfinale an, in das wir als beste Mannschaft der Vorrunde einzogen. Dieser erste Erfolg wurde durch ein spontanes „Humba, Humba, Täteräää“ zelebriert. By the way, hätte es eine Party-Mannschaft des Turniers gegeben, wäre dieser Titel nach Hall gegangen. Eigener Schlachtruf, Anfeuerungsgesänge für andere Teams, Sprechchöre und einfach nur Party sorgten für gute Laune im Team. Leider ließ sich das Umfeld nur bedingt davon anstecken. Ach ja, das Achtelfinale. Man besiegte die Mannschaft aus Wangen mit 2:1. War wegen den größeren Spielanteilen verdient. Der „doppelte Micha“ machte den Unterschied.

Göppingen war der Gegner im Viertelfinale. Leider kamen wir beim Spiel nicht über ein 0:0 hinaus. Im Neunmeterschießen hieß es Endstation. Schade, aber Göppingen hatte es wohl verdient.

Auf der Rückfahrt kehrte man noch ein und nahm eine Stärkung zu sich. In einem unbekannteren amerikanischen Fast-Food-Restaurant ist Frische und Hygiene ganz groß geschrieben; vielleicht wollte Maxi deshalb in bester „Schuh-des-Manitu-Manier“ nochmal „Hände waschen, bevor wir losgehn“. Wer weiß???

Heiter versammelte man sich noch auf dem Hessentaler Straßenfest, wo der ein oder andere noch einen kleinen Absacker zu sich nahm.

Danke auch an die Organisatoren von der SRG Nürtingen, die uns in einem aufwendig veranstalteten Turnier viele tolle Stunden ermöglichten. Auch danke an die Fahrer Heiko Leipersberger -der jeden Schleichweg kennt- und Erik Kronmüller -der trotz seiner Verletzung mitgefahren ist.

Für Hall spielten: Timo Bressmer (Goalie), Sebastian Früh, Maximilian Messner (1 Tor), Christian Jahnel (3 Tore), Lars Krimmer, Marco Zauner (3 Tore) Michael Haug (4 Tore) und Heiko Leipersberger.

          Maximilian Messner



28.06.2009

Glückwunsch an den Obmann

Am heutigen Sonntag wurde unser Obmann Volker Stellmach Vater.
Gegen 13 Uhr erblickte Sohn Marvin das Licht der Welt.
Die gesamte Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall gratuliert Volker und Nadine.



21.06.2009

Beachvolleyballteam erreicht 3. Platz

Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Mannschaft der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am Beachvolleyball- Turnier in Untermünkheim, welches der TURA im Rahmen seiner Sportwoche veranstaltete, teil. Nachdem man bei der ersten Teilnahme im letzten Jahr den 7. Platz belegte, bei der im Laufe des Turniers allerdings auch schon eine Steigerung sichtbar wurde, sprang in diesem Jahr beim zweiten Anlauf der 3. Platz heraus. Jedoch begann das Turnier alles andere als viel versprechend. Im ersten Spiel verlor man ziemlich deutlich gegen „Magic Topspin“, einer Mannschaft der Tischtennisabteilung des TURA. Jedoch war die Mannschaft hier noch nicht komplett und man bekam Verstärkung von einer Bekannten. Im zweiten Spiel dann der Befreiungsschlag. Man gewann nach einem interessanten Spiel gegen die a(ttra)ktiven Volleyballmädels der TURA B-Juniorinnen, die, da sie aktive Volleyball- Spielerinnen sind, außer Konkurrenz antraten. Allerdings hatte man auch hier Startschwierigkeiten und so lag man zu Beginn gleich ziemlich deutlich zurück. Durch eine Leistungssteigerung im Laufe des Spiels und eine tolle Aufholjagd, ging man schlussendlich dann doch als verdienter Sieger vom Platz. Im dritten und letzten Spiel der Gruppenphase ging es dann gegen „Tsching Tschang Tschong“, die im alltäglichen Leben den Kickbox- Sport ausüben, um das Platzierungsspiel, in welchem der 3. und 4. Platz ausgespielt wurde. Dementsprechend heiß ging es dann in dem mit Sand gefüllten Rechteck auch zu. Nachdem wir dieses Mal zu Beginn der Partie doch recht deutlich geführt hatten, wurde unser Vorsprung wieder eingeholt und es entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem mal die eine, dann wieder die andere Mannschaft geführt hatte. Dann die hektische Schlussphase: Wir führten kurz vor dem Ende, ca. 20 Sekunden waren noch zu spielen, mit einem Punkt Vorsprung und mussten noch den Ausgleich hinnehmen. Die Spielzeit war dann eigentlich schon abgelaufen und das Spiel wäre unentschieden ausgegangen, jedoch ließ die Turnierleitung den Entscheidenden Punkt noch ausspielen und es entstand ein letzter Ballwechsel, der an Spannung nicht zu übertreffen war. Der Ball wurde einige Male wieder auf die andere Seite gespielt und beide Mannschaften retteten oft gerade noch so. Den besseren Ausgang erwischten dann allerdings wir.
So hatte man sich, nachdem man „Tsching Tschang Tschong“ wie schon im letzten Jahr besiegte, die es uns dieses Jahr doch etwas schwerer machten, für das Spiel um Platz 3 und 4 qualifiziert. Somit war die Vorrunde vorüber, in der die Schiris mit tollen Spielzügen, Moves und Reaktionen, vor allem der Gebrüder Fischer, glänzten. In einer etwas längeren Pause konnte man sich dann mal zusammen setzen, sich einspielen, stärken, einfach nur das schöne Wetter genießen, oder andere Aktivitäten ausüben.
Im Platzierungsspiel sicherte man sich unterstützt von zwei Fans dann gegen „Everybodies“, die -wie es die englische Vokabel schon sagt-Jedermänner, souverän den 3. Platz, der auch aufgrund des hohen Ergebnisses verdient war. Die Everybodies sind ebenfalls eine Mannschaft, die aus Anhängern des im Kochertal beheimateten TURA besteht. Gleichzeitig konnte man sich hier noch für die Vorjahresniederlage revanchieren.
Fazit: Man erlebte wieder einmal ein tolles Turnier, das die Volleyballabteilung des TURA Untermünkheim erneut sehr gut organisiert hatte. Die Spieler der SRG Hall zeigten einen tollen Teamgeist, legten ein sehr gutes Verhalten an den Tag und sicherten sich einen verdienten, sehr guten 3. Platz, für den es etwas gutes zu Essen und zu Trinken gab :-). Dieses Turnier trug sicherlich zu einem positiveren Bild der Schiedsrichter in der Öffentlichkeit bei, da man sich auch der freundschaftlichen Atmosphäre, die dieses Turnier auszeichnete, anschloss.

Für die SRG waren aktiv: Ann- Christin Jung, Marcel und Marco Fischer, Philipp Köder und Christian Jahnel.



16.06.2009

Maximilian Messner steigt in die Landesliga auf

Nachdem bei den aktiven Fußballern nahezu alle Entscheidungen gefallen sind, zogen auch die Schiedsrichter im Württembergischen Fußballverband Bilanz. Für die Schwäbisch Haller Referees endete die Saison recht erfolgreich, schaffte mit dem 20-jährigen Maximilian Messner (SV Gailenkirchen) ein Haller Schiedsrichter den Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesliga. Felix Staudenmayer (TSV Ilshofen) erreichte einen guten vorderen Platz in der Bezirksliga.
In seinem ersten Landesligajahr fehlte Erik Kronmüller (TSV Hessental) nicht viel zum Aufstieg in die Verbandsliga, er wurde jedoch als Assistent für die A-Junioren Bundesliga berufen. Marco Zauner (SC Bühlertann)und Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) erreichten gute Mittelfeldplätze. Obmann Volker Stellmach (Spfr Bühlerzell) schaffte den Klassenerhalt in der Oberliga ebenso wie Thomas Göhring (SV Westgartshausen) in der Verbandsliga. Somit leiten in der Saison 2009/2010 sechs Haller Gespanne Spiele in den Amateurligen Baden Württembergs.



06.06.2009

Leistungsprüfung 2009

Seit einigen Jahren mal nicht am Sonntag morgen, sondern Freitag abends setzte der SR-Ausschuss die Leistungsprüfung in diesem Jahr an. Bei angenehmen 18 °C fanden sich am 5. Juni 2009 insgesamt rund 50 Schiedsrichter, teilweise mit ihren Partnern, Eltern oder Familien im Schenkenseestadion Schwäbisch Hall ein.
43 Teilnehmer, darunter nahezu alle Schiedsrichterneulinge, stellten sich den gewohnten Disziplinen Cooper-Test (12-Minutenlauf) sowie den 50m und 200m- Läufen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, denn 4 Teilnehmer übertrafen die 3000er-Marke, wobei Erik Kronmüller mit 3180m die größte Distanz schaffte. Weitere 16 Schiris erreichten die 2700m-Grenze und auch alle Neulinge hatten mit der 1600m-Richtlinie keine Schwierigkeiten.
Bei den Sprintwettbewerben wurde um jede Hundertstelsekunde gekämpft und bei manchen Zieleinläufen hätte man zur Feststellung des Siegers fast ein Zielfoto benötigt. Während Karl-Heinz Otterbach und Maxi Messner die Grills mit Würsten und Steaks für die hungrigen Schiris belegten, fanden sich aus rund 20 Referees zwei Mannschaften zu einem Fußballspiel auf dem Rasenplatz zusammen. In gemütlicher Runde bis zum Einbruch der Dunkelheit ging die Leistungsprüfung zu Ende.
Die SRG Schwäbisch Hall bedankt sich bei allen Teilnehmern u.v.a, bei Hausmeister Rieger, der uns trotz Ferien die Öffnung des Stadions ermöglichte.

Heiko Leipersberger



09.03.2009

Walter Frank als Lehrwart verabschiedet, Ehrung für Thomas Göhring

Anlässlich der Hauptversammlung der Verbandsschiedsrichtervereinigung in Wangen wurde der Lehrwart der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall, Walter Frank, nach über 25-jähriger Tätigkeit im Lehrwesen feierlich verabschiedet.
Während seiner Zeit als Lehrwart für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bildetet er über 400 Schiedsrichteranwärter aus, hielt ca. 150 Schulungen und leitete zahlreiche Lehrgänge im gesamten Verbandsgebiet. Die größte Wertschätzung erlangte Walter Frank im Jahr 2006, als er mit der DFB Verdienstnadel ausgezeichnet wurde. Aufgrund gesundheitlicher Probleme musste er nun seine Lehrtätigkeit beenden. Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall dankt ihm für seine große Verdienste rund um das Lehrwesen.
Thomas Göhring, der vor kurzem von der Schiedsrichtergruppe Crailsheim nach Schwäbisch Hall wechselte, wurde mit der Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Er war über 10 Jahre Obmann der SRG Crailsheim und ist derzeit ebenfalls im Lehrwesen tätig. Für seine langjährige Schiedsrichtertätigkeit wurde er nun ebenfalls bei der Hauptversammlung von Bernhard Gutowski geehrt.



09.03.2009

Letzter Neulingskurs von Walter H. Frank bringt 21 neue Schiedsrichter hervor

Schon am allerersten Unterrichtsabend am 2. Februar mahnte Lehrwart Walter H. Frank bei seinem letzten Neulingskurs im mit 35 Teilnehmern vollbesetzten Vereinsheim in Sulzdorf eindrücklich, dass die Schiedsrichterprüfung kein Selbstläufer werde. Anschließend wurde der weiß-rote Schiedsrichterordner mit allem notwendigen Fußballwissen von Abseits bis Zeitstrafe verpackt in 17 Regeln in 7 Unterrichtsabenden gründlich durchgearbeitet.
Thomas Göhring vermittelte an einem Abend die notwendigen Informationen zum Spielbericht und zur Durchführung der Passkontrolle.
Dass einige Teilnehmer in den Schulungsabenden nicht immer die notwendige Konzentration und Aufmerksamkeit an den Tag legten, wurde schon bei der Zwischenprüfung am vierten Abend deutlich, denn nur 5 Anwärter erreichten mit Mühe die erforderliche Punktzahl.
Der Prüfungstag verlief leider nur etwas besser, denn auf Anhieb konnte nur 13 von 34 Teilnehmern (darunter 4 Traineranwärter) die Prüfungsbescheinigung ausgehändigt werden. Die besten Ergebnisse erzielten hierbei die beiden Traineranwärter Georg Hoffmann (SC Bühlertann) mit 58,5 von 60 Punkten und Torsten Kugler (SC Fornsbach) mit 57 Punkten. Timo Bressmer (SV Tüngental) erreichte ebenfalls 57 Punkte.
Vor der Nachprüfung zwei Tage später gaben 4 Teilnehmer auf, so dass 19 Anwärter ihre zweite Chance wahren wollten. Viele Fehler, die schon bei der ersten Prüfung gemacht wurden, schlichen sich erneut ein, so dass letztlich nur 8 weitere neue Schiedsrichter durchkamen. Besonders schade ist, dass mit Esra Demirci (TSV Eutendorf) nur eine der 6 angemeldeten Damen die Prüfung bestand.

Wir bedanken uns bei den Lehrwarten Walter H. Frank, der seinen letzten Neulingslehrgang gewohnt souverän über die Bühne brachte, sowie Thomas Göhring. Ebenfalls gilt ein Dank dem TSV Sulzdorf, insbesondere den Pächtern des Vereinsheims, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Marco Schmauß (SC Bibersfeld) Marco Dahmen (TSV Michelbach/Bilz)
Georg Hoffmann (SC Bühlertann) Fabian Müller (TSV Obersontheim)
Esra Demirci (TSV Eutendorf) Mahmut Celik (Spfr Schwäbisch Hall)
Dominik Kinderknecht (TSV Eutendorf) Florian Selimaj (Spfr Schwäbisch Hall)
Knut Krimmer (TSV Eutendorf) Driton Sylmetaj (Spfr Schwäbisch Hall)
Daniel Stapf (TSV Eutendorf) Max Bolek (SC Steinbach)
Torsten Kugler (SC Fornsbach) Firat Doganay (SC Steinbach)
Okan Tuncel (SV Großaltdorf) Bojan Spasojevic (SC Steinbach)
Tamer Basal (TSV Ilshofen) Timo Bressmer (SV Tüngental)
René Rabel (TSV Ilshofen) Lukas Andreas Bubeck(SV Westheim)
Steffen Reichert (TSV Ilshofen) Julien Jung (SV Westheim)

Kandidatenportaits



05.02.2009

Neulingskurs 2009 gestartet

Am Montag, 02.02.2009 startete im mit 33 Teilnehmern im vollbesetzten Vereinsheim in Sulzdorf unter letztmaliger Leitung von Walter Heinrich Frank der diesjährige Neulingskurs der SRG Schwäbisch Hall. Hier die weiteren Kurstermine:

2) Donnerstag, 05.02.2009, 19:00 Uhr
3) Montag, 09.02.2009, 19:00 Uhr
4) Donnerstag, 12.02.2009, 19:00 Uhr
5) Montag, 16.02.2009, 19:00 Uhr
6) Donnerstag, 19.02.2009, 19:00 Uhr
7) Samstag, 28.02.2009, 15:00 Uhr
8) Montag, 02.03.2009, 18:45 Uhr Prüfung
9) Mittwoch, 04.03.2009 18:15 Uhr Nachprüfung
                                            19:00 Uhr Gewaltmodul



03.02.2009

Finale in Mulfingen

Gut gelaunt reiste man am Samstag den 31.1. nach Mulfingen, wo die Schiedsrichtergruppe Künzelsau zu einem Futsal-Turnier für Schiedsrichtergruppen geladen hatte. Da Futsal eine Variante des sonst üblichen Hallenfussballs ist, gab der Anwesende Lehrwart Adam Piepke aus Öhringen, den anwesenden Mannschaften eine kurze Einführung in dieses Spiel. Bei Futsal ist z.B. Grätschen grundsätzlich verboten und nach dem vierten Foul bekommt eine Mannschaft einen 10-Meter gegen sich ausgesprochen.

Danach rollte der Ball. Wir Haller hatten es im ersten Vorrundenspiel mit der jüngsten Mannschaft aus Bad Mergentheim zu tun, welche von ihrem frisch gewählten Obmann Klaus Lahr gecoacht wurde. Dieser Gegner kam zu Beginn gerade recht. Mit einem 4:0 und schönen Kombinationen konnte ein überzeugender erster Sieg verzeichnet werden. Der dreifache Christian Jahnel und ein schöner Alleingang von Daniel Abel besorgten die vier Tore und drei Punkte.
Im zweiten Spiel wartete die zweite Mannschaft von Gastgeber Künzelsau. Die wesentlich erfahrenere Truppe aus Hohenlohes Norden sollte kein leichter Gegner sein. Maxi Messner stocherte den Ball nach guter Vorarbeit von Christopher Grünke über die Linie, jedoch sorgte ein abgefälschter Freistoß für den Ausgleich. Edeljoker Marco Zauner und Daniel Abel schossen die Haller aber wieder in Front. Erik Kronmüllers gehaltener 10-Meter, der nach dem vierten Foul gegen uns verhangen wurde, sicherte den Sieg.
Nun wartete mit Stuttgart der erste dickere Brocken. Dass auch hier ein Sieg verbucht werden konnte, lag sicher an der geschlossenen Mannschaftsleistung. Das 1:0 durch Daniel Abel wurde über mehrere Stationen herrlich herausgespielt. Mit einer tollen Defensivleistung wurden kaum Chancen zugelassen, als dann Christopher Grünke nach einem Kraftakt von Maxi Messner zum 2:0 einschob.
Schon vor dem letzten Vorrundenspiel gegen die Schirigruppe Buchen, stand man als sicherer Halbfinalist fest. Da man aber Künzelsau im Halbfinale entgehen wollte, sollte dieses Spiel nicht verloren werden. Mit einem taktisch cleveren 0:0 gelang dies auch. Hinten ließ die starke Abwehr wiederum nichts anbrennen, leider traf man vorne das Tor nicht.
Halbfinale!!! Es wartete Kocher-Jagst. Zu anfangs wollte die junge Haller Truppe nicht so recht ins Spiel finden und ließ hinten auch eine Menge Chancen zu. Allein der überragende Torwart Erik Kronmüller hielt uns im Spiel. Mit einem weiten Abwurf auf Daniel Abel, der den Torwart umkurvte, gelang das 1:0. Die beiden spielstarken Mannschaften neutralisierten sich nun, Kocher-Jagst warf nun aber mehr nach vorne. Dies ermöglichte Räume in der Offensive. Eine Gailenkirchener Ko-Produktion besorgte den nächsten Treffer: Heiko Leipersberger „wurstelte“ sich um drei Abwehrspieler herum und spielte den Ball dann in die Mitte, wo Maxi nur noch einzulochen brauchte. Kurz vor Ende fiel dann der Anschlusstreffer für Kocher-Jagst. Mit einem Erik in Topform und ein bisschen Glück, reichte es dann fürs Finale.
Gegen den bis jetzt überragend spielenden Gastgeber aus Künzelsau sollte es sehr schwer werden. So geriet man auch früh mit 0:1 in Rückstand. Die Offensivbemühungen waren weitläufig unglücklich und so fiel auch das 0:2. Die gut eingespielte Truppe aus Künzelsau stand taktisch sehr clever und so war Marcos 1:2 zwar eine kurze Hoffnung, aber auch der Endstand.
Bei der Siegerehrung gab es für jede Mannschaft ein Fässle Haller Löwenbräu, sowie Sachpreise. Ach ja, wir haben Pfeifen bekommen, passt irgendwie nicht, oder???
An dieser Stelle möchte ich den Verantwortlichen und den pfeifenden Schiedsrichtern der Gruppe Künzelsau recht herzlich danken, sowie zum mehr als verdienten Turniersieg gratulieren.

Es spielten für Hall: Daniel Abel(4), Erik Kronmüller (TW) Christian Jahnel (3), Marcel Fischer, Marco Zauner(2), Maximilian Messner (2), Christopher Grünke (1) und Heiko Leipersberger.

Maximilian Messner



31.01.2009

Anpassung der Schiedsrichter-Aufwandsentschädigung zum 01.02.2009

Wie bei der Hauptversammlung am Montag durch Helmut Geyer schon bekannt gegeben wurde, gibt es zukünftig mehr Geld für die Spielleitungen.

Download der neuen Aufwandsentschädigungen, die ab Sonntag 01. Februar 2009 gelten.
Aktualisierte Spesentabelle (inkl. Fahrtkostenübersicht)



31.01.2009

Volker Stellmach einstimmig als Obmann bestätigt - Harmonische Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

In der Feuerwache in Schwäbisch Hall waren kaum mehr Plätze frei, als am Montag, 26. Januar 2009 die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zur Hauptversammlung geladen hatte. Bei den alle drei Jahre stattfinden Hauptversammlungen werden in allen Schiedsrichtergruppen des Württembergischen Fußballverbands die Weichen für die nächste Amtsperiode gestellt. In Schwäbisch Hall wurde der bisherige Obmann Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) von den knapp über 100 Schiedsrichtern ohne Gegenstimme und Enthaltung in seinem Amt bestätigt.
Neu in den Ausschuss der Gruppe berufen wurde Marco Zauner (SC Bühlertann); Maximilian Messner (SV Gailenkirchen) hatte bereits innerhalb der letzten Amtsperiode den Platz für Bastian Bißwanger eingenommen. Die Haller Führungsriege komplettieren weiterhin die bisherigen Mitglieder Klaus Breiter und Hans-Peter Peiser (SV Großaltdorf), Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) und Walter H. Frank (TSV Sulzdorf).
Grußworte durch Obmann Volker Stellmach, sowie des stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Karl-Heinz Rau und Bezirksschiedsrichterobmann Klaus Lahr eröffneten die Hauptversammlung, ehe Ehrenobmann Hugo Ludwig den im Berichtszeitraum verstorbenen Schiedsrichterkameraden Heinrich Nothdurft (SV Rieden), Heinz Bohn (SV Westheim), Dieter Eglinski (TSV Hessental) und Christian Soblik (SC Steinbach) gedachte.
Verbandsschiedsrichterobmann Helmut Geyer, der als Vertreter des VSRA anwesend war, ließ es sich nicht nehmen, vier verdiente Schiedsrichter der Gruppe zu ehren. Mit der bronzenen Nadel wurde Yusuf Göktas (SC Bühlertann) bedacht, den silbernen Pin für 20 Jahre Schiedsrichtertätigkeit durften sich Christoph Papasawas (TURA Untermünkheim) und Ahmet Öztürk (TSV Gaildorf) ans Revers heften. Bereits 25 Jahre ist Günter Kock (Spfr. DJK Bühlerzell) aktiver Schiedsrichter und freute sich über die wfv-Nadel in Gold. Herzlichen Glückwunsch!
In seinem Tätigkeitsbericht zog Volker Stellmach Bilanz über die vergangenen drei Jahre. zahlreiche Fotos erinnerten an viele Veranstaltungen und Highlights innerhalb des Berichtszeitraums, der im Jahr 2008 seinen Höhepunkt zweifellos im Dreifachaufstieg von Volker Stellmach in die Oberliga sowie Erik Kronmüller und Marco Zauner in die Landesliga hatte. Statistische Daten rundeten den Vortrag ab.
„Faszination Schiedsrichter“ war der Titel des Referates von Helmut Geyer und der Verbandsschiedsrichterobmann ging in seiner Rede eben auf die speziellen Anreize des Schiedsrichteramts ein, stellte aber auch die vom VSRA ausgerufenen Ziele den anwesenden Schiedsrichtern vor.
Mit Entlastung und der Neuwahl von Obmann Volker Stellmach endete eine harmonische Hauptversammlung. Der Ausschuss der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall setzt sich wie folgt zusammen:

Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) Obmann
Klaus Breiter (SV Großaltdorf) Einteiler
Walter H. Frank (TSV Sulzdorf) Lehrwesen
Hans-Peter Peiser (SV Großaltdorf) Kassier
Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) Nachwuchsförderung/Schriftführer
Maximilian Messner (SV Gailenkirchen) Öffentlichkeitsarbeit
Marco Zauner (SC Bühlertann) Diverses

Tätigkeitsbericht 2006-2009



21.01.2009

Zeit im Wald - Bericht über das dreizehnte Wintertrainingslager der SRG Schwäbisch Hall

Feierabend am Freitag mittag – Felix und Basti in Ilshofen bzw. vor der A6 einsammeln und dann –um die Zeit zu überbrücken - noch kurz einen Crashkurs in punkto Regelfragen bei mir zu Hause. Die bereits gepackte Sporttasche wird mit diversen anderen Dingen ins Auto verladen und Maxi, den wir an seiner Arbeitsstelle abholen, muss sein Gepäck auf dem Schoß deponieren – so voll geladen ist der Wagen. Verschneiter Wald umrandet die Serpentinen und das rund 1,5 km lange, kerzengerade Endstück zum Naturfreundehaus Lemberg, das bei mir in Gedanken an den morgigen Waldlauf jetzt schon etwas Unbehagen auslöst, ist sogar noch vereist. Wir ergattern gerade so einen Parkplatz – demzufolge sind wir nicht die Letzten und tatsächlich ist erst etwa ein Drittel der angemeldeten Haller Schirimannschaft eingetroffen. Begrüßung, „Gutes Neues“ und dann die besten Schlafplätze sichern. Es fällt auf, dass sich der Aufstieg zum Nachtlager im Zuge der Umbaumaßnahmen im Lemberghaus verändert hat. Eine noch schmalere Steiltreppe wie vorher (In diesem Moment zweifle ich, ob wohl alle während der 3 Tage Auf- und Abstieg ohne Komplikationen meistern können) und eine 180°-Drehung durch einen Zwischenraum später stehen wir im gewohnten Flur, von welchem links und rechts die Räume abzweigen. Zimmer 3, welches Maxi, Christian und ich traditionellerweise seit zig Jahren für uns beanspruchen ist noch frei, wird von uns bezogen und überrascht mit schokoladigen Willkommensgrüßen unserer beiden Damen auf dem Kopfkissen. Inzwischen sind alle anwesend, Peter zieht den fälligen Betrag für Kost und Logis ein, verteilt die Lehrgangsagenda und die Küche stillt mit Fleischkäsebrötchen (LKWs) den Kohldampf der Teilnehmer.
Punkt halb acht eröffnet Obmann Volker den Lehrgang, übergibt aber sogleich das Wort an Lehrwart Walter H. Frank. Dies bedeutet normalerweise nichts Gutes – und prompt haben wir die Regelprüfung vor der Nase. „Kann auf Vorteil entschieden werden, wenn ein Spieler beim Einwurf im Feld steht“ überlege ich bei Situation 10 und setze ein klares „Nein“ auf den Lösungsbogen. Nach 22 Minuten sind 14 weitere Spielszenen bewertet und ich entscheide mich als Fünfter, das Blatt vorzeitig – vielleicht im Nachhinein etwas vorschnell- abzugeben. Nochmal genauer nachdenken hätte sicherlich Leichtsinnsfehler vermieden.
VSRA-Beisitzer Rolf spricht anschließend in seinem Abendreferat u.a. über die Altersstrukturen der wfv-Beobachtungsreferees in den einzelnen Spielklassen. Höchst aufschluss- und lehrreich sind die vom VSRA-Filmteam gedrehten Videosequenzen einiger Förderkader-SR, mit denen Rolf seinen Vortrag beendet.
Walter hat inzwischen die Regelprüfung korrigiert und schockt alle mit der Nachricht, dass nur acht der 19 Pfeifenmänner bzw. –frauen den Test bestanden haben – Marco hat mit 42,5 Punkten den Bestwert erreicht. Bei der Besprechung wird schnell klar, dass viele sich mit dem Erwartungshorizont der neuen Fragenstellungen der SR-Zeitungen noch nicht identifizieren konnten.
Der Freitag hat nur noch eine halbe Stunde, als Tamer für seinen verhinderten Bruder, Trainingslager-Urgestein Veli, Bingozahlen aus dem Sack zieht und Volker die gezogenen Nummern auf der Powerpointvorlage weglöscht. Die Warnung von Stefan, nicht auf den Bingokarten rumzumalen fruchtet, und auch unsere Lembergdebütanten freunden sich schnell mit der Glückslotterie an.
Mir fehlen noch „26“, „42“ und „70“, da ruft Christian aus der linken Ecke „Bingo“ und sahnt den kompletten Spieleinsatz ab. Pech für Zocker Erik, der risikoreich und siegessicher gleich zweimal seinen Einsatz wieder in den Jackpot gelegt hat. In der zweiten Runde ergeht es Felix ähnlich, am Ende freut sich Philipp. Danach verzieht man sich in die Gaststube, um bis in die frühen Morgenstunden zu pokern, binokeln, würfeln, sich beim „Wer-bin-ich?“-erkennen oder einfach nur bei einem gepflegten Gute-Nacht-Bier fachzusimpeln.
Der heiße Kaffee, begleitet vom reichhaltigen Frühstücksangebot ist für viele am nächsten Morgen genau das Richtige, um sich von einer kurzen Nacht in den ungewohnt schmalen Betten zu erholen. Ich habe meinen Programmpunkt um 8:30 Uhr mit Marco getauscht und teste beim „Jeopardy“ das allgemeine Fußballwissen sowie die Regelkenntnis meiner Kollegen bei nicht alltäglichen Schiedsrichterfragen. Das Team um Ann-Christin, Manne und Felix setzt sich letztlich gegen die anderen 4 Gruppen durch.
Es sind doch einige Schiedsrichter, die noch unter den Nachwirkungen der grassierenden Grippewelle leiden und deshalb auf den Lauf durch das verschneite Naherholungsgebiet verzichten. Auch Felix und ich beschließen wegen Hustenattacken auf den ersten Kilometern, nach der Dehnpause auf dem bisher zurückgelegten, schneebedeckten Pfad zurückzukehren. Dies bedeutet, dass uns natürlich die bereits erwähnte, unendliche Straße erspart bleibt. Rund zehn Minuten nach uns treffen die anderen aber auch ein und der Kampf um die beiden Duschen beginnt.
Marco ist nun mit seinem als „Erlebnisse“ betitelten Programmpunkt an der Reihe und berichtet hier über seine Assistentenerfahrungen in den Jugendbundesligen. Er stellt hervorragend die Vor- und Nachbereitungen zweier Einsätze dar, geht auf den Umgang mit allen am Spiel Beteiligten ein und zeigt eindrucksvoll die Highlights aber auch die (wenigen) Schattenseiten dieses speziellen Metiers auf. Zum Ende des Vortrags dringt der Geruch von frisch gebratenen Schnitzeln durch den Türspalt unseres Tagungssaales und auch der Klang der Töpfe und Pfannen aus der Küche lässt auf ein baldiges Mittagessen schließen.
Nach der Stärkung kommt Oberliga-Atmosphäre im Seminarraum auf, denn Volker lässt in Form eines Videos die Teilnehmer an seinem Nikolausspiel in Schwäbisch Gmünd teilhaben und will verschiedene Szenen mit dem offiziellen Bewertungsbogen seines Beobachters in der Runde analysieren. Für einiges Schmunzeln sorgt die Videobegleitmusik in Form von nicht besonders kreativen Fangesängen der damaligen Gastmannschaft – nichtsdestotrotz können sich die Haller Talente einige von Volkers Verhaltensmustern in bestimmten Aktionen abschauen.
Kaffeepause und ein paar Fotos auf der Terrasse vor der neuen Lemberghausfront – nahezu pünktlich trifft gegen vier unser diesjähriger Gastreferent, MdB Christian von Stetten im Wald oberhalb von Schwäbisch Hall ein. Der Bundestagsabgeordnete und immer noch aktive Fußballer ist nach seiner Vorstellung offen für alle aus dem Plenum gestellten Fragen – sei es zum Finanzhaushalt, zur Sportförderung, zur Kilometerpauschale oder zum Abbau von Bürokratismen. Erstaunlich sind die Parallelen zur Haller Schirigruppe im Wochenplan des Politikers. Jeden Dienstag, punkt 18 Uhr ruft als Pflichtveranstaltung das Training des 1. FC Bundestag – „der einzig wahren, da vom Volk gewählten Nationalmannschaft“. Christian von Stetten spricht abschließend 2 Einladungen aus - einmal zur Parlamentarier-EM, die im Mai 2009 in Schwäbisch Hall stattfindet, außerdem zu einem Besuch in Berlin. Peter, vielleicht wäre das was für den Trainiererausflug 2009?
Maxi hat zum zweiten Mal die Regie des Abendprogramms übernommen und bildet nach dem Vesper aus den 17 verbliebenen Schiris 4 Mannschaften. „Beim großen Rateabend“ gilt es in 3 Spielrunden, möglichst viele Punkte zu sammeln. In Runde 1 müssen teilweise völlig zusammenhanglose Bilder zu Begriffen aus dem Fußballsport kombiniert werden, in Runde 3 sollen verschiedene Symbole und Marken korrekt zugeordnet werden. Die Schwierigkeit bei Spiel 2 „Wie geht das?“ besteht darin, sich in Maxi’s Gedankenwelt hineinzuversetzen und verschiedene Situationen auf dem Sportplatz einerseits mit Logik, andererseits mit Kreativität zu erklären. Nur in 2 Fällen deuten die Gruppen die Situationen richtig (niemand kommt bspw. drauf, dass im Handball für dasselbe Vergehen Verwarnungen und Zeitstrafen ausgesprochen werden dürfen), der Lachfaktor ist bei den skurrilen und geistreichen Antworten jedoch extrem hoch.
Positiver Nebeneffekt ist, dass ich zusammen mit Christian, Micha, Philipp und Jannik in der Siegergruppe bin und wir uns über einen hochkarätigen Preis bei der morgigen Siegerehrung freuen dürfen. Ach ja, Hochmut kommt vor dem Fall, denn Letzter wird nicht die von Team Erik als „dümmste Gruppe“ abgestempelte Mannschaft C, die rote Laterne hat am Ende nämlich das Team selbst.
Die Zeit vergeht ähnlich wie am Vorabend mit Gesellschaftsspielen, bis um Mitternacht Tamer „Happy Birthday“ anschmettert, alle in den Gesang einstimmen und unserer Schiedsrichterin Daniela zum 16. Geburtstag gratulieren. Der Abend klingt langsam aus und nachdem die Diskussionsrunde auf dem Gang aufgelöst ist und sich die Luft zumindest etwas neutralisiert hat, gelingt auch das Einschlafen.
Deutlich mehr Zeit zur Ausdehnung der Nachtruhe gewährt das Organisationsteam am Sonntag, denn erst um halb zehn startet das offizielle Restprogramm. Mit einem guten Frühstück im Magen und teilweise bereits gepackten Koffern erwarten unsere Schiris sehnsüchtig die Ergebnisse des Regeltests (Fazit: Hauptsache bestanden! – während es andere „Regelpäpste“ ziemlich erwischt hat) und Volker zeichnet trotz der eher dürftigen Ergebnisse die Besten aus. Natürlich erhalten auch die Sieger des bunten Abends Preise in Form von T-Shirts oder Gutscheinen.
Wie üblich, hat Volker im letzten Programmpunkt alle 29 Beobachtungsbögen seiner Beobachtungsleute intensiv ausgewertet und präsentiert die individuellen Stärken und Schwächen jedes Einzelnen.
Beim Abschlussgespräch sind sich alle einig, dass das Trainingslager erneut als voller Erfolg verzeichnet werden kann. Dieses Fazit fällt jedoch nicht schwer, wenn einem durch die Naturfreunde praktisch jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird und durch Maßnahmen wie diese Form der Einstimmung auf die Rückrunde die Kameradschaft innerhalb der Gruppe immer besser wird und weiter wächst.
Ich persönlich freue mich jetzt schon auf Lemberg 2010, und diskutiere mit meinem Beifahrer Maxi auf der Heimfahrt schon Möglichkeiten fürs Abendprogramm aus – von Schnee am Wegesrand ist bei der Rückfahrt nur noch wenig zu sehen.

Heiko Leipersberger



17.11.2008

Neulingskurs 2009

auch in dieser Saison beabsichtigen wir, zu Beginn der Rückrunde wieder einen Schiedsrichter-Neulingskurs durchzuführen.

Hier die wichtigsten Informationen:
Beginn: Montag, 2. Februar 2009, 19.00 Uhr
(Über die weiteren Termine entscheiden die Teilnehmer am ersten Abend)
Ort: im Stadtgebiet Schwäbisch Hall – Genaueres wird noch bekannt gegeben
Dauer: ca. 4 Wochen
(am letzten Termin findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt)




13.01.2009

Endstation im Viertelfinale

An ersten Samstagabend im neuen Jahr machten sich acht Haller Schiedsrichter in Richtung Neuenstadt am Kocher auf – die Schiedsrichtergruppe Kocher-Jagst hatte zum Nachtturnier geladen.
Nach der Begrüßung durch die Organisatoren von Kocher-Jagst, ging es auch schon los. Wir bestritten das erste Spiel des Turniers gegen Titelverteidiger Öhringen, der uns alles abverlangen würde und später auch das Turnier gewinnen sollte. Es zeigte sich, dass die junge Haller Truppe zwar gut gegen die schon teils ergraute und erfahrenere Nachbarmannschaft mithalten konnte, am Ende aber nicht die nötige Ruhe hatte und sich so in der letzten Minute noch zwei Dinger einfing.
Keineswegs mit gesenkten Köpfen trat man das zweite Spiel gegen die Gastgeber aus Kocher-Jagst 2 an. Dass sich diese Partie ruppiger gestalten würde, wie gegen die „Schönspieler“ aus Öhringen, wusste auch Trainer Heiko, der uns gut auf das bevorstehende Match einschwor. Schon zu Beginn des Spiels besorgte Erik Kronmüller das 1:0 und das 1:1, der mit einem schönen Tor ins richtige Netz und einem unglücklich abgefälschten Ball ins eigene, gleich beide Teams glücklich machte. Jedoch war noch genug Zeit und das recht durchschlagskräftige Angriffsduo Erik Kronmüller und Marco Zauner erzielten das 2:1 und 3:1 für uns. Dass am Ende noch durch eine Nachlässigkeit noch das 3:2 fiel, war zwar unnötig, brachte die Haller Mannen aber nicht um ihren verdienten ersten Sieg.
Im dritten Spiel gegen unsere Lieblingsnachbarn aus Backnang, ging es wohl weniger um die drei Punkte, als auch um die Ehre. Die Backnanger und Haller Mannschaft verbindet eine große Freundschaft, was sich auch bei diesem Turnier wieder zeigte. Man machte gemeinsam ein Bild, bunt gemischt mit Spielern aus beiden Mannschaften. Ach ja, das Spiel... Das gewannen wir Haller mit 2:1 nach einer äußert fairen und auf hohem Niveau geführten Partie. Nach der Haller Führung durch Christian Jahnels Abstaubertor und Backnangs Ausgleich war es wieder einmal Erik Kronmüller, der kurz vor Schluss mit einem kraftvollen Antritt das „Runde im Eckigen“ unterbrachte. Gerechterweise muss man sagen, dass die beiden Siege teileweise glücklich zustande kamen, retteten in beiden Partien mehrmals Aluminium oder unser starker Keeper.
Das letzte Gruppenspiel wurde gegen die Landeshauptstädter aus Stuttgart bestritten. In einer durchwachsenen Partie drehten Maxi Messner und Marco Zauner noch den Rückstand. Der knappe 2:1-Sieg katapultierte die Haller auf den 2. Gruppenplatz, was bedeutete, dass man im Viertelfinale die erste Mannschaft aus Kocher-Jagst als Gegner hatte.
In einer auf ein Tor geführten Partie konnte Erik Kronmüller seine Farben drei Minuten vor Schluss in Führung schießen. Zahlreiche gute Möglichkeiten wurden tw. am starken Torhüter der Gastgeber vergeben und praktisch mit der einzigen Chance Kurz vor Schluss, war es eine kleine Unachtsamkeit in der Haller Hintermannschaft, die den Gastgebern den Ausgleich ermöglichte. Dieser Ausgleich traf uns natürlich mitten ins Fussballerherz, der endgültige Niederschlag sollte aber im Neunmeterschießen folgen, als man sich dann aus dem Turnier verabschiedete.
Am Ende kann man aus sportlicher Sicht auf ein respektables Ergebnis der Mannschaft der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zurückblicken.
Ein Dank soll sich auch noch an die tolle Organisatoren der Schiedsrichtergruppe Kocher-Jagst richten, die für gutes Essen und einen fast reibungsfreien Ablauf des Turniers gesorgt haben.

Für Schwäbisch Hall waren dabei: Gezim Morina (Tor), Maximilian Messner (1), Jannik und Marco Zauner (2), Erik Kronmüller(4), Tamer Hekim, Christian Jahnel(1) und Heiko Leipersberger

Maximilian Messner



20.12.2008

Weihnachtsfeier der Dienstagstrainierer

Mit der Dienstagstrainiererweihnachtsfeier im Lemberghaus endete am 16.12.2008 das ereignisreiche Jahr 2008 der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall. Die über 20 Teilnehmer konnten in einem über einstündigen Rückblick nochmals miterleben, was sich in diesem Jahr alles ereignet hatte. Anschließend ließ man sich den vom Lemberghausteam erneut sehr gut zubereiteten Sauerbraten inklusive Beilagen schmecken, ehe Hugo Ludwig in Vertretung des verhinderten Obmann Volker Stellmach eine kurze Ansprache hielt. Von allen sehnsüchtig erwartet ehrte das Christkind zunächst die Schiris mit den meisten Spielen sowie die Trainingsfleißigsten und stellte fest, dass hier mit Ausnahme des Spitzenreiters in der Spielewertung, Gezim Morina, die gleichen Referees wie im Vorjahr vorne waren. Zum Schluss erhielt jeder vom Christkind noch sein Weihnachtsgeschenk, ein einheitliches Outfit (Hemd + Krawatte) zur zukünftigen Anreise zu den Spielen.



25.11.2008

1x1 des Hallenfußballs

Pünktlich zum Start der Hallensaison steht eine aktualisierte Fassung des 1x1 des Hallenfußballs zum Download zur Verfügung.



21.10.2008

Bericht über den Dienstagstrainiererausflug 2008

Frostig kalt ist es an diesem Samstagmorgen Mitte Oktober – das Verladen der voll bepackten Taschen in den Zafira von Maxis Opa bedeutet den Start des diesjährigen Trainiererausflugs unserer Schiedsrichtergruppe. Bedingt durch Umleitungschaos führt die Fahrt über einen besseren Feldweg im Nebeldickicht nach Untermünkheim, wo der Rest der Truppe aus dem östlichen Teil des Einzugsgebiets mit dem altbewährten, roten Transporter der Fa. Kochendörfer bereits eingetroffen ist. Getränkevorrat und Gepäck werden umverfrachtet, mit Helmut steigt der letzte Teilnehmer noch vor der A6 zu.
Eben auf diesem Highway geht es nun also gen Westen und der überregionale Radiosender kündigt das erste Ziel des Trips an. „Ein Gegner auf Augenhöhe“ sei heute mit dem FC Bayern München beim Karlsruher SC zu Gast und der Reporter vermutet dahinter ein sicherlich interessantes Spiel. Ohne Komplikationen während der Fahrt erreichen wir nach etwas mehr als einer Stunde Fahrtzeit den Rasthof Bruchsal und stärken uns mit den mitgebrachten Brezeln.
Einige ziehen aber bereits um diese doch noch frühe Tageszeit die Köstlichkeiten der im Rasthof situierten, amerikanischen Burgerbraterei den Pfefferbeißern und Schinkenwürsten vor. Das letzte Stück bis Karlsruhe verläuft für den ohne elektronische Fahrhilfe ausgestatteten Opel etwas problematisch, nachdem man die richtige Ausfahrt verpasst hat und sich nun durch den Stadtteil Durlach durchfragen muss bis man den bogenförmigen Hotelkomplex erblickt.
Im österreichischen Dialekt weist uns die Chefin in das schlüssellose Codesystem des Hotels ein, danach Bezug der Zimmer, in welchen sich ein Meister der Funktionalität ausgelassen und nur das Notwendigste eingebaut hat, was der anspruchsloseste Gast zur Nachtruhe benötigt. Immerhin geht der Fernseher, kurz hinlegen oder was trinken und kurz vor Mittag nehmen wir teils zu Fuß, teils per S-Bahn den letzten Weg bis zum Stadion in Angriff. Rechtzeitig dort sein heißt es an der Schiedsrichterkasse, einem grün angepinselten Holzhäuschen, wo mittlerweile bei Sonnenschein schon eine Handvoll Personen ansteht. Ein bärtiger Kollege erweist sich als nicht gerade redselig, mit einem anderen Schiedsrichter aus Münsingen können wir die Zeit verplaudern, bis der Kartenausgeber auf dem Fahrrad gegen 13:15 Uhr anrückt. Akribisch notiert dieser die Daten unserer Ausweise, ehe er uns in Block E4 mit den Schirikarten schickt. Radler, etwas zu lang geratene und teilweise noch kalte Rote Würste oder Nutellacrêpes für die beiden Damen sind die Favoriten bei der Mittagsstärkung. Wir sichern uns Plätze an einer Stehbarriere mit freiem Blick auf das Spielfeld und beobachten zwei Regenwürmer (nicht umsonst sind wir im Wildparkstadion), die im Kiessand-Gemisch unter unseren Füßen vor den anstürmenden Besuchermassen flüchten. Während Chartmusik als einziges Unterhaltungsprogramm vor der Partie die Aufwärmübungen der Spieler begleitet, ignorieren die KSC-Fans den Auftritt ihres Präsidenten vor dem Mikrofon. Da gibt’s in anderen Stadien mehr Action, denke ich und werde in meinen Gedanken gestoppt, als rund um uns herum nahezu alle Zuschauer blau-weiße Schals in die Höhe recken und zu Klängen aus der Lautsprecheranlage das „Badnerlied“ in voller Inbrunst mitträllern. Endlich, 15:30 Uhr – ein seltsames Maskottchenduo bestehend aus „Wildsau Willi Wildpark“ und der „Duschgelflasche“ begleitet die Einlaufkinder, Referee Florian Meyer mit Assistenten und die Mannschaften auf das Grün. Bayern legt los wie die Feuerwehr, 30-Sekunden Gelb, Abseitstor und 2 Riesenchancen. Organisator Peter orakelt nach zehn Minuten neben mir: „Des Spiel gwinnt dr’ KSC net“. Danach aber verflacht die Partie zusehends, beide Teams sind wirklich auf Augenhöhe und hinter uns blökt ein KSC-Fän im breitesten Badisch seine Meinung zum Mann in Schwarz: „He Schiri, zieh amol des rote Triko runner“. Zugegeben, spannend ist das Match, nur Tore scheinen hier nicht fallen zu wollen – während der Tormelder aus den anderen Arenen nicht zur Ruhe kommt. Zwei Minuten vor Ende dann doch noch das Siegtor des Rekordmeisters – der vielzitierte Bayerndusel oder gerechtfertigt, weil in den Finalminuten dann doch noch ein paar Chancen zustande gekommen sind?
Man weiß es nicht genau, und in der Brauereigaststätte, in der wir uns eine Stunde nach dem Spiel einfinden, begleiten Satzfetzen enttäuschter KSC-Anhänger wie „des war scho immer nix, wenn sich de KSC hinneneistellt hat“ oder „Heut hätte mer se schlage kenne“ unser Abendessen. Zu Mälzerpfanne oder belegten Sesamfladen mit der typisch badischen Bezeichnung „Panini“ wird selbstgebrautes, süffiges Bier gereicht und Monique, die freundliche Bedienung gibt uns Tipps zur Gestaltung des weiteren Abends. Verabschiedung von Simon und Christian, die morgen als SR bzw. Spieler Dienst leisten müssen - der anschließende Fußmarsch führt uns durch hell erleuchtete Gassen zum Europaplatz. Hier finden wir um diese Zeit locker noch Plätze in einer Lounge und genießen erfrischende Cocktails. Danach müssen aus Jugendschutzgründen die Jüngsten nach Hause, während sich der Rest noch ins Karlsruher Nachtleben stürzt und nach weiteren Kneipen bzw. Diskotheken sucht.
Irgendwie funktioniert das ausgeklügelte System an der Nachtpforte des Hotels doch nicht und auch nach Eingabe verschiedener Zimmercodes blinkt die LED immer noch rot – zum Glück ist Marcel noch wach und lässt uns rein. Gute Nacht.
Tamer schaltet beim Frühstück Livebilder vom Formel1-Rennen in China zu; diejenigen, denen das Rennen egal ist, tauschen sich über die Erlebnisse des Abends aus. Die erste Mahlzeit des Tages erweist sich als ebenso „üppig“ wie die Zimmerausstattung und wir vermissen eigentlich feste Bestandteile wie Brötchen oder Frischwurst. Ist dies der Grund, weshalb der rote Bus kurz nach Aufbruch in Richtung Pfalz wieder die Raststätte Bruchsal ansteuert, um dort sich nochmals zu stärken oder benötigen die Insassen einfach nur Frischluft? Es muss letzteres sein, denn das Schnellrestaurant ist nur auf der anderen Autobahnseite des Rasthofs eingebaut.
Rund 70 Kilometer sind es noch bis Dirmstein, den dort ansässigen Soccerpark mit Fußballgolfanlage und Beachsoccercourt hat Peter für die fußballbegeisterten Trainierer ausfindig gemacht. Durch enge Gassen geht es die letzten Kilometer, goldenes Laub an Weinreben säumt selbst in den Dörfern den Straßenrand – wir kommen gegen halb zwölf an. „Mit Stollenschuhen darf der 18-bahnige Parcours nicht bewältigt werden, verlässt der Ball die Begrenzungspfosten oder geht an den Zaun, gibt es Strafpunkte“ instruiert uns die freundliche Mitarbeiterin in die Regularien und teilt uns in drei Trupps à 5 Personen ein. Basti schafft gleich an der ersten Bahn ein Hole-in-One – es soll das einzige bleiben. Andere (ich inklusive) checken erst spät, dass es hier weniger auf Kraft sondern mehr auf Präzision und Gefühl vor allem beim „Putten“ ankommt und handeln sich schon auf den ersten Bahnen ein dickes Punktepolster ein. Reifen, Betonringe oder Holzbarrieren, die im Slalom durchspielt werden müssen, bilden einige Hindernisse auf den weitläufigen, bis 250m langen Bahnen, und wie im richtigen Golf erschweren zahlreiche Sandbunker den Durchlauf.
Am letzten Loch ersetzt der Kofferraum eines Autos die Fahnenstange – die vielen Versuche an diesem Hindernis verhindern für viele eine bessere Platzierung. Basti, der den Par72-Kurs mit 87 Versuchen beendet und den 15. Sieger Stefan trennen am Ende 47 „Schläge“ Differenz. Die Plätze auf dem Podest ergattern Marco (92) sowie Veli und Erik mit 96 Schlägen.
Noch ein Gruppenbild für die Presse an Bahn 1, dann geht es zurück in Richtung Heimat. Nach dem verspäteten Mittagessen bei Burger King treffen wir gegen 17:00 Uhr wieder in Untermünkheim ein und verabschieden uns gegenseitig von einem erlebnisreichen Wochenende, bei dem es Organisator Peter wieder perfekt gelungen ist, den Geschmack der immer jünger werdenden Trainingsgruppe zu treffen. Dank gilt auch der Druckerei Kochendörfer und Maxis Opa für die Bereitstellung der Fahrzeuge sowie den sicheren Fahrern Tamer und Maxi.

Heiko Leipersberger



17.09.2008

Guido Winkmann zu Gast bei der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

"Die wichtigsten Schiedsrichter sind diejenigen, die Woche für Woche in der Kreisklasse pfeifen". Dieses Zitat würden nicht viele einem Bundesliga-Schiedsrichter zuschreiben. Tatsächlich aber stammt es von Guido Winkmann, einem Bundesliga-Schiedsrichter, der am Montag dem 15.9.08 zu Gast bei unserer Schulung war.
Da Guido Winkmann aus beruflichen Gründen in der Nähe von Schwäbisch Hall war, fasste man die Gelegenheit am Schopf und lud den Bundesliga-Neuling zu uns ins Feuerwehrmagazin ein. Schon von der ersten Sekunde an merkte man, dass Guido nicht nur ein Profi durch und durch ist, sondern sich auch als einer von uns präsentierte. Er klopfte auf Schultern, schüttelte Hände und kam auch sofort ins Gespräch mit dem ein oder anderen, bevor er auch nur ein Wort an die knapp 70 Anwesenden verloren hatte, die den Weg an diesem kalten Spätsommerabend ins Haller Feuerwehrmagazin gefunden hatten.
Sein Vortrag hätte kompetenter und treffender nicht sein können; nicht etwa nur, weil er allerlei Interessantes aus seinem Bundesliga-Alltag erzählte, und auch nicht, weil er den Verlauf seiner Karriere in eindrucksvoller Weise schilderte; nein: Guido Winkmann erwies sich als jemand, der etwas zu sagen hatte! Ausnahmslos jeder konnte von diesem Abend etwas für sich mitnehmen. „Man muss die wenigen Chancen, die man im Leben hat nutzen, sonst ist man in einer Kiste drin, auf die dann ein Deckel draufgemacht wird und aus der man vor allem nicht so schnell wieder herauskommt“, kann dabei als Kernsatz notiert werden. Die Bildhafte Sprache und sein detaillierter Erzählstil waren tolle rhetorische Elemente, die dies noch weiter verdeutlichten. Seine humorvolle „urköllsche“ Art ließ viele der Anwesenden regelrecht an seinen Lippen kleben, wenn auch ihr hohenloherisch einen gewissen Gegensatz zu dem Dialekt aus der rheinischen Tiefebene darstellte.
Doch zunächst der Reihe nach: am Anfang seines Vortrages stellte sich Guido als ein Mensch wie eigentlich jeder andere vor. Er arbeitet als Polizeibeamter, ist 34 Jahre alt und mal so eben in die Bundesliga aufgestiegen. Wie es dazu kam, sollte den Zuhörerinnen und Zuhörern nicht verschwiegen werden. Er fing wie jeder andere in der Jugend und in den Kreisklassen mit der Pfeiferei an und arbeitete sich von Klasse zu Klasse durch. Seines Berufes wegen ist er sogar einmal von der Verbandsliga in die Landesliga abgestiegen, was ihn aber nicht daran hinderte ins Fußball-Oberhaus durchzumarschieren. Doch wie hat er das gemacht? „Es ist wichtig nach jedem Spiel zu wissen, was man falsch gemacht hat und was verbessert werden könnte“, ist nur ein Grundsatz von vielen, die schließlich zu Winkmanns Erfolg geführt haben. Es sei auch essentiell, von erfahrenen Kollegen zu lernen, nicht um nachzuahmen, sondern um seinen individuellen Stil weiterzuentwickeln. Nicht wenige der ehemaligen Haller Schiedsrichtergrößen, die sich rechts-vorne im Schulungssaal versammelt hatten, klopften sich bei diesen Worten imaginär selbst auf die Schulter, weil sie eben diese Werte seit vielen Jahren an die nächsten Generationen weitergegeben hatten, welche nun ein Bundesliga-Schiedsrichter als Mittel zu seinem Erfolg ausweist. „Jeder muss sich Ziele setzen, Beruf oder Schule müssen dabei an erster Stelle bleiben.“ Mit diesem Zitat wollte Guido uns mitteilen, dass es beim Pfeifen in den höheren Klassen nicht nur aufs Talent ankommt, sondern auch auf ein gutes Umfeld im beruflichen und privaten Bereich. Im Job und zu Hause muss es Unterstützung geben, so Winkmann, sonst wird der Weg nach oben ganz schwierig.
Beeindruckend war auch, dass der Saal von einer Stille umgeben war, die nur von der klaren und deutlichen Stimme Winkmanns unterbrochen wurde, selbst mit den Antworten auf ihre Fragen gaben sich die Versammelten an diesem Abend zufrieden. Zugegeben, was hätten sie auch beanstanden wollen? Guidos Antworten waren weder ausweichend noch undeutlich, sondern vielmehr treffend und ehrlich. „Technische Hilfsmittel wie der Sprechfunk sind sinnvoll, es muss aber zu einer korrekten Anwendung kommen“, war die Antwort auf eine Frage, was er denn von Headset und co. halte.

Nun, das bisher Geschriebene verlangt an dieser Stelle ein angemessenes Fazit, welches Worte wie „perfekter Abend“, „beeindruckende Rhetorik“ oder „wirklich ein Klasse Kerl“ umfassen sollte. Dies waren nämlich Gesprächsfetzen, die man beim Aufräumen des Saales aufschnappen konnte, als sich doch noch einige über das Gehörte und Erlebte austauschten. Um es kurz zu fassen, soll gesagt sein, dass sich die Einladung Guido Winkmanns als Volltreffer erwiesen hat, der uns einen Schulungsabend geschenkt hat, der nicht normal, sondern einfach nur super war.

Maximilian Messner



07.09.2008

Bundesliga-Schiedsrichter Guido Winkmann zu Gast bei Schiedsrichterschulung in Schwäbisch Hall

Kurzfristig konnte die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall noch einen hochkarätigen Referenten für die nächste Schiedsrichterschulung gewinnen.

Der in diesem Jahr in die Bundesliga aufgestiegene Guido Winkmann aus dem niederrheinischen Kerken wird am

Montag, 15.09.2008 um 19:30 Uhr
in der Feuerwache Schwäbisch Hall


einen offenen Vortrag über seine Karriere als Schiedsrichter halten und sicherlich viele Fragen aus der Zuhörerschaft beantworten.

Die an diesem Tag geplante Jung-Schiedsrichterschulung in Gailenkirchen entfällt deshalb.



21.07.2008

Jungschiedsrichterlehrgang des Bezirks Hohenlohe in der Sportschule Ruit vom 04. bis 06. Juli 2008

Voller Vorfreude sind wir am 04. Juli auf den Jungschiedsrichterlehrgang auf der Sportschulen Ruit gefahren, wo wir dann auch um ca. 17:30 Uhr ankamen. Von der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall waren neben unserem „Kappo“ Heiko Leipersberger noch Theresa Otterbach, Philipp Köder, Jannik Zauner, Felix Staudenmayer und Sebastian Früh dabei.
Gleich angekommen, wurden auch sofort die Zimmer eingeteilt und es ging ans wie alle Mahlzeiten sehr reichhaltige Abendessen. Mit vollem Magen und bezogenen Zimmern stellten wir uns nach der Begrüßung erstmal einander vor, dass jeder wusste mit wem er an diesem Wochenende das Vergnügen haben wird. Dabei lernten wir Teilnehmer auch die neben Heiko weiteren Lehrgangsleiter Gregor Dick, Marcel Beck, Dietmar Lange und Thomas Müller kennen.
Gleich darauf folgte auch gleich ein von Heiko gehaltenes Referat über alles was den Schiedsrichterassistenten betrifft. Seine Zeichen in der Praxis, seine Aufgaben im Spiel, sein Verhalten in gewissen Spielsituationen – alles wunderbar verpackt und vermittelt in einem sehr informativem und ausführlichem Referat.
Anschließend bestand noch die Möglichkeit, den Film „FIFA Fever“ anzuschauen. Danach ließ man den Abend noch gemütlich ausklingen.
Am Samstagmorgen nach dem Frühstück stand dann der wichtige Regeltest unter der Leitung von Heiko Leipersberger und Gregor Dick auf dem Programm. Nach der Beantwortung dieser 15 Regelfragen ging es sofort mit dem praktischen Teil des Samstagmorgens weiter. In einem ca. ein-stündigem Trainingsprogramm, das von Thomas Müller vorbereitet und geleitet wurde, kam man bei hochsommerlichen Temperaturen mit 30 Grad im Schatten ins Schwitzen.
Weiter ging es nach dem Mittagessen mit einem Vortrag wie er spannender und motivierender zugleich für einen Zuhörer kaum sein kann. Marcel Beck referierte über seine Erfahrungen als Schiedsrichter und Schiedsrichter-Assistent im DFB-Bereich, wie ein Einsatz abläuft, gab wertvolle Tipps und beantwortete Fragen von sehr interessierten und faszinierten Zuhörern.
Nachdem nun jeder Jung-SR seine möglichen Ziele in der Zukunft vor Augen hatte, wurde es auch schon wieder ernst - die Rückgabe der korrigierten Regeltests stand an. Hier war es der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall vorbehalten, zu glänzen.
Denn alle fünf Haller Lehrgangs-Teilnehmer, natürlich angeführt vom „Regelpapst“ Felix Staudenmayer, erreichten locker die 39-Punkte-Marke.
Nach einer Pause ging es mit einem weiteren Referat von Marcel Beck weiter, der anhand einer DVD bestimmte Spielsituationen aus der Bundesliga zusammen mit den Teilnehmern durchsprach und analysierte. Mit einem lockeren Fußballturnier in der Halle nach dem Abendessen war der offizielle Teil des Samstags auch schon wieder vorbei, abgerundet wurde der Tag noch mit anschließendem gemütlichem Beisammensein.
Dann war auch schon wieder der Sonntag da, der ja bekanntlich bereits wieder den Abschlusstag dieses drei-tägigen Lehrgangs bedeutete. Gregor Dick stellte nach dem Frühstück das Beobachtungswesen vor, mit allem was dazugehört, wie auch Beobachtungsbögen, die wir zusammen durchsprachen.
Nach dem Mittagessen ging es dann Richtung Heimat von einem Lehrgang, den man wirklich als sehr gelungen bezeichnen kann. Ein besonderer Dank geht an die Lehrgangsleiter, die einen interessanten Lehrplan zusammenstellten und ihn in einer insgesamt tollen Atmosphäre hervorragend durchführten.
Was bleibt ist die Erinnerung an ein hervorragendes Wochenende mit vielen lehrreichen Erkenntnissen und neuen Anregungen für die Zukunft.

Sebastian Früh



01.07.2008

Volker Stellmach erhält wfv-Ehrennadel in Bronze

Anlässlich der Obleute- und Lehrwartetagung in Wangen anfang Juni bekam Obmann Volker Stellmach die wfv-Ehrennadel in Bronze von Verbandsschiedsrichterobmann Helmut Geyer überreicht. Wir gratulieren ganz herzlich!



30.06.2008

Leistungsprüfung 2008

Am Sonntag den 22.06.08 fand mal wieder die alljährliche Leistungsprüfung im Schenkenseestadion statt. Pünktlich um 9.30 Uhr fanden sich alle bei herrlichem Wetter und heißen 30 Grad ein. Wie jedes Jahr galt es den 12-Min. Lauf, sowie die 50m und 200m Sprints zu bewältigen. Insgesamt waren es 24 Schiedsrichter, die an der Leistungsprüfung dieses Mal teilnahmen und auch fast alle erfolgreich bestanden. Zuerst ging es mit dem so genannten Cooper Test los. Einige waren noch vom gestrigen Abend geschwächt gewesen, da man erst spät zum Schlafen kam. Trotzdem traten sie an und versuchten so weit wie möglich zu kommen. Die beste Weite schaffte dieses Jahr Marco Fischer mit 3050 Meter. Doch auch noch andere knackten die 3000 Meter Marke. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden nun die 50m und 200m Sprints in Angriff genommen. Unsere Landesligaaufsteiger Marco Zauner und Erik Kronmüller schnitten hier am besten ab. Marco bei den 50m und Erik bei den 200m Sprints.
Alle die noch genügend Kraft hatten, bestritten ein kleines Fußballspiel.
Beim Duell „Jung gegen Alt“ konnten sich die Erfahreneren durchsetzen und gewannen das Spiel in allerletzter Minute, sowie es den Türken bei der EM gegen die Schweiz und Kroatien auch glückte.
Danach saßen Schiedsrichter mit Familie noch gemütlich beisammen und aßen Würste und Steaks, die Grillmeister Maxi brutzelte.

Auch dieses Jahr ging die Leistungsprüfung langsam zu Ende und man genoss noch zusammen den restlichen Mittag.

Jannik Zauner



30.06.2008

„Einstimmung-auf-die-EM-after-Work-Kleinfeldturnier“ der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

An einem schönen Juniabend...- so kann man den Bericht über das zweite Turnier, welches von der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall ausgerichtet wurde, eigentlich nicht beginnen. Die Ereignisse sollten sich wiederholen: wie im letzten Jahr streckte so manch einer seinen Kopf in den kühlen Abendhimmel, um die aufziehende Wolkenfront kritisch zu beäugen. Jedoch war der halbstündige Schauer „Glück im Unglück“, nicht nur weil es danach trocken bleib, sondern auch, weil es von den nichtkickenden Schiedsrichtern nur unseren Feuerwehrmann Stefan Ebert traf, der eine kalte Dusche von oben bekam. Dass es trotzdem ein schöner Juniabend wurde, dafür sorgten die acht Schiedsrichter-Teams, die tollen und fairen Fußball boten, sowie sich über die regionalen Grenzen hinwegsetzten, um mit den Kameraden aus den anderen Gruppen ins Gespräch zu kommen und sogar neue Freundschaften zu knüpfen.

Wie auch im letzten Jahr ging unser Turnier unter großem „Hallo“ vor sich. Nach und nach trafen die Mannschaften ein, schnell kam man ins Gespräch über die ein oder andere frühere Begegnung. Die Spiele waren überwiegend von Fairness geprägt und man hatte immer das Gefühl, dass es allen Teams mehr um den Spaß am Spiel, als um den Erfolg um jeden Preis ging.

Das Abschneiden der beiden Haller Mannschaften kann sich durchaus sehen lassen: während das Team SHA 1, nach einer glücklich überstandenen Vorrunde und einem tollen Fight gegen Backnang den dritten Platz belegte, täuschte der achte Platz des Teams SHA2 über dessen Leistung, denn als einziges Team schaffte es die zweite Haller Mannschaft, den späteren Turniersieger aus Stuttgart zu schlagen; und dies nicht etwas durch Glück, sondern mit einem 4:1 Kantersieg.
In einem spannenden Finale, in dem sich Stuttgart mit einem knappen, aber verdienten 1:0-Sieg durchsetzen konnte, trafen mit den Landeshauptstädtern und Nürttingen die beiden Teams mit der weitesten Anreise aufeinander.
Die Siegerehrung leitete den inoffiziellen Teil des Abends ein. Es war schön, dass es sich einige Mannschaften nicht nehmen ließ, sich im Zelt auf das ein oder andere kühle Getränk einzufinden.
Bedanken möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Sponsoren, allen Mitarbeitern und dem SV Rieden, ohne deren Unterstützung die Durchführung dieses großartigen Turniers sicher nicht möglich gewesen wäre.
Für Hall waren dabei: Daniel Abel, Tamer Hekim, Erik Kronmüller, Marco Zauner, Christopher Wandschneider, Christoph Pfisterer, Gezim Morina, Florian Löffler, Maximilian Messner, Marco Fischer, Ferat und Murat Barutcu, Nico Bellin, Stefan Weiss, Christian Jahnel, Michael Haug, Marcel Fischer, Patrick Wrobel

Maximilian Messner



29.06.2008

SRG Schwäbisch Hall gratuliert dem Obmann zur Hochzeit

Zahlreiche Schiedsrichterkameradinnen und -kameraden fanden sich am Samstag, 28.06.2008 zum Spalierstehen vor der Kirche St. Georgs in Stimpfach ein, um Obmann Volker Stellmach und seiner Nadine zur Hochzeit nach der Trauung einen gebührenden Empfang zu bereiten.
Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall gratuliert ganz herzlich und wünschen Volker und Nadine viel Glück für die gemeinsame Zukunft!



07.06.2008

Schiedsrichtergruppe Stuttgart gewinnt beim After-Work-Turnier

Wir gratulieren der Schiedsrichtergruppe Stuttgart zum Turniersieg beim Einstimmung-Auf-Die- EM-After-Work-Kleinfeldturnier für Schiedsrichtermannschaften, das am Donnerstag 05.06.2008 auf der Sportanlage in Rieden ausgetragen wurde. In einem spannenden Finale wurde die SRG Nürtingen mit 1-0 besiegt. Die beiden Haller Teams landeten auf Platz 3 und 8.



31.05.2008

Drei Aufsteiger für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

In dieser Saison konnte die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall einen großen Erfolg für sich verbuchen. Gleich drei Schiedsrichter schafften den Sprung in eine höhere Klasse. Obmann Volker Stellmach (Spfr. Bühlerzell) stieg von der Verbands- in die Oberliga auf. Erik Kronmüller (TSV Hessental) und Marco Zauner (SC Bühlertann) machen sich nun in der nächsten Saison in der Landesliga zu neuen Ufern auf, nachdem beide herausragende Leistungen in der Bezirksliga zeigten. Die Durststrecke ist beendet: Seit fünf Jahren wartet man in Schwäbisch Hall auf einen Aufsteiger. Nun sind es sogar drei geworden, was als große Überraschung, aber auch als das Produkt von harter Arbeit zu werten ist.
Insgesamt ist die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall nun am stärksten in Hohenlohe vertreten. Mit Heiko Leipersberger, der ein sehr gutes Jahr in der Landesliga absolvierte, pfeifen nun vier Schiedsrichter höherklassig.
Gerade für die beiden Landesligaaufsteiger kann dies als sehr großer Erfolg gewertet werden, zumal sie erst 17 Jahre alt und damit in Württemberg die jüngsten Aufsteiger überhaupt sind.



23.05.2008

Beach-Volleyballturnier für Freizeitmannschaften in Untermünkheim

Am Samstag, den 24.05.08 nahm die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zum ersten Mal an einem Freizeitturnier für Beach- Volleyballmannschaften teil. Unter dem Namen „Erdbeereis- Schiris“ gingen wir an den Start. Bei schönem, sonnigem Wetter erlebten wir einen tollen Tag in Untermünkheim und hatten eine Menge Spaß. Insgesamt nahmen 8 Mannschaften an dem Turnier teil. Gespielt wurde in 2 Vierergruppen jeder gegen jeden und nach den Gruppenspielen stand noch eine Partie gegen die gleich platzierte Mannschaft aus der anderen Gruppe auf dem Spielplan. Am Ende erreichten wir einen sehr guten 7. Platz, der aufgrund dessen, dass wir vorher noch nie zusammen geübt hatten sehr zufrieden stellend war. Dennoch wäre bei unserem 1. gemeinsamen Turnier mehr drin gewesen. Unser erstes 1. Gruppenspiel, welches eigentlich das erste Spiel des Turniers gewesen wäre, wurde als 2. ausgetragen, da das 2. geplante Spiel vorgezogen wurde und wir somit zunächst mal Pause hatten, der Grund ist mir nicht bekannt. So konnten wir uns noch etwas einspielen oder beobachten, was uns in diesem Turnier so erwartet. In unserem 1. Gruppenspiel dann gegen die „Everybodys“ aus Untermünkheim lag man ziemlich schnell sehr hoch zurück. Allerdings zeigte die Mannschaft mit einer famosen Aufholjagd Moral und man bekam den Eindruck, das Spiel könnte kippen.
Jedoch ließen am Ende die Kräfte etwas nach und man verlor dann das Spiel doch etwas deutlicher. In unserem 2. Gruppenspiel gegen die „Magic Topspin“, ebenfalls aus Untermünkheim, führte man lange Zeit in einem ausgeglichenen Spiel meistens knapp und hatte meistens die Nase vorn, bis auch hier kurz vor Schluss die Kräfte und die Konzentration wieder nachließen und man wieder als Verlierer vom Feld ging. In unserem 3. und gleichzeitig auch letzten Gruppenspiel gegen die „Genwosen- Blocker“ aus Enslingen verschlief man den Anfang total und man lag sehr schnell, haushoch zurück. Allerdings riss sich die Mannschaft im Richtigen Moment nochmals zusammen, zeigte erneut Moral, raffte sich auf und kam somit in einer hektischen und turbulenten Schlussphase zum Verdienten Ausgleich. Philipp Köder beeilte sich bei den Angaben in den letzten Sekunden und war somit stark an unserem ersten Punkt beteiligt. Durch dieses Unentschieden sah das Gesamtklassement in unserer Gruppe doch etwas besser aus und jeder konnte sehen, dass wir hier nicht als Kanonenfutter angetreten sind. Dennoch waren wir letzter in der Gruppe und mussten im Spiel um Platz 7 antreten. Unser Team nahm sich aber schon zu Beginn des Turniers, nach unserer 1. Niederlage, vor, bis zum Schluss alles zu geben und auch als Gruppenletzter im Spiel um Platz 7 nicht aufzustecken und wenn es sein muss dort den ersten Sieg, falls dies in der Vorrunde noch nicht geschehen, einzufahren. Man wollte nicht als letzter das Gesamte Turnier beenden und mindestens ein Spiel gewinnen. Mit dieser Einstellung präsentierte man sich im letzten Spiel gegen „Tsching Tschang Tschung“ aus Untermünkheim dann auch und gewann sehr deutlich. Somit war der erste Sieg perfekt. Am Ende kann man mit einem sehr guten 7. Platz zufrieden sein, obwohl mehr drin gewesen wäre, wenn wir vielleicht in der anderen Gruppe gespielt hätten. Schließlich gingen auch die Platzierungsspiele um Platz 5 und Platz 3 an Teams aus unserer Gruppe. Nur der erste Platz ging an ein Team aus der anderen Gruppe. Man kann sagen, dass die Mannschaft als Einheit aufgetreten ist und eine sehr gute Moral bewiesen hat. Man steigerte sich im Laufe des Turniers und holte nach zwei Niederlagen zunächst ein Unentschieden und dann den ersten Sieg. Die Mannschaft hat erbittert gekämpft und alles gegeben und war mit Sicherheit kein einfacher Gegner für alle Mannschaften. Denn auch unsere Niederlagen kamen ziemlich knapp und kurzfristig zustande.
Bedanken muss man sich beim TURA Untermünkheim, der das Turnier sehr gut Organisiert und einen Reibungslosen Ablauf garantiert hat. Man hat vor, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

Für unsere Mannschaft spielten: Sebastian Hollich, Simon Schnause, Ferat Barutcu, Murat Barutcu, Philipp Köder, Marcel ‚Sally’ Fischer und Christian Jahnel.

Gez. Christian Jahnel.



23.05.2008

Neunmeterturnier der TURA Untermünkheim am 21. Mai 2008

Der Einladung von TURA Untermünkheim zum Neunmeterturnier am 21. Mai 2008 folgten 7 Schiedsrichter der Trainingsgruppe und schossen einen guten 4. Platz von 12 teilnehmenden Teams heraus. Die ersten 3 Shootouts konnte man gewinnen, zwei Remis in den abschließenden Partien reichten, um als Gruppensieger ins Halbfinale einzuziehen. Hier zielten wir im entscheidenden Moment leider zu genau, ein Pfostentreffer verhinderte das Finale. Nach großem Kampf und sehr sicheren Schützen auf beiden Seiten unterlag man knapp im Spiel um Platz 3.

Hier die Ergebnisse: SRG SHA - Dorfjugend Übrigshausen 4-3, SRG SHA - C-Jugend 4-2, SRG SHA - AH 4-2, SRG SHA - Betreuer 3-3, SRG SHA - Magic Topspin 3-3 Halbfinale: SRG SHA - Ü50 AH 4-5 Platz 3: SRG SHA - AH 7-8

Im Einsatz waren: Gezim Morina (Tor), Christian Jahnel, Heiko Leipersberger, Marco Zauner, Marcel Fischer, Erik Kronmüller, Maxi Messner.



04.05.2008

Schiedsrichtersichtungslehrgang in Ruit vom 21. – 23.04.2008

Auf den Schiedsrichtersichtungslehrgang in Ruit habe ich mich riesig gefreut. Zusammen mit Jonas Renoth (SRG-Crailsheim) und Tobias Gümbel (SRG-Künzelsau) fuhr ich zur Sportschule. Mit dem viertem Kameraden Sebastian Schühl (SRG-Mergentheim) bezog ich ein Zimmer. Anschließend wurden wir von Lehrwart Peter Wiezorek (SRG-Ulm/ Neu-Ulm) und Verbandssportlehrer Dirk Mack begrüßt. Beobachter des Lehrgangs war der ehemalige Verbandsschiedsrichterobmann Werner Stegmaier (SRG-Ludwigsburg). Nach kurzer Anweisung durch unseren Lehrwart standen auch schon die ersten Spiele an. Ich war für das zweite Spiel als Schiedsrichter eingeteilt und leitete die Partie Bodensee – Schwarzwald, mein erstes Spiel mit Assistenten. Die anderen Auswahlmannschaften kamen aus den Bezirken Alb und Kocher/ Rems. Nach dem Abendessen wurden die Spiele mit Hilfe von Videoaufnahmen intensiv analysiert.
Am nächsten Morgen stand der Regeltest auf dem Programm, in welchem ich „nur“ 43 Punkte erreichte. Wir handelten das interessante Referat „Mimik, Gestik, Körpersprache“ ab, sahen uns ausgewählte Videoszenen aus der Bundesliga an und behandelten das Thema „wie verfasse ich eine richtige Meldung (FaD) im Spielbericht.“ Am zweiten Tag war ich Assistent bei beiden Spielen, die auf dem Kunstrasenplatz stattfanden, da das Wetter an diesem Tag nicht so gut war. Nach dem Essen und der Spielauswertung schauten wir zusammen mit den Spielern die Champions League an.
Am Mittwoch durfte dann ich noch mal pfeifen. Die allgemein normal zu leitenden Spiele verliefen gut und nach dem Mittagessen war der Lehrgang auch schon wieder beendet. Von diesen drei Lehrgangstagen habe ich viele Anregungen mitgenommen, die ich nun versuche umzusetzen.

Felix Staudenmayer



04.05.2008

Lehrgang der wfv-Delegation bei der L.I.P.F.F. in Clairefontaine vom 25.-27. April 2008

Am Freitag, 25. April 2008 hieß es früh aufstehen, Koffer verstauen und los ging es nach Echterdingen auf den Flughafen. Aus verschiedenen Richtungen anreisend waren wir um kurz nach 9 Uhr komplett eingecheckt und unsere Koffer aufgegeben. Wir, dass sind die fünf Nachwuchstalente der Bezirksliga, Andre Altendorfer (SRG Stuttgart), Fabian Bühler (SRG Rottweil), Christian Hausding (SRG Balingen), Nicolas Schatz (SRG Göppingen) und Marco Zauner (SRG Schwäbisch Hall) sowie Martin Vonier als Begleitperson. Um 10.10 Uhr starte planmäßig unser Air France Flug in Richtung Paris. Nach dem wir pünktlich bei herrlichem Sonnenschein um 11.30 Uhr am Charles de Gaulle Flughafen sicher landeten und die Koffer in Empfang genommen wurden, erwartete uns bereits der Vize Präsident der Ligue de Paris Ile de France de Football (LIPFF) M. Dominique CONTENSOUX sowie der Präsident der Commission Régionale d'Arbitrage, M. Henri DIDIER. Die offene, freundschaftliche Gastfreundschaft zeigte sich bereits bei der Begrüßung und dem anschließenden Mittagessen.

Danach hieß es Transfer zum Hotel in die Metropole Paris. Da der eigentliche Lehrgang in Clairefontaine erst am Samstag früh begann, verbrachten wir die erste Nacht direkt in Paris. Nach dem Umziehen konnten wir kurze Eindrücke der Hauptstadt erleben. Dominique zeigte sich als Multitalent und führte uns in der wenigen Zeit zu den gewünschten Sehenswürdigkeiten. Erste Station war die Kirche Notre Dame. Menschenmassen und die verbleibende Zeit verwehrten uns einen Besuch im inneren der Kirche – vielleicht hätten wir den Glöckner mal in Natura zu Gesicht bekommen. Weiter ging es in Richtung Eifelturm. Unterwegs passierten wir das Capitol, den Präsidentenpalast sowie den Eingang zur Champs-Élysées das Arc de Triomphe. Am Eiffelturm erwarteten uns abertausende von Menschen. Trotzdem war es ein unbeschreiblicher Moment als wir von unten auf die 300 Meter hohe Spitze schauen konnten. Beeindruckt hat uns dabei die Aussage von Dominique, dass während der Bauzeit in den Jahren 1887-1889 kein einziger Arbeiter ums Leben kam und dass das Symbol zum 100jährigen Jahrestag der Französischen Revolution eigentlich nach der Weltausstellung wieder abgebaut werden sollte. Eine knappe Mehrheit sprach sich jedoch für den Erhalt dieses Wahrzeichens aus.

Wieder am Hotel angekommen hieß es gleich die nahegelegene Zentrale des LIPFF zu besuchen. Dort erwartete uns der SR-Obmann Henri Didier mit seiner Frau sowie der Vizepräsident und Kommisionschef M. Jean-Paul Billard. Nach einer Führung durch die Geschäftsstelle folgte der offizielle Empfang durch unseren Partnerverband. Die offizielle Ansprache wurde dabei von Nicols Schatz, der die französische Sprache mehr als perfekt beherrschte übersetzt (aufgrund der Geschwindigkeit erlaubte es das Schulfranzösisch oft nicht den Zusammenhang im Detail genau zu hören, weshalb sich Nico hier ein besonderes Dankeschön verdient hat). Bevor das Abendessen auf dem Programm stand, erlebten wir bei einem kleinen Spaziergang nochmals die Schönheiten der Stadt. Erstaunt waren wir hierbei sicherlich, als sich nach einem unscheinbaren Hauseingang ein riesiger Park öffnete – und dies mitten in der Stadt. Etwas Freizeit hatten wir dann noch nach dem Abendessen, als wir auf eigene Faust noch etwas durch das Gelände des Louvre dem früheren Königspalast und heutigem weltbekannten Museum zogen. Die beleuchte Pyramide sowie der kleine Triumphbogen und der sichtbare Eifelturm bei Nacht machten die Sage der Stadt der Liebe spürbar. Nach einem kurzen Absacker hieß es dann ab ins Bett, denn bereits um 6.30 Uhr hieß es wieder Petit Déjeuner, das französische Frühstück. Pünktlich um 7 Uhr war dann wieder Dominique am Hotel um uns in das Centre Technique National Fernand Sastre (TNFS) in Clairefontaine zu bringen. Dort fand der Schiedsrichterlehrgang der LIPFF statt, der das eigentliche Ziel unserer Reise war. Als wir kurz nach 8 Uhr dort eintrafen, trudelten auch langsam die Teilnehmer des Lehrganges ein. Hierbei handelte es sich um die zwanzig besten Nachwuchstalente des Verbandes, welche auf den Einsatz in der Liga D (ähnlich unserer Landesliga/Bezirksliga) vorbereitet werden.

Wie auch bei uns begann der Lehrgang nach der offiziellen Begrüßung durch den Lehrgangsleiter M. Didier Valsaque mit der Regelprüfung. Anders als bei uns galt es zwanzig Fragen in einer Stunde zu beantworten. Die Fragen waren teilweise mit Antwortmöglichkeiten bestückt, teilweise ganz offen zu beantworten. Außerdem gab es noch eine Bonusfrage, die die Möglichkeit gab, eine falsche Antwort entsprechend zu kompensieren. Da wir die Regelprüfung nicht mitschreiben mussten, wurden wir währenddessen durch das riesige Gelände geführt. Neben sieben Sportplätzen gibt es ein weiteres Rasenspielfeld sowie ein überdachtes Kunstrasenfeld, beide ausschließlich zur Benutzung durch die Nationalelf Frankreichs.

Nach dem die Regelprüfung überstanden war, referierte der Verbandstrainer Daniel Broche über die Möglichkeiten wie die Fitness des Schiedsrichters überprüft werden kann und was für Anforderungen an diese bestehen. Nach einer Stunde Einweisung folgte dann die Praxis. Zunächst gab es ein ausreichendes Aufwärmprogramm und Koordinierungsübungen bevor die eigentliche Leistungsprüfung auf dem Programm stand. Auch hier zeigten sich Unterschiede. Die Anforderung bestand mindestens zehn Minuten von Markierung zu Markierung zu laufen und dies in einem bestimmten Zeitfenster. So war eine Distanz von 40 Metern in gefühlten zwanzig Sekunden zu überbrücken, wobei die Zeit immer mit einem Pfiff deutlich gemacht wurde. Ganz nebenbei bemerkt, präsentierten sich die wfv-SR hierbei ganz hervorragend, denn unter 12 Minuten schied keiner aus und Nicolas Schatz erreichte mit etwas über 13 Minuten einen hervorragenden zweiten Platz.

Der Nachmittag gestaltete sich ähnlich wie bei unseren Lehrgängen. Theorie stand auf der Tagesordnung. Eröffnet wurden die Referate von einem SR-Assistent der ersten Liga welcher seinen Werdegang schilderte. Danach folgte eine etwas längere Zusammenfassung von Didier Valsaque bevor es dann in so genannte Gruppenarbeiten ging. Nach dem vier Gruppen gebildet waren, wurden wir etwas überrascht. Denn die Gruppenarbeit von M. Valsaque gestaltete sich als 30minütige Berieselung über den Umgang mit den Vereinen. Also Frontalvortrag über grundlegende Umgangsformen. Etwas mehr Fleisch am Knochen in Punkto Gruppenarbeit erlebten wir dann in den drei folgenden Gruppen. Als zweite Station galt es einen Spielbericht über vorgegebene Vorkommnisse zu erstellen. Im Gegensatz zu uns erfolgt ein Bericht des SR nur bei Feldverweisen und Vorkommnissen. Ansonsten ist dies Sache der Vereine. Solange die franz. SR die gestellte Aufgabe bewältigten konnten wir unseren Spielbericht den Funktionären des LIPFF erklären und die Unterschiede aufzeigen. In der dritten Station wurde der Umgang mit aufgebrachten Trainern besprochen. Was ist zu tun, wenn der Trainer auf den Platz kommt und der Spielführer den Namen seines Mitspielers nicht nennt. Neu für uns ist die Erfahrung, dass der Spielführer in Frankreich das Opferlamm für seine Mitspieler ist. Denn dieser bekommt dort den Feldverweis für eine Tat des Mitspielers wenn der SR diesen nicht direkt belangen kann (ganz verstanden haben wir dies allerdings nicht). Der Abschluss bestand dann im „Tribunal“. In einem Raum saßen wir neben den Teilnehmern von Angesicht zu Angesicht dem Verbandsobmann und dem Verbandslehrwart gegenüber. Letzterer verwies auf die Wichtigkeit die FIFA-Regeln zu beherrschen und diverse Zirkulare und Anweisungen zu kennen. Dann stellte er jedem eine Regelfrage die ganz detailliert zu beantworten war. Von den uns gestellten zwei war er leider nur mit einer ganz zufrieden, denn in Frankreich gibt es, wenn ein Auswechselspieler von der Bank aus während des laufenden Spiels einen Gegner beleidigt einen indirekten Freistoß wo der Beleidigte steht. Unsere Antwort SR-Ball am Ballort wurde mit der Begründung als falsch gewertet, dass eine Beleidigung gleich einem Wurfvergehen zu werten ist, da dort Worte fliegen . Nach dem offiziellen Ende konnten die Kräfte noch bei einem gemeinsamen Fußballspiel vollends verausgabt werden. Ein Apertiv leitete das gemeinschaftliche Abendessen ein, welches auch das Ende des Tages bedeutete. Denn bereist am nächsten morgen um 7 Uhr stand Frühsport auf der Tagesordnung. Koffer packen, frühstücken und Gepäck verstauen waren dann die weiteren Tätigkeiten bevor M. Valsaque sein Referat über die Körpersprache hielt. Sein Redefluss verdoppelte die angesetzte Stunde auf deren zwei, wobei es Interessant war, wie das Referat aufgebaut war. Einer im Frontalvortrag gehaltenen Einführung erfolgte anhand eines Ligaspiels eine Einweisung durch Videoszenen, wobei hier kein richtiger Dialog zustande kam sondern dies mehr in elitärer Ausbildung ablief. Die anstehende Pause wurde für das offizielle Lehrgangsfoto genutzt um wieder frisch für den nächsten Vortrag über die gemeinsame Spielkontrolle in Zusammenarbeit mit den Assistenten zu sein.
Grußworte des Präsidenten der Liga leiteten das offizielle Lehrgangsende ein. Hierbei konnten wir unseren Dank für die Teilnahme am Lehrgang, die herzliche Betreuung, die hervorragende Aufnahme und die Partnerschaft bedanken und unsere Freude über den Gegenbesuch im Juni nach Wangen ausdrücken. Henri Didier als Präsident der SRKommision stimmte die Teilnehmer auf ihren weiteren Werdegang ein. Dann hieß es au revoir zu sagen, denn wir mussten leider die Rückfahrt zum Flughafen antreten. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir begleitet von „unserem“ Dominique und Henri Didier sowie dem Präsidenten der Liga sicher am Flughafen an. Aufgrund einem großen Andrang am cheque in und der Sicherheitskontrollen hieß es auch gleich einzuchecken, die Verabschiedung fiel zwar kurz dafür umso freundschaftlicher aus. Mit etwas Verspätung hoben wir um kurz nach vier mit einer Maschine der Air France ab und konnten noch für einen kurzen Moment unsere Eindrücke und Erinnerungen über Paris Revue passieren lassen bevor wir nach 55 Minuten Flugzeit wieder sicher in Stuttgart landeten.

Zusammengefasst waren es nicht nur drei erlebnisreiche Tage in Frankreich sondern für alle auch sehr lehrreiche. Zu sehen wie es bei anderen Abläuft weckt auch Ideen für die Arbeit vor Ort.

In Namen aller Teilnehmer der wfv-Delegation möchte ich mich sehr herzlich für die Einladung zur LIPFF bedanken. Sicherlich ist diese Anerkennung auch für alle ein großes Stück Motivation für die Zukunft. Merci beaucoup!

28.04.2008
Martin Vonier



10.03.2008

Neulingskurs 2008

Zuwachs von 4 neuen Schiedsrichterinnen und 25 zusätzlichen Schiedsrichtern bescherte der diesjährige Neulingskurs, den die SRG Schwäbisch Hall vom 21.01.2008 – 27.02.2008 im Vereinsheim des TSV Sulzdorf abhielt. Lehrwart Thomas Göhring (Crailsheim), der an zwei Abenden durch Walter H. Frank vertreten wurde, vermittelte bei seiner Neulingskurspremiere den Teilnehmerinnen und Teilnehmern (darunter 6 Trainingsanwärter) in sieben Theoriedoppelstunden die 17 Fußballregeln.
Somit konnten die Anwärter eigentlich gut vorbereitet zur Zwischenprüfung antreten. Jedoch wurde diese -wie in den letzten Jahren auch- nur von einem Drittel der Teilnehmer bestanden. Offenbar arbeiteten die Referees in spe vor der Prüfung am 25.02.2008 die Schulungsunterlagen nochmals gründlich durch, denn von den 31 angetretenen Teilnehmern erzielten 23 mindestens die zum Bestehen erforderliche Mindestpunktzahl. Zwei Tage später bestanden noch weitere 6 Anwärter bei der Nachprüfung, die im Rahmen des Gewaltmoduls abgelegt wurde.
Das beste Ergebnis, auch bei der Zwischenprüfung, legte mit 59 Punkten Sebastian Früh (TSV Ilshofen) ab und wurde mit einer Pfeife gewürdigt. Auf 58 Punkte kam Markus Pasdzior (TURA Untermünkheim), Sedat Aydin (TSV Gaildorf) schaffte mit 55 Punkten das drittbeste Resultat.

Als letzten Akt mussten am 4. März 2008 bei äußerst widrigen Witterungsverhältnissen (schneebedeckte Laufbahn und starkes Schneetreiben) mindestens 1600 Meter in 12 Minuten gelaufen werden, eine Marke, die von allen Anwesenden problemlos erreicht werden konnte. Die Teilnahme einiger Neulinge am Fußballspiel im Rahmen des ohnehin stattfindenden Hallentrainings der SR-Gruppe entschädigte für die Strapazen davor.

Wir bedanken uns bei den Lehrwarten Thomas Göhring und Walter H. Frank für die souveräne Durchführung des Lehrgangs sowie dem TSV Sulzdorf und seinem Vereinswirt für die Bewirtschaftung und Bereitstellung des Vereinsheimes. Weiterhin Kompliment für die aus Lehrwartesicht sehr angenehme Zusammenarbeit mit einer motivierten und sehr disziplinierten Teilnehmergruppe.
Wir gratulieren allen erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen und wünschen euch viel Freude bei der neuen Tätigkeit. Nahezu verdoppelt wurde durch Sarah Schlipf (VfL Mainhardt) sowie Ann-Christin Jung, Jessica Mauser und Elpida Xanthopoulos (alle SV Westheim) unsere Anzahl an Schiedsrichterinnen.

In der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall heißen wir willkommen:

Adinefe Segundo (SC Bibersfeld) Elpida Xanthopoulos (SV Westheim)
Viktor Zeller (SC Bibersfeld) Stefan Ledwig (TSV Sulzdorf)
Christopher Ryan Edwards (TSV Braunsbach) Michael Schaffer (TSV Sulzdorf)
André Kochendörfer (TSV Braunsbach) Heiko Winter (TSV Sulzdorf)
Samuel Oetzel (TSV Braunsbach) Stefan Zügel (TSV Sulzdorf)
Sedat Aydin (TSV Gaildorf) Salvatore Manuel Duarte Wanke (SV Tüngental)
Nico Bellin (TSV Hessental) Alexander Pavlic (SV Tüngental)
Marcel Fischer (TSV Hessental) Volker Schmidt (SV Tüngental)
Sebastian Früh (TSV Ilshofen) Florian Schorpp (SV Tüngental)
Sarah Schlipf (VfL Mainhardt) Christopher Wandschneider (SV Tüngental)
Markus Foierl (TSV Michelfeld) Timo Bach (TSG Waldenburg)
Janik Noller (TSV Michelfeld) Joscha Balle (TURA Untermünkheim)
Daniel Abel (SV Rieden) Markus Pasdzior (TURA Untermünkheim)
Ann-Christin Jung (SV Westheim) Luca Waldmann (TURA Untermünkheim)
Jessica Mauser (SV Westheim)



19.02.2008

Terminänderung

Aufgrund der wfv-Lehrwartetagung, muss die für Freitag, 07. März 2008 geplante erste Schulung im neuen Jahr verschoben werden.
Neuer Termin ist Montag, 10. März 2008, 19:30 Uhr in der Feuerwache Schwäbisch Hall



24.01.2008

Trainingslager im Lemberg von 18.01.08 bis 20.01.08

Auch am Anfang des Kalenderjahres 2008 machte sich die Spitze des Haller Schiri-Eisberges zum schon zur Tradition gewordenen Trainingslager im Lemberg auf, um dort ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Diese drei Tage waren nicht nur von der Schiedsrichterei, sondern wie immer auch von guter Kameradschaft und Geselligkeit geprägt.
Dieses Jahr sollte das Programm, welches wieder sehr gut zusammengestellt war, eine weitere Steigerung zum Vorjahr sein, als man dachte, mit dem DFB-Lehrwart Eugen Strigel den schon denkbar „größten Fisch an Land gezogen zu haben“. Doch mit Wolfgang Walz, Referee der zweiten Bundesliga und Assistent in der Bundesliga im Dienste des WFV, trat am Freitagabend ein Referent auf, der vor allem durch Bodenständigkeit, Coolness und Ruhe zu überzeugen wusste. Er berichtete über seine Tätigkeit als Assistent in der Bundesliga, indem er uns seinen Alltag im Fußball-Oberhaus erläuterte. Ohne Arroganz und Hochnäsigkeit, strahlte er immer das Gefühl aus, „einer von uns“ zu sein. Die unausgesprochene Botschaft, die er an uns als Gruppe hatte, verkörperte er selbst: Gerechtigkeit, Kompetenz, Cleverness, Sachlichkeit und selbstsicheres Auftreten sind nicht nur Werte, die für jeden Schiedsrichter wichtig sind, sondern entsprechen auch dem Erscheinungsbild von Wolfgang Walz. Oft machte er es in seinem über zweistündigen Dialog mit den Haller Schiedsrichtern deutlich, dass es im Profigeschäft sehr hart zur Sache geht.
Der Abend klang allmählich mit Bingo aus, das wie immer von „Glücksspielminister“ Veli Hekim geleitet wurde. Trotz ausführlicher Erklärung Veli’s haben aber nicht alle den Sinn dieses Spieles verstanden. Schließlich ging es dann in Form von Kartenspielen, lockeren Gesprächen und Fachsimpeleien entgültig zum gemütlichen Teil über.
Der Samstag sollte für die fast 25 Teilnehmer ein harter Tag sein. Gleich nach dem Frühstück war man im Regeltest gefordert, der dieses Jahr nicht von Lehrwart-Urgestein Walter Frank, sondern von seinem frisch ausgebildeten Kollegen Thomas Göhring aus Crailsheim zusammengestellt wurde. Als ob dies nicht schon genug wäre, stand gleich anschließend noch der obligatorische Waldlauf an, auf dem es neben kleinen, verworrenen Waldwegen auch die drei Kilometer lange Zufahrtsstraße zum Lemberg zu überwinden galt, die sich bei ausnahmslos allen Teilnehmer nicht mit allzu großer Beliebtheit rühmen kann. Die Besprechung der Regelfragen löste danach eine rege Diskussion aus, bis man dann schließlich anhand eines DFB-Lehrvideos noch etwas die Regeln durchstreifte, bevor es das wohlverdiente Mittagessen gab.
Nach dem Essen kam mit Helmut Geyer, dem Vorsitzenden des VSRA, der zweite Fremdreferent. Auch er traf mit seinem Referat, in dem es um die Strukturen des DFB, SFV und WFV ging, voll ins Schwarze. Die vielen Fragen rund um das Thema der Administration der verschiedenen Verwaltungsinstrumente des Fußball und des Schiedsrichterwesens wurden sehr ausführlich und mit großer Sorgfalt beantwortet. Bis zum Schluss ließ die Aufmerksamkeit nicht nach und Helmut Geyer hatte sichtlich Spaß im gemeinsamen Dialog mit der Gruppe. Am Ende hatte man das Gefühl, beim Chef der württembergischen Schiedsrichter einen guten Eindruck als Gruppe hinterlassen zu haben. Danach war nun jeder einzelne bei der Gruppenarbeit selbst gefordert. Von den Inputs der beiden Referenten angeregt, ging es ging in kleinen Arbeitsgruppen darum, die Atmosphäre in der Gruppe zu beschreiben und Verbesserungsvorschläge / neue Ziele für die Zukunft zu bringen. Hier setzte sich das hohe Niveau der vorangegangenen 1 ½ Tage fort. Jeder Teilnehmer hatte großes Interesse, seine Anregungen und Vorschläge zu äußern, um die Haller Schiedsrichtergruppe weiter zu entwickeln.
Nach diesem anstrengenden Tag traf man sich nach dem Abendessen wieder im Saal, um gemeinsam mit Moderator Maxi Messner auf „Weltreise“ zu gehen. Auf einer Reise kreuz und quer über den Globus mussten Fragen beantwortet, Aufgaben gelöst und sich großen Herausforderungen gestellt werden. Vier Gruppen traten in Disziplinen wie Wetttrinken, Reiskörnertransportieren oder Schokolade erkennen gegeneinander an. Bei diesem kurzweiligen Programm kamen sichtlich alle Beteiligten auf ihre Kosten.
Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück, welches für den nächsten Programmpunkt unbedingt gebraucht wurde: die Rückgabe des Regeltests. Bei dem wie bereits erwähnt von Thomas Göhring zusammengestellten Test gab es Licht und Schatten, insgesamt war Obmann Volker Stellmach aber zufrieden. Die höchste Punktzahl hatten wie schon im Jahr davor Felix „Regelpapst“ Staudenmayer und Nachwuchshoffnung Erik Kronmüller.
Volker referierte anschließend über das Beobachtungswesen, womit auch schon das Ende des diesjährigen Trainingslagers eingeleitet wurde. Die Abschlussbesprechung war ein Sinnbild für die vorhergegangenen zwei Tagen. Man stellte fest, dass der Zusammenhalt in der Gruppe wieder ein bisschen besser geworden ist und dass man als Gruppe auf einem guten Weg ist, was die Zukunft betrifft.
Des weiteren gilt der Dank natürlich dem gesamten Lemberg-Team, das wieder viel Geduld hatte und wie immer hervorragend kochte. Außerdem war alles wieder hervorragend organisiert, was den Diensten des Ausschusses und dem unermüdlichen Engagements von Peter Hüfner zu verdanken ist.
Was bleibt ist die Erinnerung an ein schönes Wochenende und viele neuen Anregungen für ein erfolgreiches Jahr 2008.

Maximilian Messner



06.12.2007

Schiedsrichterabend am 30.11.2007, Steinbach

In der Max-Kade-Halle in Steinbach direkt unterhalb der Comburg konnte Obmann Volker Stellmach rund 140 Schiedsrichter, deren Familien und zahlreiche Ehrengäste z.B. aus benachbarten Schiedsrichtergruppen zum traditionellen Schiedsrichterabend begrüßen. Nach einer kurzen Ansprache bedienten sich die Gäste an der Buffetausgabe, bevor das Programm richtig begann.

Stefan Messner überbrachte als frisch gewählter Vorstand die Grüße des Stadtverbandes für Leibesübungen und stellte den Verband kurz vor. Bezirksschiedsrichterobmann Klaus Lahr bedankte sich im Namen des Bezirks Hohenlohe für den Einsatz der Haller Schiedsrichter und das Verständnis der Partnerinnen für dieses zeitintensive Hobby.
Bereits im Vorjahr sorgte der Gesangsauftritt von Yasemin Duyguluer für Begeisterungsstürme unter den Zuhörern – Grund genug für den Ausschuss, sie erneut als ersten Showact des Abends zu engagieren. Mit den beiden von ihr vorgetragenen Balladen wärmte Tamers Tochter abermals das Publikum an diesem kalten Novemberabend auf.
Nach diesem stimmungsvollen Auftakt folgte das Highlight des Abends – der rund 15minütige Auftritt der „Capoeira-Gruppe“ des SC Steinbach. Capoeira ist ein mit Musik und rhythmischem Klatschen untermalter, brasilianischer Kampftanz aus der Kolonialzeit, und wurde damals hauptsächlich von aus Afrika stammenden Sklaven praktiziert. Immer zwei der rund 20 Tänzer traten aus der im Halbreis aufgestellten Gruppe hervor und bekämpften sich mit einer Unmenge von flexiblen Bewegungen, akrobatischen Tritten oder eingesprungenen Elementen. Die Standing Ovations nach dem Auftritt hatte sich die Gruppe wahrlich verdient.
Die Kinder im Raum sehnten sich wie gewohnt nach dem Einmarsch des Nikolaus. Gegen 21:00 Uhr war es dann soweit und jedes Kind erhielt nach kurzem Smalltalk zur Belohnung eine Tüte Süßigkeiten sowie ein Spielzeug. Begleitet vom obligatorischen „Oh Tannenbaum“ verschwand der Nikolaus wieder mit seinem Schlitten.
VSRA-Beisitzer ehrte anschließend die Kameraden Uwe Schreiber (TSV Michelbach/Bilz) und Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) mit der bronzenen Ehrennadel des wfv. Für bereits 25 Jahre Schiedsrichtertätigkeit erhielt Ernst Sadler (TSV Michelbach/Bilz) die wfv-Ehrennadel in Gold. Eine besondere, weitere Ehrung wurde Lorenz Halbauer (FC Ottendorf) zuteil. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Schiedsrichtergruppe bekam er von Ehrenobmann Hugo Ludwig -als zweiter Schiedsrichter überhaupt- die Ehrennadel der Stadt Schwäbisch Hall überreicht.
Wie fast jeden Samstag im ZDF verspätete sich auch das „Aktuelle Sportstudio“ unserer unter Beobachtung kämpfenden Nachwuchstalente. Erst um 22:15 konnte Moderator Erik Kronmüller den stets mit Sportlerzitaten antwortenden Marco Zauner zu dessen Tätigkeit als Referee interviewen. Überraschend bedankte sich Maximilian Messner stellvertretend für die Trainingsgruppe beim Schiedsrichterausschuss mit einem „guten Tropfen“.
Im letzten Programmpunkt vor Ausgabe der Tombola wurden Thorsten Genthner (TSV Michelfeld) für über 500 geleitete Spiele mit dem bronzenen und Siegfried Söllner (SC Bühlertann) mit dem goldenen Pokal für mehr als 1000 Einsätze ausgezeichnet. Der Abend klang mit Gesprächen untereinander noch gemütlich aus.

Bedanken möchte sich die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall beim Förderverein des SC Steinbach um Helmut Maurer, die für Auf- und Abbau der Halle sowie die Bewirtung der Halle sorgten. Dank gebührt auch allen Akteuren sowie allen Sammlern für die Tombola.

Heiko Leipersberger



12.11.2007

Neulingskurs 2008

Auch in dieser Saison beabsichtigen wir, zu Beginn der Rückrunde wieder einen Schiedsrichter-Neulingskurs durchzuführen.

Beginn: Montag, 21. Januar 2007, 19.00 Uhr
(Über die weiteren Termine entscheiden die Teilnehmer am ersten Abend)
Ort: Vereinsheim des TSV Sulzdorf
Dauer: ca. 4 Wochen, d.h. 16 Lehrstunden
(am letzten Termin findet eine schriftliche Abschlussprüfung statt)



03.11.2007

Schwäbisch Hall wird 4. beim Turnier in Crailsheim

Der dritte Versuch der SR-Gruppe Crailsheim, im Jahr 2007 ein Schiedsrichterturnier auf die Beine zu stellen, klappte endlich – so trafen sich wie zu früheren Zeiten an Allerheiligen zehn Schiedsrichterteams in der Crailsheimer Großsporthalle, um 45 (!!) Spiele im Modus „Jeder gegen Jeden“ auszutragen.
Im ersten unserer 9 Spiele gegen Ludwigsburg führten 2 Unstimmigkeiten zwischen Torwart und der neuformierten Abwehr zu einem schnellen 0-2 Rückstand. Ärgerlich, dass es trotz drückender Überlegenheit, mehrerer Chancen und Ecken nur letztendlich zum 2-2 Ausgleich reichte. Die Tore legte sich unser Sturmduo Marco Fischer und Dominik Holl gegenseitig auf.
Einen frühen Rückstand hatten wir auch gegen Gastgeber Crailsheim, der sogar einen ehemaligen Bundesligaprofi aufbot, nach einem sehenswerten Solo zu verkraften.Danach wuchs der Crailsheimer Keeper mit mehreren Paraden über sich hinaus, beim Ausgleich durch Marco Fischer war er aber machtlos. Nach etwa der Hälfte der Spielzeit schwand unsere Überlegenheit und es spielte nur noch der Ausrichter. Erst konnte Tamer Hekim eine scharfe Hereingabe nur noch ins eigene Tor lenken und kurz vor Ende kassierten wir noch den 1-3 Endstand. Im nächsten Match gegen Backnang stellten wir das Spielsystem um, hinten stand man nun mit Dominik Kalnbach und Coach Heiko Leipersberger sicherer, nach vorne ging bei beiden Teams aber überhaupt nichts – logischer Endstand 0-0. Der erste Sieg gelang gegen Unterlandvertreter Heilbronn. Nach anfänglichen Schwierigkeiten spielten wir recht ansehnlichen Fußball und erzielten jeweils aus kurzer Distanz durch Dominik Holl und Michael Haug - beide von Marco Fischer mustergültig eingesetzt- eine komfortable Führung. Den Schusspunkt zum 3-0 setzte Tamer Hekim mit einem trockenen Schuss nach Ablage von Duran Kolubüyük. Nach der wohlverdienten Mittagsrast wartete der zweite Gegner aus dem Unterland, Kocher-Jagst, auf uns. Erneut konnten wir uns auf das treffsichere Sturmtrio Tamer Hekim, Marco Fischer und Dominik Holl verlassen, die gegen den überfordert wirkenden Kontrahenten den zweiten 3-0 Sieg herausschossen. Mit Öhringen wartete danach der Tabellenletzte auf unser Team. Gestärkt durch die letzten, erfolgreichen Partien agierte man in diesem Spiel aber ziemlich nachlässig, v.a. nach der zu beruhigend scheinenden 2-0-Führung durch Tamer Hekim und Marco Fischer. Der Gegner kam zum Anschluss und wir hatten Glück, keinen Strafstoß gegen uns zu erhalten. Einen mustergültigen Konter bescherte rund 1 Minute vor Ende die Entscheidung, als Marcel Holl seinen Bruder Dominik auf die Reise schickte und dieser zum 3-1 traf.
Ein hartes Stück Arbeit war auch die 7. Partie gegen die bisher ungeschlagene Gruppe aus Künzelsau. In einer sehr guten Begegnung dominierten die Torhüter, letztendlich entschied ein genialer Steilpass in die Tiefe unseres Abwehrstrategen Dominik Kalnbach das Spiel. Dominik Holl erlief diesen Ball, legte am Torwart vorbei und schob die Kugel ins leere Tor. Den Sieg rettete Keeper Bastian Bißwanger, als er Sekunden vor Ende einen schwierigen Ball gerade noch um den Pfosten bekam. Mit 14 Punkten hatte man jetzt sogar noch theoretische Chancen auf den Turniersieg, ein erfolgreiches Bestreiten der letzten Partien gegen die bisher punktgleich führenden Vertreter von der Frankenhöhe und aus Bad Mergentheim vorausgesetzt. Das routinierte und eingespielte bayrische Team, das später Turniersieger wurde, präsentierte sich ohne Schwachpunkt und hatte unsere Stürmer leider zu gut im Griff. Der entscheidende Treffer zum 0-1 fiel nach etwa der Hälfte der Spielzeit, unsere Bemühungen auf den Ausgleich hatten anschließend keinen Erfolg. Somit hieß es in unserem letzten Spiel gegen die spielstarke, jugendliche Truppe aus Mergentheim, einen Platz auf dem Podest zu verteidigen. Das Vorhaben scheiterte einerseits, da ein Fernschuss von Dominik Kalnbach nur als Lattenkreuz krachte, andererseits zwei Unzulänglichkeiten in der Abwehr schonungslos ausgenutzt wurden. Der schön über Erik Kronmüller und Marco Zauner heraus gespielte Treffer von Michael Haug war am Ende leider zu wenig. Da Frankenhöhe die letzte Partie gegen Crailsheim nur unentschieden bestritt, rutschten wir noch auf Rang 4 im Endklassement ab.

Fazit: Nahezu 12 Stunden unterwegs wegen eines Schiedsrichterturniers – dass der Turniermodus nicht gerade ideal war, merkten auch die Organisatoren und gelobten für die nächste Auflage Besserung in Form von Gruppen. Nichtsdestotrotz war das Turnier von Dieter Schumann und seinem Team wieder gut organisiert. Mit etwas mehr Fortune in den ersten Partien wäre evtl. noch mehr drin gewesen. Abseits des Platzes verstanden wir uns bei Kartenspielen ebenfalls recht gut und sorgten v.a. durch Tamer für jede Menge Entertainment, der nicht nur unseren Fanblock aus Hessental und Oberrot zur Erheiterung brachte.

Die Ergebnisse nochmals im Überblick (die Platzierungen der anderen Teams in Klammern):
SHA-Ludwigsburg (6.) 2-2, SHA-Crailsheim (3.) 1-3, SHA-Backnang (8.) 0-0, SHA-Heilbronn (7.) 3-0, SHA-Kocher/Jagst (9.) 3-0, SHA-Öhringen (10.) 3-1, SHA-Künzelsau (5.) 1-0, SHA-Frankenhöhe Süd (1.) 0-1, SHA-Bad Mergentheim (2.) 1-2

Für Hall spielten:
Bastian Bißwanger (Tor,vorne)
vordere Reihe vl.n.r.: Michael Haug (2), Marco Fischer (4), Dominik (5) und Marcel Holl
hinten v.l.n.r.: Tamer Hekim (3), Heiko Leipersberger, Marco Zauner, Dominik Kalnbach, Erik Kronmüller und Duran Kolubüyük

03.11.2007

Leistungslehrgang in Wangen vom 29.10. bis zum 31.10.

An einem schönen Montagmorgen ging es los. Wir, drei Jungschiedsrichter aus dem Talentschuppen der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall, machten uns auf, um auf einem Leistungslehrgang in Wangen im Allgäu Erfahrung zu sammeln.
Nach einigen Komplikationen - Felix Staudenmayer, der mit 15 Jahren jüngste Teilnehmer des gesamten Lehrgangs, hatte sich einen Tag vorher den Arm beim Pfeifen gebrochen - kamen wir am Montag gegen 11 Uhr fast pünktlich im Hotel Waltersbühl an. Dort stießen wir auf fast 30 weitere Kollegen, von denen die meisten unter der gleichen Absicht, ihre Leistung zu verbessern und ihren Horizont zu erweitern, am Lehrgang teilnahmen. Nach kurzer Einführung und Klären der Formalitäten, wurde uns schnell klar, dass uns in den nächsten drei Tagen viel abverlangt werden würde, vor allem Flexibilität. Lehrwart Andreas Reichle wies uns darauf hin, dass es einige Änderungen im Programm geben würde und wir uns darauf einstellen sollten.
Der Montag war von drei Referaten geprägt, die durch das Mittagessen, Kaffeetrinken und kleineren Pausen unterbrochen wurden. Wir lernten etwas über das „Lauf- und Stellungsspiel“ und über die „Persönlichkeit“ des Schiedsrichters, außerdem wurden die „Kriterien für einen guten Schiedsrichter“ erarbeitet. Nach diesen äußerst informativen Referaten, sehnten sich nicht wenige nach Abwechslung, die wir am nächsten Tag auch bekommen sollten.
Am Dienstag stand neben der Leistungsprüfung auch ein Regeltest an. Felix musste sich aufgrund seiner Verletzung nur auf den Regeltest einstellen, während Stefan Weiss und ich uns auch im Leistungstest beweisen mussten. Um an dieser Stelle vorwegzugreifen, soll erwähnt sein, dass es bei allen drei von uns sowohl in der Leistungsprüfung, als auch im Regeltest durchweg gute Ergebnisse gab. Im 12-Minutenlauf erreichten Stefan und ich ohne Mühe die geforderte Weite, was ebenso ein Verdienst unseres wöchentlichen Trainings ist, wie auch die hervorragenden Resultate im Regeltest. Denn als Gruppe gesehen, kamen wir auf einen Schnitt von über 43 (von 45 möglichen) Punkten. Nachmittags lockerte VSRA-Mitglied Bernhard Gutowski das Programm mit interessantem Anschauungsmaterial aus dem Profibereich, sowie einigen Beispielen aus seiner aktiven Zeit auf. Abgerundet wurde der Tag mit der Analyse einiger Szenen aus der Bundesliga und dem internationalem Fußball durch Lehrwart Reichle. Abends traf man sich in gemütlicher Runde im fast schon berühmten „Stüble“, um die Ereignisse der vergangenen zwei Tage Revue passieren zu lassen, oder um gegenseitige Erfahrungen auszutauschen.
Am nächsten Tag klärte uns DFB-Stützpunktkoordinator Oliver Kuhn auf, wie man am effektivsten ein Training für Schiedsrichter zusammenstellen kann, was auch in die Gruppen weitergegeben werden sollte. Nach der Theorie ging es dann in die Halle, wo einige interessante Übungen für die Bereich Koordination, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit vorgestellt wurden.
Der Lehrgang wurde mit einer Abschlussbesprechung beendet, in der dem Lehrwartsleiter für die wirklich hervorragende Leitung durch ein kleines Geschenk gedankt wurde.
Alles in allem hat dieser Lehrgang sehr viel Spaß gemacht und durch die neu gesammelten Erfahrungen sind wir sicherlich bestens für die neue Runde gerüstet.

Maximilian Messner



27.09.2007

Hohenloher Genießertour mit den Dienstagstrainierern am 25. und 26.08.07

Am 25. August war es soweit, die Dienstagstrainierer der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall unternahmen ihren jährlichen Ausflug, welcher uns dieses Mal durch das schöne Kochertal führte.
An diesem Wochenende fand die Genießertour statt, welche dort jedes Jahr an einem Sommerwochenende veranstaltet wird. Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall machte zum ersten Mal diese Tour zu ihrem Ausflug.
Morgens trafen wir uns bei herrlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein am Bahnhof in Schwäbisch Hall, von wo aus wir mit dem Bus bis nach Künzelsau an den Bahnhof fuhren. Als dort die letzten Kameraden dazu gestoßen waren, konnte die Wanderung beginnen, welche uns zunächst durch die Künzelsauer Innenstadt, dann auf die herrlichen Weinberge führte. Die Genießertour war beschildert und man kam alle paar Kilometer an einer Station vorbei, wo es reichlich an Gaumenfreuden gab und wir uns immer ca. eine halbe Stunde aufhielten. Man konnte zum Beispiel neuen Wein oder Trollinger mit Lemberger trinken sowie Käsekuchen, Wurstsalat oder belegte Brote essen, um nur ein paar wenige Leckereien zu nennen. Eine dieser Stationen war ein als Museum ausgebautes Weinfass, in welchem Gerätschaften zur Weinherstellung ausgestellt waren. Der Wanderweg führte uns über die Weinberge an den Ortschaften Ingelfingen, Criesbach, Niedernhall und Weißbach vorbei, bis wir schließlich in Forchtenberg ans Ziel gekommen waren. Von dem Weg aus hatte man einen fabelhaften Ausblick auf den Kocher, die Landschaft und die Ortschaften. Auch der Weg war klasse zu laufen und man kam einmal durch ein kleines Wäldchen durch, wo man etwas im Schatten war. Natürlich durfte auch auf dieser Tour unser Hobby mit dem Lederball nicht zu kurz kommen und wir informierten uns durch Radio und Telefon über die aktuellen Zwischenstände in der Fußball-Bundesliga. An der letzten Station, wo auch Musik gespielt wurde, machten wir etwas länger halt. Einige aus unserer Gruppe machten sich in unserem Hotel, der ‚Brauereigaststätte’ frisch und gingen später nochmals zur Station zurück oder verbrachten den Abend eher gemütlich im Hotel. Der andere Teil der Gruppe blieb durchgehend an dieser Station und bezog erst nachts ihr Hotelzimmer.
Der Abend war auch das Highlight des Ausfluges. Ob bei guten alten deutschen Schlagern oder bei englischer Popmusik, wir lachten, sangen, gingen bei der Musik mit und ließen uns den guten Wein munden, so ließen wir den Tag sehr gut ausklingen.
Der nächste Morgen begann dann mit einem sehr leckeren Frühstück, danach neigte sich der Ausflug schon wieder dem Ende zu. Gegen Vormittag machte man sich mit dem Bus auf die Rückreise und der Ausflug war vorbei.
Alles in allem war dies ein sehr guter Ausflug, ein Höhepunkt im Jahreskalender 2007, bei dem wir wie immer sehr viel Spaß hatten und der richtig zur Stärkung der Kameradschaft und Belustigung beigetragen hatte. Der Dank für den gelungenen Start in die neue Saison gebührt unserem Organisator Peter Hüfner.

Christian Jahnel



12.08.2007

Regel- und Anweisungsänderungen

Auch dieses Jahr gibt es wieder einige Änderungen der Regeln bzw. der wfv-Spielordnung.

    zu den Änderungen



05.08.2007

Jubiläumsbergwanderung – 25. Bergtour der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

Am frühen Morgen des 26. Julis trafen sich 38 motivierte Schiedsrichter und deren Familienmitglieder am üblichen Treffpunkt Zirbelweg 13, dieses Mal jedoch ohne den gewohnten Kaffee-, Brezel- und Schnaps-Service von Brigitte Breiter.
So war das lauteste Geräusch in den 7 Autos das Magenknurren, das erst gegen 11 Uhr auf einem Rastplatz bei München besänftigt werden konnte. Nach der kurzen Vesperpause ging es über die A8 und für manche Fahrzeuge beschwerliche Passstraßen weiter zu unserem Standlager Schapbachhof, dem Schullandheim des Landkreises Schwäbisch Hall, in Oberschönau am Konigssee.
Dort wurden die Zimmer wie eingeteilt bezogen und erste Bekanntschaften mit den Sportstätten und der örtlichen Getränkeversorgung gemacht. Um 15.30 Uhr hieß es dann wieder einsteigen, die Fahrt führte uns nach Unterau in die Enzianbrennerei Grassl. Der Besuch begann mit einer kurzen Erklärung des Brennvorgangs, wurde fortgesetzt mit einem Lehr- und Werbefilm über den Anbau von Enzian und seine Verarbeitung zu Schnaps und abgerundet mit einem oder mehreren Probegläschen.
Nach dem Abendessen klang der Tag noch gemütlich bei Tischtennis, Fußball, Gesprächen und Kartenspiel aus.
Denn man musste sich ja am nächsten Morgen um 7.45 Uhr beim Frühstück einfinden um rechtzeitig an der Schiffsanlegestelle in Königssee zu sein. Übers Wasser ging es mit fachlichen Erklärungen, Berchtesgadner Mythen und auch einigen Späßen zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Nicht enttäuscht wurde der Wunsch der Passagiere, eine Demonstration des berühmten Echos vom Königssee zu bekommen, denn zufälligerweise befand sich ein Flügelhorn an Bord.
Auf der Halbinsel trennte sich der große Haufen in zwei Gruppen: Während sich die sportlich Ambitionierteren in schwindelerregende Höhen begaben, genossen die anderen die touristischen Höhepunkte entlang des Sees.
Die 21 Wanderer erreichten über den steilen und anspruchsvollen Rinnkendelsteig nach etwa zweieinhalb Stunden die Aussichtsplattform Archenkanzel und belohnten sich dort mit einem malerischen Ausblick auf das Bergpanorama und den mittlerweile sehr kleinen Königssee für ihre überstandenen Mühen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wurden die letzten 20 Minuten zur Kührointalm in Angriff genommen, wo das Bier schon kalt gestellt war und auch der Magen nicht zu kurz kam.
Nach der Mittagspause ging es über Waldwanderwege hinunter zum Hausberg des Schapbachhofs, den 1304 Meter hohen Grünstein. Diesen erreichten wir gegen 15.30 Uhr und verewigten uns im Gipfelbuch. Vor dem Abstieg genehmigten wir uns noch in der Grünsteinhütte kalte Getränke, um den vergossenen Schweiß auszugleichen.
Im Schapbachhof warteten schon die Anderen auf uns, die uns ihre Erlebnisse des Tages auch nicht vorenthalten wollten: Die Halbinsel St. Bartholomä wurde zu Fuß erkundet und die Überreste der Eisgrotte gesucht. Auch ließ man sich es nicht nehmen, sich bei einer Tasse Kaffee der Sonne auszusetzen.
Am Abend stärkten wir uns dann mit Maultaschen für den nächsten Tag und genossen den Abend auf dieselbe Weise wie am Tag zuvor.
Als Wetterbericht hatte Walter die alte Bergsteigerregel „Hat der Watzmann einen Hut, wird das Wetter gut, hat er einen Sabel, wird es miserabel“ zu bieten. So ließ der Blick gen Himmel am Samstagmorgen auf gutes Wetter hoffen, denn die Wolken standen hoch über dem Watzmann, dessen Watzmannhaus in 1930 Metern Höhe Ziel der Hochalpinisten war. Die Anderen, unter denen sich auch einige „Opfer“ des ersten Tages wieder fanden, zerstreuten sich in alle Winde nach Berchtesgaden, auf den Ausflugsgipfel Jenner oder ins nahe Ausland in die Mozartstadt Salzburg.
Dabei konnte sich vor allem die Jenner-Gruppe über mangelnde Bewegung nicht beklagen: Vom Parkplatz ging es im gemütlichen Tempo zur Mittelstation der Jenner-Bergbahn. Mit dieser fuhr man zum Gipfel und genoss einen herrlichen Rundumblick über das deutsch-österreichische Grenzgebiet. Stets die anderen Bergriesen im Blick, wurde der Weg zurück ins Tal in Angriff genommen. Zirka anderthalb Stunden dauerte der Abstieg zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Natürlich gab es auch auf dieser Strecke Gelegenheiten zur Stärkung, die nicht ausgelassen werden konnten.
Der Weg der Hobbybergsteiger führte im strahlenden Sonnenschein zunächst auf einem Fahrweg zur Mittelkaseralm, die etwa auf halber Strecke lag. Nach der obligatorischen Einkehr ging es steil bergauf, der Weg wurde felsiger, die Sonne verzog sich immer mehr, je näher das Watzmannhaus ins Blickfeld rückte. Nur kurz konnten wir die Aussicht auf das Berchtesgadner Land genießen, denn als wir die Mittagsmahlzeit zu uns genommen hatten, war das Haus komplett in Nebelschwaden gehüllt. Es kam noch schlimmer, einige erste Regentropfen zwangen uns, die Innenräume aufzusuchen und verzögerten den Aufbruch. Der Regen hatte aufgehört, als wir um 14 Uhr wieder ein kurzes Stück auf dem Weg zurückgingen. Vor dem schwierigsten Stück der Strecke, dem Falzsteig, öffnete der Himmel im ungünstigsten Moment erneut seine Schleusen, der steinige und steile Parcours erforderte höchste Konzentration beim Abstieg bis zur Kührointalm, die wir schon vom Tag zuvor kannten. Gestärkt von Kaffee und Kuchen waren die letzten 700 Höhenmeter zurück zum Quartier kein Problem und rechtzeitig zum Abendessen lief man am Schapbachhof ein.
Der letzte Tag begann mit einem Sektfrühstück und dem dazugehörigen Geburtstagsständchen für Ernst Sadler. Diese Gelegenheit wurde von Obmann Volker Stellmach dazu genutzt, auch den langjährigen Bergführern Walter Frank und Rolf Baumann für ihre Arbeit bei der Planung der Touren zu bedanken. Für diese Beiden gab es, ebenso wie für die „türkische Bergziege“ Tamer Hekim, der ab dem nächsten Jahr für einen erfolgreichen Verlauf der Bergwanderungen zuständig ist, den Filzhut, den sie immer aufhatten.
Bei wiederum strahlendem Sonnenschein wurde das Gepäck auf die Autos verteilt und nach den Gruppenfotos hieß es schon Abschied nehmen vom Schapbachhof, wo es uns gut gefallen hat und sich wieder einige unvergessliche Geschichten ereignet haben.
Doch ging es nicht sofort zurück in die Heimat, der Weg führte uns zunächst auf den Obersalzberg. Dort besuchten wir das Dokumentationszentrum, in dem die deutsche Geschichte der Jahre 1933 bis 1945 mit speziellem Bezug auf die Geschehnisse im Berghof und auf dem Kehlstein aufgearbeitet wird. Neben vielen Erklärungen und Originaldokumenten konnte die Vergangenheit auch im begehbaren Teil der ausgedehnten Bunkeranlage im Inneren des Berges erlebt werden.
Zur Auflockerung nach den zum Teil sehr erschütternden Bildern wurde als letzter offizieller Programmpunkt ein Abstecher zur Sommerrodelbahn am Obersalzberg gemacht. Bei der Fahrt auf den kleinen Schlitten die steile Bahn hinunter hatten Alt und Jung viel Spaß, die Geschwindigkeitsrekorde purzelten und so manch Einer machte auch die unbequeme Erfahrung, den Schlitten in einer der Steilkurven ungewollt zu verlassen.
Die Eindrücke der letzten drei Tage wurden dann auf der Rückfahrt bei meist geschlossenen Augen verarbeitet und nach einer kurzen Kaffeepause erreichten wir gegen 19 Uhr den heimischen Landkreis, wo wir das Wochenende im Sportheim in Vellberg noch gemütlich ausklingen ließen.
Abschließend gilt der Dank auch von dieser Seite unseren ehemaligen und zukünftigen Bergführern, der Mannschaft vom Schapbachhof, die sehr flexibel auf unsere Wünsche reagierte, sowie allen Fahrern, die uns gewohnt sicher über Süddeutschlands Straßen chauffierten.

Bastian Bißwanger und Heiko Leipersberger



18.07.2007

Aus im Viertelfinale beim Feldturnier in Stuttgart

Mit gemischten Gefühlen kehrte die Haller Mannschaft vom Jubiläumsturnier der Gruppe Stuttgart am 14. Juli 2007 aus der Landeshauptstadt zurück. Der aus unserer Sicht seltsame Turnierverlauf spiegelt sich im Ausscheiden im Viertelfinale wieder. Doch der Reihe nach…

Gut gestärkt nach einer kurzen Rast auf dem Hinweg traf man rund 1 Stunde vor Beginn unseres ersten Spieles im Stuttgarter Hafengebiet ein, wo das Vereinsgelände des VfB Obertürkheim Austragungsort des Kleinfeldturniers mit 22 SR-Teams und 5 Ü40-Mannschaften anlässlich des 90-Jährigen Jubiläums der SRG Stuttgart war. Unter der prallen Mittagssonne ging es im Auftaktspiel der Gruppe C gegen unsere Nachbarn aus Künzelsau, die unter dem Titel „Hohenlohe“ starteten. Leider machte sich das neuartige Aufwärmprogramm nicht bezahlt, denn wie so oft verloren wir die erste Partie völlig unnötig. Dabei hatte alles gut begonnen, eine Chance von Marco Fischer wurde erst auf der Linie geklärt, ehe Hieu Le in Abstaubermanier einen Schuss von Dominik Holl über die Linie bugsierte. Leider verloren wir danach das Konzept, Künzelsau konnte ausgleichen und kurz vor Ende mit einem platzierten Kopfball sogar den Siegtreffer erzielen. Nur ein Spiel Pause lag vor dem nächsten Match gegen die badische SRvgg Karlsruhe, deren Spieler zwar technisch versiert, vor dem Tor jedoch zu unserem Glück viel zu umständlich agierten. So war es nur eine Frage der Zeit, bis ein erster Konter über Marco Fischer zum 1-0 führte. Karlsruhe rannte nun planlos an – und damit ins offene Messer von weiteren, sehr schön heraus gespielten Kontern. Dominik Holl legte für Maxi Messner zum nächsten Tor auf, Marco Fischer trat ein Loch in den Rasen, wodurch der Ball dennoch genug Drall bekam und zum 3-0 im Tor eintrudelte. Den Schlusspunkt zum verdienten 4-0 Endstand besorgte erneut Hieu Le. Vorentscheidenden Charakter hatte die Begegnung mit der SRG Wangen, die ihre bisherigen beiden Spiele gewonnen hatte, und deshalb anfangs etwas mit halber Kraft spielte. Eine der wenigen Gelegenheiten im Spiel nutzte Hieu Le mit einem trockenen Schuss aus 15m zum 1-0. Diesen Vorsprung retteten wir über die Zeit, u.a. weil der quirlige Stürmer der Allgäuer durch unsere Abwehr völlig abgemeldet wurde. Nach der rund 1 ½ stündigen Pause vor dem letzten Gruppenspiel gg. Backnang war klar, dass wir bei einem Sieg oder Unentschieden Gruppensieger werden würden, bei einer Niederlage als Gruppendritter die Heimreise antreten mussten. Backnang half nur ein Sieg weiter, folgerichtig mussten wir nach einem Eckstoß schon den zweiten Kopfballgegentreffer hinnehmen. Die Folge waren wütende Angriffe - Marco Fischers Schuss wurde erst im letzten Moment gerettet – und zahlreiche Eckstöße. Es folgte die Schrecksekunde des Turniers. Hieu Le und der Backnanger Torschütze prallten mit den Köpfen zusammen, wodurch der Backnanger Spieler schreiend auf dem Boden liegen blieb – und durch den Notarzt ins Krankenhaus mit einer schweren Kopfverletzung eingeliefert werden. An dieser Stelle wünschen wir dem Backnanger Kollegen Gute Besserung. Als die Partie gg. Backnang nach etwa 45 Minuten fortgesetzt wurde, saß der Schock über den Vorfall bei unserer Truppe offensichtlich noch genauso tief, so dass das Spiel mit 0-1 verloren wurde und wir eigentlich draußen gewesen wären. Eigentlich deshalb, denn bereits in der Verletzungspause kam die Kunde auf, dass die schon fürs Viertelfinale qualifizierte Gruppe aus Künzelsau wg. eines anderen Termins heimreisen musste und man uns den Startplatz in der Runde der letzten 8 anbot (-> Vielen Dank hierfür).
Als Gruppensieger in der Gruppe D wartete im Viertelfinale eine Delegation des Gastgebers Stuttgart unter dem Namen „Nostalgietruppe“ auf unsere Mannschaft. Das Spiel begann verheißungsvoll, nachdem sich Erik Kronmüller durchgetankt hatte, sein Schuss im letzten Moment aber abgeblockt wurde. Der Gegner wurde danach teilweise an die Wand gespielt, wenn die routinierte Truppe jedoch einmal vor unser Tor kam, wurde es aber prompt gefährlich. Leider verpassten wir aus unserer Überlegenheit (9 Eckbälle!!) und den sich bietenden Gelegenheiten Kapital zu schlagen; zudem erwies sich der Stuttgarter Keeper als unüberwindbares Hindernis. So kam es, wie es kommen musste. Ca. 2 Minuten vor Ende wurde ein abgefälschter Freistoß der Nostalgietruppe immer länger und ging für unseren Torwart Gezim Morina, der hier leicht behindert wurde, unerreichbar ins Netz. Die letzten Möglichkeiten versandeten, der Gegner konnte sogar noch auf 2-0 erhöhen.

Fazit: Bei brütender Hitze zeigte das sehr junge Team teilweise richtig guten Fußball, im entscheidenden Moment fehlte oft das Quäntchen Glück in der Chancenverwertung für ein noch besseres Abschneiden. Die schwere Verletzung des Backnanger Spielers überschattete das Turnier und zeigt, dass es wichtigere Dinge als Erfolg oder Misserfolg gibt.
Bedanken möchten wir uns noch bei der SRG Stuttgart für die Einladung sowie das insgesamt gelungene Turnier sowie bei Familie Holl für die Unterstützung und den Fotoservice.

Für Schwäbisch Hall waren am Ball:
Marcel Holl, Hieu Le (4 Tore), Dominik Holl, Heiko Leipersberger
Marco Fischer (1 Tor), Maxi Messner (1 Tor), Gezim Morina und Erik Kronmüller



01.07.2007

Meldung zur Bezirksliga-Beobachtung Saison 2007/2008

Für die Bezirksliga unter Beobachtung wurden für die neue Saison folgende Schiedsrichter gemeldet:
   Erik Kronmüller
   Marco Zauner
   Maximilian Messner

Neben den beiden bereits in der letzten Saison in der Beobachtung eingesetzten Erik Kronmüller (TSV Hessental) und Marco Zauner (SC Bühlertann) wird als dritter Schiedsrichter in der heute begonnenen Saison Maximilian Messner vom SV Gailenkirchen seine Leistungen in der Bezirklsliga zeigen können.



29.06.2007

SRG Künzelsau Sieger beim After-Work Turnier der Gruppe Schwäbisch Hall

Erster Sieger beim After-Work-Turnier für Schiedsrichtermannschaften, das am Donnerstag, 28. Juni 2007 auf dem Sportgelände des SV Rieden stattfand, wurde das Team der Schiedsrichtergruppe Künzelsau. Nach 9m-Schießen unterlag im Finale die SRG-Backnang, die beiden Schwäbisch Haller Mannschaften landeten im Endklassement auf den Plätzen 4 und 6.

Trotz des für die Jahreszeit viel zu kalten Wetters – zum Glück regnete es nur in einer kurzen Phase während des Turniers – fanden sich 10 Schiedsrichterteams aus Nordwürttemberg in Rieden ein. Die SRG Schwäbisch Hall stellte zum Turnier zwei Teams; die von Tamer Hekim gecoachte Mannschaft 1 wurde aus dem Trainiererkader gebildet, Mannschaft 2 unter der Leitung von Obmann Volker Stellmach rekrutierte sich aus dem restlichen Jungschiedsrichterkader.
Das Turnier startete in Gruppe A für Mannschaft 2 mit dem Lokalderby gegen Crailsheim, die sich etwas eingespielter präsentierten, einen sehr guten Schlussmann zwischen den Pfosten hatten und somit das Spiel mit 1-0 für sich entschieden. Doch schon im nächsten Match gegen Kocher-Jagst klappte es besser, ein Freistoßtor durch Marco Fischer und ein mustergültig von Dominik Holl abgeschlossener Konter unmittelbar vor dem Ende sicherten den 2-0 Erfolg. Die Euphorie dieses Sieges nahm man in die Partie gegen Öhringen, wo nach etwa der Hälfte der Spielzeit der Siegtreffer zum 1-0 fiel. Hieu Le setzte mit einem klugen Pass Marco Fischer ein, der mit einem Lob den gegnerischen Keeper überwand. Garant nicht nur für diesen Sieg war ein starker Torhüter Florian Löffler, der mit einigen Glanzparaden die Gegner verzweifeln ließ. Der letzte Gruppengegner aus Ludwigsburg, wurde in einem ausgeglichenen Match mit 2-0 besiegt. Nachdem Dominik Holl per Strafstoß die Führung erzielt, hatte, sorgte sein Bruder Marcel für mit einem schönen Dropkick für die Entscheidung. Mit diesen 3 Siegen zog man in der ziemlich ausgeglichenen Gruppe als Erster ins Halbfinale ein. Das direkte Duell um den zweiten Gruppenplatz entschied Crailsheim gg. Öhringen für sich.
Auftaktgegner für Mannschaft 1 in Gruppe B war der an diesem Tag relativ enttäuschende Vertreter aus Heilbronn. Murat Barutcu erzielte durch einen Drehschuss, nachdem sich Maxi Messner über außen durchgesetzt hatte, die Führung und schob ebenso kurz vor Ende ins praktisch verwaiste Tor zum 2-0 ein. Gegen Backnang lief anfangs nichts zusammen und man fing sich folgerichtig ein Gegentor ein. Die Leichtigkeit des ersten Spiels war weg, man verkrampfte, und konnte trotz guter Chancen die Partie nicht mehr retten. Mit zwei Siegen im Rücken trat eine sehr starke Truppe aus Künzelsau gegen uns an, in einem guten Match mit Chancen auf beiden Seiten hieß es am Ende leistungsgerecht 0-0. Als letztem Kontrahenten stand man sich der Gruppe mit der weitesten Anreise aus Heidenheim gegenüber. Da man unbedingt gewinnen musste, wurde die Abwehrarbeit gänzlich vernachlässigt und der Kocher-Rems-Vertreter tauchte mehrmals allein vor Keeper Gezim Morina auf, konnte die sich bietenden Möglichkeiten zu unserem Glück nicht nutzen. Kurz vor Ende besorgte Tamer Hekim mit einem verwandelten Neunmeter den schmeichelhaften Siegtreffer zum 1-0. Nun hieß es, die letzten Gruppenspiele abzuwarten, zum Einzug in ein rein Haller Halbfinale mussten entweder die torhungrigen Backnanger oder Künzelsau patzen. Doch beide Teams gewannen ihre Spiele souverän, für Hall 1 bedeutete dies lediglich der Einzug in das Spiel um Platz 5, welches abschließend gegen Kocher-Jagst mit 1-2 verloren wurde. Torschütze war kurz vor Ende Christian Jahnel.
Die Tatsache, dass alle Finalspiele erst durch Strafstoßschießen entschieden wurden, unterstreicht die Ausgeglichenheit der vier Halbfinalisten. Während Künzelsau und Crailsheim im ersten Halbfinale torlos spielten und am Ende Crailsheim keinen Strafstoß verwandeln konnte, die Künzelsauer Schützen jedoch alle trafen, endete das zweite Halbfinale zwischen Hall 2 und Backnang nach regulärer Spielzeit 1-1. Mit einem über mehrere Stationen schön herausgespielten Angriff vollendete Pascal Petermann zur Führung, welche Backnang nach einer Unkonzentriertheit in der Abwehr kurz darauf egalisieren konnte. In der Elfmeterlotterie zog man dann allerdings knapp den Kürzeren und musste mit dem Spiel um Platz 3 Vorlieb nehmen. Die Revanche der erlittenen Vorrundenniederlage schien zu gelingen, nachdem Marco Fischer zwei schnelle Tore zu einer an sich beruhigenden 2-0 Führung herausgeschossen hatte. Unerklärlicherweise gab man den Vorsprung in den letzten Minuten aus den Händen und hatte dann auch erneut im Strafstoßschießen das Nachsehen. Nichtsdestotrotz zeigte das sehr junge Team im gesamten Turnierverlauf sehr schöne Kombinationen.
In einem spannenden und ausgeglichenen Finale ging Künzelsau durch ein Billardtor (Ball prallte vom Pfosten an den Rücken des Torwarts und anschließend ins Tor) in Führung, Backnang zeigte wie schon im Halfinale Moral und konnte ausgleichen.
Aufgrund eines überragenden Keepers, der 3 Strafstöße parieren konnte (ein Backnanger drosch den Ball an die Latte) siegte letztendlich die Gruppe Künzelsau trotz ebenfalls 2 Fehlschüssen.

Bedanken möchten wir uns bei allen Mannschaften für die Teilnahme, beim SV Rieden für die Bereitstellung der Sportanlagen, welche die Durchführung dieses Turniers erst möglich machten. Ebenso bedanken wir uns bei den Firmen „Landmetzgerei Mack“, Rieden, „Getränke Lang“ in Untermünkheim und „Haller Löwenbrauerei“, und nicht zu vergessen bei unseren Schiedsrichtern Karl-Heinz Otterbach, Ahmet Öztürk, Thorsten Genthner und Heiko Cudok.


Folgende Spieler waren aktiv:

Team 1: Gezim Morina (Tor), Ferat Barutcu, Murat Barutcu (2), Marco Zauner, Stefan Weiss, Christian Jahnel (1), Erik Kronmüller, Tamer Hekim (1, Coach) und Maxi Messner

Team 2: Florian Löffler (Tor), Timo Bauer, Hieu Le, Dominik Holl (2), Marcel Holl (1), Marco Fischer (3), Pascal Petermann (1) und Valentin Otterbach; Coach: Volker Stellmach

          Heiko Leipersberger



27.06.2007

Leistungsprüfung

Am 17. Juni fand mal wieder die jährliche Leistungsprüfung im Schenkenseestadion statt. Bei herrlichem Wetter und 25 Grad wurden die 45 Schiedsrichter zuerst von Obmann Volker Stellmach begrüßt. Als sich alle umgezogen und bereitgemacht hatten, ging es dann pünktlich um 10 Uhr mit dem 12-Min.-Lauf los. Die längste Strecke in dieser Zeit legte Max Braun mit 3150 Meter zurück. Aber auch einige andere knackten die 3000-Meter-Marke. Die Neulinge schafften alle das vorgegebene Maß von 1600 m. Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der man sich erst noch von dem anstrengenden Lauf erholen musste, wurden die 50 m und 200 m Sprints in Angriff genommen. Die beste Zeit in beiden Distanzen schaffte Tim Noller. Bis auf wenige erreichten alle das Ziel in der vorgegebenen Mindestzeit.
Während gegrillt wurde und die Familien auch schon die leckeren Steaks und Würste verspeisten, gab es noch ein Fußballspiel bei dem sich noch 24 Kameraden so richtig ins Zeug legten.
Danach saßen alle gemeinsam zusammen und genossen den restlichen Mittag.

       Jannik Zauner



26.03.2007

Schiri-Aktuell online verfügbar

Ab sofort sind die aktuellen Ausgaben vom Schiri-Aktuell auch immer im Internet abrufbar.
Aktuell stehen die Exemplare Vorrunde und Rückrunde 2006/2007 zum Download zur Verfügung.



02.04.2007

Schiedsrichtertraining Sommer 2007

Ab morgen 03.04.2007 findet das SR-Training wieder im Freien statt, und zwar jeden Dienstag ab 18:00 Uhr (vorerst).

Achtung: Das Training findet ab sofort in Vellberg am Grillplatz neben dem Sportplatz statt.



15.02.2007

Neulingskurs 2007

Nach Abschluss des diesjährigen Neulingskurses, der am 15. Januar 2007 im Vereinsheim des TSV Sulzdorf gestartet wurde, begrüßen wir folgende Neulinge in der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall.

Daniela Sadler (1. DFC Schwäbisch Hall) Ferat Barutcu (SV Rieden)
Tim Baudistel (SC Bühlertann) Luka Zanzinger (SC Steinbach)
Phillipp Köder (SC Bühlertann) Jeff Sharp (SV Tüngental)
Michael Schwarz (SC Bühlertann) Duran Kolubüyük (TSV Vellberg)
Jannik Zauner (SC Bühlertann) Benjamin Betz (SV Westheim)
Simon Schnause (TSV Michelbach/Bilz) André Hofmann (SV Westheim)
Timo Bauer (FC Oberrot) Timo Lossos (SV Westheim)
Andreas Henneberg (TSV Sulzdorf) Tim Noller (SV Westheim)
Theresa Otterbach (TSV Sulzdorf)  

An 7 Schulungsabenden gab Lehrwart Walter H. Frank den insgesamt 21 Teilnehmern einen Einblick in die 17 Fußballregeln. Am 4. Lehrabend stand wie gewohnt die Zwischenprüfung auf dem Programm, welche die Hälfte der Teilnehmer bestehen konnte. Bei der Prüfung am 12. Februar 2007 schlossen 12 der 20 Starter den Kampf mit dem Regelwerk erfolgreich ab. Seit langem wieder erreichte mit Phillipp Köder (SC Bühlertann) ein Teilnehmer das Maximalergebnis von 60 Punkten - Herzlichen Glückwunsch. Auf das zweitbeste Ergebnis kam mit 56 Punkten Andreas Henneberg (TSV Sulzdorf), gefolgt von Tim Noller (SV Westheim, 55 Punkte). Die beiden Tage zwischen Prüfung und Nachprüfung nutzen einige zum Lernen, folglich bestanden weitere 5 Teilnehmer deutlich mit Ergebnissen über 50 Punkten. Mit Daniela Sadler und Theresa Otterbach heißen wir auch zwei neue Schiedsrichterinnen willkommen.



15.02.2007

Stadionbesuch, 10.02.2007

Ein Spitzenspiel, das seinen Namen wahrlich verdiente, bekamen 13 Haller Jung-SR am 10.02.2007 in der Partie VfB Stuttgart – SV Werder Bremen im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion zu sehen. Bereits um 12:15 starte man in Schwäbisch Hall, um noch genügend Zeit für eine Mittagsrast auf der Strecke zu haben. Leider befanden sich einige Plätze, die man sich mit den SR-Ausweisen ergatterte, direkt an einem der noch vorhandenen Zäune, so dass die Sicht teilweise etwas eingeschränkt war. Machte nichts – denn das v.a. in der ersten Hälfte mehr als hochklassige Spiel entschädigte für den mittelmäßigen Einblick. Auch Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin), der unter besonderer Beobachtung der Haller Referees stand, passte sich dem Niveau der Partie an und zeigte eine nahezu fehlerlose Leistung. Dass der VfB am Ende mit einem deutlichen 4-1 gegen den Meisterschaftsaspirant aus der Hansestadt siegte, hatte vor der Partie niemand erwartet – umso besser war die Stimmung nach dem Match v.a. unter den VfB-Fans unserer Gruppe. Nach einem Zwischenstopp im Backnanger McDonalds-Restaurant kam man gegen 19:30 Uhr wieder in Schwäbisch Hall an.
Dank gebührt den Fahrern Bastian Bißwanger und Karl-Heinz Otterbach, die uns sicher zum Spiel und wieder zurück brachten.



31.01.2007

SR-Tunier Mulfingen: Unbesiegt nach der Vorrunde ausgeschieden

Die Schiedsrichtergruppe Künzelsau feiert in diesem Jahr ihr 50-Jähriges Jubiläum – Anlass genug, u.a. am 27.01.2007 wieder ein Schiedsrichterturnier in der Sporthalle Mulfingen auf die Beine zu stellen. Trotz Personalproblemen kam eine Mannschaft der SRG Schwäbisch Hall der Einladung nach, musste jedoch ein Déjà-Vu-Erlebnis hinnehmen, nämlich wie schon beim Turnier in Nürtingen 2006 ohne Niederlage frühzeitig aus dem Turnier auszuscheiden.

Als man nach beschwerlicher Fahrt durch Schnee und Eis in Mulfingen eintraf, fehlten die meisten Teams noch und der Turnierbeginn verzögerte sich auch für unser Team. 2 Schiedsrichtergruppen aus Hohenlohe hatten frühzeitig abgesagt, so dass man nun in 3 Vorrundengruppen à 4 Mannschaften die Halbfinalisten ermittelte. Das erste Match begann recht verheißungsvoll, man schnürte das etwas verkatert und lustlos agierende Team aus Buchen in den ersten Minuten regelrecht in der eigenen Hälfte ein. Dass sich das Auslassen von guten Chancen bekanntlich rächt, bekamen wir anschließend zu spüren – mit der einzigen Möglichkeit der Badener gerieten wir in Rückstand. Postwendend fasste sich Benny Hofmann ein Herz und ließ dem gegnerischen Schlussmann mit seinem Flatterball keine Chance. Nach dem sich Murat Barutcu über außen schön durchgesetzt hatte, musste Gastspieler Philipp Messner nur noch den vom Torwart abgewehrten Ball über die Linie drücken. Für klare Verhältnisse sorgte Murat Barutcu mit seinem Treffer zum 3-1 Endstand. Mit dem Druck, nach der Auftaktniederlage gewinnen zu müssen, ging unser „Angstgegner“ Ludwigsburg in die Partie gegen uns. Dies führte zu einem wütenden Anrennen auf das Tor von Gezim Morina, der hier einige Male sein ganzes Können zeigen musste, um Gegentore zu verhindern. In Führung gingen jedoch zunächst wir. Philipp Messner schickte mit einem Heber über die Ludwigsburger Abwehr Christian Jahnel mustergültig und dieser vollendete zum 1-0. Leider hielt dieser Vorsprung nicht lange, ein missglückter Querpass in der Abwehr führte zum leistungsgerechten Endstand von 1-1. Ein Sieg im letzten Spiel gegen Schorndorf hätte die sichere Qualifikation fürs Halbfinale bedeutet. Der sehr starke Rems-Murr-Vertreter, mit einem überragenden Keeper angetreten, hatte mehr vom Spiel und ging – nachdem man bei einem Eckstoß nicht eng am Mann war – in Front. Nun setzte man den Gegner mehr unter Druck, was zu einer Eckballserie führte. Murat Barutcu erkannte, dass der Torwart auf eine Flanke spekulierte und zirkelte einen Eckstoß direkt ins Tor. Das Spiel ging hin und her, beide Schlussmänner zeichneten sich durch mehrere Glanzparaden aus. Gegen deinen Treffer über außen rund 3 Minuten vor Ende der Partie hatte jedoch auch Gezim Morina keine Chance. Schon im Gegenzug ließ Christian Jahnel mehrere Verteidiger samt Torwart aussteigen, passte in die Mitte und Philipp Messner staubte zum 2-2 Endstand ab. Trotz nochmaliger Drangperiode wollte in den letzten Minuten kein weiterer Treffer mehr fallen. Da Schorndorf noch gegen Buchen spielen musste und auch der beste Gruppenzweite weiterkam, blieben dennoch zwei Hintertürchen offen. Die Schützenhilfe von Buchen blieb aus, das resignierende Team konnte selbst 100%-Chancen nicht zur Führung nützen und ging am Ende mit 0-5 baden. Zum besten Gruppenzweiten fehlte uns 1 Tor (6-4 Tore) gegenüber der Gruppe Heilbronn, die mit 5 Punkten und 7-4 Toren ins Halbfinale einzog.

Fazit: In einem durch die Gruppe Künzelsau sehr gut organisierten und improvisierten Turnier mit reichlich Rahmenprogramm , das ständig in sehr fairem Rahmen über die Bühne ging, wäre bei etwas mehr Risiko und Offensivfreude vielleicht mehr drin gewesen. Man präsentierte sich jedoch ordentlich und war nebenbei ein begehrter Interviewpartner eines Reporters der Hohenloher Zeitung.

Für die Gruppe Schwäbisch Hall waren am Ball: Gezim Morina (Tor), Murat Barutcu (2), Maxi Messner, Philipp Messner (2), Benedikt Hofmann (1), Johannes Wittmann und Christian Jahnel (1).



22.01.2007

Bericht vom Trainingslager im Lemberghaus vom 19.1. - 21.1.2007

Nachdem man im vergangenen Jahr das 10. Jubiläum des Trainingslagers der Haller Schiedsrichter-Elite gefeiert hatte, fragten sich nicht wenige, ob man an dieses wohl sensationelle Wochenende anknüpfen kann. Doch das Organisationsteam um Peter Hüfner und Volker Stellmach hatte es geschafft, mit ihrem Programm neue Wege in Form von 2 Fremdreferenten, die es wirklich in sich hatten, zu gehen. Doch zunächst der Reihe nach: Rund 20 Schiedsrichter trafen sich also am Freitag Abend im Lemberghaus, um gemeinsam ein sehr interessantes Wochenende zu verbringen. Zunächst erfolgten mit der Zimmerverteilung, der Begrüßung und dem Abendessen angenehme Programmpunkte, als wir uns schließlich im Saal einfanden, um den von Lehrwart Walter Frank entworfenen Regeltest in Angriff zu nehmen. Auch Siegfried Bocher, der mit seinem Referat als nächstes auf dem Plan stand, wagte sich an diese schweren Aufgaben. Gegen 21:00, als diese Hürde genommen war, begann also Herr Bocher seine Präsentation über eine Sportart in der er als Schiedsrichter tätig ist: Radball. Zunächst erklärte er uns einiges zu den Regeln und der Organisation dieses Sportes, bis er dann zum Schiedsrichterwesen überging. Schon nach wenigen Minuten konnte man sehen, dass die Unparteiischen in beiden Sportarten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben und es deswegen eine große Bereicherung für uns war, Erfahrungen von einem Schiedsrichter aus einer anderen Sportart zu erhalten. Dieser hochinteressante Vortrag wurde mit einem Film abgerundet, der das zuvor Gesagte veranschaulichte. Dem Fachwissen von Siegfried Bocher über Fußball, was eigentlich unser Sport ist, konnte keiner das Wasser reichen und somit wunderte es niemand, als er in seinen Schlussworten bedauerte, „nicht Fußball-Schiedsrichter geworden zu sein“. Den Abend ließen wir mit Bingo und gemütlichem Beisammensein ausklingen.
Am nächsten Tag, der schon um 7:15 mit einem Waldlauf begann, hatten wir uns viel vorgenommen. Nach dem Frühstück ging es um 9:15 mit Rolf Baumann weiter, der über die Aufgaben und das Wesen des VSRA (Verbandsschiedsrichterausschuss) referierte, sowie den neuen Beobachtungsbogen nochmals vorstellte und explizit auf Neuheiten und die Unterschiede zum alten Bogen einging. Den Vormittag rundete Walter Frank ab, der nach seinem Geburtstag am Freitag Zeit gefunden hatte, mit uns die Regelfragen, nach einem kurzen Input zum Thema „Schüsse von der Strafstoßmarke“, zu besprechen. Das anschließende Mittagessen war von dem Team des Naturfreundehauses wie alle Mahlzeiten hervorragend zubereitet. An dieser Stelle ein großes Lob an die Küche! Diese Stärkung hatten wir nötig, zumal nach dem Essen das Highlight des diesjährigen Trainingslagers stattfand. Kein anderer als Eugen Strigel persönlich, Lehrwart vom DFB, kam dank der Kontakte und des Engagements Hugo Ludwigs zu uns. Schnell fanden sich gegen 13:30 alle Anwesenden im Saal ein, um einem in dieser „Größenordnung“ wohl noch nie da gewesenen Referenten zuzuhören. Am Anfang schilderte er, wie der DFB die WM erlebt hatte und was die Eindrücke aus Schiedsrichter-Sicht waren. Dabei wurde auch Kritik über die gezeigten Schiedsrichter-Leistungen in der Vorrunde laut, man war beim DFB auch nicht ganz glücklich über den Umgang mit Markus Merk bei der WM. Trotzdem übertrafen für Eugen Strigel die positiven Eindrücke die negativen. Nun kam er zu seinem Hauptpunkt, Aktuelles aus dem DFB vorzustellen, wo der Wettskandal immer noch eine wichtige Rolle spielt. Zwar erzählte uns der höchste Schiedsrichter-Lehrwart in Deutschland nicht grundlegend Neues, aber Themen wie der Streit um den Fernsehbeweis oder der Umgang mit den Medien wurden uns aus einem völlig neuen Sichtwinkel beleuchtet. Dabei wurden viele Fragen gestellt, die auch zu der ein oder anderen Diskussion führten. Am Ende dieses hochinteressanten Vortrags folgte neben dem Lehrvideo, aus dem vor einer Woche noch die Bundesligareferees ihre Schlüsse gezogen hatten, auch ein Lob für unsere Gruppe. Um die Meinungen über das Referat auszutauschen und die erhaltenen Informationen zu verarbeiten legten wir eine Kaffeepause ein, auch um wieder Kraft und Konzentration für den letzten fachlichen Programmpunkt zu haben. Von Volker Stellmach wurde ein Spiel per Video aufgeführt, bei dem er einen Jungschiedsrichter gefilmt hatte. Eine anschließende Analyse und Diskussion sollte nicht nur mir als betroffenem Schiedsrichter helfen, Fehler abzustellen und dazuzulernen, sondern alle sollten dadurch zu ihrem persönlichen Lerneffekt kommen. Damit war die Arbeit geschafft und wir konnten zum gemütlichen Teil übergehen. Bastian Bißwanger hatte eine Quizparty vorbereit, bei der drei Teams gegeneinander antraten. Die Aufgaben bestanden darin, Fragen auf Antworten aus verschiedenen Themenbereichen (Fußball, Tierwelt, Farbenlehre, Politik, usw. ) mit unterschiedlicher Punktzahl und der damit verbundenen Schwierigkeitsstufe zu finden. Es war also nicht das typische Frage-Antwort-Spiel, sondern ein lustiges Überlegen, welches denn die gesuchte Frage sei, wobei oftmals der Fehler gemacht wurde, zu unüberlegt zu fragen. Zwischendrin gab es mit einem Spiel, bei dem man einem unter dem Kinn klemmenden Ball weitergeben musste, ohne dabei die Hände zu benutzen, eine kleine Auflockerung. Außerdem spielten wir „Reise nach Jerusalem“ bei dem es oft schwer zu unterscheiden war, ob wir Schiedsrichter oder eine Horde wilder Tiere waren. Am Ende war das Ergebnis sehr knapp, aber der Sieg war verdient. Was nun folgte, war ein Abend voller Spaß bei Kartenspielen, heiteren Gesprächen und jeder Menge guter Laune.
Am nächsten Morgen hatte nach dem Frühstück der Obmann das Wort. Es begannen die Siegerehrung des Regeltests, bei dem mit Felix Staudenmayer der Jüngste ganz vorne war und der nun als Belohnung für seinen Fleiß nach Stuttgart zum Pokalhit des VfB gegen Hertha BSC Berlin fahren darf. Außerdem gab es kleine Preise für die Teams vom letzten Abend. Bevor man gegen 10:15 zum wichtigsten Programmpunkt des heutigen Tages, dem Beobachtungswesen kam, wurde noch einiges Organisatorisches geklärt. Bei den Beobachtungen führte Volker Stellmach die Stärken und Schwächen der Beobachtungsschiedsrichter auf und gab ihnen Anregungen zur Verbesserung, um gute Resultate für sich und die Gruppe erzielen zu können. Schließlich fand noch eine kurze Abschlussbesprechung statt, bevor man die Heimreise antrat.
Als Fazit lässt sich sagen, dass es wirklich gelungen ist, die Erfolge der letzten Jahre zu wiederholen. Für die nächsten Jahre steht somit nichts im Wege, die Kameradschaft weiter zu stärken und die Serie der hochkarätigen Referenten fortzusetzen, um geraden den jungen Kameraden wiederum eine optimale Vorbereitung auf die folgende Saison zu bieten.

Maximilian Messner



17.01.2007

Snowboarden bei der Skiausfahrt der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 06.01.2007

Am Anfang lief es für uns Snowboarder nicht so gut!
Obwohl wir als wir ankamen sehr begeistert von den vielen Liften waren, stellte wir sehr schnell fest, dass die meisten Pisten für uns zu schmal waren, da die SKIFAHRER die ganze Piste für ihre Kurven brauchten.
Nachdem unser ältester Snowboarder Dario D’Ariano von einen SKIFAHRER umgeschossen würde beschlossen Björn Bauer und Irene Freckmann (D’Ariano) mehr abseits der Pisten im Tiefschnee zu fahren und da fing der Spaß erst richtig an!!!!!!!
Björn Bauer machte im Tiefschnee den ersten richtigen Sturz. Als er nach einer neuen Tiefschnee Piste am Rand der strecke suchen wollte, stürzte er mit seinem Board voll ins Gebüsch den Hügel hinunter.
Nach Björn seinen Sturz war dann erst einmal Pause mit Stürzen!!!
Wir vergnügten uns in den Tiefschnee und hatten riesigen Spaß an den Abfahrten.
Dann war es aber soweit, um 14.00 Uhr, hatte unser ältester Dario D’Ariano die schöne Idee in den noch nicht befahrenen Tiefschnee zu Fahren.
Am Anfang lief es ja noch richtig gut, aber nach ein paar gefahrene Meter sank Dario richtig tief in den Schnee hinein und dass Problem war, dass er nicht wieder raus kam.
Nachdem Dario nach uns schrie, machten wir uns auf den weg um ihn wieder aus dem Tiefschnee frei zu graben, Es gab dabei nur ein Problem, Irene blieb selber in den Tiefschnee stecken.
Während sie sich, aus dem Tiefschnee rauskämpfte, suchte Björn weiter nach unseren verlorenen Junge Dario. Als er bei ihm ankam, sah Björn, wie sich Dario ohne sein Board den Berg runter kugelte. Als Björn Dario aber die Frage stellte wie er jetzt sein Board wieder kriegen wollen würde, schaute Dario Björn nur ganz entsetz an.
Björn war an diesen Tag dann der Retter, nachdem er Dario geholfen hatte mit seinem Board aus dem Tiefschnee zu kommen, half er auch Irene dabei sich aus dem Schnee zu kämpfen. Als die beiden versuchten den Berg hinunter durch den Tiefschnee zu fahren, machte unsere Schneeprinzessin auch ihren Sturz, sie flog Kopf voraus direkt in dem Tiefschnee hinein.
Als wir dann endlich alle drei fix und fertig unten ankamen, war es 14.55Uhr.
Danach konnten wir nicht mehr, wir nahmen die nächste Gondel und fuhren ins Tal zurück, wo uns der gemütliche Bus mit offenen Armen empfing.
Wir hatten an diesen Tag einen Riesen Spaß, nicht nur zu dritt, sondern auch mit den Rest unserer Schiedsrichter Kameraden.

Irene Dario und Björn.



15.01.2007

Turnier der Schiedsrichtergruppe Kocher/Jagst am 13.11.2007

Die erste sportliche Herausforderung der Haller Schiris im Jahr 2007 war das Hallenturnier der Schiedsrichtergruppe Kocher/Jagst in der Jagsttalhalle zu Möckmühl. Mit einem für Haller Verhältnisse recht alten Team fuhr man los, um endlich mal wieder einen zählbaren Erfolg mit nach Hause bringen zu können.
Doch trotz rechtzeitiger Anreise und ausgiebigen Warmmachens trat im ersten Spiel, das gleichzeitig Auftaktspiel des gesamten Turniers war, die alte Schwäche eines verschlafenen Turnierstarts wieder auf. Gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers, die entsprechend motiviert auftrat, fand man nie richtig ins Spiel und verlor durch ein unglückliches Gegentor mit 0:1.
Im zweiten Spiel stand uns dann die Künzelsauer Mannschaft, die im ersten Spiel mit einem 6:1 aufhorchen ließ, gegenüber. Mit einer taktischen Umstellung gelang es, dem Gegner den Wind aus den Segeln zu nehmen. Defensive Disziplin und kluge Angriffsspielzüge führten zur besten Turnierleistung, durch Tore von Christian Jahnel und 2x Murat Barutcu wurde das Spiel verdient mit 3:0 gewonnen.
Mit diesem Erfolg im Rücken begann man das dritte Spiel gegen Backnang trotz aller Warnungen sehr euphorisch, dies resultierte im wohl schönsten Tor des Turniers: Christian Jahnel spielte den Ball über die Seitenbande genau in die Mitte des Strafraums, der dort stehende Murat Barutcu ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte mit der Hacke. Nun wurde die Zurückhaltung vollends abgelegt und munter nach vorne gespielt, doch damit bekam der Gegner viele Räume und eine der vielen Chancen wurde zum Ausgleich verwandelt. Auch nach dem 1:1 wurde weiterhin sehr offen gespielt, nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang standen zwei Backnanger Angreifer vor unserem Torwart und ließen diesem 5 Sekunden vor Spielende keine Chance.
Gefrustet ob der unnötigen 1:2-Niederlage begab sich die Mannschaft gemeinsam zum Mittagessen, dabei und beim anschließenden Kartenspiel besserte sich die Stimmung wieder zusehends.
Dies war auch nötig, da im nächsten Spiel die Schiris aus Heilbronn auf uns warteten. Nach einem fulminanten Start führte ein Spielzug, an dessen Ende Murat Barutcu überlegt auf Tamer Hekim ablegte, zum 1:0. Durch einen verschlafenen Eckstoß konnte Heilbronn in der Folge ausgleichen, im direkten Gegenzug erzielte Tamer Hekim das Tor zur erneuten Führung. Doch auch diese währte nicht lange, noch bevor dreieinhalb Minuten gespielt waren, konnte Heilbronn ein weiteres Mal ausgleichen.
Zur Enttäuschung der Zuschauer gingen beide Mannschaften nun etwas vorsichtiger zu Werke und versuchten, das Spiel in den Griff zu bekommen. Dies gelang unserer Mannschaft etwas besser und das Spiel konnte mehr und mehr in die Hälfte der Heilbronner verlagert werden. Zählbarer Erfolg stellte sich aber erst ein, als sich unser Abwehrspieler Christian Jahnel in den Angriff einschaltete und mustergültig für Murat Barutcu vorbereitete. Nachdem der Fußballgott in Person des Pfostens auf unserer Seite war, setzte Marco Zauner mit einem energischen Schuss unter die Querlatte den 4:2-Schlusspunkt.
Dieses Spiel zeigte deutlich, dass wir mit einer konzentrierten Leistung gegen jeden Gegner erfolgreich sein konnten, allerdings genauso gegen jeden verlieren konnten. Da dies allen Mannschaften in unserer Gruppe so ging, ging es auch in der Tabelle sehr eng zu: vor dem jeweils letzten Gruppenspiel hatten 2 Mannschaften je 7 Punkte, 3 Mannschaften je 6 Punkte, lediglich Crailsheim war mit 3 Punkten etwas abgeschlagen. Zwar wurde vor unserem letzten Spiel gerechnet, was das Zeug hielt, allerdings einigte man sich darauf, mit einem Sieg gegen Crailsheim den Einzug ins Viertelfinale unabhängig vom Ausgang der anderen Spiele klarzumachen.
Der Start im Spiel gegen Crailsheim, der letzte Sieg gegen unsere östlichen Nachbarn lag schon Jahre zurück, verhieß jedoch nichts Gutes, der trotz Vorahnung nicht verhinderte Schuss beim Anstoß passierte auch den ansonsten sehr guten Rückhalt Gezim Morina. Mit diesem 0:1 nach 2 Sekunden rückte das Ziel Viertelfinale schon in weite Ferne. Die Mannschaft kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel, Murat Barucu setzte sich ein ums andere Mal gegen die vielbeinige Abwehr des Gegners durch und fand in Tamer Hekim und Christian Jahnel dankbare Abnehmer seiner Vorlagen. Durch diesen 2:1-Erfolg war das Viertelfinale erreicht, aufgrund der Ergebnisse der anderen Mannschaften stand nach der Gruppenphase ein guter zweiter Platz hinter Backnang zu Buche.
Im Viertelfinale erwarteten wir die Kameraden aus Ludwigsburg. Da beiden Mannschaften die vergangenen 5 Partien sichtlich in den Knochen steckten, trennte man sich nach einem müden Spiel ohne große Chancen mit 0:0, wie in zwei weiteren Viertelfinalspielen musste nun ein 9-Meter-Schießen die Entscheidung bringen. Nach einem wahren Krimi mit sowhl eiskalt verwandelten, gut gehaltenen und wie auch schmählich verschossenen 9-Metern hatte die Haller Mannschaft in dieser Lotterie nach jeweils 10 Schützen mit 5:6 das Nachsehen.
Noch etwas traurig über das unglückliche Ausscheiden, aber dennoch zufrieden mit der eigenen Leistung verfolgten die Spieler noch den Rest des Turniers, mit einem 1:0 gegen Backnang sicherte sich die Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg den Sieg beim 1. Armin-Wirth-Cup.
Wichtiger noch als der sportliche Erfolg war jedoch das gute Auftreten unserer Sportler: Nicht nur, dass in den Spielpausen die Kontakte mit den anderen Gruppen verstärkt wurden und der Spaß nicht zu kurz kam, auch auf dem Spielfeld präsentierte sich die Mannschaft positiv. Alle Fouls ließen sich zwar nicht vermeiden, jedoch kam man ohne Ermahnung und ohne böse Worte des Gegners aus den Spielen. Dies war leider nicht bei allen Begegnungen der Fall, unnötig harter und übertriebener Einsatz führte zu einigen Zeitstrafen, Tiefpunkt des Turniers war eine Rote Karte nach Spielschluss wegen Schiedsrichterbeleidigung.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall waren am Ball: Gezim Morina (Tor Spiel 2, 4-6), Bastian Bißwanger (Tor Spiel 1 & 3, Coach), Christian Jahnel (2 Tore), Stefan Weiss, Valentin Otterbach, Tamer Hekim (3 Tore), Marco Zauner (1 Tor), Murat Barutcu (4 Tore)



15.01.2007

Skiausfahrt der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 06.01.2007

Samstags am Königstag war es wieder soweit, die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall fuhr, wie schon im letzten Jahr, mit dem Skibusunternehmen Hallole ins Österreichische Montafon zum Skifahren. Um 3:30 Uhr traf man sich in Sulzdorf zur Abfahrt. Nach einer ruhigen Fahrt, auf der sich viele Leute noch ausruhten , und einer Frühstückspause kam man schließlich am Ziel an. Als sich die jeweiligen Leute noch ihre Ausrüstung vollends ausgeliehen hatten, ging es schließlich hoch auf den Berg und auf die Piste und man fuhr los. Die Gruppe trennte sich anfangs in drei Gruppen, die Snowboarder, die normalen Skifahrer und das ‚Türkische Ski- Nationalteam’ mit ihrem Trainer Peter Hüfner fuhren ihre eigenen Runden.
An diesem Tag stellte unser Obmann sein ganzes Können unter Beweis und zeigte uns allen die Grenzen. Da wurde schon deutlich, warum er der Obmann ist. Als man die Vielen schönen, aber auch holprigen Pisten immer wieder rauf ( natürlich mit dem Lift ) und runter gefahren war, machte man eine Pause am Mittag, die wirklich verdient war. Frisch gestärkt ging es weiter, die Skifahrer waren nun fast alle zusammen, auch die fleißigen Trainierer schlossen sich mit an . Leider verlor man gleich ein Mitglied der Gruppe, welches erst nach ca. eineinhalb bis zwei Stunden wieder bei der Gruppe mitgefahren ist. Als am Nachmittag dann langsam die Sonne untergegangen war, machte man sich wieder auf den Weg zum Bus. Unsere letzte Hoffnung in der diesjährigen Bezirksligasaison, zeigte allerdings noch kleine konditionelle und technische Mängel beim Fahren auf und war zum Schluss doch schon sehr k.o. und ausgepumpt. Auf der Aprés- Ski Party amüsierte man sich dann auch noch und knipste ein paar hübsche Fotos. Nun waren alle ziemlich platt und waren froh, als sich der Bus auf den Heimweg machte. Es gab allerdings wenig Platz zum umziehen im Bus. Die fahrt war bis auf die Partymusik, welche nach 2 Stunden völlig ausreicht, und etwas nervige Kameraden im Großen und Ganzen doch recht angenehm. Man machte noch zwei mal Pause und Rast und war sehr froh, als der Bus in Sulzdorf ankam. Dort bemerkte ein Schiri- Kollege am wagen, dass er sein Geldbeutel nicht mit hatte. Wie der Blitz sprintete er zum Bus zurück und fand ihn dann mit Hilfe des freundlichen Personals. Allerdings viel ihm erst längere Zeit später ein, dass er dort seinen Personalausweis hatte und er ohne diesen die Fahrprüfung, welche er gerade so bestand, gar nicht hätte ablegen können. Aufgrund sehr guter Organisation, guter Laune und super Skiwetter, war es wieder ein gelungener Ausflug und man hatte einen schönen Tag erlebt.

Christian Jahnel



01.01.2007

Dienstagstrainierweihnachtsfeier im Lemberghaus, 19. Dezember 2006

Pünktlich um 19 Uhr traf man sich an einem verregneten und viel zu warmen Dezembertag im Lemberghaus um die diesjährige Weihnachtsfeier zu feiern!
Nachdem sich alle Teilnehmer auf dem Lemberg eingefunden hatten und jeder einen der hartumkämpften Plätze ergatterte, versorgte sich jeder mit Getränken.
Als der erste kleine Durst gelöscht war, hieß uns Organisator Peter Hüfner recht herzlich willkommen und kündigte Hugos und Volkers Grußworte an.
Um die hungrige Gesellschaft bei Laune zu halten, schwangen die 2 Obmänner auch jeder eine Willkommensrede, nach denen dann auch bald das Salatbuffet eröffnet war.
Nach reichhaltigen Grünfutter wurde ein Mahl der Firstclass serviert:
Peter hatte Kalbsnuss in Rossmariensahnesoße mit Kartoffelgratin und Spätzle für uns bestellt. Als Nachtisch rundete eine an Weiswein gedünstete Birne à la Lemberg das reichhaltige Festmahl ab.
Als alle aufgegessen hatten, hatte das Christkind höchstpersönlich für die „3 größten Pfeifen der Gruppe“, wobei es sich um niemand Geringeren als Marco, Erik und den Obmann handelte, welche die meisten Spiele gepfiffen hatten, tolle Geschenke dabei!
Weil natürlich alle Schiris im Lauf der Runde das eine oder andere gute Spiel gepfiffen haben, hatte das Christkind für alle anderen auch noch ein kleines Präsent in Form eines Pullis der Schiedsrichtergruppe parat.
Als dann alle bestens mit Essen, Trinken und Geschenkchen versorgt waren, gab Heiko per Powerpoint einen „kleinen“ Jahresrückblick der Gruppe zum Besten, welcher in Deutschland seines Gleichen sucht.
Da die Uhr schon halb 12 schlug, traten nach dem Jahresrückblick alle in Vorfreue aufs Trainingslager und die nächste Weihnachtsfeier auf dem Lemberg die Heimreise an.
Ein schöner Abend war zu Ende, nach welchem man sich noch einmal bei Peter Hüfner für die erstklassige Organisation bedanken sollte!



12.12.2006

Dienstagstrainiererausflug nach Nürnberg am 18. und 19. November 2006

Am Morgen des 18.Novembers 2006 fuhren wir zu sechzehnt mit zwei Autos, um 10:30Uhr, in Richtung Nürnberg los, sodass wir um 12:30Uhr, nach nur einer Rast, in Nürnberg ankamen. Dort angekommen bezogen wir im Hotel Fackelmann unsere Zimmer, bevor wir uns dann um Viertel vor zwei auf den Weg zum Easy Credit Stadion (ehemaliges Frankenstadion) machten. In der Kurve sitzend, neben dem Fanblock der Gäste aus Leverkusen, sahen wir ein mit Toren gespicktes, jedoch recht durchschnittliches Bundesligaspiel, das vom Stuttgarter Referee Markus Schmidt geleitet wurde. Anschließend fuhren wir zum Sportschau schauen in unsere nächtliche Bleibe zurück, bevor wir zum Essen in eine echt fränkische Gaststätte fuhren. Da das Bier sehr mundete, ging es nicht an allen spurlos vorbei und alle schlossen sich der guten Laune Volker Stellmachs an. Zum Abschluss dieses gelungenen Tages ging man noch in einen Irish Pub in der Nürnberger Innenstadt, um den Abend gebührend ausklingen zu lassen. Doch drei unserer Kameraden hatten danach immer noch nicht genug und fuhren in eine Disco, wo sie noch bis vier Uhr ihr Unwesen trieben, was sich allerdings noch auf den nächsten Tag auswirkte.

Am nächsten Morgen startete man mit einem reichhaltigen Frühstücksbüffet in den Tag. Danach mussten wir uns auch wieder von Nürnberg verabschieden, da wir schon um 11:00Uhr in Gunzenhausen zum Armbrustschießen erwartet wurden. Diese Schießeinlage wurde von Karl-Heinz „Schotte“ Otterbach am besten gemeistert. Das nicht alle so gut mit der Armbrust umgehen können wie Schotte ist natürlich klar, so bekam auch Heiko Leipersberger als letzter Sieger einen Trostpreis, jedoch für Heiko nicht weiter schlimm, dafür kann er umso besser mit der Pfeife umgehen. Anschließend wurden wir in der nebenanliegenden Gaststätte mit fränkischen Spezialitäten verwöhnt (Sauerkraut, Knödel, Nürnberger, Schweins- und Rindsbraten). Leider fiel der eigentlich geplante Brauereibesuch wegen Krankheit des Brauereiführers aus. So gingen zwei erlebnisreiche Tage leider schon früher zu Ende.

Erik Kronmüller & Marco Zauner



04.12.2006

Schiedsrichterabend, 1. Dezember 2006

Am 1. Dezember 2006 war es wieder soweit, die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall lud zu ihrem jährlichen Schiri-Abend ein, gefeiert wurde in diesem Jahr in der Turnhalle des Haller Vorortes Bibersfeld. Ausgerichtet wurde der Schiedsrichter-Abend von den Fußballern des SC Bibersfeld, eingeladen hatte zum ersten Mal der Förderverein der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall, dessen Vorsitzender Hugo Ludwig die etwa 150 anwesenden Gäste und die zahlreichen Ehrengäste begrüßte. Auch Obmann Volker Stellmach hielt eine kurze Ansprache, bevor sich alle das gute Essen schmecken ließen.
Nach dem Essen folgten die Grußworte, Bernd Ebert sprach für den ausrichtenden Verein, die Grüße des Bezirks überbrachten Pokalspielleiter Dieter Brunner sowie Bezirksschiedsrichterobmann Klaus Lahr.
Als erster Teil der Ehrungen folgte die gruppeninterne Auszeichnung für die Anzahl der geleiteten Spiele; da in diesem Jahr viele Ausschussmitglieder selbst in geehrt wurden, übernahm Hugo Ludwig diesen Programmpunkt. Den silbernen Pokal für 750 geleitete Spiele bekam Hans-Peter Peiser vom SV Großaltdorf überreicht, den Dank für 500 geleitete Spiele erhielten Volker Stellmach (Spfr Bühlerzell), Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) und Klaus-Dieter „Zatze“ Schust (TSV Vellberg) in Form des bronzenen Pokals.
Die Befürchtung der jungen Gäste, das eher spätherbstliche als winterliche Wetter könnte den Nikolaus von seinem Besuch beim Schiri-Abend abhalten, bewahrheiteten sich nicht, auch in Bibersfeld erschien unser Stammgast, obwohl die spannende Frage nach dem verwendeten Gefährt leider nicht beantwortet werden konnte. Nachdem die Geschenke an die anwesenden Kinder verteilt wurden, verabschiedeten alle Anwesenden den Nikolaus ganz der Tradition folgend mit „Oh Tannenbaum“.
Für den nächsten Programmpunkt sorgte ein Fußballer des SC Bibersfeld, der in seinem Ein-Mann-Sketch ein Spiel aus Sicht des Fanlieblings „Theeeeeooo“ zum Besten gab.
Höhepunkt des Abends war der darauf folgende Auftritt Yasemin Duyguluer, die mit ihrer gesanglichen Interpretation von 4 Balladen das Publikum in ihren Bann zog und den einen oder anderen jungen Mann dahinschmelzen ließ.
Zwischen den Liedern erfolgten die Ehrungen des württembergischen Fußballverbandes, die von Rolf Baumann überreicht wurden. Für 25 Jahre Schiedsrichtertätigkeit wurde die goldene Ehrennadel des WFV ans Revers von Siegfried Söllner (SC Bühlertann) und Peter „Zwackel“ Hornung (SSV Schwäbisch Hall) geheftet, die bronzene Ehrennadel ging an die Brüder Veli und Tamer Hekim (SV Großaltdorf), die ihre Schiedsrichterprüfung vor 15 Jahren ablegten.
Seinen Abschluss fand der Schiri-Abend 2006 mit der Ausgabe der Tombola-Preisen und gemütlichem Beisammensein.

Bastian Bißwanger



11.08.2006

Bergwanderung vom 28.-29.Juli 2006 im Silvrettagebiet

Zu fünft trafen wir uns um 7:30 Uhr bei Klaus in Sulzdorf, um ins Silvrettagebiet in Österreich zum Wandern zu fahren. Nach Butterbrezeln, Kaffee und ca. 3 ½ Stunden Fahrt kamen wir dort auch an, wo wir gegen 12:30 noch bei Sonnenschein losmarschierten. Steil ging es bergauf bis zum Hochmadererjoch auf 2505m. Oben angekommen fing es leider an, ein bisschen zu regnen, zu unserem Glück hielt dies jedoch nicht lange und so erreichten wir nach dreistündiger Laufzeit bei Sonnenschein die Tübinger Hütte auf 2180m. Doch nach nur einem kühlen Weizen auf der Sonnenterasse unserer ersten Schlafstätte drängte uns der Regen schon wieder nach drinnen. Der Abend wurde dann recht gemütlich gestaltet. Man saß noch in der Gaststube zusammen und würfelte bei „Zehntausend“ aus, wer die nächst Flasche Wein bezahlen musste. Der Abend in der Gaststube war so gemütlich, dass man uns quasi heraustragen musste, als wir um 22 Uhr als Letzte zum Schlafen gingen.

Der zweite Tag war etwas anders, als wir uns das mit Wanderführer Rolf vorgestellt hatten: Normalerweise wollten wir über das Plattenjoch und die Saarbrückener Hütte zur Wiesbadener Hütte wandern, doch das Wetter machte uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Bei leichtem Regen liefen wir um 8:30 nach dem Frühstück los. Nach ungefähr 1 ½ Stunden kamen wir auch noch planmäßig auf dem Plattenjoch - mit 2728m der höchste festzumachende Punkt unserer Bergtour - an. Als wir in einer Schutzhütte eine kleine Rast eingelegt hatten, verschlechterte sich das Wetter noch einmal. Der Regen wurde etwas stärker und der Nebel dichter. Um zur Saarbrückener Hütte zu gelangen, mussten wir über einen Gletscher, der durch den Regen jedoch nur noch Eis war. Aus diesem Grund und wegen zusätzlich sehr schlechter Beschilderung fanden wir keinen anderen Ausweg, als nach 1 Stunde des Herumirrens wieder zur Tübinger Hütte zurückzukehren. Dort wurde beraten, wie es nun weitergehen sollte. Da keine andere Hütte zum Übernachten in Sicht war, gab es nur zwei Möglichkeiten. Entweder wir blieben noch einmal auf der Tübinger Hütte, müssten dort jedoch 8 Stunden ausharren bis zum Schlafengehen oder wir könnten ins Tal hinabsteigen und von dort aus nach nur zwei Tagen wieder nach Hause fahren. Wir entschieden uns für Letzteres und marschierten mit etwas Wehmut und Traurigkeit wieder in Richtung Tal zum Vermuntstausee, wo unser Auto geparkt war. Nach dem Essen in der „Bärenhöhle“ in Gaschurn machten wir uns auf den Heimweg und kamen dann um 23:30 in Sulzdorf an.

Abschließend möchten wir noch unserem Fahrer Karl-Heinz Otterbach und unserem Bergführer Rolf danken, der alles perfekt geplant hatte und dessen Route nur dem Wetter zum Opfer fiel. Also auf ein neues nächstes Jahr, wenn es nach Berchtesgaden gehen wird.



03.08.2006

Regeländerungen, Merklatt und Familienausflug

Die Saison ist schon über einen Monat alt, die Pokalspiele kommen und der Rundenbeginn ist nicht mehr weit. Unter Download steht das neue Merkblatt zum Download zur Verfügung.

Die Regeländerungen für die neue Saison sind als PDF-Dokument verfügbar.



03.08.2006

Familienausflug 2006

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen trafen sich knapp 20 Haller Schiedsrichter mit ihren Familien am Morgen des 16. Juli 2006 am Sportplatz in Großaltdorf.
Von dort aus startete der wieder ins Leben gerufene Familienausflug, wobei kurz nach Beginn schon die erste große Steigung auf die Teilnehmer wartete, auf dem Schiedweg gelangten wir in den Wald.
Obwohl wir im Schatten der Bäume vor der größten Hitze gut geschützt waren, kamen wir ordentlich ins Schwitzen und es waren sicher alle froh, dass vor dem alten Munitionsdepot Helga Peiser sowie Brigitte und Klaus Breiter mit einer Verpflegungsstation auf uns warteten.
Neben einem zünftigen Vesper mit Brezeln, Käsen und Würstchen gab es auch genügend kalte Getränke, um sowohl die Energiereserven als auch den Flüssigkeitspegel wieder auszugleichen.
Frisch gestärkt ging es danach auf den zweiten Teil der Wanderung, die uns weiter durch den Wald nach Lorenzenzimmern führte. Von dort aus folgten wir dem Aalenbach bis zum Grillplatz, wohin die fleißigen Arbeiter schon die Getränke und Sitzgelegenheiten gebracht hatten.
Die gemütlichen Gespräche der Wanderung wurden nun bei gegrillten Steaks und Würsten weitergeführt, wie schon den ganzen Tag brannte die Sonne weiter mit aller Kraft auf uns ein. Abhilfemaßnahmen dagegen waren vor allem die gut gekühlten Getränke, zudem lud der vorbeifließende Bach vor allem die Jüngeren unter uns zum Planschen oder einem kühlen Bad ein.
Gegen 15 Uhr klang der von Melle Peiser hervorragend organisierte Familienausflug langsam aus.



01.07.2006

SRG Schwäbisch Hall erreicht ohne Niederlage 5. Platz beim SR-Turnier in Nürtingen

Ohne Niederlage schloss die Schwäbisch Haller Delegation am 24. Juni 2006 das Turnier in Nürtingen auf dem 5. Platz von 30 angemeldeten Schiedsrichtergruppen ab. Dabei verhinderten lediglich die weniger erzielten Tore in der Zwischenrunde ein durchaus verdientes, noch erfolgreicheres Abschneiden.

Der Tag begann früh und denkbar ungünstig für das Haller Team. Früh, da man schon um 7:30 Uhr in Hall aufbrechen musste; ungünstig, da bei Ankunft am Spielort Altdorf zwei eingeplante Spieler fehlten. So musste man das komplette Turnier ohne Ersatzspieler auskommen. Um dem zu erwartenden Kräfteverschleiß vorzubeugen, wurde eine Defensivtaktik ausgeklügelt, welche schon im ersten Match gegen die SR-Gruppe Heilbronn fruchtete. Da auch die Unterländer hinten relativ sicher standen, endete die Partie leistungsgerecht 0-0.

Nach 2 Stunden Pause war Tauberbischofsheim nächster Gegner. Gestärkt durch den Teamkreis und einem einstudierten Schlachtruf vor dem Spiel, erarbeitete man sich zahlreiche Chancen, die der gute Schlussmann der Badener aber allesamt vereitelte. Einmal war auch er machtlos, als Marco Fischer zum 1-0 Siegtreffer einschob.

Aufgrund der Ergebnisse in unserer Gruppe stand unser nächster Kontrahent Tübingen mit 3 Siegen schon vor der Partie in der Zwischenrunde.
Eine zweiminütige Unterzahl überstand unsere 4er-Abwehrkette unbeschadet, eine herrliche Kombination über Murat Barutcu und Christian Jahnel schloss Marco Fischer überlegt zum erneuten 1-0 Sieg ab.

Im letzten Spiel musste ein Sieg gegen die Schiedsrichter des TSV Betzingen her, um als Gruppensieger in die Zwischenrunde einzuziehen. Dementsprechend motiviert ging man bei mittlerweile brütender Hitze zu Werke und konnte durch einen sehenswerten Treffer durch Marco Fischer, der den angeschnittenen Ball über den Torhüter hob, in Führung gehen. In der Folgezeit vergab man leichtfertig einige Chancen, der Gegner konterte und glich zum 1-1 aus. Mit der Schlusssirene passte Marco Zauner auf Marco Fischer, der einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte und zum 2-1 einnetzte.

Die Zwischenrunde hatte man also mit 10 Punkten und 4-1 Toren erreicht. Allein das wäre schon ein großer Erfolg gewesen, bedenkt man, dass alle Spieler die komplette Spielzeit durchspielen mussten und wir mit einem Altersdurchschnitt von unter 18 Jahren die vermutlich jüngste Mannschaft des Turniers stellten. Garant für die tolle Vorrunde war ein sicherer Keeper Erik Kronmüller (der bei weitem fangsicherer auftrat, als einige Torhüter bei der WM), und davor v.a. der unermüdlich kämpfende Defensivverbund - der stark an den italienischen Catenaccio-Riegel erinnerte- um Marco Zauner, Hieu Le, Murat Barutcu und Christian Jahnel. Taktisch diszipliniert unterstützte dieses Quartett abwechselnd unseren einzigen Stürmer Marco Fischer, der wieder einmal einen schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn durchwanderte.

„Mir sin die, wo gwinne wellet“ lautete nun die Devise unserer Mannschaft für den weiteren Turnierverlauf.
Erster Gegner in der aus 3 Teams gebildeten Gruppe D der Zwischenrunde war der Vorjahressieger aus Reutlingen, dem man im Gegensatz zu unserer Truppe die Strapazen der Vorrunde deutlich anmerkte. Relativ locker gewann man mit 1-0 (Torschütze war natürlich Marco Fischer), ließ jedoch weitere gute Möglichkeiten ungenutzt.

Da unser zweiter Gegner aus Hechingen die Partie gegen Reutlingen mit 2-1 gewann, nutzte nur ein weiterer Erfolg zum Einzug ins Halbfinale. Allerdings durfte man gegen die quirligen Spitzen nicht ins offene Messer laufen. Durch ein von Hieu Le schön eingeleitetes Tor – Murat Barutcu tunnelte den Hechinger Keeper- ging man in Führung, leider egalisierte der Gegner bereits im Gegenzug. Nun ging es Schlag auf Schlag. Zunächst kassierten wir eine sehr harte Zeitstrafe (teilweise blieben weitaus härtere Vergehen im Turnier unbestraft), in dieser Unterzahl gelang paradoxerweise nach einem Konter sogar die erneute Führung durch Marco Fischer. Kurz danach ahndete der SR ein Ballwegschlagen mit einer weiteren Zeitstrafe, so dass wir teilweise mit 3 gegen 5 agierten, diese Phase aber unbeschadet überstanden. Leider verpassten wir bei einem weiteren Konter gegen die wütend anrennenden Hechinger die Entscheidung. Statt 3-1 hieß es am Ende 2-2, als eine Direktabnahme den Weg in unser Tor fand.
Enttäuscht über das tragische Ausscheiden, dennoch stolz über das Erreichte, schauten wir am Spielort noch das WM-Achtelfinale Deutschland – Schweden an und bejubelten den 2-0 Sieg des Klinsmann-Teams.

Für die Gruppe Schwäbisch Hall spielten (in Klammern Tore):
Marco Zauner, Christian Jahnel, Coach Heiko Leipersberger,
Marco Fischer (6), Erik Kronmüller (Tor), Murat Barutcu (1) und Hieu Le



21.06.2006

Leistungsprüfung, 11. Juni 2006

Pünktlich zur Leistungsprüfung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 11.06.2006 erwachte die Sonne aus ihrem langen Winterschlaf. Bei herrlichem Sonnenschein und über 20 Grad fanden sich 34 Schiedsrichter zwischen 13 und 73 Jahren im Schenkenseestadion ein, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen.
Nach der Begrüßung durch Obmann Volker Stellmach ging es kurz nach 10 Uhr mit dem Coopertest los. In den 12 Minuten wurden auf der bevölkerten Laufbahn insgesamt knapp 90 Kilometer zurückgelegt, wobei viele Kameraden wieder an der 3000m-Meter kratzen oder diese auch überschritten.
Nach kurzer Erholungspause wurden die Sprints in Angriff genommen, bei den beiden 50-Meter-Läufen und dem 200-Meter-Lauf wurden die vorgegebenen Zeiten von den meisten Teilnehmern erreicht, der zweite 200-Meter-Sprint fiel dem guten Wetter zum Opfer.
Während „Melle“ Peiser, Walter Frank und „Schotte“ Otterbach die Grills aufwärmten und die Steaks und Würste zu brutzeln begannen, hatten über 20 Schiedsrichter noch die Luft für ein Fußballspiel, dass sich vor den Spielen bei der WM nicht zu verstecken braucht.
Gemütlich beendet wurde die Leistungsprüfung bei Speis und Trank, wobei beschlossen wurde, die Leistungsprüfung in den kommenden Jahren schon Anfang Mai abzuhalten. Aber nicht etwa, um den Sonnenbränden und der Hitze zu entgehen, sondern um den Sommer, der immer rechtzeitig zur Leistungsprüfung zu Hochform aufläuft, auch im Wonnemonat genießen zu können.

Bedanken möchte sich die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bei der Stadt Schwäbisch Hall für die Benutzung des Schenkenseestadions und der Duschen in der Schenkenseehalle sowie beim Hausmeister für das Öffnen und Schließen der Räumlichkeiten.



02.06.2006

Ehrung für 1000 gepfiffene Spiele

Peter Hüfner zog sich nach Jahren als Fußballspieler und -Trainer am 1. April 1980 das Schiedsrichtertrikot über. Nach 6 Jahren hatte er die Bezirksliga erreicht, 1989 stieg er in die Landesliga auf. Dies war sein größter Erfolg als Schiedsrichter, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Peter Hüfner zu diesem Zeitpunkt schon 40 Jahre alt war.
Nach 2 Jahren in der Landesliga wechselte er auf die andere Seite des Schiedsrichterwesens und war einige Jahre als Beobachter in der Bezirksliga unterwegs.
Auch in der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall engagiert Peter Hüfner sich sehr stark: Bis heute ist er Leiter und Organisator der Trainingsgruppe, ebenso trägt er sehr aktiv zur Talentförderung bei.
Nach 25 Jahren aktivem Dienst an der Pfeife wurde Peter Hüfner 2005 mit der goldenen Schiedsrichterehrennadel des WFV ausgezeichnet.
Am 25. Mai 2006 beendete Peter Hüfner beim Bezirkspokalfinale der Damen seine Karriere, wobei dieses Spiel gleichzeitig sein 1000ster Schiedsrichtereinsatz war. Vor dem Spiel bekam er aus diesem Grund von Obmann Volker Stellmach den goldenen Pokal der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall für 1000 gepfiffene Spiele überreicht.



03.04.2006

Der Deutsche Fussballbund verleiht Walter H. Frank vom TSV Sulzdorf die DFB-Verdienstnadel

Verbandsschiedsrichter-Obmann Helmut Geyer aus Hessigheim zeichnete anlässlich der Hauptversammlung der Verbandsschiedsrichter-Vereinigung des Württembergischer Fussballverbandes Schiedsrichter-Lehrwart Walter H. Frank aus Schwäbisch Hall-Sulzdorf, Mitglied im Schiedsrichter-Lehrstab, in Wangen im Allgäu mit der DFB-Verdienstnadel aus.
Walter Frank erhielt diese seltene Ehrung aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Schiedsrichter-Lehrwart und ehrenamtliche Dienste im Württembergischen Fussballverband.



28.02.2006

30 Neulinge bestehen Schiedsrichterprüfung im WM-Jahr

Vom 23. Januar bis 22. Februar 2006 nahmen 43 Schiedsrichteranwärter am diesjährigen Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall teil, darunter 2 Schiedsrichteranwärter Crailsheim. An 7 Unterrichtsabenden vermittelte Lehrwart Walter H. Frank (Sulzdorf) den Teilnehmern das Grundwissen des Fußballs, am Abend der Nachprüfung führte Frank zum ersten Mal das so genannte „Gewaltmodul“ durch. Aufgrund der zunehmenden Gewaltbereitschaft im gesamten Bundesgebiet gegen Schiedsrichter sieht der wfv diese zusätzliche Vorbereitung auf die ersten Spiele als unbedingt erforderlich an.

Die nach etwa der Hälfte des Lehrgangs durchgeführte Zwischenprüfung bestand nur ein Drittel, somit hatten viele Teilnehmer noch Nachholbedarf für die Hauptprüfung. Das Lernen zahlte sich bei 27 Teilnehmern aus, welche die Prüfung auf Anhieb meisterten. Die Nachprüfung schafften weitere 5 Anwärter.
Das beste Ergebnis legte mit 56,5 von 60 möglichen Punkten Felix Staudenmayer vom TSV Ilshofen ab.
Auf 56 Punkte kam Niklas Körner (TSV Hessental), Ferdinand Frank (TSV Sulzdorf) schaffte 55,5 Punkte. Mit Irene Freckmann (TSV Michelbach/Bilz) und Friederike Straub bestanden auch zwei Schiedsrichterinnen die Prüfung im ersten Anlauf.

In der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall heißen wir willkommen:

Friederike Straub (Spfr. Bühlerzell) Daniel Kasian (SV Rieden)
Pascal Petermann (FC Oberrot) Gezim Morina (SV Rieden)
Sven Moser (SV Großaltdorf) Sinan Duyguluer (TAHSV Türkgücü Schwäb. Hall)
Shanon Zuern (SV Großaltdorf) Hüseyin Selcuk (Spfr. Schwäbisch Hall)
Dominik Holl (TSV Hessental) Selam Selcuk (SSV Schwäbisch Hall)
Niklas Körner (TSV Hessental) Ferdinand Frank (TSV Sulzdorf)
Christoph Krawczyk (TSV Hessental) Waldemar Martynewski (TSV Sulzdorf)
Hieu Le (TSV Hessental) Alexander Tietz (TSV Sulzdorf)
Waldemar Schneider (TSV Hessental) Jonathan Richter (SV Tüngental)
Felix Staudenmayer (TSV Ilshofen) Kilian Schmierer (SV Tüngental)
Björn Bauer (TSV Michelbach/Bilz) Pascal Abele (TURA Untermünkheim)
Irene Freckmann (TSV Michelbach/Bilz) Michael Feinauer (TURA Untermünkheim)
Christopher Grünke (TSV Michelbach/Bilz) Dominik Kalnbach (TURA Untermünkheim)
Nicolai Schaaf (TSV Michelbach/Bilz) Nico Pfauser (TURA Untermünkheim)
Sebastian Klaus (TSV Obersontheim) Jens Schumann (TSV Obersontheim)



28.02.2006

Harmonische Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall

Bei der alle drei Jahre stattfindenden Hauptversammlung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 10. Februar 2006 wurde Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) einstimmig von den rund 80 anwesenden Schiedsrichtern zum Obmann für die nächste Amtsperiode gewählt.
Nach der Begrüßung durch den bisher kommissarischen Obmann Volker Stellmach überbrachte Bezirksschiedsrichterobmann Thomas Göhring (Crailsheim) die Grüße des Bezirks Hohenlohe. Aufgrund von Krankheit und schlechten Straßenverhältnissen konnte kein weiterer Vertreter des Bezirksvorstands an der Veranstaltung teilnehmen.
Ehrenobmann Hugo Ludwig (SC Steinbach) gedachte im Rahmen der Totenehrung den im Berichtszeitraum verstorbenen Schiedsrichterkameraden Willi Weller (TSV Michelfeld) und Helmut Göhring (TSV Vellberg).
Für 15 Jahre aktive Schiedsrichtertätigkeit wurden die Kameraden Joachim Giersch (TURA Untermünkheim), Thomas Mack (TSV Michelbach/Bilz) und Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) durch den Beisitzer im Verbandsschiedsrichterausschuss, Rolf Baumann (TSV Hessental) mit der wfv-Ehrennadel in Bronze geehrt. Ulrich Berner (SC Steinbach), Klaus Gröger (SSV Schwäbisch Hall) und Heinz Laukenmann (TSV Obersontheim) erhielten die silberne Ehrennadel für 20 Jahre Dienst an der Pfeife. Bereits 25 Jahre sind Manfred Setzer (SC Steinbach) und Peter Hüfner (TSV Michelbach/Bilz) als Schiedsrichter aktiv und durften sich die Ehrennadel in Gold ans Revers heften.
Volker Stellmach ließ im Bericht des Schiedsrichterobmanns die vergangenen 3 Jahre der Aktivitäten in der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall Revue passieren, anschließend informierte Christine Beck (Böblingen), FIFA-Schiedsrichterin und Beisitzerin im Verbandsschiedsrichterausschuss, über Neuigkeiten im wfv-Verbandsgebiet.
Entlastung und Neuwahl wurde durch Ehrenobmann Hugo Ludwig durchgeführt. Hier votierten alle anwesenden Schiedsrichter für Obmann Volker Stellmach und sein neues Team. Aus dem bisherigen Ausschuss scheidet Joachim Giersch (TURA Untermünkheim) auf eigenen Wunsch aus und erhielt für seinen siebenjährigen Einsatz im Ausschuss ein Präsent. Joachim Giersch wird im Ausschuss durch Bastian Bißwanger (SV Großaltdorf) ersetzt. Die Führungscrew der SRG Schwäbisch Hall setzt sich nun wie folgt zusammen:

Volker Stellmach (Spfr. DJK Bühlerzell) Obmann
Klaus Breiter (SV Großaltdorf) Einteiler
Walter H. Frank (TSV Sulzdorf) Lehrwart
Hans-Peter Peiser (SV Großaltdorf) Kassier
Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) Nachwuchsförderung / Schriftführer
Bastian Bißwanger (SV Großaltdorf) Öffentlichkeitsarbeit



06.02.2006

Vorrunden-Aus beim SR-Turnier der Gruppe Ludwigsburg

Bei der ersten Auflage des SR-Turniers der SRG Ludwigsburg, das am 4. Februar 2006 in Pleidelsheim ausgetragen wurde, war neben 12 anderen Mannschaften auch ein Team aus Schwäbisch Hall am Start. Als man in der Halle ankam, wurden gleich zwei Änderungen des sehr langen Spieltags bekannt gegeben. In unserer Gruppe brachte die SRG Backnang kein Team zustande, der erste Sieg war also schon kampflos eingefahren. Die Veranstalter erhöhten als Konsequenz die Spielzeit aller Spiele von 10 auf 13 Minuten.
Richtig los ging es für die Haller Truppe dann gegen die spielerisch versierte, jedoch ohne Auswechselspieler angetretene Delegation aus Waiblingen. In diesem Spiel sah man deutlich die Startschwierigkeiten auf dem etwas rutschigen Terrain und man lag schnell mit 0-1 zurück. Mit zunehmender Spieldauer wurde man immer sicherer, eine scharf herein getretene Ecke von Marco Fischer bugsierte ein Waiblinger Spieler ins eigene Tor zum Ausgleich. Beim Rems-Murr-Vertreter schwanden nun die Kräfte, jedoch fiel der verdiente Siegtreffer trotz einiger Chancen (u.a.Pfostentreffer von Murat Barutcu) erst kurz vor dem Ende, als Max Braun erneut eine gelungene Eckstoßvariante zum 2-1 ins Netz wuchtete.
Die erwartete Revanche im immer wieder brisanten Hohenlohe-Duell gegen Crailsheim gelang nicht, der Spielverlauf hierzu ist schnell erzählt: Eine hochkarätige Chance durch Benni Hofmann, bei der erneut die Latte für unsere Nachbargruppe rettete, war die einzige Möglichkeit. Die sehr starke Mannschaft von Rolf Schenkel konterte anschließend unsere sehr offene Abwehr regelrecht aus und erzielte 6 Treffer zum verdienten 0-6.
Calw hieß der nächste Gegner, und man setze in den ersten 10 Minuten alles das um, was gegen Crailsheim falsch gemacht wurde. So gingen wir durch Marco Fischer, der dem gegnerischen Keeper den Ball abluchste und anschließend einen Alleingang zum 2-0 abschloss, in Führung. Nach dem Anschlusstreffer der Nord-Schwarzwälder wurden wir durch eine Undizipliniertheit zu Recht dezimiert und mussten die letzten beiden Minuten zu Dritt bestreiten. Calw machte logischerweise Dampf und kam durch einen Strafstoß zum Ausgleich. Leider hielt das Abwehrbollwerk dem Druck nicht mehr stand, 8 Sekunden vor Schluss erzielte der Gegner den Siegtreffer.
Die Verunsicherung nach diesen beiden Niederlagen war auch im Aufeinandertreffen mit der Gruppe Vaihingen/Enz deutlich spürbar, ehe man sich versah, hatte der Gegner durch drei satte Schüsse aus der Distanz eine 3-0 Führung herausgeschossen. Erst jetzt bewies man Moral, riss sich zusammen und teilweise schöne Spielzüge wurden vorgetragen. Murat Barutcu sorgte mit seinen beiden Treffern für den Anschluss, Marco Fischer drückte eine Hereingabe zum 3-3 Ausgleich und gleichzeitigem Endstand über die Linie. Unseren durchaus möglichen Sieg verhinderte erneut der Pfosten bei einem Schuss von Benni Hofmann.
Durch die Tatsache, dass die Partie gegen Backnang ausfiel, lagen 12 Spiele Pause und eine Wartezeit von gut 2 ½ Stunden bis zu unserem letzten Auftritt gegen das Team aus Nürtingen, das punktgleich mit Crailsheim an der Tabellenspitze lag. Eine Niederlage unsererseits mit mehr als einem Tor Unterschied würde Nürtingen ins Endspiel bringen, bei einem aus unserer Sicht positiveren Ergebnis wäre Crailsheim im Finale. Dementsprechend motiviert und konzentriert gingen wir zu Werke, konnten jedoch nicht den Rückstand nach rund 3 Minuten Spielzeit verhindern. Nach einem harten Einsteigen an der Bande erhielt Nürtingen eine Zeitstrafe, leider traf in der Überzahlphase Benni Hofmann erneut nur das Aluminium. Im Gegenzug erhöhte der spätere Turniersieger mit einem Mann weniger auf 0-2, kurz vor Ende fing man sich trotz ordentlicher Leistung noch das 3-0 ein.

Für die Gruppe Schwäbisch Hall spielten (in Klammern Tore):
Bastian Bißwanger, Stefan Weiss, Max Braun(1), Benedikt Hofmann, Marco Fischer(4), Murat Barutcu(2), Marcel Bitsch und Dario D’Ariano.



26.01.2006

Freitag 20. Januar bis Sonntag 22. Januar 2006 – mit dem alljährlichen Wintertrainingslager im Naturfreundehaus Lemberg starteten die Haller Schiedsrichter in das WM-Jahr 2006.

Das Organisationskomitee um Peter Hüfner konnte beim 10-Jährigen Jubiläum eine Premiere feiern, denn die Rekordzahl von 23 Teilnehmern hatte sich zum Trainingslager angemeldet, was bedeutete, dass die Referees zum ersten Mal in 2 verschiedenen Gebäuden übernachten mussten. Nachdem man die Zimmer bezogen und sich mit leckeren Leberkäswecken gestärkt hatte, begrüßte Obmann Volker Stellmach die Anwesenden und stellte das Seminarprogramm vor. Traditionell musste gleich zu Beginn der mit einigen Spitzfindigkeiten des Regelwerks von Walter Frank zusammengestellte Regeltest beantwortet werden. Anschließend durften sich 4 anwesende Jung-Schiedsrichter selbst in Aktion sehen – Einteiler Klaus Breiter hatte im Herbst deren Spiele mit der neuen Kamera aufgenommen. Volker Stellmach und Heiko Leipersberger hatten die Szenen ausgewertet und bestimmte Situationen herausgefiltert, welche nun mit den Teilnehmern besprochen und diskutiert wurden. Die Uhr zeigte fast schon 23 Uhr an, als Veli Hekim endlich sein obligatorisches Bingo – dieses Mal nach einem neuen System – moderieren durfte. Nachdem einige Runden des Glücksspiels absolviert wurden, beschloss man, den Abend bei dem einen oder anderen Bierchen ausklingen zu lassen.
Am Samstag morgen hatte der traditionelle Weck-Pfiff die Teilnehmer mehr oder weniger erfreut aus dem Bett geholt, und wir begannen den Tag mit Sport: Wie jedes Jahr gehörte auch dieses Mal ein Waldlauf zum Programm, welcher in der frischen Luft des morgendlichen Lembergwaldes in Angriff genommen wurde. Nach teilweise sehr vereisten Stellen und den Dehnübungen hatten wir uns nach unserer Rückkehr eine warme Dusche und vor allem das Frühstück redlich verdient.
Schon während des Frühstücks stießen noch weitere Teilnehmer zu uns, auch unser Referent hat das Lemberghaus noch rechzeitig gefunden.
Das diesjährige Fremdreferat am Samstag wird nicht nur wegen seiner Rekorddauer in die Annalen des Lemberghaus-Trainingslager eingehen, vor allem das Thema und Heinz-Werner Zwicknagel zogen uns in den Bann.
Der ehemalige Verbandslehrwart, der extra aus Pfullingen angereist war, brachte uns eine längere Version seines Programms zur Gewaltprävention mit. Nach einer Vorstellung und Einführung seinerseits waren wir an der Reihe, uns anhand einer frei gewählten Postkarte vorzustellen.
Der restliche Vormittag verflog dann regelrecht, als Heinz-Werner uns die Aspekte der Gefahrenerkennung näher brachte, die er mit sehr vielen interessanten Anekdoten aus seinem Leben als Schiedsrichter, Beobachter oder auch aus seinem Polizeialltag spickte.
So waren alle ziemlich überrascht, als nach sehr kurzweiligen 2 Stunden schon das Mittagessen für eine kleine Pause sorgte.
Nach dem Mittagessen arbeiteten wir in 3 Gruppen an den Themen Gefahrenerkennung vor dem Spiel, Betriebshygiene sowie Gewalt; die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden im Anschluss präsentiert. Dabei wurden die Präsentationen zur Einbindung von Rollenspielen genutzt, in denen wir verschiedene spieltypische Situationen durchspielten, nicht selten waren wir erstaunt, mit welchen einfachen Mitteln kritische Stimmen auf dem Sportplatz zur Ruhe gebracht werden können.
Mit weiteren Hinweisen und Erlebnisberichten ging das Referat seinem Ende zu. Als Abschluss durften wir die Premiere des Lehrfilms zum Thema „Spitzbuben“ erleben, bei dem Film handelt es sich um eine Zusammenstellung von Szenen eines Zweitliga-Spiels, in dem das Verhalten von 4 Spitzbuben genauestens aufbereitet wird.
Gegen halb fünf am Nachmittag beendete der Kaffee die Ausführungen von Heinz-Werner, wobei sich alle einig waren, dass wir über dieses Thema noch gut mehrere Tage hätten diskutieren können.
Nach dem Kaffeetrinken eröffnete Walter Frank die Ergebnisse des Regeltest und sprach die Fragen mit uns durch. Zum Abschluss des Arbeitstages behandelten wir noch die Aufgaben des Schiedsrichterassistenten. Mit einer Diashow von Bildern früherer Aktivitäten und dem Abendessen bestritten wir den Übergang vom Arbeiten zum Abendprogramm, dessen Thema – um die Spannung zu wahren - wie immer erst bekannt gegeben wurde, als die Show losging. Um halb neun war es dann soweit: Bastian Bißwanger orientierte sich bei seinem Programm hierbei am derzeit aktuellen RTL-Blockbuster, jedoch suchte hier Deutschland nicht den Superstar, die Show hatte stattdessen den Titel LSDSG – Lemberg sucht das Super-Gespann.
Zunächst mussten die Teilnehmer in 5 Gruppen à 4 Personen, jeweils Schiedsrichter mit seinen beiden Assistenten sowie dem vierten Offiziellen, aufgeteilt werden. „Das Lemberg-Supergespann muss in folgenden Bereichen besondere Qualitäten aufweisen:“, stellte Moderator Bastian Bißwanger die Spielregeln vor. „ Es muss erstens fundiertes Wissen zum Spiel besitzen, zweitens Improvisationsgeschick und Spontaneität darbieten, drittens Kommunikationsgeschick beweisen und viertens in anatomischen Grundkenntnissen gut bewandert sein.“ Was er letztlich damit meinte, wurde auch nicht klarer, als er einen doch etwas ungewöhnlichen Spielberichtsbogen den Gruppen aushändigte. Erst als Gespann 1 sich zu Dance-Musik in einer Tanzdarbietung unterstützt durch Assistentenfahnen und einer Auswechseltafel vorstellen musste, war klar, was Basti mit dem zweiten Punkt meinte. Wie auf dem Sportplatz auch musste bei der nächsten Disziplin die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und seinem Assistent 1 stimmen. Pantomimisch und mit Hilfe der Fahnen mussten die SRA auf der Bühne ihren Chefs klar machen, dass das SR-Auto abgeschleppt wird, der Assistent von aufdringlichen Frauen und Männern belästigt wird oder der Mafiaboss, bei dem der SR noch Wettschulden hat, plötzlich aufgekreuzt ist. Fazit dieses Spiels war, dass in diesem Punkt noch erheblich Trainingsbedarf besteht, denn nur zwei SR konnten die Hinweise ihrer Helfer in der vorgegebenen Zeit richtig deuten.
Nichtsdestotrotz blieb bei den skurrilen choreografischen Darbietungen fast kein Auge trocken.
Zwischen den Auftritten auf der Bühne musste der ausgeteilte Spielbericht vervollständigt werden, dessen einzelne Rubriken sich als verschiedene, nun zu lösende Aufgaben entpuppten. Hierbei musste u.a. erraten werden, wie viel Bastis zum Pfeifen gepackte Sporttasche sowie Heikos Fahnen wirklich wiegen oder was nach einem Amateurligaspiel in der Gaststätte bezahlt werden muss. Nachdem die Wegstrecke errechnet wurde, die der Ex-Obmann zurücklegen muss, wenn er seinen Nachfolger besucht und vorher den Ehrenobmann abholt (kompliziert, oder?), und geschätzt wurde, wie dick die beiden Amateurligaschiedsrichter der Gruppe in der Realität sind, war der Spielbericht fast voll. Nur noch das Feld „Duschgeschichten“ war leer, hierbei musste SRA 2 die Waden seines 4.Offiziellen erkennen. Soviel zum Thema „anatomische Grundkenntnisse“.
In der Halbzeitpause hatte Peter Hüfner weder Kosten noch Mühen gescheut, und zum 10. Trainingslager extra einen „Showact“ eingeflogen. Das Licht wurde verdunkelt, eine Bauchtänzerin trat in den Raum und unterhielt die Haller Referees, v.a. die türkischen Teilnehmer bestens. Mit dieser Überraschung hatte wohl niemand ernsthaft gerechnet.
Im Anschluss an eine Regenerationspause, in welcher der „Staffelleiter“ die Spielberichte auswertete, gab Bastian Bißwanger das Ergebnis bekannt. Supergespann mit hauchdünnem Vorsprung vor den anderen Gruppen wurde das Team um Christian Jahnel, Marco Fischer, Heiko Leipersberger und Veli Hekim.
Nach dem Showprogramm klang der Abend gemütlich aus.
Die Kuhglocke des Obmanns riss so manchen Haller Schiedsrichter am Sonntagmorgen aus dem Schlaf, doch das reichhaltige Frühstück entschädigte für das frühe Aufstehen. VSRA-Beisitzer Rolf Baumann war nun an der Reihe und machte den Anwesenden deutlich, auf welche Dinge es beim neuen Beobachtungsbogen ankommt. Volker Stellmach präsentierte anschließend einige Beispiele aus den Bögen der Hinrunde und filterte die drei größten Stärken und Schwächen der Schiedsrichter unter Beobachtung heraus.
Gegen 11 Uhr, nachdem man noch eine Abschlussbilanz gezogen hatte, war das Trainingslager auch schon wieder beendet.
Das Fazit konnte nur positiv ausfallen, denn das von den Organisatoren für die zahlreichen, auch sehr jungen „neuen“ Teilnehmer zusammengestellte Programm beinhaltete eigentlich nur Highlights, mit Heinz-Werner Zwicknagel hatte man einen Top-Fremdreferenten und beim Samstagabendprogramm jede Menge Spaß erlebt. Das alles wie immer umrahmt von einer perfekten Rundumbetreuung durch die Naturfreunde weckt bereits jetzt Sehnsucht zum dritten Januarwochenende 2007 – wenn die Haller Referees wieder zu Gast im Lemberghaus sind.

Bastian Bißwanger / Heiko Leipersberger



16.01.2006

SR-Tunier in Crailsheim

Beim ersten SR-Turnier 2006, das am Dreikönigstag in der Hirtenwiesenhalle Rossfeld ausgetragen und von der SRG Crailsheim wie gewohnt hervorragend organisiert wurde, erreichte das Team der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall mit nur einer Niederlage einen guten vierten Platz.

Im Eröffnungsspiel trafen wir auf das etwas überheblich und nicklig spielende Team aus Aalen. Nach anfänglichem, beiderseitigem Abtasten staubte Christian Jahnel einen Lattenkopfball von Benedikt Hofmann zum 1-0 ab, doch praktisch im Gegenzug glich Aalen aus. Kurz darauf setzte sich Maxi Messner über außen durch, seinen Querpass verwertete Christian Jahnel zur abermaligen Führung. Es kam noch besser, denn Murat Barutcu überwand den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Aalener Keeper überlegt zum 3-1. Jedoch gab sich die Ostalb-Truppe nicht geschlagen und erzielte den Anschlusstreffer. Eine überragende kämpferische Leistung von allen Akteuren verhinderte den durchaus möglichen Ausgleich, kurz vor Ende gelang Benedikt Hofmann nach einem Konter sogar noch das 4-2.

Beste Unterhaltung für die Zuschauer war unsere zweite Partie gegen den späteren Turnierzweiten Heilbronn. In einem nervenaufreibenden und begeisternden Match trennte man sich 6-6 Unentschieden. Den schnellen 0-2 Rückstand egalisierten Benedikt Hofmann und Marco Fischer, Christian Jahnel glich den erneuten Rückstand mit seinem Treffer zum 3-3 aus. Es ging nun hin und her, Heilbronn gelang wieder die Führung, Murat Barutcu glich abermals aus. Als die Unterländer auf 6-4 davonzogen schien die Partie verloren, trotzdem gaben wir nicht auf und kamen durch Christian Jahnel und Marco Fischer zum nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Das nächste Spiel gegen Frankenhöhe Süd begann optimal. Keine 20 Sekunden waren gespielt, als Marco Fischer Christian Jahnel einsetzte und dieser zum 1-0 einschob. Leider versäumten wir in der Folgezeit, das zweite oder dritte Tor nach flüssigen Kombinationen nachzulegen, folglich drehte der immer abgeklärter spielende Gegner das Spiel durch einen Doppelschlag und konterte uns danach regelrecht aus. Die taktische Ordnung ging in der Schlussphase völlig verloren, so endete das Spiel mit einem 1-8 Debakel. Diese Niederlage schienen wir gut verarbeitet zu haben, denn gegen Backnang lagen wir durch Treffer von Murat Barutcu und zweimal Christian Jahnel schnell mit 3-0 in Front, weitere mögliche Treffer verhinderte der gute Backnanger Keeper. Backnang warf nun alles nach vorn, erzielte glücklicherweise aber nur noch zwei Treffer zum 3-2 Endstand. Ein unnötiger Ballverlust führte gegen den dato punktlosen Lokalmatador Crailsheim zum 0-1 Rückstand, Christian Jahnel glich jedoch postwendend aus. Mit einem satten Schuss brachte Murat Barutcu unser Team in Führung. Ausrichter Crailsheim hatte danach das Glück auf seiner Seite, denn zuerst prallte der Ball vom Innenpfosten zum Ausgleich in unser Tor, schon vorher hatten wir 5x nur Pfosten oder Latte getroffen. Im letzten Match gegen „Hohenloherivale“ Künzelsau führten wir ebenfalls recht schnell durch schön herausgespielte Treffer von Christian Jahnel und Maxi Messner sowie Marco Fischers Distanzschuss mit 3-0, eine Schwächephase nutze Künzelsau, um zum Ausgleich zu kommen. Ähnlich wie das Match gegen Heilbronn mutierte auch diese Begegnung zu einem Krimi, unsere erneute Führung durch Marco Fischer konnte Künzelsau ausgleichen. Doch Christian Jahnel und Murat Barutcu brachten uns in der spannenden Schlussphase auf 6-4 davon. Keeper Benedikt Hofmann, der für Erik Kronmüller ins Tor gewechselt war, rettete einige Male die Führung, war beim Treffer zum 6-5 Endstand aber machtlos.

Fazit: Das noch bessere Abschneiden der abermals sehr jungen, engagierten Mannschaft, die größtenteils aus der Trainingsgruppe zusammengestellt wurde, verhinderte der Punktverlust gegen Crailsheim sowie ein etwas lasches Auftreten des schon als Turniersieger feststehenden Teams der Frankenhöhe im Spiel gegen Heilbronn.

Für Hall waren am Ball (in Klammern die Anzahl der Tore):
Erik Kronmüller (Torwart Spiel 1-3), Benedikt Hofmann (2 / Torwart Spiel 4-6), Marco Zauner, Maxi Messner (1), Murat Barutcu (5), Marcel Holl, Christian Jahnel (10), Marco Fischer (4) und Heiko Leipersberger.
Dank an die SRG Crailsheim für die erneut gute Organisation des Turniers sowie an den „Hessentaler Fanblock“ für die Unterstützung auf den Rängen.



23.12.2005

Stadionfahrt VfB - Schalke, 17. Dezember

Am letzten Vorrundenspieltag der Saison 2005/2006, eine Woche vor Heiligabend, nahmen 28 Haller Schiedsrichter (davon 24 Jung-SR) die Fahrt ins Gottlieb-Daimler-Stadion nach Stuttgart auf, um das Spiel VfB Stuttgart – FC Schalke 04 zu sehen. Nachdem man schon um 12:15 Uhr in Schwäbisch Hall losfuhr, erreichte man bereits gegen 13:30 Uhr den Canstatter Wasen und ergatterte sich anschließend recht gute Schiedsrichterkarten in der Untertürkheimer Kurve. Die verbleibende Zeit bis zum Spielbeginn wurde mit dem Verzehr der mitgebrachten Landjäger überbrückt.
Das Spiel selbst hielt anschließend nicht ganz die Erwartungen, denn v.a. im ersten Spielabschnitt war die Partie von sehr vielen Fehlpässen und Hektik geprägt. Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding), der selbstverständlich unter besonderer Beobachtung der Haller Jungschiedsrichter stand, hatte mit seinen Assistenten kein leichtes Amt und musste viele knifflige Entscheidungen treffen, manchmal entschied er aus unserem Blickwinkel nicht gerade glücklich. Der guten Stimmung unter der Teilnehmergruppe, die größtenteils aus VfB-Anhängern zusammengesetzt war, tat dies jedoch keinen Abbruch, denn der VfB gewann letztlich gegen den zu passiv agierenden Meisterschaftsanwärter verdient mit 2-0. Nach einer beschwerlichen Rückfahrt bei stark einsetzendem Schneefall und brisanten Straßenverhältnissen erreichten wir gegen 19:45 Uhr wieder Schwäbisch Hall.
An dieser Stelle vielen Dank an alle Fahrer, die alle Teilnehmer sicher trotz der widrigen Umstände beförderten. Besonders bedanken möchte sich die Schiedsrichtergruppe beim TSV Michelbach/Bilz für die Bereitstellung ihres Manschaftsbusses.



23.12.2005

Dienstagstrainiererweihnachtsfeier, 13. Dezember 2005

Wie in jedem Jahr am zweiten Dienstag im Dezember fand die traditionelle Weihnachtsfeier der Haller Schiedsrichtertrainingsgruppe statt. Damit alle nicht vergaßen, wie es im Lemberghaus aussieht, hatte Organisator Peter Hüfner diesen Veranstaltungsort für die Weihnachtsfeier ausgesucht – rund einen Monat bevor hier das Wintertrainingslager der Gruppe steigen wird. Die Naturfreunde „zeigten sich schon in guter Frühform für das Trainingslager“ und bereiteten einen köstlichen Sauerbraten für die 19 anwesenden Schiedsrichter zu, und übernahmen dann sogar die Rechnung für den „Nachtisch“.
Vielen Dank an dieser Stelle.
Nach dem Essen schaute ein über die anwesenden Schiedsrichter sehr gut informierter Weihnachtsmann im Lemberghaus vorbei. Nachdem der Nikolaus zu jedem Referee seine persönliche Weisheit ausgesprochen hatte, holte er für jeden den neuen Weinkrug der Gruppe aus einem Sack hervor. Erstaunlicherweise wusste der Nikolaus sogar über den Trainingsfleiß der Haller Schiedsrichter Bescheid und übereichte diesen ein weiteres Geschenk. Jung-SR Marco Zauner konnte vor Heiko Leipersberger, Volker Stellmach, und Maximilian Messner die meisten Trainingseinheiten verbuchen. Für die meisten Spiele in der Saison 2004/2005 wurden Heiko Leipersberger, Bastian Bißwanger, Tamer Hekim und Volker Stellmach ausgezeichnet.
Ein bebilderter Rückblick auf das vergangene Jahr 2005, der Erinnerungen an die vielen Aktivitäten der Gruppe weckte, schloss den Abend ab.



14.08.2005

Bergwanderung

Fünf mutige Schwäbisch Haller Schiedsrichter trafen sich am Freitagmorgen bei Klaus in Sulzdorf zur Abfahrt. Nachdem wir uns mit Butterbrezeln und Kaffee - wurde wie immer von Brigitte und Klaus serviert - gestärkt hatten fuhren wir kurz nach acht Uhr los.

Die Fahrt führte über Nürnberg, München, vorbei an der "Allianz-Arena" nach Bad Tölz, nahe des Tegernsees, wo wir gegen 13:00 Uhr ankamen. Unterwegs hatten wir uns mit zwei Schiedsrichterkollegen aus Bad Mergentheim, die separat gefahren waren, getroffen.

Obwohl es an diesem Tag brütend heiß (über 30° C) war, waren alle gut gelaunt und wir marschierten los. Am Anfang ging es auf einem Waldweg langsam bergauf, bevor wir dann auf einen Wanderpfad abbogen, wo es dann auch gleich etwas steiler wurde. Jedoch hatten wir weniger mit dem Weg, als vielmehr mit der Hitze zu kämpfen, so dass wir zwei kleine Pausen einlegten. Über den "kleinen Ahornboden" ging's weiter bis über 1.800 Meter zum Karwendelhaus in 1.765 Metern Höhe. Dort kamen wir dann etwas erschöpft nach über 4 Stunden gegen halb sechs an. Nachdem wir unser Lager bezogen hatten, ließen wir uns draußen vor der Hütte das erste "Weizen" schmecken. Doch schon bald kamen Wind und dunkle Wolken auf, worauf wir uns im "Inneren" einen Tisch suchten, um das Abendessen einzunehmen. Kurz darauf begann es dann heftig zu regnen, aber wir saßen im Trockenen und waren uns einig: "Lieber in der Hitze laufen als im Regen". Die Hütte war gut belegt und so hatten wir am Abend bei guter Unterhaltung unseren Spaß.

Am Samstagmorgen brachen wir kurz nach acht Uhr bei klarem, jedoch nicht mehr so warmem Wanderwetter auf. Es war ideal zum Wandern. Auf einem Schotterweg - auch für Mountainbiking geeignet - wanderten wir bergabwärts, ehe es über einen Gebirgsbach wieder bergauf zu unserem Zwischenziel, der Falkenhütte in 1.846 Metern ging. Besonders das letzte Stück war beschwerlich weil es zum einen ziemlich steil berauf ging und zum anderen die Sonne sich an diesem Tag zwischen zehn und elf Uhr von ihrer besten Seite zeigte. Dort machten wir dann eine längere Rast und packten unser Vesper aus. Gegen zwölf Uhr ging's weiter, zuerst ca. 150 Höhenmeter bergab und dann wieder dasselbe bergauf. Nun stand uns ein steiler Abstieg bis auf ca. 1.300 Höhenmeter bevor und jeder war froh als wir unten waren. Da inzwischen dunkle Wolken aufgezogen waren machten wir nur eine "Radlerpause" und marschierten dann weiter in der Hoffnung, dass das Wetter halten mag bis wir auf der anderen Seite den Berg wieder oben sind. Der Weg war weniger beschwerlich zu gehen, aber teilweise doch steil. Je weiter wir nach oben kamen, desto mehr hüllte der Nebel die Berge zu und ab 1.700 Metern sahen wir nur höchstens zehn Meter weit und hatten Probleme dem Weg zu folgen. Aber unser Bergwanderinstinkt führte uns vorbei am Gipfelkreuz "Lamsenjoch" zur Lamsenjochhütte in 1.951 Metern Höhe. Die Hütte sahen wir allerdings erst, als wir unmittelbar davor standen. Dieses Mal mussten wir im Winterlager - einem gemischten Doppelstocklager im Haus nebenan - übernachten. Da ging es dann zwar eng, aber ziemlich lustig zu. In der Hütte ließen wir uns am Abend nach dem Essen den guten Burgenländer "St. Laurent" schmecken und wenn der Wirt um zehn nicht zugemacht hätte, ich glaub wir wären bis am nächsten Morgen sitzen geblieben!

In der Nacht hatte es längere Zeit heftig geregnet, so dass der Weg ziemlich nass und rutschig war. Aber wir sahen zumindest mal die umliegenden Berge und beschlossen nicht den gleichen Weg, den wir am Samstag bergauf gingen direkt ins Tal zu nehmen, sondern einen kleinen Umweg. Denn wir wollten unbedingt auf über 2.000 Metern Höhe kommen. Unser Wanderführer Rolf, der alles hervorragend organisiert hatte, führte uns dann über den Hahnenkampl in 2.085 Metern Höhe. Bis wir dort oben waren, mussten wir einen schmalen Weg überwinden, wobei dann der Schwierigkeitsgrad zunahm, weil es auf beiden Seiten steil bergab ging. Aber auch diesen Berg meisterten wir und so ging es über den Gramaikopf bergab zur Binsalm. Durch den nächtlichen Regen war dies ziemlich beschwerlich, denn die Steine und Wurzeln waren nass, so dass wir mehr rutschten als gingen. Da blieb kaum eine Hose trocken und sauber. Aber das erste Bier oder eine warme Suppe auf der Binsalm schmeckte dann umso besser. Denn nun hatten wir nur noch 200 Höhenmeter bergab zu gehen und dies war überschaubar. Gegen zwölf Uhr kamen wir dann unten an und nachdem wir uns im Gebirgsbach erfrischt hatten, verstauten wir unser Gepäck im Auto und ließen uns anschließend in einem Gasthof das Mittagessen schmecken, ehe wir gegen zwei Uhr am Nachmittag Richtung Heimat fuhren.

Al wir am frühen Abend in Sulzdorf ankamen, hatte Klaus schon das "Weizen" kalt gestellt und wir konnten auf drei tolle Tage, in denen wir viel erlebt hatten, anstoßen.

Fazit: Das Wetter war bis auf den Aufstieg am Freitag Nachmittag, wo es einfach zu heiß war ideal zum Bergwandern und wir blieben bis auf den am Samstag vorüberziehenden Nebel trocken, solange wir auf der Strecke waren. Besonders am Sonntagmorgen als alles nass und rutschig war, waren wir froh dass wir mit gutem Schuhwerk ausgerüstet waren, was in den Bergen eben notwendig ist. Durch den Abstieg am Samstag bis fast ins Tal und den anschließenden Aufstieg im Nebel und den "Zweitausender" am Sonntagvormittag verlangte die diesjährige Bergwanderung uns doch einiges an Kondition ab. Nun sind wir gut gerüstet für die bevorstehende Saison. Vielen Dank an unseren Organisator und Bergführer Rolf, der im Voraus die Hüttenlager reserviert hatte, so dass alles reibungslos geklappt hat. Auf ein Neues im nächsten Jahr - mal sehen was Rolf für ein Ziel aussucht.

Joachim Giersch



20.07.2005

Regeländerungen

Auch dieses Jahr wurde wieder einige Anpassungen an den Regeln vorgenommen.
Die Änderungen sind seit 1. Juli gültig.



05.07.2005

SR-Tunier in Nürtingen

Wie bereits im Vorjahr nahm Anfang Juli eine Delegation aus Schwäbisch Hall als eine von 25 Schiedsrichtergruppen am Turnier der Gruppe Nürtingen teil. Am Ende musste sich das extrem junge Team in einer sehr ausgeglichenen Gruppe nach teilweise unglücklich verlaufenen Spielen mit dem letzten Gruppenplatz begnügen.

Nachdem man den Spielort Altdorf endlich gefunden hatte, wartete als erster Gegner der Fünfergruppe (die besten zwei Teams qualifizierten sich für die Zwischenrunde) das Team aus Göppingen. Das Spiel verlief relativ ausgeglichen, Hall war trotz wenig Vorbereitung spielbestimmend, Göppingen stets durch deren agile Stürmer bei Kontern gefährlich. Leider konnte auch eine zweiminütige Überzahlsituation resultierend aus einem der vielen Fouls des teilweise überhart agierenden Gegners nicht zu einem Torerfolg umgemünzt werden, und so kassierte man praktisch mit der Schlusssirene nach einem unnötigen Ballverlust das Tor zur 0-1 Niederlage. Nach gut 1½ Stunden war gegen die SRG Waiblingen die Chance zur Wiedergutmachung gegeben, das Match begann auch recht verheißungsvoll als Christoph Hartmann und Murat Barutcu zu guten Chancen kamen. Nach gut der Hälfte der Spielzeit ging der Rems-Murr Vertreter in Führung und baute diese auf 3-0 aus, als man versuchte, postwendend ebenfalls zu einem Tor zu kommen und deshalb die Abwehr vernachlässigte. Ein Eigentor zum 0-4 Endstand kurz vor Ende besiegelte endgültig die Niederlage gegen den stärksten Gruppengegner. Blautal/Lonetal hatte vor dem Spiel gegen uns noch kein Spiel verloren, dementsprechend ging das Team aus dem Bezirk Donau/Iller zu Werke. Nach einer Ecke musste bei einem Kopfball die Latte retten. Allerdings stand man in diesem Spiel wesentlich sicherer in der Abwehr und kam immer wieder zu Konterchancen, von welchen eine nach 4 Minuten endlich zum Erfolg führte. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schickte Christoph Hartmann Maxi Messner steil, dieser tunnelte überlegt den gegnerischen Keeper zum viel umjubelten 1-0. Jedoch waren noch 8 Minuten zu spielen, und Blautal drängte vehement auf den Ausgleich. Eine konzentrierte Abwehrleistung v.a. durch "Libero" Pierre Harrandt, ein gut aufgelegter Torwart Bastian Bißwanger und nochmals Glück bei einem Pfostentreffer sicherten den Erfolg und kegelten gleichzeitig den Gegner aus dem Turnier. Die "Revanche" für die Viertelfinalniederlage im Vorjahr gegen den selben Gegner war somit geglückt. Wegen den etwas seltsamen Ergebnissen in unserer Gruppe ging es im letzten Spiel gegen Backnang nur noch um den vierten Gruppenplatz, welchen man bei einem Sieg erreicht hätte. Chancen hierzu waren en masse vorhanden, v.a. Murat Barutcu verzweifelte des öfteren am glänzend haltenden Backnanger Torwart. So kam es, wie es kommen musste: Hall macht das Spiel, der Gegner die Tore. Backnang führte einen Freistoß schnell aus, und Torhüter Andy Hoppe hatte keine Chance, den platzierten Schuss zu halten. Leider passierte in der Restspielzeit nichts mehr Nennenswertes, so dass man das Turnier mit 3 Punkten und 1-6 Toren beendete. Zwar blieb der sportliche Erfolg aus, dennoch verkaufte sich unsere junge Truppe ordentlich, benahm sich (im Gegensatz zu einigen anderen Spielern) anständig und kam ohne Blessuren bzw. Verletzungen (das Turnier wurde bei 3 schwereren Verletzungen für einige Zeit unterbrochen) wieder zurück.
Lob gebührt auch der SRG Nürtingen für die erneut hervorragende Organisation.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall spielten (Tore):
Bastian Bißwanger (Tor, Spiele 1-3)), Andy Hoppe (Tor, Spiel 4), Oliver & Pierre Harrandt, Christian Ockert, Christoph Hartmann, Maxi Messner (1), Murat Barutcu und Heiko Leipersberger.



21.06.2005

Leistungsprüfung, 19. Juni 2005

Am Sonntag, 19.06.2005 fand die alljährliche Leistungsprüfung der SRG Schwäbisch Hall im Schenkenseestadion statt. Als Obmann Volker Stellmach die 35 teilnehmenden Schiedsrichter (davon 15 Schiedsrichterneulinge) um 10 Uhr auf der Laufbahn begrüßte und in die kommenden Disziplinen einwies, brannte bereits - wie in den Jahren zuvor- die Sonne auf die Arena nieder. Nichtsdestotrotz kamen beim ersten Wettbewerb, dem 12 Minuten-Lauf, einige Teilnehmer über bzw. knapp an die 3000m-Marke, Michael Cramer vom TSV Sulzdorf erzielte mit 3600m eine herausragende Bestleistung.
Bei den anschließenden, jeweils doppelt ausgetragenen 50m- und 200m-Sprints schafften die meisten Referees die vorgegebenen Normen.
Gegen 11:30 waren die Strapazen beendet, und der kameradschaftliche Teil der Veranstaltung konnte losgehen. Abseits der Laufbahn bereiteten "Melle" Peiser und Klaus Breiter Steaks und Würste für die Haller Schiedsrichter und deren Familien zu, welche man sich in gemütlicher Runde schmecken ließ. Musikalisch umrahmt wurde das Essen durch Kamerad Karl Rück, der einmal mehr seine "Quetschkommode" auspackte und für Stimmung sorgte.
Selbstverständlich trugen diejenigen Läufer, die noch Kräftereserven hatten, auf dem Rasenplatz ein Fußballspiel aus, welches am Ende leistungsgerecht 4-4 endete.

Bedanken möchte sich die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bei der Stadt Schwäbisch Hall für die Benutzung des Schenkenseestadions sowie beim Hausmeister für das Öffnen und Schließen der Räumlichkeiten.



02.05.2005

SR-Bericht im Haller Tagblatt

Am 16. April hat das Haller Tagblatt einen ganzseitigen Bericht über einen SR-Einsatz gebracht.
Den Artikel könnte ihr als PDF runterladen: 41_HALL_16042005.PDF (5,60 MB)



08.03.2005

31 Neulinge bestehen Schiedsrichterprüfung

Aufgrund der Lehrwarteknappheit im Bezirk Hohenlohe wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein gemeinsamer Neulingskurs der Schiedsrichtergruppen Crailsheim und Schwäbisch Hall veranstaltet.
Los ging es am Montag, 24. Januar 2005, als sich annähernd 60 Schiedsrichteranwärter im Vereinsheim des SV Großaltdorf zum ersten Schulungsabend versammelten. Nach 6 weiteren Abenden, bei denen Lehrwart Dirk Hofmann (VfR Altenmünster) den Teilnehmern in souveräner Manier die 17 Fußballregeln näher brachte, stellten sich am Samstag 19.2.2005 insgesamt 47 Anwärter der Abschlussprüfung. Offenbar war die nach der Hälfte der Unterrichtsstunden durchgeführte Zwischenprüfung, bei welcher nur ca. 25 % der Teilnehmer auf die geforderte Punktzahl kam, für viele eine rechtzeitige Warnung. Denn 30 Schiedsrichteranwärter schafften die Prüfung auf Anhieb (23 SHA, 7 CR), bei der zweiten Prüfung am 24.2.2005 gesellten sich 3 weitere Haller Schiedsrichterneulinge dazu. Am 7. März bestanden weitere 5 Teilnehmer, so dass wir insgesamt 31 neue Referees in der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall begrüßen dürfen.
Prüfungsbester war mit 58,5 von 60 möglichen Punkten Sebastian Hollich (SC Bibersfeld), gefolgt von Erik Kronmüller (TSV Hessental, 57,5) und Daniel Markus (SV Westheim, 57).
Erfreulich ist, dass mit Kassandra Kuschel (TSV Ammertsweiler) eine Schiedsrichterin den Neulingskurs erfolgreich abgeschlossen hat.

In der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall heißen wir willkommen:

Oliver Harrandt (TSV Ammertsweiler) Vladimir Davljatschin (SC Stadtheide)
Pierre Harrandt (TSV Ammertsweiler) Sergej Borowik (SSV Schwäbisch Hall)
Kassandra Kuschel (TSV Ammertsweiler) Patrick Krenedics (SSV Schwäbisch Hall)
Gerhard Natly (TSV Ammertsweiler) Florian Löffler (SSV Schwäbisch Hall)
Sebastian Hollich (SC Bibersfeld) Alex Lutscher (SSV Schwäbisch Hall)
Kemalettin Soytürk (TAHV Gaildorf) Mehmet Selcuk (SSV Schwäbisch Hall)
Dominik Bitsch (SV Gailenkirchen) Kevin Vidoni (SSV Schwäbisch Hall)
Nicolai Dadischeck (TSV Hessental) Robin Zaulich (SSV Schwäbisch Hall)
Marco Fischer (TSV Hessental) Alex Mykhaylov (SC Steinbach)
Marcel Holl (TSV Hessental) Sebastian Richter (SC Steinbach)
Erik Kronmüller (TSV Hessental) Janis Trittner (SC Steinbach)
Michael Smith (VfL Mainhardt) Artur Kuschnir (SV Tüngental)
Jan Knödler (TSV Michelbach/Bilz) Sascha Vogt (SV Tüngental)
Johannes Schwenger (TSV Michelbach/Bilz) Michael Cramer (TSV Sulzdorf)
Murat Barutcu (SV Rieden) Daniel Markus (SV Westheim)
Christoph Hartmann (SV Rieden)  


10.02.2005

ARD-Fernsehteam beim Neulingskurs

Am Samstag, den 5. Februar, besuchte ein ARD-Fernsehteam den gemeinsam abgehaltenen Schiedsrichter-Neulingskurs der Gruppen Schwäbisch Hall und Crailsheim. Da die Ankündigung sehr kurzfristig kam, musste man einen zusätzlichen Schulungstag an einem Samstag Morgen anberaumen.
Hintergrund dieses Besuchs war das aktuelle Interesse von Schiedsrichteranwärtern am Schiedsrichterwesen, waren es doch 44 Interessierte Neulinge aus Schwäbisch Hall sowie neun aus Crailsheim. Dabei wurde der eine oder andere Neuling nach seiner Motivation zum Schiedsrichterwesen befragt, denen man sichtlich die Nervösität im Gesicht ansah. Interessiert war man auch, wie ein solcher Neulingskurs abgehalten wird und was in der Theorie gelernt wird. Lehrwart Dirk Hofmann erleuterte dies dem Fernsehteam genauestens. Natürlich spielten hier auch die aktuellen Ereignisse um den Schiedsrichter-Skandal eine große Rolle. Auf diesen befragt, gaben alle Anwärter zum Ausdruck, dass dieser Vorfall keinerlei Auswirkungen auf ihre Motivation zum Schiedsrichterwesen habe.
Am Nachmittag ging es dann weiter zum Besuch des Freundschaftsspiels des Oberligisten TSV Crailsheim - SC Schwabach. Auch hier drehte das Fernsehteam mit dem Focus auf einen Neuling, ob er sich mal vorstellen könne, selbst an der Linie oder dem Platz zu stehen. Daniel, ein Neuling, durfte dabei schon mal in einem Schiedsrichtertrikot mit einlaufen.
Für die angehenden Schiedsrichter, für die in zwei Wochen die Prüfung ansteht, war dies sicherlich ein großes Erlebnis, welches Anlass zu einem zusätzlichen Motivationsschub gibt.
Der Fernsehbericht wurde bereits im ARD-Nachtmagazin ausgestrahlt. Eine weitere Austrahlung in der Landesschau des Südwestfernsehens ist ebenfalls geplant.

Volker Stellmach



Junge Truppe erreicht Halbfinale in Mulfingen

Mittlerweile ist es schon nichts besonderes mehr, dass der Kader für ein Schiedsrichterturnier erst am frühen Morgen des Turniertages feststeht. Auch beim diesjährigen Hallenturnier der SRG Künzelsau am 29. Januar in Mulfingen mussten im Vorfeld des Turniers einige Absagen verkraftet werden, so dass wir sogar einen Spieler aus Kroatien einfliegen mussten. Am Vorabend des Turniers verletzte sich sogar unser Trainer während des Abschlusstraining bei seinem Heimatverein und konnte deshalb die Mannschaft auch nicht betreuen.
So kam es, dass der Interims-Team-Manager Tamer Hekim eine sehr junge Mannschaft zur Verfügung hatte, um die 4 Gruppenspiele in Angriff zu nehmen.
Beim ersten Spiel traf die Mannschaft gleich auf den Lieblingsgegner Öhringen, die direkt vom Auto auf das Feld kamen. Nichtsdestotrotz war die Spannung wie in jeder Begegnung mit den Öhringen sehr groß: Hall begann druckvoll, geriet beim ersten Angriff des Gegners aber mit 0:1 in Rückstand. Nach der Hälfte der Spielzeit gelang Dario D'Ariano der Ausgleich, nach einer hektischen Schlussphase mit Chancen auf beiden Seiten endete das Spiel leistungsgerecht mit 1:1.
Auch der zweite Gegner war kaum aus den Autos gestiegen, als der Anpfiff erfolgte, wiederum begannen die Haller Schiedsrichter sehr druckvoll. Dieser Druck konnte über das gesamte Spiel aufrecht erhalten werden, mit tollen Spielzügen, herrlichen Direktabnahmen und vielen vergebenen Chancen wurde Ludwigsburg mit 4:0 besiegt. Neben Dario D'Ariano traf Christian Jahnel dreimal ins Schwarze.
Im dritten Spiel stand die Schiedsrichtergruppe Heilbronn bereit, der Haller Truppe das Leben schwer zu machen, doch nach einem chancenarmen Spiel konnte der Statistik ein weiteres Spiel ohne Gegentor hinzugefügt werden. Das 0:0 bedeutete den vorläufigen Spitzenplatz in der Gruppe, in der vom Gruppensieg bis zum letzten Platz noch alles möglich war.
Durch das bessere Torverhältnis konnte der zum Weiterkommen benötigte zweite Platz durch ein Unentschieden im letzten Gruppenspiel gesichert werden. Der Gegner dieses Spiels aus dem badischen Mosbach präsentierten sich in den vorherigen Spielen ordentlich und hatten die Haller wohl auch beobachtet, den das Spiel begann von beiden Seite verhalten.
Unter gütiger Mithilfe eines Mosbacher Kameraden ging die SRG Schwäbisch Hall in Führung, die danach möglichen Konter wurden konsequent ausgenutzt, hierbei zeigte die Offensivkräfte wieder sehenswerte Kombinationen. Dario D'Ariano und zweimal Christian Jahnel sorgten für das 4:0 Endergebnis.
Mit 8 Punkten und einem Torverhältnis von 9:1 stand der souveräne Gruppensieger fest, Ludwigsburg erreichte im entscheidenden Spiel gegen Öhringen durch zwei Last-Minute-Tore im Stile Manchester Uniteds ebenfalls das Halbfinale.
Auf die Schwäbisch Haller Mannschaft wartete ein weiterer Gegner aus dem Bezirk, in der anderen Gruppe hatte Bad Mergentheim den zweiten Platz erreicht. Der forsche Beginn, Tamer Hekim schloss den ersten Angriff erfolgreich ab, ließ die Mannschaft schon vom Finale träumen, so dass man schnell durch 2 verschlafene Standartsituationen ins Hintertreffen geriet.
Dario D'Ariano konnte mit einem "Spitzen"-schuss ins untere Eck zwar noch den 2:2-Ausgleich markieren, im direkten Gegenzug ging Mergentheim abermals in Führung. Nun wurde die Devise "volle Kraft voraus" ausgerufen, doch für die Stürmer gab es kein Durchkommen und der Gegner wurde zu zahlreichen Kontern eingeladen. Am Ende stand eine 2:5-Packung auf der Anzeigetafel und das Turnier war für die SRG Schwäbisch Hall beendet.
Da Ludwigsburg im zweiten Halbfinale mit 1:2 die geringere Niederlage erzielte und ein kleines Finale nicht auf dem Programm stand, kam in der Endabrechnung der 4. Platz für die Haller Schiris heraus, den Turniersieg sicherte sich die badische Mannschaft aus Buchen mit einem 3:1 gegen Bad Mergentheim.
In Anbetracht der jungen Mannschaft, die wieder einmal gänzlich uneingespielt in ein Turnier ging, kann der Start in das Jahr 2005 als recht gelungen betrachtet werden. Doch scheinbar ist der Fußballgott nicht auf unserer Seite, denn der große Sprung bleibt uns seit Jahren immer wieder knapp verwehrt.

Das Aufgebot der SRG Schwäbisch Hall (Tore in Klammern): Bastian Bißwanger (Torwart), Benedikt Hofmann, Tamer Hekim (1), Valentin Otterbach, Mato Gucanac, Dario D'Ariano (4), Christan Jahnel (5).



31.01.2005

Bericht zum Trainingslager im Lemberghaus

Bereits zum 9.Mal war am dritten Januarwochenende das Naturfreundehaus Lemberg Austragungsort des Wintertrainingslagers der Haller Schiedsrichtergruppe.
Auf die 17 Teilnehmer wartete am Freitag Abend, unmittelbar nach Zimmerbezug und Vesper, ein von Lehrwart Walter H. Frank ausgearbeiteter Regeltest. Im Anschluss wurden die 15 Fragen zusammen mit ihm ausführlich besprochen, ehe man zum gemütlichen Teil des Abends überging. Und da ein Trainingslager im Lemberghaus einem Schiedsrichter ohne Pfeife gleichzusetzen ist, wurden einige Runden dieses Glückspiels unter der Leitung von Veli Hekim ausgetragen.
Am nächsten Morgen hatte Veli dann seinen nächsten Auftritt, durfte er doch seine Aufgabe von Klaus' Kalender einlösen und dem mittlerweile angereisten Einteiler das Frühstück servieren. Man muss sagen, dass Klaus hierbei jeder Wunsch von den Augen abgelesen wurde und er satt und zufrieden den Tisch verlies. Als Fremdreferenten konnte man in diesem Jahr Axel Fiedler, den Vorsitzenden des Hohenloher Sportgerichts, gewinnen. Fiedler berichtete in seinem sehr interessanten Vortrag u.a. über die Zusammensetzung des Sportgerichts und ging dann auf die Bestrafung bestimmter Vergehen ein, was teilweise für lebhafte Diskussionen, teilweise für einiges Schmunzeln in der Zuhörerrunde sorgte. Obmann Volker Stellmach überreichte dem Referenten als Dankeschön den Weizenkrug der Gruppe.
Nach dem langen Stillsitzen während des Referats war der anschließende Lauf durch den gefrorenen Lembergwald eine willkommene Abwechslung.
Im Anschluss auf das schmackhafte Mittagessen (an dieser Stelle ein großes Lob und Dankeschön für die erneut hervorragende Rundumbetreuung an die ehrenamtlichen Helfer der Naturfreunde) standen diverse Referate auf der Tagesordnung. Zunächst stellte Klaus Breiter den Weg vom Jugend- zum Spitzenschiedsrichter mit allen Voraussetzungen dar, ein Vortrag, der vor allem den anwesenden Nachwuchstalenten viel brachte. Von der Schiedsrichtergruppe Heilbronn hatte man das Video zur Landesligapartie Tura Untermünkheim - SC Michelbach/Wald erhalten (Ebenfalls danke hierfür), welches man im September als Fördermaßnahme für Jungschiedsrichter besucht hatte. Volker Stellmach analysierte bestimmte Szenen, stellte besonders positive Aktionen heraus zeigte aber auch auf, was man in einigen Situationen besser hätte machen können.
Jungvater Rolf Baumann (Herzlichen Glückwunsch zu Sohn Julian) ließ es sich nicht nehmen, "seinem" Trainingslager nicht ohne Referat beizuwohnen. Die Anwesenden erfuhren durch seine Präsentation, was sich zwischenzeitlich im WFV, genauer gesagt im Verbandsschiedsrichterausschuss getan hat.
PISA-Studie und Memories hieß der nächste Programmpunkt auf dem Trainingslagerplan und vor dem Abendessen konnte man sich noch nicht so richtig vorstellen, was sich die Organisatoren Peter Hüfner, Volker Stellmach und dieses Jahr zum ersten Mal Jörg Domisch für den Samstagabend ausgedacht hatten. Doch schon bald waren alle klüger als "Ulla" Berner alle seine Bilder der letzten 4 Jahre - in ein mit Musik untermaltes Video verpackt- präsentierte. Tamer Hekim zeigte im zweiten Teil der "Memories" sein Video der Ballonfahrt, die er zusammen mit Walter H. Frank und Klaus Breiter im September absolvierte. Mittlerweile zeigte die Uhr bereits 22 Uhr und das Highlight stand den Haller Referees noch bevor. Wer dachte, die PISA-Studie beziehe sich auf das katastrophale schulische Abschneiden Deutschlands im Vergleich mit anderen Nationen, lag völlig falsch. Jörg Domisch, der erneut bewies, dass er außer dem Talent an der Pfeife auch über hervorragende Entertainerqualitäten verfügt, lüftete das Geheimnis. "PISA steht für Private Interessen vom Schiedsrichter-Ausschuss" erklärte er und teilte die Anwesenden nach deren Gewicht (jeder musste sich hierfür wiegen) in 4 Gruppen ein.
Der Gamemaster hatte aus den Hobbys der Ausschussmitglieder verschiedene Spiele abgeleitet, in welchen die 4 Gruppen anschließend den Sieger der PISA-Studie ermittelten. Los ging es mit einem DJ-Wettbewerb, anhand der Anfangstöne mussten die Titel wohlbekannter Evergreens erraten werden. Bei Spiel 2 musste zwar kein Haus gebaut werden, jedoch ein Turm aus Holzklötzen (Jenga) vor dem Einstürzen gerettet werden. Das Hobby Nr. 1 (nämlich Fußball) aller Ausschussmitglieder wurde in der dritten Disziplin angeschnitten; spannende Spiele und kuriose taktische Manöver gab es beim Tipp-Kick-Turnier zu bestaunen. Wohl auf die "dritte Halbzeit" bezogen war Spiel vier, musste doch zwei Fläschchen ohne Einsatz der Hände schnellstmöglich geöffnet werden.
In der letzten Disziplin wurden die Haller Leistungsschiedsrichter am meisten auf die Probe gestellt . Es war gefordert, binnen 10 Minuten Gedanken zum Thema Bier, Frauen und Pfeife in sich reimende Verse, sprich einem Gedicht zu fassen. Über die lyrischen Ergüsse musste letztendlich eine neutrale Jury entscheiden, nachdem sich in der gegenseitigen Bewertung der Gruppen 3 Sieger dieser Spielrunde ergaben.
Letztendlich siegte in der Gesamtwertung aller Spielrunden das Team Manfred Setzer, Veli Hekim und Maxi Messner.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen wurde das siegreiche Team geehrt, ebenso Tamer Hekim als Bester der Regelprüfung ausgezeichnet. Aber auch die Jungschiedsrichter Christian Jahnel und Maxi Messner ließen mit sehr erfreulichen Ergebnissen im Regeltest aufhorchen.
Letzter Programmpunkt des wieder einmal ausgezeichneten und ohne Probleme verlaufenden Trainingslagers war die Analyse der Beobachtungsbögen durch Volker Stellmach. Der Haller Obmann zog aus den Bewertungen der unter Beobachtung stehenden Schiedsrichter besondere Auffälligkeiten, positiv wie negativ, heraus und gab Tipps, wie man diese zukünftig abgestellt werden können.

Heiko Leipersberger



19.12.2004

Schiedsrichterabend am 3. Dezember 2004

Zum jährlichen Schiedsrichterabend der Gruppe Schwäbisch Hall hatten sich am 3. Dezember 2004 über 100 Schiedsrichter mit Ihren Familien sowie einige Ehrengäste in der Gaststätte Kochertal in Untermünkheim eingefunden. Nach der Begrüßung durch Obmann Volker Stellmach ließen sich die anwesenden Referees das hervorragende Abendessen schmecken. Stefan Traub, Zweiter Vorsitzender des TURA Untermünkheim, stellte anschließend in seinem Vortrag kurz seinen Verein vor, der stellvertretende Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Rau überbrachte die Grüße des Bezirks Hohenlohe.
Beim Programmpunkt "Ehrungen" bilanzierte Ehrenobmann Hugo Ludwig die Schiedsrichterkarrieren von Günter Stark (TSG Waldenburg) und Josef Kohnle (Spfr. DJK Bühlerzell), die für ihre inzwischen 25-jährige Schiedsrichtertätigkeit die Schiedsrichterehrennadel in Gold von Volker Stellmach ans Revers geheftet bekamen. Hans-Peter Peiser (SV Großaltdorf) wurde durch Karl-Heinz Rau für seine Tätigkeit in der Gruppe mit der Verbandsehrennadel in Silber ausgezeichnet.
Nachdem der Nikolaus alle anwesenden Kinder mit einem kleinen Präsent beschenkt hatte, wurden zahlreiche Schiedsrichterkameraden für die Anzahl Ihrer bisher geleiteten Spiele geehrt.
15 Kameraden erhielten den Schiedsrichterehrenpreis in Bronze für über 500 geleitete Spiele, mit dem Preis in Silber für mehr als 750 Spiele an der Pfeife wurden weitere 14 Referees ausgezeichnet. Für über 1000 geleitete Partien erhielten Peter Hornung und Klaus Breiter den Schiedsrichterehrenpreis in Gold.
Die Ausgabe der Tombola beendete das offizielle Programm der Veranstaltung, viele Schiedsrichterkameraden ließen den Abend danach noch in geselliger Runde ausklingen.

Heiko Leipersberger

Dienstagstrainierer-Weihnachstfeier am 14.12.2004

Zum Abschluss des Jahres hatte Peter Hüfner die Dienstagstrainingsgruppe zur traditionellen Weihnachtsfeier auf den Schwäbisch Haller Hausberg Einkorn bestellt. Mit Taschenlampen ausgerüstet und warm eingepackt, durchwanderten die Haller Schiris zunächst bei klirrender Kälte den Einkornwald. Auf einem Parkplatz wartete jedoch schon bald der Weihnachtsmann mit heißem Glühwein auf die Wanderer. Der Nikolaus hatte aber noch mehr Überraschungen parat: Er zitierte nämlich jeden Einzelnen zu sich und verfügte über erstaunlich gute Kenntnisse über die Dienstagstrainer. Denn erst als er zu jedem seinen Kommentar abgegeben hatte, rückte er die Geschenke - in diesem Jahr gab es riesige Badetücher - heraus. Auch über den Trainingsfleiß der Pfeifenmänner wusste der Nikolaus Bescheid: Thorsten Genthner konnte hier, gefolgt von Heiko Leipersberger und Karl-Heinz Otterbach, die meisten Einheiten verbuchen. (Der Trainingsbesuch war allerdings längst nicht so hoch wie im Vorjahr). Die Genannten erhielten ein weiteres Präsent, ebenso diejenigen Referees, die 2004 am meisten auf dem Sportplatz aktiv waren. Diese Wertung gewann ebenfalls Thorsten Genthner. Zweiter war Bastian Bißwanger vor Valentin Otterbach. Herzlichen Glückwunsch!
Der Weihnachtsmann begleitete die Schiedsrichter im Anschluss zur nahegelegenen Einkorngaststätte, wo schon ein weihnachtliches Festmenü wartete. Nach dem Essen ließ man bei einigen Bierchen mit einer Art Jahresrückblick die vergangenen 12 Monate Revue passieren und wagte gleichzeitig eine Vorschau auf das kommende Jahr. Denn am 14. Januar ist die Winterpause vorbei, und die Rückrunde startet mit dem Trainingslager im Lemberg.

Heiko Leipersberger



06.11.2004

Schiedsrichter-Tunier in Crailsheim

Nach zahlreichen, kurzfristigen Absagen trat eine nur 7-köpfige Delegation der Gruppe Schwäbisch Hall am Morgen des 1. November 2004 in der Hirtenwiesenhalle in Rossfeld zum Schiedsrichterturnier der Gruppe Crailsheim an. Nachdem sich dieses Mal 10 Teams angemeldet hatten, wurde anstatt im Jeder-Gegen-Jeden Modus in zwei Fünfergruppen gespielt. Nach der Vorrunde schied jeweils ein Team aus, über Kreuz wurden dann die Viertelfinalpartien ausgetragen.
Das Turnier begann recht verheißungsvoll für unsere Mannschaft, denn im Auftaktmatch gegen die SRG Aalen luchste Christian Jahnel bereits nach 9 Sekunden einem Gegenspieler den Ball ab und tunnelte den gegnerischen Torwart zum 1-0. Leider scheiterte man in der Folgezeit immer wieder am nunmehr hervorragenden Keeper, Aalen machte aus 3 Chancen zwei Tore, so dass das Spiel mit 1-2 verloren ging. Bis auf einen Pfosten- und Lattentreffer hatte man im Spiel gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Vorrunde, "Frankenhöhe Süd" nichts zu bestellen. Der bayerische Vertreter wirbelte unsere Abwehr durcheinander und gewann letztlich verdient mit 3-0.
Der erhoffte, erste Sieg gelang leider auch im Hohenloher Duell gegen die SRG Öhringen nicht. Nach ausgeglichenem Beginn wurde man durch einen Abspielfehler ausgekontert, ein unhaltbarer "Sonntagsschuss" brachte die Öhringer 2-0 Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Coach Heiko Leipersberger warf man in den letzten beiden Minuten erfolglos alles nach vorne, Öhringen erzielte sogar noch das 3-1. Da sich in dieser Partie ein Spieler verletzte, mussten wir die womöglich letzte Partie ohne Auswechselspieler bestreiten. "Lieblingsgegner" Kocher-Jagst hatte bis dato ebenfalls alle Spiele verloren, dabei noch weniger Tore geschossen und noch mehr Treffer kassiert als unsere Truppe, so dass uns eigentlich ein Remis zum vierten Gruppenplatz reichte. Zwei Aussetzer am Anfang der Partie bügelte unser Keeper Bastian Bißwanger hervorragend aus, ehe unser quirliges Sturmduo Tamer Hekim (2) und Christian Jahnel mit schön herausgespielten Treffern eine beruhigende 3-0 Führung herausschoss. Nach dem Anschlusstreffer stellte Christian Jahnel den alten Abstand wieder her, Kocher-Jagst gab aber nicht auf und verkürzte erneut, bis Tamer Hekim mit seinem trockenen Schuss für den 5-2 Endstand sorgte. Das Minimalziel Viertelfinale war erreicht.
Als Gruppenvierter traf unsere Mannschaft auf den amtierenden Titelverteidiger, späteren Turniersieger und in den Gruppenspielen verlustpunktfreie Mannschaft aus Heilbronn. Gegen das mit zahlreichen höherklassigen Fußballstrategen gespickte Heilbronner Team stand man anfangs recht gut in der Defensive, musste dann aber den Rückstand hinnehmen. Mit einem Doppelschlag zog Heilbronn auf 3-0 etwa nach Hälfte der Spielzeit davon, dennoch bewiesen wir Moral und ein per Doppelpass herausgespielter Treffer durch Christian Jahnel brachte uns zurück in die Partie. Noch mehr Hoffnung keimte auf, als der selbe Spieler einen Fernschuss von Tamer Hekim zum 3-2 abstaubte. Leider blieb das Anrennen auf den Ausgleich vergeblich, mit der Schlusssirene erhöhte Heilbronn zum 4-2 Endstand.

Fazit: Am Ende gewann man mit den neuen Trikots zwar nur eine der 5 Partien (alle der Gruppengegner erreichten das Halbfinale), aufgrund der personellen Situation muss man mit dem 6. Platz aber zufrieden sein. Bei den nächsten Turnieren hoffen wir, mit einem größeren Spielerkader eine noch bessere Platzierung zu erreichen.

Für unser Team waren am Ball (Tore in Klammern):  Bastian Bißwanger (Tor), Veli Hekim, Tamer Hekim (3), Ralf Leipersberger, Maxi Messner, Christian Jahnel (5) und Heiko Leipersberger (1)



01.11.2004

Besenfahrt am 22. Oktober 2004

Am Freitag, 22. Oktober fand nach langer Zeit wieder eine Besenfahrt der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall statt. Melle Peiser und Karlheinz Strecker machten dies möglich. 40 Schiedsrichterkameraden fuhren mit dem Bus nach Adolzfurt in die Besenwirtschaft der Familie Birkert.

Die Bedienungen warteten schon auf uns und verteilten gleich auf den Tischen Krüge mit Wein und natürlich auch Mineralwasser. Die einen tranken Weißwein, andere ließen sich den guten Rotwein und den Weißherbst schmecken. Nachdem alle reichlich mit Getränken versorgt waren wurde auf den Tischen Besteck und Teller verteilt. Kurz darauf kamen Schüsseln mit Kraut, das seinen Duft im ganzen Raum verbreitete und allen den Mund wässrig machte. Und anschließend wurde das Essen serviert. Auf den Platten war saftiges Kessel- und Salzfleisch, leckere Blut- und Leberwürste und die guten Bratwürste. Brot gab's natürlich auch dazu. Wir ließen uns das deftige Essen richtig schmecken, um eine gute Grundlage zu haben.

Melle Peiser, unser Fest-Organisator hatte natürlich auch an Musik gedacht. Denn kaum war das Geschirr und die leeren Platten und Schüsseln abgeräumt, marschierten die vier Dorfmusikanten ein und heizten die Stimmung kräftig an. Als dann auch noch Karle Rück mit seiner Quetsche kam, war die Runde perfekt. Wir sangen, klatschten, schunkelten was das Zeug hielt. Und der Wein trug natürlich auch seinen Teil dazu bei. Als die Bedienungen gegen halb zwölf mit dem Abkassieren begannen, konnten wir gar nicht begreifen, dass die Zeit so schnell vergangen war. Und wir wollten noch gar nicht nach Hause. Doch bis alle dann bezahlt hatten, reichte es für die ganz Durstigen noch ein letztes Viertele.

Als alle wieder in den Bus eingestiegen waren fuhren wir gegen halb eins wieder nach Hause. Ein großes Lob an Melle Peiser, der alles perfekt organisiert und an Karlheinz Strecker, der den Besen ausgesucht und angemeldet hatte. Allen hat es super toll gefallen und man war sich schnell einig, dass im nächsten Jahr auf jeden Fall im Herbst wieder eine Besenfahrt stattfinden wird.

Joachim Giersch



19.09.2004

Dienstagstrainierer-Ausflug ins Altmühltal, 11. + 12. September 2004

Am Samstagmorgen machten sich um kurz nach 8 Uhr 14 Dienstagstrainierer mit dem Zug auf zum diesjährigen Ausflug. Über Ansbach erreichten wir gegen 10 Uhr mit der Deutschen Bahn unseren Zielort. Anschließend ging es noch einige Minuten weiter mit dem Bus nach Dietfurt, unsere 1. Station.
Dort wurden wir vom Reiseveranstalter mit Rädern ausgestattet. Außerdem gaben wir unser Gepäck ab, das dann ins Hotel transportiert wurde. Bevor es dann jedoch richtig losging, kehrten wir noch in der "Entenstub'n" ein, wo wir die lokale Spezialität "saure Zipfel" zu uns nahmen. Um kurz nach 12 machten wir uns dann bei tollem Sonnenschein auf mit dem Rad. Es ging dann 11 Kilometer an der Altmühl entlang über Pappenheim nach Solnhofen. Nach einer Erfrischung im Biergarten tauschten wir dann unsere Räder gegen Kanus. Auf der Altmühl legten wir mit dem Kanu insgesamt 12 km in Richtung Dollnstein zurück.
Ganz so einfach, wie es vom Flussufer aussieht, ist es dann aber auch nicht. Besonders tückisch waren die Wehre und Bootsrutschen. Am 1. Wehr meinte eine Besatzung, dreimal testen zu müssen, wie kalt das Wasser denn wirklich ist. Und nach der 2. Bootrutsche kenterte das Obmann-Boot und die Insassen durften in der nicht gerade warmen Altmühl Baden gehen. Es kamen dann aber doch alle heil in Dollstein an.

Am Sonntagmorgen hatten wir zunächst nicht so viel Glück mit dem Wetter wie am Samstag, da es erst mal regnete. Dadurch ließen wir uns jedoch nicht vom Kanu fahren abbringen und gingen gegen 9 Uhr wieder ins Wasser. Einige mussten jedoch den Anstrengungen des vorigen Tages Tribut zollen und so ließen sich 4 Schiris Fahrräder bringen. Gegen 12 Uhr legten wir die Mittagspause in einem Gasthof ein, den die 4 Radler am Rande der Altmühl ausfindig gemacht hatten. Nach einer deftigen Mahlzeit ging es dann wieder weiter, denn schließlich galt es an diesem Tag mehr als 18 Kilometer mit dem Boot zurückzulegen. Mit fortschreitender Zeit wurde dann das Wetter auch immer besser. Wir fuhren ein recht flottes Tempo und kamen so schon kurz vor 15 Uhr im Zielort Eichstätt an. Die Boote und Räder wurden vom Reiseveranstalter abgeholt, der uns dann auch zum Bahnhof brachte, von wo aus es dann wieder in Richtung Heimat ging, die wir gegen 20 Uhr erreichten.



23.08.2004

Jung-SR Besuch eines Landesligaspiels

Die Jung-SR besuchen am Samstag, 4. September 2004 gemeinsam das Lanesliga-Lokalderby TURA Untermünkheim - SC Michelbach/Wald. Treffpunkt dazu ist 16:15 am Sportplatz in Untermünkheim, das Spiel beginnt dann um 17:00 Uhr.



05.08.2004

Bergwandern

Die diesjährige Bergtour führte die 9 Wanderer in die Lechtaler Alpen.
Los ging es am Freitag, 30. Juli 2004, um 7:30 bei Klaus in Sulzdorf wie immer mit dem obligatorischen Schnaps. Danach ging es mit dem Auto in Richtung Österreich. Gegen 11:45 Uhr kam man dann auf 1328m in Gramais, der kleinsten eigenständigen Gemeinde Österreichs, an. Dort machten wir uns dann gegen 12:15 Uhr an den Aufstieg. Auf 2196m wurde am Kogelsee eine Pause eingelegt. Der jüngste Teilnehmer ging sogar kurz in dem kalten Bergwasser baden. Kurz drauf ging es weiter bergauf, bis dann die Kogelseescharte auf 2497m erreicht war. Nun ging es dann wieder steil bergab bis zum ersten Tagesziel, der Hanauer Hütte auf 1920 Meter. Nach einer Gehzeit von knapp 5 Stunden und über 1700 zurückgelegten Höhenmetern waren alle Teilnehmer erst einmal geschafft und erholten sich bei einem kühlen Weizen.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Kletterns. Nach dem Frühstück ging es um 8:30 Uhr los in Richtung westliche Dremelscharte. Dies bedeutete wieder einen Aufstieg von über 500 Höhenmeter auf 2434m. Diese Höhenmeter ging es danach jedoch gleich wieder bergab. Am Steinsee vorbei bis zur Steinseehütte auf 2061m. Bis hierhin war der Weg noch recht angenehm. Die Hütte kam gerade recht, so dass wir dort unsere Mittagspause verbrachten. Nach einer Stärkung ging es weiter in Richtung Württemberger Haus. Dieser Wegabschnitt war in der Karte als alpin bezeichnet, jedoch wusste zuvor niemand, was und dort erwarten würde. Der Aufstieg zur ersten Scharte und der Abstieg danach waren noch recht angenehm. Beim Abstieg von der 2. Scharte ging es dann jedoch erst richtig los. Ein längeres Stück konnte nur mit Hilfe eines Seiles zurückgelegt werden und nach Ende des Seiles waren noch weitere Kletterkenntnisse nötig um wieder abzusteigen. Auch die dritte und letzte Scharte des Tages sollte nicht zu einem Zuckerschlecken werden. Für kurze Zeit hatte man die Hütte bereits im Blickfeld, doch bevor wir diese erreichen sollten, hieß es erst mal wieder klettern. Ein gutes Stück musste direkt an der Felswand entlang kletternd überwunden werden. Nach einer Laufzeit von ungefähr 8 Stunden erreichten dann jedoch alle Teilnehmer das Württemberger Haus. Bis auf kleine Abschürfungen ist nichts passiert. In der vom Hubschrauber versorgten Hütte stärkten wir uns dann wieder für den nächsten Tag.
Am Sonntag machten wir uns bereits um 8 Uhr auf zum letzten Tagesabschnitt. Bevor wir uns jedoch an den Abstieg machen konnten ging es erst noch einmal bergauf, da wir noch die Bitterscharte auf 2535m überqueren mussten. Nach einem angenehmen Aufstieg, ging es beim Abstieg wieder ans Klettern. Zwischen 2 Felsen hindurch mussten wir teilweise mit Hilfe eines Seiles hindurchklettern. Nach der Kletterpassage ging es noch durch mehrere Schneefelder. Nachdem dieser schwierige Abschnitt überwunden war, ging es auf leicht fallendem Weg in Richtung Tal. Bevor wir dieses jedoch erreichen sollten, galt es noch ca. 800 Höhenmeter bergab zurückzulegen. Als wir dies dann endlich geschafft hatten, ging es nach kurzem Waschen in einem Gebirgsbach und einem Mittagessen in Gramais mit dem Auto wieder zurück in Richtung Schwäbisch Hall, wo wir dann gegen 18 Uhr ankamen.



15.07.2004

weitere Regeländerung

Kurz nach Beginn der neuen Runde gab es doch noch eine weitere Regeländerug. Die Gelbe Karte wegen Trikotausziehens wurde nun genau festgelegt, da es in der Vergangenheit nicht immer ganz klar war, wann ein Spieler verwarnt werden musste und wann nicht.

Die Entscheidung Nr. 6 des International Football Association Board zu Regel 12 lautet nun:
6. Ein Spieler, der sein Trikot beim Torjubel auszieht, wird wegen unsportlichen Betragens verwarnt. (Die Sanktion findet bereits Anwendung, wenn ein Spieler sein Trikot, wenn ein Spieler sein Trikot über den Kopf streift oder mit dem Trikot sein Gesicht verdeckt.)

Weiterhin wurden noch diverse Anweisungen geändert. Dies können Sie unter Regelwerk nachlesen.

Unter Download gibt es das aktualisierte Merkblatt für die Saison 2004/2005.



15.07.2004

Links

Die Sportfreunde haben seit kurzem eine neue Homepage, vefügbar unter http://www.sportfreunde-buehlerzell.de/



11.07.2004

Schiedsrichterturnier in Nürtingen

Einen guten siebten Platz von 24 (!!) teilnehmenden Mannschaften erreichte das Team der Gruppe Schwäbisch Hall bei der zweiten Auflage des Schiedsrichterturniers der Gruppe Nürtingen, das am 10. Juli 2004 in Neckartenzlingen ausgetragen wurde.
Im ersten Gruppenspiel traf die zum ersten Mal in dieser Formation zusammengesetzte Mannschaft aus Hall auf die Schiedsrichtergruppe Rheintal. Der südbadische Vertreter konnte nach einer taktisch disziplinierten Leistung mit 2-0 besiegt werden, was die einzige Niederlage dieses Teams bedeutete. Stefan Rößler staubte einen abgefälschten Schuss von Sebastian Hübner ab, Wahidullah Rahnuma sorgte mit einem satten Weitschuss für den Endstand. Nächster Gegner war Calw, nach einigen guten Chancen auf beiden Seiten, welche durch Bastian Bißwanger und seinem Gegenüber hervorragend vereitelt wurden, trennte man sich leistungsgerecht 0-0. Trotz einer anfangs wenig berauschenden Vorstellung steigerte man sich in der Partie gegen Freudenstadt, und ging durch einen Doppelschlag von Wahidullah Rahnuma mit 2-0 in Führung. Nach schöner Vorarbeit von Joschka Karle erhöhte Sebastian Hübner auf 3-0. Die Schwarzwälder konnten zwar noch verkürzen, doch mit der Schlusssirene stellte Stefan Rößler den alten Abstand zum 4-1 wieder her.
Im nächsten Match ging es gegen die ebenfalls noch unbesiegte Mannschaft aus Ehingen/Donau. Gegen das starke Team, das im letzten Jahr gewann und später erneut Turniersieger werden sollte, retteten einige Glanzparaden unseres Keepers sowie zweimal der Pfosten zunächst das Remis, wobei man auch bei 2 Kontern durch Najibullah Rahnuma und Sebastian Hübner durchaus hätte in Führung gehen können. Kurz vor Schluss fing man sich noch ein Gegentor zum 0-1, da Calw gleichzeitig auch gewann, lag das Erreichen des Viertelfinales nicht mehr in den eigenen Händen.
Zunächst musste in unserer letzten Vorrundenbegegnung die bereits abgeschlagene Gruppe aus Balingen besiegt werden. Man merkte in diesem Spiel, dass etwas die Luft raus war, und so plätscherte das Spiel ohne nennenswerte Aktionen vor sich hin. Doch scheinbar hatte der Gegner ein Einsehen mit uns, denn ein Rückpass eines Balinger Verteidigers hoppelte am Torhüter vorbei zum 1-0 ins Netz. Diese Führung gab aber überhaupt keine Sicherheit und man ließ den Gegner weiter kombinieren und dieser kam zum Ausgleich. Der einzige sehenswerte Angriff der Partie brachte das eigentlich unverdiente 2-1 durch Wahidullah Rahnuma mit dem Abpfiff und ließ das Tor zum Viertelfinale offen. Dank der Schützenhilfe aus dem Rheintal, zog man als Gruppenzweiter mit 10 Punkten und 8-3 Toren hinter Ehingen in die nächste Runde ein. Hier wartete mit der Schirigruppe Blautal/Lonetal ein Team, das in der Vorrunde alle Spiele gewonnen hatte. Doch mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber der letzten Partie erspielten wir uns sehr gute Möglichkeiten, einen Schuss von Stefan Rößler kratzte ein Abwehrspieler von der Linie, bei zwei Chancen von Wahidullah Rahnuma klärte der Keeper hervorragend. Der Gegner kam nun besser ins Spiel und ging folgerichtig in Führung. Anschließend wollte man zuviel, fing sich einen Konter und kassierte das 0-2. Dennoch gaben wir uns nicht geschlagen, einen sehenswerten Angriff über Joschka Karle und Wahidullah Rahnuma schloss Waldemar Wolf per Direktabnahme ab. Die letzten zwei Minuten bescherten Chancen auf beiden Seiten, ein Tor fiel allerdings nicht mehr, und man war unglücklich ausgeschieden.

Fazit: Nach einem langen Turniertag konnte man mit den gezeigten Leistungen der zum ersten Mal zusammenspielenden Mannschaft sehr zufrieden sein. Mit einem weiteren Auswechselspieler hätte der Kräfteverschleiß der jüngsten Mannschaft des Turniers vielleicht etwas mehr kompensiert werden können.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall spielten:

Bastian Bißwanger (Tor), Joschka Karle, Najibullah Rahnuma, Sebastian Hübner (1), Stefan Rößler (2), Wahidullah Rahnuma (4), und Waldemar Wolf (1)



8.07.2004

Bericht zum Jung-SR Lehgang in Ruit

Alle drei Jahre erhalten die Schiedsrichtergruppen aus Württemberg die Gelegenheit, einen Wochenendlehrgang für Nachwuchsschiedsrichter in der Sportschule des WFV in Nellingen/Ruit durchzuführen.
In diesem Jahr, vom 25. - 27.6.2004 waren die 5 Schiedsrichtergruppen des Bezirks Hohenlohe (Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall) wieder an der Reihe.
Der Lehrgang startete zunächst mit der Vorstellung der Teilnehmer und des Lehrgangsplanes, anschließend stand nur noch das Europameisterschaftsviertelfinale Frankreich - Griechenland auf der Tagesordnung. Am Samstagmorgen mussten direkt im Anschluss an das Frühstück 15 anspruchsvolle Regelfragen beantwortet werden, danach bekamen die Teilnehmer Schiedsrichterassistentenzeichen in Theorie und Praxis, eingebunden in ein Schiedsrichtertraining, gelehrt.
Der Nachmittag begann mit der Auswertung des Regeltests, es wurde schnell klar, dass hier bei den meisten Teilnehmern der größte Nachholbedarf besteht. In einem Workshop zum Thema "Ein ganz normales Fußballspiel" mussten die Teilnehmer anhand verschiedener, gezeigter Szenen einen Spielbericht ausfüllen, das richtige Ergebnis ermitteln und die notwendigen Meldungen in die passenden Worte fassen.
Im Anschluss an das Abendessen wurde das obligatorische Fußballturnier auf dem neuen Rasenplatz der Sportschule ausgetragen. Das aus den Schiedsrichtergruppen Schwäbisch Hall und Crailsheim kombinierte Team wurde nach spannenden Spielen aufgrund des besseren Torverhältnisses Turniersieger, gefolgt von Öhringen und der Spielgemeinschaft Künzelsau/Mergentheim. In gemütlicher Runde ließ man den restlichen Abend danach ausklingen, u.a. begleitet vom dritten EM-Viertelfinale Schweden-Niederlande.
Mit einem allgemeinen Referat über das Beobachtungswesen endete am Sonntagmorgen der erlebnisreiche Aufenthalt in der Sportschule Ruit. Alles in allem verlief der Lehrgang sehr harmonisch, die Mischung aus Theorie, Praxis und dem nötigen Anteil Spaß passte hervorragend, deshalb hat das Seminar allen Teilnehmern sehr gut gefallen. Abschließend bleibt zu hoffen, dass die vermittelten Kenntnisse recht schnell in die Praxis umgesetzt werden können und einige der Nachwuchsschiedsrichter den Sprung in höhere Klassen schaffen.



8.07.2004

diverse Änderungen

Dieses Mal gibt es verschiedene Änderungen:
  • Regelwerk: Regeländerungen für 2004 hinzugefügt
  • Über uns: Zum Ende der Saison 2003/2004 scheidet Veli Hekim freiwillig aus der Landesliga aus. Ab der nächsten Saison wird Jörg Domisch in der Bezirksliga unter Beobachtung pfeifen.



28.06.2004

Leistungsprüfung

Wie bereits im vergangenen Jahr, fand die Leistungsprüfung dieses Jahr wieder im Schenkenseestadion statt. Viele Schiedsrichter, darunter auch mehrere Neulinge, trafen sich um 9:30 Uhr um die diesjährige Leistungsprüfung abzulegen. Bei gutem Laufwetter begannen die 30 Teilnehmer wenig später mit der ersten Disziplin, dem 12-Minuten-Lauf.

Danach kamen die Sprints mit 200 m, 50 m und nochmal 200 m und 50 m. Diejenigen Teilnehmer, die jetzt immer noch nicht genug hatten, betätigten sich noch bei einem Fussballspiel.

Nun hatte sich jeder das Ausruhen mehr als redlich verdient. Bei kühlem Bier und kühlen Getränken erholte man sich von den Strapazen der Leistungsprüfung. Währendessen waren die Grillmeister Klaus Breiter und Melle Peiser eifrig am Werk, allen anwesenden Schiedsrichtern und Familien den Hunger mit Steaks und Würsten vom Grill zu stillen.



29.05.2004

Schiedsrichterturnier in Neuhütten

Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage beendete das Team der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall das Turnier in Neuhütten am Pfingstfreitag.
Dies bedeutete im Endklassement den dritten Platz von vier teilnehmenden Mannschaften.

Bereits im ersten Match gegen die Gruppe Künzelsau hatten wir von Anfang an große Probleme mit dem uns läuferisch überlegenen Gegner. So rollte Angriff auf Angriff auf unser Tor und es war letztlich dem Unvermögen der Künzelsauer Stürmer aber vor allem einigen Klasseparaden des hervorragenden Bastian Bißwanger zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten. Um so überraschender gelang nach etwa der Hälfte der Spielzeit unser Führungstreffer. Der stark auftrumpfende Jörg Domisch fing einen Ball gegen den aufgerückten Gegner ab und passte im richtigen Moment zum mitgelaufenen Manfred Setzer, der keine Mühe hatte, den Ball im Tor unterzubringen. Leider glich der Gegner postwendend mit einem platzierten Fernschuss aus, und in der Folgezeit hatten wir wiederum das Glück auf unserer Seite. Am Ende blieb es beim für uns schmeichelhaften Remis.
Wesentlich verbessert präsentierte man sich in der zweiten Partie gegen Backnang. In der Anfangsphase kam man zu zahlreichen Chancen, die der starke Backnanger Torwart aber sehr gut vereitelte. Bei einem Pfostenschuss von Tamer Hekim wäre allerdings auch er machtlos gewesen. Backnang kam nun besser ins Spiel, von Hall waren nur noch sporadisch Offensivaktionen zu sehen. Folgerichtig musste man kurz vor Schluss etwas unnötig den 0-1 Siegtreffer des späteren Turniersiegers hinnehmen.
Im letzen Spiel ging es somit gegen Seriensieger Öhringen, der an diesem Tage überhaupt nicht in die Gänge kam, nur noch um Platz 3. Mit teilweise sehenswerten Spielzügen hielt man den Gegner in Schach und nachdem zunächst Najibullah Rahnuma 2x scheiterte, brachte Jörg Domisch unser Team mit einem Alleingang in Front. Nach schöner Kombination über Veli Hekim und Coach Heiko Leipersberger erzielte Tamer Hekim den 2-0 Endstand und sorgte damit für einen versöhnlichen Turnierabschluss. Die Spiele im einzelnen:

Öhringen-Backnang0-1
Schwäbisch Hall-Künzelsau1-1
Backnang-Schwäbisch Hall1-0
Künzelsau-Öhringen2-0
Backnang-Künzelsau0-0
Schwäbisch Hall-Öhringen2-0

1.Backnang2-07
2.Künzelsau3-15
3.Schwäbisch Hall3-24
4.Öhringen0-50

Für unsere Mannschaft waren im Einsatz: Bastian Bißwanger, Veli Hekim, Manfred Setzer (1), Valentin Otterbach, Jörg Domisch (1), Najibullah Rahnuma, Heiko Leipersberger und Tamer Hekim (1)



1.05.2004

Sportplatzbibliothek ist online

Eine Idee aus dem Lemberghaus wurde jetzt realisiert: Die Sportplatzbibliothek
Sie soll die Anreise zu Spielen von unbekannteren Vereinen erleichtern.



11.03.2004

Jung-SR Ausflug zum Bundesliga-Spiel VfB Stuttgart - FC Schalke 04

Auch in diesem Frühjahr wurde als Fördermaßnahme für Jung-Schiedsrichter ein Ausflug zu einem Bundesligaspiel durchgeführt. Man hatte sich hierzu die Partie VfB Stuttgart - Schalke 04 ausgesucht, ein Spiel, das aufgrund der Tabellensituation beider Mannschaften viel Brisanz versprach.
So trafen sich am 28. Februar 2004 14 talentierte Referees gegen 12:30 Uhr zur Abfahrt am ZOB in Schwäbisch Hall. Nachdem die letzten SR-Ausweise verlängert wurden, konnte die Fahrt mit zwei Kleinbussen in Richtung Stuttgart losgehen. Auf die obligatorische Vesperpause wurde verzichtet, da man rechtzeitig am Stadion sein musste, um Schiedsrichterkarten zu ergattern. Am Daimler-Stadion angekommen wurden zunächst die Schiedsrichterkarten abgeholt, danach schauten sich einige die Schlussphase der A-Junioren-Bundesligapartie VfB-Freiburg im Schlienzstadion an.
In den wenigen Minuten dieses Spieles, die wir noch mitbekamen, passierte allerdings mehr, wie später beim eigentlichen Bundesligaspiel. Wir bekamen im ausverkauften Stadion eine gähnend langweilige Partie ohne jegliche Höhepunkte zu sehen. Dazu lagen unsere Plätze derart ungeschickt vor einem Zaun, so dass wir den Mittelfeldbereich, in dem sich ca. 80% des Geschehens abspielte, fast gar nicht einsehen konnten. Unterhaltung wurde uns lediglich durch einige "Fußballexperten" direkt hinter uns geboten, die mit ihren Weisheiten einige Lacher verursachten.
Die Leistung von Schiedsrichter Meyer wurde von nahezu allen Teilnehmern gelobt, mit seinen Assistenten waren viele allerdings nicht zufrieden.
Nach einem Gedränge durch die Massen zu unserem Parkplatz, kamen wir nach einer Rückfahrt ohne Staus gegen 20:00 Uhr wieder in Schwäbisch Hall an.
Trotz schlechten Spiels und der schlechten Sitzplätze förderte der Ausflug zweifelsohne die Kameradschaft der teilnehmenden Schiedsrichter und machte allen Spaß.
Bedanken möchten wir uns beim TSV Michelbach/Bilz für die kostenlose Überlassung und Benützung ihres Vereinsbusses sowie bei den Fahrern Ernst Sadler und Bastian Bißwanger.



1.03.2004

Internetauftritt in neuem Design

Der Internetauftritt der Schiedsrichtergruppe erstrahlt ab sofort in einem neuen Design. Der Grund liegt darin, weil wir das Amt des Webmasters in neue Hände gelegt haben. Damit soll die Seite noch aktueller und informativer werden. Auch soll sie zu einem zentraler Anlaufpunkt für Schiedsrichter und Vereine ausgebaut werden.
In den nächsten Wochen wird der Auftritt um eine Sportplatzbibliothek ergänzt. Weitere Themen sind in Planung, schaut einfach mal in den nächsten Tagen und Wochen vorbei.
Die Internetseite der SRG Schwäbisch Hall erfreut sich mittlerweile einer großen Beliebtheit. Dies zeigt sich auch in der Anzahl der Besucher, denn in den bisherigen 4 Jahren können wir nun fast 8000 Besucher verzeichnen. Mit dem Wechsel erhoffen wir uns eine noch größere Nutzung.



20.02.2004

Schiedsrichter-Neulingskurs 2004

Am 21. Januar 2004 startete mit 32 Teilnehmern der diesjährige Neulingskurs unserer Gruppe im Vereinsheim des TSV Sulzdorf. Lehrwart Walter H. Frank vermittelte an den insgesamt 7 Schulungsabenden den Anwesenden in gewohnt souveräner Manier die zur Abschlussprüfung notwendigen Kenntnisse über die 17 Fußballregeln, am letzten Abend vor der Prüfung wurden die Themen Passkontrolle, Spielberichtsbogen und Einteilungslisten durch Obmann Volker Stellmach durchgenommen. Nach den Ergebnissen der Zwischenprüfung am 4. Abend, die nur 7 der 31 Anwärter (1 Anwärter war zwischendurch abgesprungen) bestanden, war man recht skeptisch vor der Abschlussprüfung am 16.02.2004. Allerdings hatte es den Anschein, dass die Zwischenprüfung ein rechtzeitiges Warnzeichen gewesen ist, den Neulingskurs nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. 22 Teilnehmer schafften die Prüfung beim ersten Versuch, bei der Nachprüfung kamen alle 4 Anwesenden durch, so dass wir nun 25 neue Schiedsrichter und eine neue Schiedsrichterin in der Gruppe begrüßen dürfen.
Prüfungsbester, auch schon bei der Zwischenprüfung, war mit 57 Punkten Marco Zauner vom SC Bühlertann. Aber auch die Ergebnisse der anderen, teilweise sehr jungen Anwärter konnten sich sehen lassen.
Dennoch zeichnet sich eine Tendenz ab, dass die Teilnehmer der Neulingskurse immer jünger werden, und der Bereich zwischen 18 und 27 Jahren eigentlich komplett fehlt, was auch nachfolgender Vergleich der Neulingskursabsolventen 2003 und 2004 belegt:

Altersvergleich Neulingskurse 2003 / 2004


In der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall dürfen wir begrüßen:

Marco Zauner SC Bühlertann   Peter Hauber TSV Hessental
Stefan Weiss Spfr. DJK Bühlerzell Alexander Grünke TSV Michelbach / Bilz
Marcel Bitsch SV Gailenkirchen Andreas Hofmann TSV Michelbach / Bilz
Oskar Klingler SV Gailenkirchen Andreas Hoppe TSV Michelbach / Bilz
Maximilian Messner SV Gailenkirchen Mario Wohlmuth TSV Michelbach / Bilz
Johannes Wittmann SV Gailenkirchen Tobias Leutert SV Rieden
Daniel Milster SV Großaltdorf Waldemar Wolf TSV Sulzdorf
Christian Ockert SV Großaltdorf Nicolai Axmann SC Stadtheide
Hermann Sidhu SV Großaltdorf Waldemar Dorn SC Stadtheide
Christian Kampzyk 1. DFC Schwäbisch Hall Thomas Wilhelm SC Stadtheide
Natalie Möller 1. DFC Schwäbisch Hall Dario D’Ariano SC Steinbach
Max Braun SSV Schwäbisch Hall Mato Gucanac SV Tüngental
Fabian Kohler SSV Schwäbisch Hall Benedikt Hofmann TURA Untermünkheim




19.02.2004

Schiriturnier in Crailsheim

Am 15.2.2004 nahm unsere Schiedsrichtermannschaft beim traditionellen Turnier der Schiedsrichtergruppe Crailsheim in der neuen Hirtenwiesenhalle in Rossfeld teil und erreichte nach 7 teilweise hart umkämpften Spielen einen guten dritten Platz von acht teilnehmenden Mannschaften.
5 Siegen gegen die Gruppen Künzelsau, Mergentheim, Kocher/Jagst, Crailsheim und Backnang standen 2 Niederlagen gegen die erstplatzierten Gruppen Heilbronn und Frankenhöhe gegenüber, man beendete das Turnier am Ende mit 15 Punkten und einem Torverhältnis von 13:12.
Nach einem erfolgreichen Start ins Turnier durch zwei knappe Siege, verlor man das dritte Spiel gegen Frankenhöhe aufgrund einer Unachtsamkeit, obwohl man durchaus Chancen zur Führung v.a. bei einem Lattenknaller hatte. Durch diese Niederlage ließ man sich allerdings nicht aus dem Konzept bringen, in den folgenden Spielen wurden die Gruppen Kocher/Jagst und Crailsheim besiegt, ehe man gegen Turniersieger Heilbronn eine verdiente 0-5 Schlappe einfing. Das 3-1 gegen Backnang - trotz fahrlässiger und katastrophaler Chancenauswertung- sicherte letztlich den dritten Platz.
Gut ins Team fügten sich Mato Gucanac, Valentin Otterbach und Najibullah Rahnuma ein, die zum ersten Mal im Aufgebot waren und auch Keeper Bastian Bißwanger sicherte durch einige gute Paraden so manchen Sieg. Für fast die Hälfte der Tore sorgte Wahidullah Rahnuma, der eigentlich noch öfters hätte treffen müssen.
Fazit: Bei etwas mehr Glück v.a. im Spiel gegen Frankenhöhe wäre vielleicht noch mehr drin gewesen, dennoch konnte man mit dem Gezeigten sehr zufrieden sein.

Die Ergebnisse im Einzelnen (in Klammern die Torschützen):

Schwäbisch Hall - Künzelsau 2-1 (Veli Hekim, Wahidullah Rahnuma)
Schwäbisch Hall - Mergentheim 2-1 (2x Wahidullah Rahnuma)
Schwäbisch Hall - Frankenhöhe 0-1
Schwäbisch Hall - Kocher/Jagst 2-1 (Tamer Hekim, Veli Hekim)
Schwäbisch Hall - Crailsheim 4-2 (Jörg Domisch, Manfred Setzer,
Wahidullah Rahnuma, Mato Gucanac)
Schwäbisch Hall - Heilbronn 0-5
Schwäbisch Hall - Backnang 3-1 (Wahidullah Rahnuma, Najibullah Rahnuma,
Mato Gucanac)

Für die SRG Schwäbisch Hall spielten:
Bastian Bißwanger (Tor), Veli Hekim (2), Manfred Setzer (1), Tamer Hekim (1), Jörg Domisch (1), Stefan Ebert, Wahidullah Rahnuma (5), Najibullah Rahnuma (1), Heiko Leipersberger, Mato Gucanac (2) und Valentin Otterbach.



30.01.2004

Trainingslager Lemberg 2004

Am dritten Januarwochenende fand auch in diesem Jahr das traditionelle Wintertrainingslager als Vorbereitung der Schiedsrichtergruppe im Naturfreundehaus Lemberg statt. 14 Schiedsrichter hatten sich für dieses Trainingslager angemeldet und mussten am Freitag Abend sofort nach der Anreise und dem Abendessen einen Regeltest absolvieren. Anschließend wurde zum gemütlichen Teil übergegangen, bei dem Volker Stellmach zunächst Fotos der letzten Ausflüge bzw. Veranstaltungen der Gruppe präsentierte, danach wurde die Konzentrationsfähigkeit einiger Teilnehmer beim obligatorischen Bingo, Karten- oder Würfelspielen auf die Probe gestellt.

Am Samstag morgen hatte man zusätzlich zu den Teilnehmern weitere SR-Kameraden eingeladen, die Schiedsrichterneulinge in deren ersten Partien in die Schiedsrichtertätigkeit einweisen sollen. Klaus Breiter führte eine Schulung für diese „Neulingsbetreuer“ durch und stellte einen von ihm entworfenen Betreuungsbogen vor, der bei jeder Betreuung ausgefüllt werden muss, um erste Eindrücke und Perspektiven der Neulinge herauszufiltern.

Nach einem etwa einstündigen Waldlauf hatten sich die Teilnehmer das Mittagessen redlich verdient.

Das Nachmittagsprogramm eröffnete Rolf Baumann, der über die Zusammensetzung des VSRA referierte sowie einige Zukunftsperspektiven verdeutlichte.

In 3 Workshops machten sich die Teilnehmer im Anschluss Gedanken, was durch die Gruppe zukünftig in den Bereichen „Öffentlichkeitsarbeit“, „Aktivitäten“ und „Schiedsrichterförderung“ unternommen werden könnte. Diese Gruppenarbeit brachte einige produktive Ansätze hervor, die durchaus in nächster Zeit realisiert werden können.

Vor dem Vesper stand eine Videoanalyse der Bundesligapartie 1860 München – VfL Bochum auf dem Zeitplan, die man anlässlich eines Ausflugs im November besucht hatte. Einige Teilnehmer füllten unmittelbar danach für Referee Stefan Trautmann einen Beobachtungsbogen aus, die hier angesprochenen Punkte wurden im Video unter die Lupe genommen. Rolf Baumann gab hierzu Tipps, was man in manchen Situationen besser hätte machen können; jedoch sah man deutlich, dass die „Beobachter“ in den meisten Fällen mit ihrer Einschätzung richtig lagen.

Mittlerweile war auch das Geheimnis der Abendgestaltung gelüftet worden. Da man sich einig war, dass eine Steigerung der Après-Ski- und Ballermann-Partys der Vorjahre einfach nicht möglich ist, beschloss das Organisatorenkomitee Hüfner, Baumann und Stellmach, in diesem Jahr mit einer Schiedsrichterolympiade wieder „bei Null“ anzufangen. Hierzu wurden die Teilnehmer in 4 Gruppen eingeteilt; Ziel der Olympiade war es, in 5 Spielrunden möglichst viele Teampunkte zu ergattern.

Zu Beginn wurde das Allgemeinwissen der 4 Gruppen bei „Wer wird Millionär“ abgefragt, anschließend standen sich in 20minütigen Spielrunden jeweils ein Teilnehmer aus jeder Gruppe bei den Spieleklassikern „Mensch ärgere dich nicht“, „Pferderennen“, „Schwimmen“ und einem Würfelspiel gegenüber.

Die Goldmedaille (T-Shirts) sicherte sich nach bis zum Schluss spannenden Wettkämpfen das Team Steffen Sadler, Joachim Giersch und Karl-Heinz Otterbach, die anderen Gruppen erhielten Trostpreise.

Mit einer Auswertung der Beobachtungsbögen der Vorrunde endete das Trainingslager am Sonntag morgen. Volker Stellmach und Rolf Baumann arbeiteten hier Fehlerschwerpunkte für jeden unter Beobachtung stehenden Schiedsrichter der Gruppe aus und gaben Tipps, wie diese zukünftig abgestellt werden können.

Vorher erhielten Ramon Bißwanger und Tamer Hekim für ihren fehlerfreien Regeltest einen Gutschein.

Alles in allem war das Trainingslager wieder ein voller Erfolg, nicht zuletzt dank der hervorragenden Bewirtung durch die Naturfreunde Schwäbisch Hall. Dank gebührt auch den Organisatoren Peter Hüfner, der für sein Engagement für die Gruppe (vor allem, wenn es um die Organisation von Ausflügen geht), mit einem Geschenkkorb bedacht wurde, sowie Volker Stellmach und Rolf Baumann. 

- Heiko Leipersberger -



22.01.2004

Neulingskurs 2004 der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall gestartet

Der Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall ist am Mittwoch, den 21. Januar mit 32 Anwärtern gestart. In sieben Abenden wird nun unter Lehrwart Walter H. Frank gelehrt. Abgeschlossen wird der Kurs mit der Prüfung am Montag, den 16. Februar. Nach Beendigung wird ein ausführlicher Bericht folgen.



11.12.2003

Nikolausfeier der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 5.12.2003

In der Festhalle von Großaltdorf konnte Obmann Volker Stellmach über 120 Schiedsrichter mit Familien zur Nikolausfeier der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall begrüßen.

Ehrenamtliche Mitarbeiter des SV Großaltdorf empfingen uns im Vorraum der Festhalle mit Sekt und Orangensaft. Zudem überreichte der Vorstand des SV Großaltdorf, Kurt Maschka jeder Frau ein kleines Geschenk – einen Schneemann.

Melle Peiser hatte über den Partyservice Setzer ein tolles Büffet organisiert. Dieses ließen wir uns dann gleich schmecken und es wurde auch jeder satt.

Anschließend folgten Grußworte von Bezirks-Schiedsrichter-Obmann Thomas Göhring, Ortsvorsteher Neumann und Vorstand Kurt Maschka, der gleichzeitig das Highlight des Abends – das von Sportlern des SV Großaltdorf einstudierte Musical „Der Tanz der Vampire“ – ankündigte. In der Festhalle wurde es Nacht und der Vorhang öffnete sich für den ersten Akt, der ca. 45 Minuten lang dauerte. Alle staunten über das Engagement der Akteure, die tolle Lichttechnik und die gute Akustik.

In der Pause kam dann der von den Kindern mit Sehnsucht erwartete Nikolaus und er brachte für jedes Kind eine Tüte süßer Leckereien mit.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Ehrungen an diesem Abend. Günter Kock von den Spfr. Bühlerzell ist seit 20 Jahren Schiedsrichter und dafür erhielt er von Rolf Baumann vom Verbands-Schiedsrichter-ausschuss die Schiedsrichter-Ehrennadel in Silber. Hugo Ludwig nahm anschließend noch drei besondere Ehrungen vor: Dieter Eglinski und Walter-Heinrich Frank erhielten für 25 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit als Verbandsmitarbeiter und Hugo Köngeter für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall die Ehrennadel der Stadt Schwäbisch Hall.

Inzwischen wurde die Bühne in der Festhalle in ein dunkles Schloss verwandelt, das Licht ging aus  und die Vampire baten zum Tanz (2. Akt). Sämtliche Akteure waren super geschminkt und trugen bezaubernde Kostüme. Alle hörten gespannt zu und als sich die „Vampire“ dann noch unter die Zuschauer mischten wurde es richtig gruselig. Selbst die vielen Kinder, die sich auf dem Boden vor der Bühne platziert hatten, verfolgten die Darbietungen sehr aufmerksam. Als sich nach gut einer Stunde alle „Schauspieler“ auf der Bühne zum „Endspurt“ trafen und das Schlusslied sangen gab es „Standing Ovations“ für alle Beteiligten. Diese dankten es dem tollen Publikum mit einer spontanen Zugabe bei der sie die Kinder mit auf die Bühne holten und mit ihnen tanzten.

Volker Stellmach fehlten anschließend fast die Worte als er allen seinen Dank und vollsten Respekt für die professionelle Darbietung aussprach. Die Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall sind stolz darauf, dass sie so etwas zu sehen bekommen haben.

Zum Schluss wurden noch die Preise der Tombola ausgegeben – als Hauptpreis gab es dieses Mal ein Mountainbike zu gewinnen.

Mit einem Plausch mit den Schauspielern ließen die Schiedsrichter dann den Abend gemütlich ausklingen. Und alle waren sich einig: So was gab’s noch nie! Das war einfach Spitze!

Deshalb gilt ein ganz großes Lob und herzlichster Dank den Schauspielern, den ehrenamtlichen Helfern und dem Vorstand des SV Großaltdorf für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft. Und ein besonderer Dank gilt natürlich auch unserem Organisator Hans-Peter (Melle) Peiser, der seine Idee umgesetzt und die tolle Veranstaltung mit Bravour organisiert und gemanagt hat.



13.11.2003

Trainingsgruppe zu Gast in der DSF-Krombacher-Runde

Der Jahresausflug der Dienstagstrainingsgruppe führte 17 Haller Schiedsrichter am ersten Novemberwochenende in die bayrische Landeshauptstadt München. Besucht wurde das Bundesligaspiel TSV 1860 München - VfL Bochum sowie der Doppelpass im DSF. Von diesem erlebnisreichen Ausflug berichtet Heiko Leipersberger:

Der Jahresausflug der Dienstagstrainingsgruppe führte 17 Haller Schiedsrichter am ersten Novemberwochenende in die bayrische Landeshauptstadt München.

So traf man sich an Allerheiligen um 8:00 am Bahnhof Hessental, und nach 2-maligem Umsteigen in Ansbach und Treuchtlingen fuhr der Zug pünktlich um halb zwölf im Hauptbahnhof München ein. Es folgte ein kurzer Fußmarsch ins nahe gelegene Ibis-Hotel, wo die Zimmer schon bezugsfertig waren.

Da noch genug Zeit war bis zum Beginn des Bundesligaspiels 1860 München – VfL Bochum, das wir an diesem Tag ansehen wollten, beschlossen wir, den Weg zum Olympiastadion zu Fuß zu absolvieren. Im Olympiapark angekommen, bestiegen einige noch den Olympiaberg, von dem man an diesem Tag über die Skyline Münchens bis auf die verschneiten Alpen blicken konnte. Der Rest der Gruppe zog es vor, sich vor dem Fußball nochmals zu stärken.

Eine Stunde vor Spielbeginn öffnete die Schiedsrichterkasse und wir erhielten unsere Karten. Da weder Gastgeber 1860 München noch Gegner Bochum zu den Zuschauermagneten der Liga zählen, bekamen wir hervorragende Plätze auf der Haupttribüne des Olympiastadions zugewiesen. Vor dem Spiel gab Organisator Peter Hüfner Spiel-Notizkarten aus, mit deren Hilfe die Leistung des Referees Stefan Trautmann  - als Grundlage einer der nächsten Trainingseinheiten- beurteilt werden sollte. Das Spiel selbst war in der ersten Hälfte ziemlich langweilig, aufgrund der Pausenführung der Gäste und dem recht einfallslos wirkenden Gekicke der „Löwen“ kam wenig Stimmung bei der enttäuschenden Zuschauerkulisse auf und die Heimmannschaft wurde zurecht ausgepfiffen. Mit Anstoß zur zweiten Halbzeit wurde das Spiel zunehmend besser, aber auch einseitiger, 1860 München gewann am Ende verdient mit 3-1. Nebenbei erwähnt,  waren wir Zeuge des 1000. „Löwentores“ in der Bundesliga.

Auf dem Weg zur S-Bahn-Station wurde u.a. über die Leistung des Schiedsrichters diskutiert, und man war sich schnell einig, dass dieser und seine Assistenten nicht den besten Tag erwischt hatten. Direkt im Anschluss fuhren wir vom Olympiapark zum Marienplatz, von dort aus machten wir uns auf die kurze Strecke zum Hofbräuhaus. In einem gemütlichen Nebenzimmer ließen wir uns Brezn, Schweinshaxn oder andere Spezialitäten unseres Nachbarlandes schmecken; selbstverständlich gehört hierzu auch die ein oder andere Maß.

Ein nächtlicher Marsch über den Marienplatz durch die Münchner Fußgängerzone, wo ein Stand-Up-Comedian einige Zuschauer (auch uns) in seinen Bann zog, führte uns wieder zurück zum Hotel. Während sich viele dort noch einen „Absacker“ an der Bar gönnten, gingen einige Teilnehmer noch auf die „Piste“.

Ziemlich ausgeschlafen, trotz der relativ frühen Stunde (7:45 Uhr), fanden sich alle Teilnehmer am nächsten Morgen zum ausgezeichneten Frühstück ein. Anschließend fuhr man mit dem Zug eine gute Stunde zum Münchner Flughafen, wo uns das eigentliche Highlight des Münchentrips erwartete. Im Hotel Kempinski waren wir zu Gast bei der Live-Sendung „Hattrick Doppelpass – Die DSF Krombacher-Runde“, in der jeden Sonntag über die aktuellen Geschehnisse der Fußball-Bundesliga debattiert wird. Wir bekamen Plätze in der letzten Reihe zugewiesen, da wir uns über das DSF direkt beworben hatten, und uns außerdem erklärt wurde, dass unsere blau-weiß gestreiften Diensthemden nicht unbedingt fernsehtauglich seien.

Moderator Rudi Brückner führte 20 Minuten vor der Sendung ein recht lockeres Warm-Up durch, bei dem er sich über das Fußballwissen seiner Gäste ein Bild machte.
Bastian Bißwanger machte dem anwesenden Publikum klar, dass man in Schwäbisch Hall nicht nur vom „Häuslebauen“ sondern auch vom Fußball und v.a. von der Schiedsrichterei Ahnung hat. Nachdem uns erklärt wurde, nur in den Pausen die Toiletten aufzusuchen, und kräftig für den gerade entlassenen Kölner Trainer Funkel zu applaudieren, der mit kicker –Chefredakteur Holzschuh, Gladbachs Ex-Trainer Meyer, Radioreporter Breuckmann sowie einem Vertreter der Sportbild die Expertenrunde bildete, konnte die Sendung losgehen.

Die Fachleute diskutierten nach unserem Geschmack viel zu lange über die Trainerentlassung in Köln und die Fast-Entlassung in Berlin, des weiteren lernten wir, dass den Bayern zur Zeit „Eier“ fehlten, Köln eigentlich nur von Daum und Weisweiler trainiert werden könne, und dass Frankfurt und Köln eigentlich nicht in die erste Liga gehörten.

Nach zwei dennoch interessanten Stunden, in denen wir durch kostenloses Krombacher bzw. Mineralwasser nicht verdursten mussten, ließen wir uns vor dem komplett aus Glas gebauten Hotelkomplex zum Gruppenbild ablichten. Schade war nur, dass nur wenige von uns im TV zu sehen waren.

Danach machten wir noch kurz einen Abstecher ins Transrapid-Museum am Flughafen, in dem per Simulation vorgeführt, was uns schon bald in der Zukunft erwarten könnte. Durch den Transrapid soll die Strecke zwischen München Hauptbahnhof und Airport in 10 Minuten bewältigt werden können. Geld hierfür ist vorhanden, es fehlt nur noch die Genehmigung.

Nach der Rückfahrt ins Zentrum blieben uns noch ca. 2 Stunden Freizeit, die alle durch ein verspätetes Mittagessen überbrückten, ehe es dann zum Gepäckabholung im Hotel und anschließend zum Hauptbahnhof ging.

Trotz einer um 20 Minuten verspäteten Abfahrt, da einige erst nach fünfmaliger Bekanntgabe durch den Schaffner merkten, dass sie im falschen Zug saßen, erreichten wir die Anschlusszüge in Treuchtlingen und Ansbach und kamen pünktlich, nach 2 erlebnisreichen Tagen um 20:00 Uhr wieder in Hessental an.

Dank gebührt Peter Hüfner und Rolf Baumann, die den Ausflug bei Klassewetter wieder hervorragend organisiert haben, sowie der Schiedsrichterkasse für die Übernahme der Fahrtkosten.



11.10.2003

Neu: Schiedsrichter-Magazin “Schiri-Aktuell” - Vorrunde 2003/04

Ab sofort ist wieder die neueste Ausgabe unseres Schiedsrichter-Magazins “Schiri Aktuell” zu haben. Interessenten könnes das Info-Heft per E-Mail anfordern!



13.08.2003

Bergtour ins herrliche Silvretta-Gebiet vom 25. - 27. Juli 2003

Unsere Bergtour führte uns dieses Jahr am ersten Ferienwochenende ins herrliche Silvretta-Gebiet in die Berge rund um Ischgl und Galtür.

Traditionell trafen sich elf Schiedsrichterkameraden am Freitag Morgen bei Klaus Breiter in Sulzdorf zur Abfahrt. Nach einer fünfstündigen Fahrt über die Autobahn und den Fernpass erreichten wir gegen 12:30 Uhr Ischgl. Dazwischen legten wir unterwegs an der Raststätte „Allgäuer Tor“ die obligatorische Vesperpause ein. Von Ischgl – genauer gesagt von Mathon – aus wanderten wir bei herrlichem und warmem Wetter los. Zuerst ging es durch den Wald und langsam bergauf. Der Weg führte an der Larein-Alpe vorbei – wo wir eine kurze Verschnaufpause einlegten – bis zum Ritzenjoch in 2.668 Metern. Besonders das letzte Stück war sehr steil und in der Hitze besonders anstrengend. Die Bergwertung gewann unser Bergführer Rolf Baumann, der die Bergtour hervorragend organisiert hatte. Von dort aus sahen wir dann bei klarster Sicht schon unser Tagesziel – die in der Schweiz gelegene Heidelberger Hütte.  Um dorthin zu kommen ging es nun wieder 400 Höhenmeter nach unten. In der Hütte wurden wir freundlich empfangen – sogar ein Tisch fürs Abendessen – war für uns reserviert. Nachdem wir unser Lager bezogen hatten trafen wir uns im Gastraum und ließen uns das Abendessen und das ein oder andere Bierchen schmecken.

Am Samstag Morgen nach dem Frühstück marschierten wir pünktlich um 9:00 Uhr los. Der Weg führte uns über einen Gletscher, der jedoch nur noch aus Eis und Geröll bestand, hinauf zum Kronenjoch in 3.020 Meter Höhe, das gleichzeitig die Grenze zu Österreich bildet. Dort oben ging ein heftiger Wind und so hielten  wir uns auch nur kurze Zeit auf. Anschließend ging es steil bergab und als es dann wieder etwas flacher wurde legten wir unsere Mittagspause ein. Gegen 13:00 Uhr brachen wir wieder auf. Auf dem Weg bergab zur Jamtalhütte (2.164 Meter) mussten wir ein paar Gebirgsbäche überqueren, was uns aber vor keine Probleme stellte. Als wir die Jamtalhütte von Weitem sahen, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ein riesiges, modernes Gebäude mit verzinktem Dach glänzte in der Mittagssonne zwischen den Bergen. Diese Hütte wurde 1999 durch eine Lawine verschüttet und inzwischen wieder neu aufgebaut. Am Nachmittag genossen wir dann den herrlichen Ausblick auf den Gletscher und die Bergwelt rund um die Hütte. Nur schade, dass außer uns nur noch wenige Wanderer auf der Hütte waren und es somit in den großen und modernen Gasträumen nicht so gemütlich wie am Vorabend war. Trotzdem hatten wir beim Kartenspielen nach dem Abendessen eine lustige Unterhaltung.

Nachdem wir am Sonntag Morgen gefrühstückt hatten, waren alle gegen 9:00 Uhr bereit für den Abstieg nach Galtür. Bei herrlichem Wetter und blauem Himmel ging es auf einem breiten Weg durch das Jamtal gemütlich bergab. Vorbei an  der Scheiben-Alm – wo wir eine kurze Pause einlegten –  ereichten wir gegen Mittag Galtür. In einer Gartenwirtschaft legten wir unsere Rucksäcke ab und ließen uns anschließend das Mittagessen schmecken. Gegen 13:00 Uhr marschierten wir dann zu unseren Autos und fuhren wieder zurück. Zu Hause in Sulzdorf wartete noch eine tolle Überraschung auf uns. Brigitte und Klaus Breiter empfingen uns in ihrem Garten mit frisch gegrillten Steaks und Weizenbier. Hierfür vielen herzlichen Dank. Somit konnten wir in gemütlicher Runde die Erlebnisse übers Wochenende bei unserer Bergtour nochmals Revue passieren lassen. Und wo geht es nächstes Jahr hin? Darüber wurde natürlich auch schon gesprochen.

Alle waren sich einig: Rolf hatte eine sehr schöne und anspruchsvolle Bergtour ausgesucht und da wir herrliches Wetter hatten, hat es auch wieder allen riesigen Spaß gemacht. Ein Dankeschön gilt auch unseren beiden Fahrern Karl-Heinz Otterbach und Hugo Ludwig, die uns trotz eines heftigen Gewitters und Stau auf der Autobahn, sicher nach Hause brachten.

Joachim Giersch



09.06.2003

Aufwandsentschädigung für Schiedsrichter ab 1. Juli 2003

Der Württembergische Fussballverband wird zum 1.Juli 2003 die Bezüge der Aufwandsentschädigungen für Schiedsrichter erhöhen.
Die wichtigsten in Kürze:

Oberliga Herren 50 Euro
Oberliga Damen 23 Euro
Verbandsliga Herren 33 Euro
Landesliga Herren 28 Euro
Bezirksliga 23 Euro
Kreisliga A,B,C 18 Euro
Reservemannschaften 16 Euro
Senioren, Damen (Verbandsliga bis Kreisliga) 18 Euro
A-Jugend / B-Jugend Oberliga 26 Euro
A-Jugend Verbandsstaffel 18 Euro
A- und B-Jugend, C-Jugend Landesstaffel 13 Euro
C-, D-Jugend, Mädchen B, C, D   8 Euro
E- und F-Jugend   7 Euro
Privatpokalturniere Aktive ganztägig 25 Euro
Privatpokalturniere Aktive halbtägig 20 Euro
Privatpokalturniere Jugend ganztägig 20 Euro
Privatpokalturniere Jugend halbtägig 15 Euro
Fahrtkosten 30 Cent / KM



Wenige Sekunden fehlten zum Turniersieg

Freitag, 6.6.2003, traditionelles Schiedsrichterturnier des VfB Neuhütten. Die Mannschaft der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall führt im letzten Gruppenspiel eine Minute vor Schluss gegen Seriensieger Öhringen mit 1-0, der Öhringer Zweitligaschiri Wolfgang Walz dringt in den Strafraum ein und fällt über das ausgestreckte Bein von Veli Hekim – zurecht Neunmeter. Keeper Bastian Bisswanger hat gegen den platzierten Schuss keine Chance. Anspiel, versuchen, den Ball bis zum Schlusspfiff in den eigenen Reihen zu halten, denn das Remis würde auch zum Turniersieg reichen. Doch völlig unnötig wird der Ball im Mittelfeld verloren, ein gegnerischer Spieler kommt mehr zufällig nochmals an den Ball, nachdem der Angriff schon sicher abgefangen schien, und spitzelt diesen aus kurzer Distanz zum 2-1 ins Tor. Schlusspfiff, Riesenjubel bei Öhringen über den 4. Turniersieg in Folge, Enttäuschung bei der Haller Mannschaft, mit dem Trost leben zu müssen, dass man wie so oft das spielerisch beste Team des Turniers war. Doch der Reihe nach…

Denkbar schlecht begann das Turnier für die SRG Schwäbisch Hall. Bei brütender Hitze war  das Team der SRG Heilbronn der Gegner, und schon in der Anfangsphase musste Torwart Bastian Bißwanger bei zwei gefährlichen Aktionen sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Von Heilbronn sah man fortan nur wenig, Angriff auf Angriff wurde auf das Tor der Unterländer vorgetragen. Man agierte trotz Überlegenheit allerdings zu konzeptlos und kam selten zum Abschluss, die wenigen guten Chancen wurden kläglich versiebt. So kam es, wie es kommen musste: Mit einem der sporadischen Entlastungs-angriffe kam Heilbronn zum glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg durch ein Abstaubertor, nachdem aufgrund der tiefstehenden Sonne ein scharfer Schuss nicht festgehalten werden konnte.

Ein knapper 1-0 Pflichtsieg gelang im zweiten Match gegen die SRG Backnang. In einem ausgeglichenen Spiel, bei dem beide Seiten gute Möglichkeiten hatten, drückte Heiko Leipersberger eine scharfe Hereingabe von Jörg Domisch  zum entscheidenden Treffer über die Linie. In den letzten 5 Minuten beschränkte man sich, den Vorsprung über die Zeit zu retten, was schließlich auch gelang.

Mit der besten Turnierleistung wurde die SRG Künzelsau anschließend klar mit 3-0 besiegt. Vor allem das Sturmtrio Jörg Domisch, Tamer Hekim, und der dreifache Torschütze Wahidullah Rahnuma spielte den Gegner regelrecht „an die Wand“. Alle Treffer wurden  gegen eine jedoch fahrlässig zu Werke gehende Hintermannschaft mit mehreren Doppelpässen herrlich herausgespielt.

Durch den hohen Sieg war man plötzlich ganz dick im Rennen um den Turniersieg. Ein Unentschieden hätte gegen Öhringen gereicht, um den großen Coup zu landen. Das Spiel begann furios, Wahidullah Rahnuma traf mit einem fulminanten Weitschuss nur den Pfosten. 2 Minuten bediente er Tamer Hekim, dieser jagte den aufspringenden Ball per Dropkick unhaltbar in die Maschen. Man versäumte es, den „Sack entgültig zuzumachen“, bei Chancen durch Philipp Hartmann und Tamer Hekim reagierte der Öhringer Schlussmann großartig. Es hatte den Anschein, als ob in diesem Spiel nichts mehr anbrennen würde, und man wartete ungeduldig auf den Schlusspfiff. Doch es kam anders.

Letztendlich wurde der zweite Platz in der Endabrechnung dennoch gemeinsam mit Turniersieger Öhringen gefeiert. Die Teilnahme im nächsten Jahr an diesem, von Helmut Fleischhacker erneut hervorragend organisierten Turnier ist jetzt schon sicher, spätestens dann ist mal wieder ein Turniersieg fällig.

Für die SRG Schwäbisch Hall spielten(!!): Bastian Bißwanger (Tor), Manfred Setzer, Volker Stellmach, Philipp Hartmann, Heiko Leipersberger (1), Jörg Domisch, Wahidullah Rahnuma (3), Veli Hekim und Tamer Hekim (1).



WFV-Sichtungslehrgang vom 14. bis 16. Mai 2003 in der Sportschule Ruit
- Ein Bericht von Ramon Bißwanger -

Zusammen mit Marcel Beck (SRG Künzelsau), Mirko Kurz (Crailsheim) und Sascha Perekovic (Öhringen) nahm ich als Schiedsrichter am Sichtungslehrgang U14/U15 der Bezirke Nördlicher Schwarzwald, Böblingen/Calw, Alb sowie Riß an der Sportschule Ruit teil. Nach der Ankunft durfte ich gleich das erste Spiel Riß gegen Böblingen/Calw mit SRA leiten. Beim zweiten Spiel des Tages konnte ich dann zuschauen. Nach den Spielen wurde mit dem Beobachter Josef Wekenmann und dem Lehrwart Gerhard Kipfer eine ausführliche Spielanalyse durchgeführt.

Am Mittwochabend legten wir dann noch die schriftliche Regelprüfung ab, bevor es zum gemütlichen Zusammensein und Anschauen des Champions League Halbfinales kam.

Am nächsten Tag gab es nach einem Besuch des Hallenbades die Auflösung des Regeltests. Am Nachmittag war ich bei den beiden Partien Böblingen/Calw-Alb sowie Riß-Nördl. Schwarzwald als Assistent tätig. Nach diesen Spielen besuchte uns Verbands-Lehrwart Heinz-Werner Zwicknagel und hielt ein Referat zum Thema „SR-Persönlichkeit“.

Am dritten Tag durfte ich noch das Spitzenspiel Riß-Alb leiten. Nach dem Mittagessen ging es dann schon wieder auf den Heimweg.

Der Lehrgang war eine gute Sache. Beobachter und Lehrwart gaben in der Pause sehr hilfreiche Tipps, die dann meist schon nach der Halbzeit umgesetzt wurden.



Leistungsprüfung am 29.06.2003

Am Sonntag, 29.6.2003 war das Schenkenseestadion Schauplatz der alljährigen Leistungsprüfung der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen, die eher zu einem Besuch des 200m Luftlinie entfernten Freibades verleiteten, stellten sich ungefähr 25 Referees zur Frühschoppenzeit dieser Prüfung.

Los ging es gegen 10 Uhr- wie auch inzwischen bei WFV-Lehrgängen üblich - mit der wohl anstrengendsten Disziplin, dem auch als Cooper-Test bekannten 12-Minuten-Lauf. Anschließend waren je 2x abwechselnd die 50m und 200m-Distanzen zu absolvieren.

Jeder Teilnehmer gab hierbei sein Bestes, auf die Erfüllung der WFV-Kriterien wurde nur bei den Schiedsrichtern unter Beobachtung Wert gelegt. Bei den anderen galt das olympische Motto „Dabei sein ist alles“, die gezeigten Leistungen waren insgesamt aber sehr akzeptabel.

Für diejenigen, die nach den Strapazen noch Kräftereserven hatten, fand auf dem Rasenplatz ein Fußballspiel statt. Hier setzte sich das „Oldieteam“ gegen die „Jugend“ souverän mit 5-1 durch.

Mittlerweile waren noch einige Schiedsrichter mit ihren Familien eingetroffen, der von Schotte zur Verfügung gestellte Grill wurde durch die beiden Grillmeister Klaus Breiter und Melle Peiser kontinuierlich mit Würsten und Steaks belegt.

In gemütlicher Runde ließen sich anschließend ca. 45 –meist erschöpfte- Teilnehmer dieses Mittagessen schmecken, ehe die Veranstaltung gegen 15:00 Uhr ihr Ende nahm.

Bedanken möchte sich die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall bei der Stadt Schwäbisch Hall für die Benutzung des Schenkenseestadions sowie beim Hausmeister des selbigen.

- Heiko Leipersberger -



Heiko Leipersberger in die Landesliga aufgestiegen

Nach Beendigung der Fußball-Saison 2002/2003 stehen auch die Ergebnisse der Schwäbisch Haller Schiedsrichter, die in den höheren Klassen des Württembergischen Fußballverbands unter Beobachtung pfeifen, fest.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Heiko Leipersberger vom SV Gailenkirchen, der sich in der Bezirksliga aufgrund hervorragender Leistungen unter 120 Schiedsrichtern durchsetzte. Mit dem erreichten 5. Platz gelang ihm der Aufstieg in die Landesliga. Dazu einen Herzlichen Glückwunsch.

Er setzt damit die Tradition der Schwäbisch Haller Schiedsrichtergruppe fort, jedes Jahr seit 1973 einen Aufsteiger in eine höhere Klasse zu den besten 140 Schiedsrichtern des Württembergischen Fußballverbands zu stellen.

In seinem ersten Jahr in der Verbandsliga erreichte Volker Stellmach unter 25 Schiedsrichtern einen sehr guten 5. Platz. Bei drei Aufsteigern zur Oberliga verpasste er den Aufstieg nur knapp. Veli Hekim und Gerhard Staudenmayer platzierten sich in der Landesliga unter 90 Schiedsrichtern im vorderen Drittel und konnten somit die Klasse gut halten. Gerhard Staudenmayer scheidet jedoch nach 10 Jahren Landesligazugehörigkeit zum Ende dieser Saison freiwillig aus. Auch Thorsten Genthner konnte sich in der Bezirksliga im vorderen Drittel platzieren.

Somit wird die Haller Gruppe in der neuen Saison wieder mit drei Schiedsrichtern auf der Verbandsliste vertreten sein. Mehr dazu in der Rubrik "Über uns".



Rolf Baumann wechselt in den Verbandsschiedsrichterausschuß

Am 3. Mai 2003 fand die Wahl zum Verbandsschiedsrichterausschuß statt. Nachdem Werner Stegmaier hierzu nicht mehr angetreten ist, wurde Helmut Geyer als Nachfolger zum Verbandsschiedsrichterobmann gewählt. Ihm folgen im neuen Ausschuß neben Armin Fridmansky, Horst Ebel, Christine Beck sowie Verbandslehrwart Bernhard Gutowski auch Rolf Baumann von der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall. Die ganze Gruppe gratuliert Helmut Geyer wie auch dem gesamten Ausschuß, insbesondere Rolf Baumann zur Wahl. Für die SRG Schwäbisch Hall ist dies eine große Ehre, einen Beisitzer im VSA zu stellen. Wir danken Rolf für seine sehr gute Arbeit als Obmann und wünschen ihm in Zukunft viel Erfolg. Ab dem 5. Juli soll dem Ausschuß noch Karl Stradinger folgen.

Damit wird Rolf Baumann das Amt des Obmanns der Gruppe nicht mehr ausüben können. Für ihn wurde Volker Stellmach als neuer kommissarischer Obmann bestimmt. Für Rolf wird Walter Frank in den Gruppenausschuß nachrücken. Damit werden dem zukünftigen Schiedsrichterausschuß neben Obmann Volker Stellmach die Beisitzer Joachim Giersch, Klaus Breiter, Heiko Leipersberger, Hans-Peter Peiser sowie Lehrwart Walter H. Frank angehören. Mehr dazu in der Rubrik "Über uns".



Bericht der Hauptversammlung der SRG Schwäbisch Hall vom 07.04.2003

Am Montag, 07. April 2003 fand um 19:30 Uhr in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall die Hauptversammlung statt. Rolf Baumann durfte neben 88 Schiedsrichtern vom Verbandsschiedsrichter-ausschuss Werner Stegmaier sowie den Bezirksvorsitzenden Wolfgang Hecker begrüßen. Es war eine sehr harmonische Hauptversammlung, in der Rolf Baumann einstimmig als Obmann wiedergewählt wurde.

Nachdem Wolfgang Hecker die Grüße des Bezirkes Hohenlohe überbracht hatte, nahm Rolf Baumann in seinem Tätigkeitsbericht über die Entwicklung der Gruppe in der Amtsperiode 1999-2003 Stellung.

Zunächst stellte er auch in der SRG Schwäbisch Hall den Trend rückläufiger Schiedsrichterzahlen fest.  Zwar ist der Bestand „nur“ um 10 Schiedsrichter von 1999 (159 SR) bis 2003 (149 SR) gesunken, bedenklich stimmt aber der Rückgang von 122 auf 93 an tatsächlich einteilbaren Kameraden. Bedenkt man, dass durch zwei Neulingskurse in den Jahren 2001 und 2003 insgesamt 52 Kameraden in neu in die Gruppe eintraten, ist die Fluktuationsrate relativ hoch.  

Dennoch wurden in diesen drei Jahren fast 7000 Spiele (davon rund die Hälfte Jugendspiele) durch Haller Schiedsrichter geleitet.

Im Jahr 2003 gehören der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall 27 Vereine an, die alle mindestens über einen Unparteiischen verfügen. Jedoch schafften es im Berichtszeitraum nur die Vereine SV Großaltdorf (3x), TSV Michelbach/Bilz (3x), SC Steinbach (1x), TURA Untermünkheim (1x) und SV Gailenkirchen (1x), das geforderte Soll an Referees zu übertreffen. Die meisten Spiele 1999-2003 leiteten Thorsten Genthner (233), gefolgt von Johann Keiner (223) und Heiko Leipersberger (186).

Aber auch die Erfolge der Haller Schiedsrichter können sich sehen lassen. So konnte im Berichtszeitraum die Tradition fortgesetzt werden, dass seit 1972 jedes Jahr mindestens einem Schiedsrichter der Gruppe der Aufstieg in eine höhere Klasse gelang. Einen Beitrag hierzu leistete sicherlich das als zusätzliche Maßnahme zum wöchentlichen Training der Gruppe im August 2000 eingeführte, monatliche„Stützpunkttraining“ für talentierte Schiedsrichter des Bezirks Hohenlohe.

Ein weitgehend positives Fazit zog Rolf Baumann über die Veranstaltungen außerhalb des Fußballplatzes. Die jährlich stattfindenden Aktivitäten „Familienausflug“ und „Schiedsrichterabend“ förderten immer wieder die Kameradschaft und Geselligkeit. Leider fand v.a. der Familienausflug in den letzten Jahren immer weniger Resonanz, so dass 2003 kein Ausflug stattfindet.

Des weiteren wurde in jedem Frühjahr eine Stadionfahrt für Jungschiedsrichter angeboten und in zahlreichen Schiedsrichterturnieren durften die Haller Spielleiter ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. Als Saisonvorbereitung zieht es die Haller Schiris Ende Juli zum Bergwandern nach Österreich, außerdem führt die „Dienstagstrainingsgruppe“ – neben Ausflügen nach Freiburg und Gelsenkirchen -  jeweils im Januar ein 3-tägiges Seminar im Naturfreundehaus Lemberg zur Einstimmung auf die Rückrunde durch.

Im Bezug Öffentlichkeitsarbeit wurde ebenfalls ein großer Schritt in Richtung Zukunft getan.

Die im Jahre 2000 ins Leben gerufene Homepage der Gruppe verzeichnete inzwischen mehr als 6000 Besucher, auch ist die zweimal jährlich erscheinende  Gruppenzeitung „Schiri-Aktuell“ gern gelesene Lektüre.  Zur Darstellung der Gruppe zählten auch Diskussionsrunden der Schiedsrichter mit Vereinsvertretern zum Ende der Vorrunde (sog. Vereinsforen).

Rolf Baumann führte danach einen Ausblick in die Zukunft  durch und bedankte sich bei allen Anwesenden für das entgegengebrachte Vertrauen.

Im Ausschuß wird Dieter Eglinski (TSV Hessental) nach fast 25 Jahren aufhören. An seine Stelle wird Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) treten.

Dieter wie auch Lehrwart Walter H. Frank wurden im Verlauf des Abends von Verbandsschiedsrichterobmann Werner Stegmaier und Wolfgang Hecker mit der Ehrennadel in Silber des Verbandes geehrt. Außerdem erhielt Dieter als Präsent einen Gutschein „für eine Woche Schoppernau“ mit Ehrenobmann Hugo Ludwig.

Die Grüße des Württembergischen Fußballverbands überbrachte Verbandsschiedsrichterobmann Werner Stegmaier, der den hohen Stellenwert und den guten Ruf der Haller Schiedsrichtergruppe und des Bezirks Hohenlohe im WFV nicht zuletzt wegen des besonderen Engagements in der Verbreitung des neuen Schiedsrichter- und Staffelleiterprogramms hervorhob.

 Er berichtete ebenso, dass am 3. Mai ein neuer Verbandsschiedsrichter-ausschuss gewählt werden müsse, da die bisherigen Mitglieder mit ihm an der Spitze aus verschiedenen Gründen bei der bevorstehenden Wahl nicht mehr kandidieren werden.

Ehrenobmann Hugo Ludwig führte anschließend die Entlastung des Obmannes mit seinem Ausschuss durch. Hierbei wurde Rolf Baumann einstimmig zum Obmann wiedergewählt. Der neue Ausschuss präsentiert sich wie folgt:

Obmann Rolf Baumann TSV Hessental
Einteiler und Stellvertreter Klaus BreiterSV Großaltdorf
Schriftführer Heiko LeipersbergerSV Gailenkirchen
Finanzen und OrganisationHans-Peter Peiser SV Großaltdorf
Öffentlichkeitsmitarbeiter Joachim Giersch Tura Untermünkheim
Beisitzer für Jung_SRVolker Stellmach Spfr. Bühlerzell

Mit Rat und Tat zur Seite stehen Ihnen weiterhin Ehrenobmann Hugo Ludwig und Lehrwart Walter H. Frank. Dieter Eglinski wird ebenfalls im Hintergrund wenn nötig weiterarbeiten.



24.03.2003

Ausflug der Jung-SR-Gruppe zum Bundesligaspiel VfB Stuttgart - Hamburger SV am 20.03.2003

Als Einstimmung auf die Rückrunde wurde auch in diesem Jahr als Fördermaßnahme für Jungschiedsrichter der Besuch eines Bundesligaspieles durchgeführt. Die Auswahl dieses Spieles gestaltete sich im Vorfeld als relativ schwierig, denn das ursprünglich in Betracht gezogene Spiel gegen Borussia Mönchengladbach musste aufgrund der UEFA-Cup-Teilnahme des VfB auf einen Sonntag verlegt werden. Kurzfristig beschloss man dann, eine Fahrt zum nächsten Heimspiel gegen den Hamburger SV zu unternehmen. Die Hoffnung, dass trotz Faschingsferien die Resonanz an diesem Ausflug zum Spitzenspiel des Spieltages (beide Mannschaften hatten in der Rückrunde erst ein Match verloren) in etwa gleich hoch wie in den letzten Jahren werden würde, konnte leider nicht bestätigt werden.
So trafen sich nur 8 Teilnehmer (darunter 2 Fahrer) gegen 13:00 Uhr am ZOB in Schwäbisch Hall und machten sich auf die Fahrt in Richtung
Gottlieb-Daimler- Stadion. Nach einer Pause, gestärkt durch Brezeln und Landjäger  erreichte die Gruppe eine halbe Stunde vor Anpfiff ihre recht nahe am Spielfeld befindlichen Plätze im Stadion.
Verwunderlich war, dass sich Referee Dr. Markus Merk (Kaiserslautern) ohne seine Assistenten warmlief. Mit der in der ersten Hälfte sehr abwechslungsreichen, im zweiten Abschnitt immer mehr verflachenden Partie hatte das Gespann aber- trotz einiger Verwarnungen und einem Platzverweis- wenig Probleme, und leistete sich fast keine Fehlentscheidung. Letztendlich trennten sich beide Teams leistungsgerecht 1-1; nach dem schon gewohnten Stau  im Parkhaus sowie einem Zwischenstop in Backnang waren alle Teilnehmer gegen 20:00 Uhr wieder zu Hause.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl, v.a. an Jungschiedsrichtern, erfüllte der Ausflug nicht ganz seinen Zweck, obwohl diese Einrichtung zweifellos als Fördermaßnahme auch im nächsten Jahr einen Platz im Terminkalender einnehmen sollte.



Schiedsrichtergruppen-Hallenturnier der SRG Künzelsau (2003-01-25)

Das erste Schiedsrichterturnier im neuen Jahr 2003 fand am 25.1.2003 in der neu erbauten ebm-Halle in Mulfingen statt und wurde von der Schiedsrichtergruppe Künzelsau ausgerichtet. 10 Mannschaften hatten sich hierfür angemeldet (alle 5 SR-Gruppen aus Hohenlohe, dazu SR-Teams aus Ludwigsburg, Heilbronn und Kocher-Jagst, sowie die beiden badischen Vertreter Buchen und Tauberbischofsheim).Der Turnierplan war eigentlich im Sinne der Spieler um Teamchef Volker Stellmach, denn anstatt wie sonst üblich, hatte man nicht das Auftaktspiel, sondern musste erst um 10:30 Uhr gegen Gastgeber Künzelsau antreten. Trotzdem war man in diesem Spiel noch nicht so ganz wach, das Spiel ging durch ein Gegentor kurz vor Schluss mit 0-1 verloren. Nach langweiligem Ballgeschiebe auf beiden Seiten, kamen beide Teams in den letzten Minuten jeweils zweimal gefährlich vor das Tor, nach einem Schuss von Volker Stellmach verhinderte die Latte den Führungstreffer, ehe im Gegenzug der sonst ordentlich haltende Keeper Philipp Hartmann bei einer eher harmlosen Aktion den rutschigen Ball ins Tor gleiten ließ. Diese unnötige Niederlage versuchten wir schon im nächsten Spiel gegen Mergentheim vergessen zu machen, und schon nach 7 Sekunden nutzte Tamer Hekim ein schönes Zuspiel von Wahidullah Rahnuma zum 1-0. Diese Führung konnte Jörg Domisch nach feiner Einzelleistung ausbauen, danach spielte man aber unerklärlicher Weise viel zu hektisch und baute den bis dato konfusen Gegner auf, der dann folgerichtig zum Anschlusstreffer kam. Ein Kontertor von Heiko Leipersberger brachte noch das 3-1, der Druck des Gegners wurde dann so unerträglich, dass man kaum noch über die Mittellinie kam und noch 2 Gegentreffer zum 3-3 Endstand kassierte. Im dritten Match gegen die SRvgg Tauberbischofsheim, den späteren Turniersieger, war eine deutliche Steigerung erkennbar. Der clevere Gegner nutzte jedoch alle seine Torchancen konsequent zu einer 3-0 Zwischenführung aus, so dass die jeweils mit Doppelpässen herrlich herausgespielten Treffer der „Routiniers“ Rolf Baumann und Manfred Setzer zum 2-3 Endstand am Ende nichts nützten. Mit etwas mehr Fortune im Abschluss wäre in dieser Begegnung ein Remis möglich und durchaus verdient gewesen. Somit war man ausgeschieden und spielte in der letzten Partie nur noch um den vierten Gruppenplatz gegen „Lieblingsgegner“ Kocher/Jagst. Ein fulminanter Weitschuss von Jörg Domisch brachte die Führung, welche der Gegner aber egalisieren konnte. Letztendlich reichte es dann noch zu einem versöhnlichen 4-1 Erfolg - jeweils nach schön vollendeten Angriffen - durch Treffer von Heiko Leipersberger, Manfred Setzer und Rolf Baumann.

In der Endabrechnung bedeutete dies mit 4 Punkten und 9-8 Toren einen 7. Platz, das Ergebnis hätte mit etwas mehr Konzentration in den ersten 2 Spielen deutlich besser ausfallen können.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall spielten

(Tore in Klammern): Philipp Hartmann(Tor), Manfred Setzer(2), Rolf Baumann(2), Volker Stellmach, Heiko Leipersberger(2), Tamer Hekim(1), Wahidullah Rahnuma und Jörg Domisch(2).

Besser lief es noch im alten Jahr 2002 beim traditionellen Allerheiligenturnier der Schiedsrichtergruppe Crailsheim. Vier Siegen (gegen Kocher/Jagst, Backnang, Mergentheim und Heilbronn) und einem Unentschieden gegen Turniersieger Crailsheim standen zweiNiederlagen (gegen Frankenhöhe und Öhringen) gegenüber. Am Ende verpasste man mit 13 Punkten und 13-11 Toren nur knapp den dritten Platz und wurde guter Vierter von 8 teilnehmenden Mannschaften.

Folgende Akteure waren damals am Ball:

Bastian Bißwanger (Tor), Philipp Hartmann, Manfred Setzer, Tamer & Veli Hekim, Wahidullah Rahnuma, Heiko Leipersberger und Volker Stellmach.



Neulingskurs 2003 vom 20. Januar bis 17.Februar

Nachdem im letzten Jahr der Neulingskurs mangels Teilnehmer ausfiel, startete man dieses Jahr am 20. Januar mit 37 Teilnehmern einen neuen Anlauf. Geleitet wurde dieser von Walter H. Frank, der ihn schon in gewohnter Manier sehr anschaulich an 7 Abenden durchführte. Neben ein paar älteren Teilnehmer (vorwiegend Traineranwärter) waren es fast ausschließlich junge Kameraden zwischen 14 und 16 Jahren, die das Amt des Schiedsrichters ausüben wollen. Auch hier gilt es nochmals zu sagen, daß auch gern ältere Personen, vor allem im Alter zwischen 18 und 25 Jahren herzlich willkommen sind. Gerade dort gibt es immer noch wenige Kameraden.

Neben den Fußballregeln wurden auch Spielberichtsbogen, Spielerpaß sowie Einteilungslisten besprochen. Hinzu kam die Zwischenprüfung, die 26 Personen ablegten. Bedenklich stimmte dabei, daß diese nur 7 Anwärter bestanden. An der Prüfung am 16. Februar nahmen schließlich 28 Teilnehmer teil, von denen auf Anhieb 18 bestanden. Eine Woche später fand die Nachprüfung statt, und so kam noch ein Kamerad dazu, so daß wir nun 19 Jungschiedsrichter in unserer Gruppe begrüssen dürfen. An dieser Zahl sieht man, daß es nicht so einfach war, diese, vom Verbandsschiedsrichterausschuß zusammen gestellte Prüfung, zu bestehen. Es gilt aber auch deutlich zu sagen, daß die Qualität an den Neulingen, die von den Vereinen geschickt werden, stetig nachlässt.

Wir  begrüssen in der Schiedsrichtergruppe die Neulinge:
Christoph Altdörfer(TSV Michelbach/Bilz), Dietmar Büchele (TSV Vellberg), Heiko Butzin (TSV Michelbach/Bilz), Benjamin Ehleiter (SV Gailenkirchen), Claudius Göller (SV Tüngental), Johannes Göller (SV Tüngental), Wolfgang Herterich (SV Tüngental), Christian Jahnel (TSV Michelbach/Bilz), Marc Kochendörfer (TSV Michelbach/Bilz), Martin Kochendörfer (TSV Michelbach/Bilz), Andreas Kurz (SC Bühlertann), Christopher Orten (SC Bibersfeld), Valentin Otterbach (TSV Sulzdorf), Jörg Pfisterer (TSV Vellberg), Birgit Poisel (TSV Ilshofen), Nadjbula Rahnuma (TSV Michelbach/Bilz), Steffen Sadler (TSV Michelbach/Bilz), Willi Schäfer (SSV Schäbisch Hall), Michael Walzhauer (Spfr. Bühlerzell)



Bingo, Bewegung & Ballermann

Bericht über das Wintertrainingslager der Schiedsrichtergruppe
Schwäbisch Hall, Lemberg 17.1. bis 19.1. 2003

Seit einigen Jahren gibt es für die Schiedsrichter der SRG Schwäbisch Hall am dritten Januar-Wochenende nur einen Termin: Das traditionelle Wintertrainingslager im Naturfreundehaus Lemberg mitten im Wald nahe Schwäbisch Hall.

Auch in diesem Jahr durfte Obmann Rolf Baumann nach einem schmackhaften Abendessen am Freitagabend wieder 15 Schiedsrichterkameraden begrüßen, die sich zu diesem Lehrgang angemeldet hatten. Aufgrund von terminlichen Problemen musste der, in den vergangenen Jahren immer im Anschluss an die Begrüßung stattfindende Regeltest, auf den Samstagmorgen verlegt werden. Stattdessen referierte Ehrenobmann Hugo Ludwig zunächst über das Verhalten des Schiedsrichters vor, während und nach dem Spiel. Danach führte er einen sehr ausführlichen Streifzug durch die Geschichte der SRG Schwäbisch Hall unter dem Aspekt des Beobachtungswesens durch. Gab es in den ersten 25 Jahren nahezu keine Aufzeichnungen über Beobachtungen, so wurden in der Folgezeit die Leistungen des Schiedsrichters durch verschiedene Beobachtungsbögen bewertet. Hugo Ludwig suchte sich hierbei die häufigsten Fehlerquellen aus und diskutierte diese mit der Gruppe.

Viele warteten schon sehnsüchtig auf das alljährliche Glücksspiel Bingo, welches von Veli Hekim wieder in gewohnt souveräner Weise moderiert wurde. Einige Teilnehmer ließen dann gemütlich den Abend noch etwas ausklingen, während andere bevorzugten, rechtzeitig ins Bett zu gehen, um für den Regeltest am nächsten Morgen fit zu sein.

Lehrwart Walter H. Frank hatte trotz seiner kurbedingten Abwesenheit 15 durchaus lösbare Fragen ausgewählt, welche am Samstag direkt nach dem Frühstück beantwortet werden mussten.

Nach der geistigen Fitness wurde an diesem Morgen auch die körperliche Verfassung getestet. Hierzu hatte man SR-Kollege Jens Dehmelt als „Fremdreferenten“ eingeladen. Er gab Tipps zur Behandlung von Muskelverletzungen sowie zur Trainingsmethodik und stellte sich den Fragen der interessierten Zuhörer. Diese Ratschläge wurden mit ihm sofort bei einem einstündigen Lauf durch den verschneiten Lembergwald in die Tat umgesetzt.

Nach der Mittagspause hatte Rolf Baumann ein Lehrvideo des DFB organisiert, bei dem es galt, 10 verschiedene Szenen aus der Bundesliga zu beurteilen. Man sah hierbei deutlich, dass nicht jeder der gleichen Auffassung über die gezeigten Fälle war.

Im Anschluss an den Nachmittagskaffee stand der Programmpunkt „Beobachtungen“ auf dem Zeitplan. Hier hatte Rolf Baumann die Ergebnisse der Haller Schiris unter Beobachtung mit den Ergebnissen des Vorjahres verglichen und für jeden Referee eine spezielle Auflistung der durch die Beobachter festgestellten Fehler erstellt.

Langsam machten sich die meisten Teilnehmer Gedanken, was sich Organisator Peter Hüfner zusammen mit Rolf Baumann und Volker Stellmach wohl in diesem Jahr für das Abendprogramm vorgenommen hatten. Eines stand hierbei schon fest: Eine Steigerung der im Vorjahr veranstalteten Après-Ski-Party würde nicht einfach werden. Doch noch vor dem Vesper wurde das Geheimnis gelüftet. Eine Ballermann-Party sollte es werden, mit allem was dazu gehört; z.B. einer Bar mit exotischen Cocktails, stimmungsvoller Partymusik, und natürlich jeder Menge Spaß.

An diesem Abend stand das Naturfreundehaus Lemberg auf alle Fälle Kopf. Das Programm bestand aus 3 verschiedenen Disziplinen, die sich abwechselnd durch den späteren Abend ziehen sollten. Aus diesem Grund wurden die Teilnehmer in 5 Gruppen eingeteilt.

Natürlich gibt es keine Ballermann-Party ohne Sangria: In Form eines Sangria-Wetttrinkens wurde ermittelt, welches Team zu zweit jeweils einen halben Liter dieses Getränkes am schnellsten leer bekommt. Am Ende setzte sich hier die Erfahrung durch, nach Vorrunde und Halbfinale siegten Veli Hekim und Karl-Heinz Otterbach.

Ein weiterer Höhepunkt dieses Abends war die Wahl zum „Mister Lemberg 2003“, zu der sich 5 Kandidaten im Vorfeld aufstellen hatten lassen; nun galt es für jeden, die Gunst des Publikums für sich zu gewinnen. Die Teilnehmer versuchten z.B. als „vögelbeobachtende Frauenhelden“ oder als „Alkoholiker aus der Kurpfalz“ die Jury von sich zu überzeugen, letztendlich gewann aber Tamer Hekim deutlich den Wettbewerb durch eine gekonnt vorgetragene Man-Strip-Einlage. Zweiter wurde Thorsten Genthner.

Der dritte Wettbewerb strapazierte die ohnehin schon „belasteten“ Lachmuskeln aller Teilnehmer noch mehr. Die 5 Gruppen mussten nämlich ihr schauspielerisches Können in Form von Rollenspielen –natürlich zum Thema „Strand, Sonne und Ballermann“- unter Beweis stellen. Hierbei offenbarten alle Teilnehmer fast ungeahnte choreografische Qualitäten und Improvisationstalent, so dass der Gute-Laune-Faktor im Lauf des Abends weiter stieg. Das erste Team versuchte anhand einer Verkaufsvorstellung mit spanischem Akzent, Sonnenmilch unter das Volk zu bringen. Die Gruppe pries die verschiedenen Heilmöglichkeiten dieses Wundermittels, das auch gegen Pickel und Impotenz helfen soll, an einer Testperson an, die das ganze aber mit Humor sah.

Für Stimmung sorgte Mannschaft 2, die mit einer eigenwilligen Interpretation des „Ketchup-Songs“ die übrigen Teilnehmer zum Tanzen animierte. Weiter ging es mit Sandburgenbauen ohne Sand; hier stritten sich zwei „Kleinkinder“ um das einzige Eimerchen sowie die „winzige“ Schaufel, und darum, wer am Ende die schönste „Burg“ hatte. Die Aufgabe von Gruppe 4 war es, einen Heiratsantrag am Strand unter dem nächtlichen Sternenhimmel darzustellen. Bei dem herzzerreißenden Liebesgedicht konnte Tamer Hekim, der die Angebetete spielte, und in seinem Outfit sicher auch die Wahl zur „Miss Lemberg“ gewonnen hätte, fast nicht widerstehen. Zu guter Letzt musste ein vermeintlich Ertrunkener wiederbelebt werden, wobei die verzweifelten Kraftanstrengungen der Retter, ja sogar ein Eimer Wasser nichts bewirkten. Auch die Organisatoren durften kurzfristig noch zur Belustigung beitragen, einerseits durch eine Playback-Performance des „knallroten Gummiboots“, andererseits in Form eines pantomimischen Sketches über die Probleme beim Einchecken am Flughafen.

Natürlich fällt es schwer, diesen fantastischen Abend in Worte zu fassen, man musste einfach dabei gewesen sein. In der Bildergalerie sind aber die schönsten Momente zu begutachten.

Bei der Besprechung der Regelfragen des Vortags, gab es für einige Teilnehmer einen kleinen Dämpfer, den bei weitem nicht alle Teilnehmer bestanden diese. Vor allem diejenigen, die vor der Prüfung tönten, „sie müssten den Tisch retten“, wurden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Zum Ende des Lehrgangs bilanzierten Rolf Baumann, Veli Hekim und Bastian Bißwanger aus ihrer Sicht das Trainingslager, bevor die „Leistungsgruppe mit unglaublichem Spaßfaktor“ (Rolf Baumann, 19.1.2003) in das restliche Wochenende verabschiedet wurde.

Am Ende gilt natürlich ein großes Lob den 3 Organisatoren, Waldlaufleiter Jens Dehmelt, den ehrenamtlichen Helfern des Lemberghauses, die wie immer vorzüglich kochten und auch sonst immer zur Stelle waren, wenn man sie brauchte, sowie allen Teilnehmer, die durch ihr Engagement das Trainingslager schon zu diesem frühen Zeitpunkt des Jahres zu einem der Highlights 2003 werden ließen.

- Heiko Leipersberger -



SR-Abend am 29.11.2002

Am Freitag, 29. November war es mal wieder soweit. Die Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall trafen sich mit Ehepartner, Kind und Kegel zu einem adventlichen Abend - dieses Mal im Feuerwehrmagazin der Freiwilligen Feuerwehr in Michelbach/Bilz.Der Raum war zwar etwas klein, jedoch gemütlich und zum Feiern gerade richtig. Obmann Rolf Baumann konnte über 120 Personen begrüßen und anschließend bediente sich jeder am Abendbuffet. Die Getränkeausgabe übernahmen freiwillige Helfer des TSV Michelbach/Bilz.

Inzwischen warteten die Kinder gespannt auf den Nikolaus. Obwohl Nikolaustag erst am 6. Dezember  ist kam er tatsächlich nach dem Essen vorbei und brachte für jedes Kind eine Tüte Süßigkeiten mit. Hierüber waren die Kinder sehr erfreut und begannen gleich zu naschen. Danach begann das Abendprogramm mit einer Vorführung der Künstler „Hinz und Kunz – die zwei Lustigen drei“, die gleich viel Beifall erhielten. Wie in jedem Jahr konnte Obmann Rolf Baumann wieder langjährige Schiedsrichter ehren.  Jovan Bozoki, und Helmut Hagenmüller erhielten die Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold für 25 Jahre Schiedsrichter und Ernst Sadler erhielt die Schiedsrichter-Ehrennadel in Silber für 20 Jahre Schiedsrichter. Und als er fertig war, wartete Hugo Ludwig schon ungeduldig darauf eine ganz besondere Ehrung vornehmen zu dürfen. Rolf Baumann erhielt für langjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Schiedsrichterausschuss der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall die Ehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes in Bronze.

Anschließend wurde es dunkel und die beiden jungen Künstler „Hinz und Kunz“ hatten ihren zweiten Auftritt an diesem Abend. Zu moderner Musik, die unser „DJ Volker“ über seine Anlage ertönen ließ  jonglierten sie mit leuchtenden Kugeln – beschreiben kann man sowas nicht, das muss man einfach gesehen haben – und alle waren von der Aufführung und dem Können der beiden voll begeistert.  Während des Losverkaufs für unsere Tombola bot sich die Gelegenheit sich frische Getränke zu holen. Und dann legte unser „Gottlob“ alias Peter Hüfner los, was er das ganze Jahr über erlebt hatte. Natürlich stand ihm auch dieses Jahr wieder sein Kumpel Hugo Ludwig zur Seite. So mancher Schiedsrichter wunderte sich was die alles zu Erzählen wussten. Ob übers Trainingslager, den Familienausflug, das Bergwandern oder über sportliche Erfolge, irgendwie hatten sie über alles was Lustiges auf Lager und so wurden die Lachmuskeln erheblich strapaziert. Und dass der Hals nicht zu trocken wurde tranken sie ganz nebenbei ein Fläschchen Weißherbst.

Zu guter letzt wurden noch die Preise der Tombola ausgegeben. Die Hauptpreise waren eine Körper-fettwaage, ein Mini-Backofen und ein Stereo-Radio-CD-Recorder.

Wenn auch das Programm etwas länger gedauert hat war der Abend für alle sehr unterhaltsam gestaltet. Besonders die beiden jungen Künstler „Hinz und Kunz“ werden vielen noch in guter Erinnerung bleiben. Alle kann man eh nie zufrieden stellen, aber den meisten hat die Veranstaltung jedenfalls gefallen, womit sich der Aufwand der Organisatoren wieder gelohnt hat.

- Joachim Giersch -



Hallenturnier der SRG Crailsheim am 01. November 2002

Wie schon in den Vorjahren, nahm auch dieses Jahr am 1. November eine Mannschaft der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am traditionellen Hallenturnier der Schiedsrichtergruppe Crailsheim teil. Der etwas kuriose Turniermodus (8 Mannschaften, Jeder gegen Jeden) sah als Auftaktspiel Schwäbisch Hall – Kocher/Jagst vor. Nach anfänglichen Problemen hieß es gegen einen schwachen Gegner am Ende 3-0, Torschützen waren 2x Wahidullah Rahnuma sowie Teamchef Volker Stellmach. Im zweiten Match war Lokalmatador Crailsheim der Gegner. Wahidullah Rahnuma glich die  Führung des späteren Turniersiegers per Kopf aus, so dass man sich letztendlich leistungsgerecht 1-1 trennte. Gegen die spielerisch stärkste Mannschaft des Turniers, die SRG Frankenhöhe, hatte man außer einem Lattenschuss wenig Möglichkeiten, die Partie ging mit 0-4 verloren. Die nun folgende, fast zweistündige Pause bis zum nächsten Spiel merkte man in den Anfangsminuten der Begegnung gegen Backnang an. Schnell lag man 0-1, nach dem Ausgleich durch Tamer Hekim sogar 1-3 zurück. In der restlichen Zeit bogen wir das Spiel allerdings durch Tore von Volker Stellmach, Wahidullah Rahnuma, Tamer und Veli Hekim noch in einen 5-3 Erfolg um. Kurz darauf stand man der SRG Mergentheim gegenüber, welche man durch Treffer von Veli Hekim und Wahidullah Rahnuma mit 2-1 besiegen konnte. Das vorletzte Match gegen die SRG Heilbronn war spannend bis zum Schluss. Keeper Bastian Bißwanger musste hier sein ganzes Können aufbieten, um den knappen 1-0 Vorsprung durch ein Tor von Tamer Hekim über die Zeit zu retten. Im letzten Spiel gegen die punktgleiche Schirigruppe aus Öhringen wurde Platz 3 ausgespielt. Man zeigte hierbei ein sehr gutes Kombinationsspiel, verpasste allerdings den richtigen Moment des Abschluss und fing sich 2 Kontergegentore ein. Der Anschlusstreffer von Wahidullah Rahnuma fiel am Ende zu spät, so dass man 1-2 unterlag und sich mit Platz 4 begnügen musste.

Das Turnier war insgesamt wieder einmal sehr gut organisiert, die Zuschauer sahen viele faire und durch die Rundumbande auch torreiche Spiele. Ein Lob gilt den Organisatoren und den eingeteilten Schiedsrichtern.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall spielten: Bastian Bißwanger, Manfred Setzer, Volker Stellmach, Philipp Hartmann, Heiko Leipersberger, Tamer & Veli Hekim und Wahidullah Rahnuma.

- Heiko Leipersberger -



Ausflug der Haller Schiris zum Bundesligaspiel Schalke 04 - Hamburger SV

Nachdem unsere Busfahrer Klaus und Peter alle Dienstagstrainierer eingesammelt hatten fuhren wir gegen 6:00 Uhr morgens auf die Autobahn Richtung Mannheim und dann nach Gelsenkirchen. Nach gut zwei Stunden Fahrtzeit hielten wir bei der Rastatätte in der Nähe von Montabaur an. Dort wurde erstmal richtig gevespert – Peter hatte frühmorgens schon Brezeln und Wurst besorgt, Joachim hatte die Getränke organisiert. Als alle ihren Hunger und Durst gestillt hatten fuhren wir weiter. Schon bald erreichten wir Gelsenkirchen und mussten zuerst mal einen Parkplatz finden, was für unsere beiden Kleinbusse nicht so einfach war. Anschließend meldeten wir uns im Hotel, das in der Nähe des Hauptbahnhofs war, an und stellten dort unsere Taschen ab.

Dann beschlossen wir gemeinsam mit der Straßenbahn zum Stadion zu fahren um an den Kassenhäuschen unsere Eintrittskarten zu lösen. Übrigens: Von Stadion spricht dort niemand – alle sprechen nur von der „ARENA-AufSchalke“. Als wir aus der Straßenbahn ausstiegen waren wir gleich von der riesigen Brücke und dem Gelände begeistert und die „Halle“ konnte man im Hintergrund auch schon erkennen. Rund um die ARENA ist viel Grün und die Wege sind mit Tartanbelag beschichtet. Nur schade, dass es jetzt zu nieseln begann und uns ein kräftiger Wind um die Ohren blies. Aber als Schiedsrichter wissen wir, dass man bei jedem Wetter ran muss.

Am Eingang „Ost 2“ erhielt jeder nach Vorlage seines Schiedsrichter-Ausweises eine Eintrittskarte und es wurde gleich lustig. Der Kontrolleur schaute sich die Ausweise genau an – wie wir sonst die Pässe bei der Passkontrolle – und er ertappte doch zwei Ausweise, die noch nicht unterschrieben waren. Aber nach geleisteter Unterschrift durften die beiden Kameraden auch das Drehkreuz passieren. Nachdem wir die „Sicherheitsschleuse“ passiert hatten, betraten wir zum ersten Mal die „ARENA AufSchalke“ und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus – einfach gigantisch und fast alles in blau/weiß. Um an eine Stadionwurst bzw. ein Getränk zu kommen, mussten wir an einem Counter eine sogenannte „Knappenkarte“ – eine Karte mit Chip zum Aufladen – kaufen. Hier läuft nichts mehr mit Bargeld – alles „High-Tech“.

Bis zum Anpfiff um 15:30 Uhr hatten wir genug Gelegenheit die ARENA zu besichtigen und mit den zum Teil fanatischen, aber friedlichen Schalke-Fans Kontakte zu knüpfen. In den Gesprächen merkte man dann schnell, dass es im Ruhrpott auch große Rivalitäten unter den Fans gibt. Sie reden immer von „den Doofen“ und „den Zecken“, wenn die kommen da ist immer was los. Wir begriffen schnell, dass sie die Dortmunder-Fans meinten, das Wort „Dortmund“ nehmen sie aber nicht in den Mund.

Dann fing das Spiel an und durch die ganze Halle hallte es „Schaaalke – Null Vier“. Beschreiben kann man das eh nicht, das muss man einfach erlebt haben und wir haben dies, denn wir standen mitten drin bei den Schalke-Fans in der Nordkurve. Hier ein paar Splitter von ihren Rufen und Gesängen: „Macht sie alle – schießt sie aus der Halle“ und „Ihr seid nur Arena-Touristen“, zu denen wir ja auch gehörten. Das Spiel riss keinen vom Hocker – der HSV war schwach und zur Halbzeit war beim Stand von 3:0 bereits alles klar. Am Abend machten wir noch einen Stadtbummel – da es regnete hielt sich dieser allerdings in Grenzen – und gingen gemeinsam gemütlich Essen.

Als wir am nächsten Morgen frühstücken gingen stand auf einer Tafel „3 : 0, Hurra, die Schalker sind wieder da, da kann es ruhig regnen!“ Die Begeisterung ist dort einfach viel größer als bei uns. Das hatten wir auch schon am Samstag vor und nach dem Spiel gemerkt. Ob in der Kneipe, im Nobel-Restaurant oder in der Fußgängerzone, überall trifft man fröhliche Schalke-Fans.

Nach dem Frühstück und nachdem wir zwei Langschläfer geweckt hatten fuhren wir wieder zum Stadiongelände. Wir warfen einen kurzen Blick in das gealterte und mittlerweile baufällige Parkstadion und schauten den Stars beim Auslaufen zu. Danach besuchten wir das Schalke-Museum, was wir jedem nur empfehlen können. Dort konnten wir alles über die Geschichte vom FC Schalke 04 erfahren und die einzelnen  Bauschritte sowie Modelle der Arena sind im Obergeschoss zu finden.

Anschließend stand ein weiteres Highlight an: Eine Führung durch die „ARENA AufSchalke“, die eine gute Stunde dauerte. Hier erfuhren wir u.a. dass während eines Fußballspiels 52.000 Liter Bier getrunken werden, eine insgesamt 10 Kilometer lange Bierleitung in der Arena verlegt ist, die das Bier auf die 120 Zapfhähne verteilt; dass der Rasen in einer ein Meter tiefen Wanne liegt, die freitags vor dem Spiel reingefahren und montags wieder rausgefahren wird und damit jeweils zehn Arbeiter sieben Stunden beschäftigt sind. Des Weiteren befindet sich in den Katakomben eine Kapelle, wo man heiraten kann und auch Taufen finden dort statt. Und den Businessbereich, wo es für die Karteninhaber während des Nachmittags kostenlos Essen und Getränke gibt durften wir auch besichtigen. Nur das Spielfeld betreten, durften wir nicht, was doch so manchen gereizt hätte.

Gegen 14:00 Uhr setzten unsere beiden Busfahrer Klaus und Peter die Busse in Bewegung und wir fuhren wieder Richtung Heimat. Da auf der Autobahn viel Verkehr war, blieben auch wir von einem Stau kurz nach dem Walldorfer Kreuz nicht verschont. Da es nichts langweiligeres gibt, als im Stau zu stehen, wurde kurz entschlossen die Autobahn verlassen und eine einstündige Überlandfahrt kreuz und quer durch das Kraichgau eingebaut. Dass dort auch viel Verkehr herrschte und wir auch noch Umlei-tung fahren mussten, hatten unsere Fahrer jedoch nicht eingeplant. Trotzdem ein Lob an beide Fahrer, dass wir die Autobahnauffahrt Bad Rappenau gefunden haben und somit gegen 20:30 Uhr wieder zu Hause waren.

Fazit: Ein erlebnisreiches Wochenende lag hinter uns. Wir können jedem, der einmal die Gelegenheit hat, den Besuch der Halle „ARENA AufSchalke“ wärmstens empfehlen. Es ist beeindruckend mit welcher Technik heutzutage ein Stadion gebaut und wie es finanziert wird. Zuletzt noch ein herzliches Dankeschön an unsere beiden Busfahrer Klaus und Peter, der zudem den Ausflug wieder hervorragend organisiert hatte, für ihre konzentrierte und sichere Fahrweise. Vielen Dank auch dem TSV Michelbach/Bilz, der uns seinen Vereinsbus kostenlos zur Verfügung gestellt hat und an die Firma Platten-Lay aus Sulzdorf, von der wir auch den Geschäftsbus kostenlos zur Verfügung gestellt bekamen.

- Joachim Giersch -



Bergwanderung vom 26. – 28. Juli 2002 „Steinernes Meer“

Pünktlich um 7:30 Uhr trafen wir uns am Freitag Morgen bei Klaus Breiter in Sulzdorf zur Abfahrt. Nach dem traditionellen „Zielwasser“ gings los über die Autobahn Nürnberg-München-Salzburg bis zur Raststätte Vaterstätten, wo wir unsere obligatorische Vesperpause einlegten. Danach fuhren wir weiter über Siegsdorf, Inzell bis Weißbach bei Lofer. Während Rolf und Joachim ein Auto nach Saalfelden brachten, stärkten sich die anderen in der Gaststätte „Lohfeier“. Gegen 14:30 Uhr fuhren wir dann mit dem Bergtaxi bis kurz vor den Diesbachstausee in 1.415 Metern Höhe. Bei Nieselregen marschierten wir los und es ging langsam bergauf. Unser erstes Tagesziel – das Ingolstädter Haus in 2.119 Metern Höhe – erreichten wir gegen 17:30 Uhr. Wir bezogen unser Lager und ließen uns anschließend das Abendessen schmecken. Draußen hatte es angefangen zu regnen, was uns jedoch nicht weiters interessierte, da wir ja im „Trockenen“ saßen. In geselliger Runde mit anderen Hüttengästen ließen wir den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen regnete es noch immer - die ganze Hütte  war in Wolken verhüllt. Deshalb ließen wir uns auch das Frühstück ausgiebig schmecken und beschlossen noch ein bis zwei Stunden in der Hütte zu verweilen und zu warten, ob das Wetter besser wird. Aber wie manche schon zuvor beim „Kartenspielen“ hatten wir  „schlechte Karten“ auf besser Wetter. Gegen 10:30 beschlossen wir dann unsere Regenklamotten auszupacken und los zu marschieren.  Der Regen hatte inzwischen zwar etwas nachgelassen, aber die ganzen Berge waren nebelverhangen, so dass wir nur den Weg sahen und es deshalb keinen großen Spaß machte.  Aber wie heißt es so schön: „Bei schönem Wetter kann jeder wandern“, doch zu denen gehören wir nicht und trotzten dem Sudelwetter. Nach ca. zwei Stunden erreichten wir unser Zwischenziel, das Funtenseehaus in 1.631 Metern Höhe. Dort kehrten wir ein und stärkten uns. Um 14:45 Uhr rödelten wir wieder auf und machten uns auf den Weg. Inzwischen hatte es aufgehört zu regnen und es hellte langsam auf, so dass tatsächlich die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorkamen, was uns zusätzlich motivierte. Der Weg über die Felsen des „Steinernen Meer“ war zwar anstrengend aber da wir nun auch  die herrliche Bergwelt sehen konnten, empfanden wir das nicht so mühselig. Früh am Abend erreichten wir dann unser zweites Tagesziel – das Riemannhaus in 2.177 Metern Höhe – das mitten zwischen zwei Felsen lag. Dort herrschte herrliches Wetter und man konnte bis ins Tal blicken. Dies bewegte einige noch den nahegelegenen Sommerstein (2.308 Meter) zu besteigen und die schöne Aussicht zu genießen. Da die Hütte ziemlich ausgebucht war, mussten wir uns mit dem Notlager unter dem Dach abfinden – aber eine Nacht haben wir dort auch alle – die einen mit etwas mehr, die anderen mit etwas weniger Schlaf – überlebt.

Am nächsten Morgen wurden wir schon früh durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt. Nach dem Frühstück nutzten viele noch die Gelegenheit einen Gipfel zu besteigen. Es war ein wunderschöner Tag mit hellblauem Himmel und Sonnenschein. Solch ein Wetter hätten wir uns schon am Tag zuvor gewünscht. Wenn es auch schwer fiel, machten wir uns auf den Weg nach Saalfelden. Der Abstieg entlang der Felswände, wo an einigen Stellen zusätzlich Seile zum Festhalten angebracht waren, war ziemlich steil, aber anspruchsvoll und interessant. Zusätzlich hatten wir mit viel „Gegenverkehr“ zu kämpfen, da das schöne Wetter viele Leute in die Berge lockte. Aber unser neuer Wanderführer Rolf hatte alles sicher im Griff und nach drei Stunden kamen wir dann genau an dem Parkplatz aus dem Wald heraus, wo wir zwei Tage zuvor unser zweites Auto geparkt hatten.

Während Rolf und Joachim das andere Auto in Weißbach bei Lofer holten, erfrischten sich die restlichen Kollegen im vorbeirauschenden Gebirgsbach. Gegen Mittag gings dann auf die Heimreise, doch zunächst bis nach Inzell, wo wir einen kleinen Abstecher auf das dort stattfindende Dorffest machten. Dort nutzten wir dann die Möglichkeit eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Danach fuhren wir wieder über die Autobahn München – Nürnberg nach Hause, wo wir gegen 19:00 Uhr ankamen.

Fazit: Wenn auch das Wetter dieses Mal nicht ganz optimal war, hatten wir doch wieder drei erlebnisreiche Tage in den Bergen. Es war schade, dass am Samstag die Berge in Nebel verhüllt waren und wir somit wegen dem trüben Wetter nicht so viel gesehen haben. Aber damit muss man in den Bergen eben rechnen. Ein Sprichwort lautet: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung“. Wir hatten jedoch dem Wetter entsprechend gute Kleidung dabei und kamen deshalb alle wieder gesund nach Hause.

- Joachim Giersch -



Familienausflug am 14.07.2002 nach Heidelberg

Am Sonntag Morgen fuhren wir mit einem großen Bus los. Über die Autobahn bis Öhringen und von dort gings auf der idyllischen Landstraße weiter über Neuenstadt, Bad Friedrichshall und dann entlang des Neckarufers bis kurz vor Hirschhorn, wo wir an einem schönen Rastplatz Pause machten.

Wir stärkten uns mit belegten Brötchen, Brezeln und Käse. Natürlich hatten wir auch etwas zum Trinken dabei. Nach einer knappen Stunde gings weiter bis Heidelberg, wo wir gegen 11:00 ankamen. Da unser Bus nicht zum Schloss hochfahren durfte, stiegen wir unten aus und marschierten zu Fuß hoch. Dies war gleichzeitig Konditionsprobe für die bevorstehende Bergwanderung Ende Juli. Schade war, dass es zu nieseln begann und man deshalb den Blick auf die herrliche Altstadt Heidelbergs vom Schloss aus nicht so genießen konnte. Anschließend besichtigten wir den Schlosshof, das Apothekenmuseum und das große Faß, das ein Fassungsvermögen von über 221.000 Liter hat.

Während einige Kameraden schon auf dem Weg Richtung Altstadt waren, trotzte doch so mancher dem schlechten Wetter und nahm an einer Schlossführung teil – denn da war man im Trockenen! Gegen Nachmittag wurde dann das Wetter besser – es regnete zumindest nicht mehr – und auf dem Marktplatz begannen die Straßencafes Tische und Stühle aufzustellen. Dort ließen auch wir uns kurz nieder und löschten unseren Durst.

Ein Bummel durch die schöne Altstadt – die einen zog es in ein amerikanisches Nobel-Restaurant mit dem großen „M“ davor, andere bevorzugten einen „Döner“ oder eine Pizza, es gab auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas – rundete das Programm in Heidelberg ab. Gegen 15:00 Uhr trafen wir uns an der Schiffsanlegestelle – und alle hatten sie gefunden – von wo aus es mit dem großen Schiff „Europa“ (ca. 600 Sitzplätze) weiter nach Neckarsteinach ging. Eineinhalb Stunden später waren wir dort und nun hatte jeder noch etwas Zeit für einen Spaziergang durch den schönen Ort am Neckar, einen Kaffee, etc. Vor der Abfahrt trafen wir uns am Spielplatz (dort entstand auch unser Gruppenbild) direkt unterhalb des Busparkplatzes, wo es noch einen kleinen Imbiss und etwas zu trinken gab. Um 18:00 Uhr startete Helmut Weikum den Bus und wir fuhren nach einem erlebnisreichen Tag zufrieden nach Hause.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass das Progamm für jeden etwas zu bieten hatte und es hat auch allen sehr gut gefallen. Deshalb bedanken wir uns ganz besonders bei den Organisatoren Klaus Breiter, Hugo Ludwig und Hans-Peter Peiser, der kurzfristig krankheitsbedingt nicht mitfahren konnte. Wir wünschen ihm natürlich gute Besserung und schnelle Genesung. Natürlich bedanken wir uns auch recht herzlich bei unserem Busfahrer Helmut Weikum, der uns wie auch schon in den Jahren zuvor souverän und sicher chauffierte.

- Joachim Giersch -



WFV- Talentsichtung in Ruit (Juli 2002)

Als wir in Ruit alle eingetroffen waren, begrüßte uns Lehrwart Martin Vonier und daraufhin wurden wir auf eine einheitliche Spielleitung hingewiesen. Da dieses Jahr die Spiele ebenfalls mit Assistenten geleitet wurden, kam auch die Zusammenarbeit zwischen Schiedsrichter und den Assistenten zur Sprache. Da wir zwei gute und vor allem erfahrene Beobachter an der Seite hatten (Fritz Sailer u. Willi Göhring) war uns eine gute Spielanalyse am Abend gewiss. Nachdem fast alles geklärt war, wurde ausgelost, wer welche Begegnung pfeift. Ich durfte gleich an die erste Begegnung als Schiedsrichter zusammen mit den beiden Assistenten (Wirt/ Mildenberger) ran. Am zweiten Spiel des Tages durfte ich als Assistent von M. Mildenberger an der Linie stehen. Nach dem Abendessen ging es an die Regelprüfung, die leider nicht für alle so lief wie die Praxis. Im Anschluss daran wurden die Spiele von den beiden Beobachtern analysiert.
Am zweiten Tag, nachdem wir gefrühstückt hatten, ging es auch gleich wieder zur Sache und ich stand gleich wieder an der Linie von Adam Piepke (SRG ÖHR). Gleich nach dem Spiel war ich erneut Linienrichter. Nach dem Mittagessen hätte dann vom VSRA Hans- Dieter Trieb zu uns stoßen sollen, doch dieser war leider verhindert. Doch VLW Werner Zwicknagel erfreute uns mit seiner Anwesenheit und gab uns am Nachmittag tolle Tipps was wir wie verbessern können. Da ich am Nachmittag erneut Schiedsrichter war versuchte ich natürlich gleich die Dinge zu Verbessern, die mir am Vortag angekreidet worden sind und ich denke, dass mir dies auch gelungen ist.
Der dritte und letzte Tag war im großen und ganzen so wie die zwei Tage zuvor auch schon. Nachdem wir mit den Spielleitungen fertig waren gab es eine kurze Abschlussbesprechung durch unseren Lehrwart Martin.
Insgesamt gesehen war es auf jeden Fall etwas, was jeder Jung-Schiedsrichter einmal miterlebt haben sollte. Die super Atmosphäre die dort vorherrscht zwischen uns Schiedsrichtern, dem Lehrwart Martin und den beiden Beobachtern Willi und Fritz. Die drei Tage in Ruit bringen einem auf jeden Fall etwas, ob später „nur“ als Assistent oder auch als Gespannsführer. Das was uns der Lehrwart und die Beobachter nahe gelegt haben wird sicherlich bei allen die dabei waren früher oder später Früchte tragen. Deshalb würde ich jedem diesen Lehrgang empfehlen.

- Michael Haug -



Schiedsrichter-Turnier beim VfB Neuhütten am 17.05.2002

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr wieder am Freitag vor Pfingsten das Schiedsrichter-Turnier beim VfB Neuhütten statt.
Das Auftaktspiel gegen Heilbronn wurde mit 3:0 gewonnen, so dass man frohen Mutes die nächsten Partien anging.  Aber nachdem wir kein Glück hatten, kam auch noch Pech dazu und wir verloren unglücklich gegen unsere nächsten Gegner Backnang, Künzelsau sowie Öhringen. Vor allem gegen den späteren Turniersieger Öhringen agierte man mit zwei Pfostenschüssen sowie einem Strafstoß sehr glücklos und verlor noch mit 1:0. Letztlich reichte es dann zum vierten Platz.
Doch wie immer stand der Spass im Vordergrund und dieser war zweifellos vorhanden, zumal das Turnier wieder hervorragend organisiert war, so dass man sich schon wieder auf nächste Jahr in Neuhütten freut.

-vs-



Haller Jungschiris beim Bundesligaspiel VfB Stuttgart - Borussia Dortmund

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde auch in diesem Jahr als Fördermaßnahme  für engagierte Nachwuchstalente der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall der Besuch eines Bundesligaspiels angeboten. Nach den eher vom Abstiegskampf geprägten Partien Stuttgart-Frankfurt 2000 und Stuttgart-Cottbus im Vorjahr, stand in diesem Jahr das prestigeträchtige Duell VfB Stuttgart- Borussia Dortmund auf dem Programm.
So trafen sich 20 Jungschiedsrichter und 5 Fahrer am Ostersamstag gegen 12:45 Uhr zur Abfahrt in Richtung Gottlieb-Daimler-Stadion, welches ca. 1 1/2 Stunden später nach einer obligatorischen Vesperpause erreicht wurde. Aufgrund der Tabellensituation beider Mannschaften versprach die Konstellation Spannung und ließ auf eine interessante Partie hoffen; Stuttgart versuchte, die letzte Chance auf das internationale Geschäft zu wahren, Dortmund steckte mitten im Titelkampf und konnte sich gegenüber Tabellenführer Leverkusen keinen Ausrutscher leisten.
WM-Schiedsrichter Dr. Markus Merk mit seinen Assistenten stand natürlich unter besonderer Beobachtung der Haller Schiedsrichter. Der Kaiserslauterer präsentierte sich in diesem insgesamt fairen Spiel schon in guter WM-Form und setzte schon früh mit der Ahndung von Dortmunder Schwalben ein Zeichen. Die Tätigkeit der SR-Assistenten konnte von unseren Sitzplätzen hinter dem Tor natürlich schlecht beurteilt werden.
Insgesamt waren alle Teilnehmer an diesem Frühlingstag nach Ende der Partie guter Laune, zum einen sympathisierten die meisten die Mannschaft des VfB, zum anderen hatten sich 3 Schiedsrichter durch Bequatschen der VfB-Ordner Sitzplätze auf der Haupttribüne ergattert, dadurch natürlich bessere Sicht wie die übrige Gruppe.
Nach einer einstündigen Wartezeit im Parkhaus und einem kurzen Zwischenstop kamen alle gegen 20:30 wieder in Schwäbisch Hall an. Auch dieses Mal war es wieder ein gelungener Ausflug und man freut sich schon auf die nächste Fahrt zu einem Bundesligaspiel.

- Heiko Leipersberger -



Trainingslager vom 18. – 20. Januar 2002 im Lemberg

Am Freitag Abend trafen sich 17 Schiedsrichter der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall zum diesjährigen Winter-Trainingslager im Naturfreundehaus Lemberg – unweit von Schwäbisch Hall.

Nach dem gemeinsamen Abendessen wurden zuerst von jedem Teilnehmer 15 „knackige“ Regelfragen beantwortet und anschließend berichtete Lehrwart Walter Heinrich Frank über Aktuelles aus den Fußballregeln. Sehr spannend verlief das von Veli Hekim organisierte „Bingo-Spiel“, wo sich der ein oder andere Schiedsrichter verkalkulierte. Und um Mitternacht konnten wir unserem Lehrwart Walter Heinrich Frank zum Geburtstag gratulieren. Dieser wurde anschließend noch kräftig mit  den nötigen Schnapsrunden gefeiert.

Am Samstag Vormittag gab Walter Frank das Ergebnis der Regelprüfung vom Vorabend bekannt und die Regelfragen wurden durchgesprochen. Nach einer kurzen Pause referierte Volker Stellmach über die Betreuung und Förderung der Jung- und Nachwuchs-Schiedsrichter.

Gestärkt vom Mittagessen traten wir nachmittags zum Geländespiel an. Organisator Peter Hüfner und Obmann Rolf Baumann hatten sich wieder viel Mühe gemacht und sich tolle Aufgaben ausgedacht. Im Zeitabstand von fünf Minuten marschierten wir in Zweiergruppen, die vorher ausgelost wurden, los. Der Weg führte quer durch den verschneiten Lembergwald. Da es am Vormittag zu tauen begonnen hatte und am Nachmittag auch noch regnete war es schwierig im tiefen Schnee voranzukommen. Immer wieder sanken wir ein. Unterwegs hatten wir verschiedene Fragen über Sport, Natur und Politik zu beantworten. Aber auch zwei Geschicklichkeitsprüfungen mussten bewältigt werden und zuletzt noch ein paar Bierproben, was dem einen oder anderen nach der letzten Nacht schwer fiel. Nach gut zwei Stunden erreichten wir wieder das Lemberghaus. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das Geländespiel unter sehr schwierigen Bedingungen zu bewältigen und der Marsch sehr anstrengend war. Jedoch tat die frische Luft jedem gut, denn dies war eine Abwechslung zur Theorie am Vormittag.

Am späten Nachmittag  analysierte Obmann Rolf Baumann die Beobachtungsergebnisse unserer Schiedsrichter anhand der Beobachtungsbögen. Er erläuterte die Schwächen und Stärken und gab Tipps, wie man die Schwächen abstellen kann. Kurzfristig fand vor dem Abendessen noch eine „Gerichtsverhandlung“ statt: Hier wurden zwei Kameraden wegen Ruhestörung und Unpünktlichkeit angeklagt. Die „Verteidiger“ schafften es jedoch, dass sich die „Urteile“ in Grenzen hielten und gnädigerweise zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Für den Abend hatte sich Volker Stellmach etwas ganz besonderes ausgedacht: Eine Après-Ski-Party. Diese war im „Freien“ geplant, da es aber regnete wurde sie kurzer Hand nach innen verlegt. Hierfür wurde extra eine Bar aufgebaut, an der es neben alkoholfreien Getränken auch Jagertee, Glühwein, Lumumba und weitere typische Apres-Ski-Getränke gab. Bei Musik und verschiedenen Einlagen der Teilnehmer (Playback Costa-Cordalis, Polonaise, Sirtaki-Tanz, Kanon der Fischerchöre, etc.) gingen wir so richtig aus uns raus. Spannend und lustig war auch der Wettbewerb „Eiswürfel-Weitspucken“, der zwischen den Einlagen bestritten wurde.

Nach einer etwas kürzeren Nacht gab Organisator Peter Hüfner am nächsten Morgen nach dem Frühstück das Ergebnis des Geländespiels bekannt. Er bedankte sich bei den Teilnehmern, dass alle bei den dieses Jahr erschwerten Bedingungen durchgehalten und wieder zurück gefunden hatten.

Anschließend zog Rolf Baumann kurz Resümee über das durchgeführte Trainingslager und forderte die Teilnehmer auf sich für das nächste Jahr neue Ideen zu überlegen. Da es wieder allen sehr gut gefallen hat wurde der Termin für das nächste Jahr gleich festgelegt und das Lemberghaus reserviert.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei den Frauen des Albvereins, die das Lemberghaus ehrenamtlich bewirtschaften. Wie immer haben sie uns vorzüglich bewirtet und verwöhnt. Alles war super – vor allem das Essen war reichhaltig und sehr gut.

Fazit: Nächstes Jahr – drittes Januarwochenende – Trainingslager im Lemberghaus und alle freuen sich schon jetzt darauf.

- Joachim Giersch -      



Weihnachtsfeier der Schiri-Trainingsgruppe am 11.12.2001

Auch dieses Jahr wurde ein erfolgreiches Trainingsjahr mit einer Weihnachtsfeier der Haller Schiri-Trainierer beendet. Hervorragend organisiert von Peter Hüfner kamen nahezu 30 Kameraden ins Schenkensee-Restaurant in Schwäbisch Hall. Dem weihnachtlichem Festmenü folgte die Bescherung. Nach den letztjährigen Krawatten lag dieses Mal für jeden eine Sporthose unter dem Weihnachtsbaum. Diese präsentierte Thorsten Genthner sofort in stattlicher Manier. Wie jedes Jahr wurden auch die fleißigsten Trainierer sowie die häufigsten Spieleinsätze mit kleinen Präsenten geehrt. Dabei konnte Joachim Giersch gefolgt von Thorsten Genthner und Heiko Leipersberger die meisten Trainingseinheiten verbuchen. Am meisten Einsätze brachte Thorsten Genthner mit 79 Spiele zustande. Nicht viel weniger hatten Johann Keiner und Stefan Ebert. Dazu noch Herzlichen Dank und Glückwunsch! Nach dem einen oder anderen Bierchen ging man dann geruht in die Winterpause. Doch schon bald steht wieder das Trainingslager im Lemberghaus (18.-20. Januar) als Vorbereitung für die Rückrunde an.

-vs-



Nikolausfeier der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall am 07.12.2001

Die schon traditionelle Nikolausfeier fand auch dieses Jahr wieder am ersten Dezemberwochenende statt. Über 150 Schiedsrichter mit Familien folgten der Einladung in die festlich geschmückte Halle des SV Rieden. Nach der Begrüssungsrede durch Rolf Baumann ließ man sich das Weihnachtsessen schmecken. Bald darauf folge das dicht gefüllte Programm des Abends. Den Auftakt machte der schon fast zum Inventar gehörende Nikolaus. Er verteilte Geschenke für die Kleinen, hatte aber auch die Rute für manchen Schiedsrichter dabei, der sich das Jahr über das eine oder andere Mißgeschick leistete. So musste unser Jungschiedsrichter Phillip Hartmann zehn Liegestützen bewältigen, um seine nicht vorhandene Kondition zu zeigen. Auch bekam Siegfried Söllner eine Uhr mit dem Namen “Mr. Clock”, da er des öfteren überpünktlich zu Spielbeginn anreist. Weiter gings mit einer Einlage der Showtanzgruppe “Raben Kids” von den Spfr. Bühlerzell. Nach den verdienten Ehrungen, die der Bezirksvorsitzende Wolfgang Hecker vornahm, kam das schon obligatorische Schmankerl mit Peter Hüfner. In seinem Sketch hatte er dieses Mal einen ganz besonderen Partner: Ehrenobmann Hugo Ludwig. Auch hier kam der eine oder andere Schiri nicht ungestraft davon und wurde auf die Schippe genommen. Nach dem letzten Programmpunkt folgte die Ausgabe der Tombola, die dieses Jahr mit drei Hauptpreisen (TV-Gerät, Discman, Handy) gefüllt war. Günter Riedel durfte sich als glücklicher Gewinner zählen. Die musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm wie im Vorjahr Volker Stellmach. Es war schon früh morgens, als Karl Rück seine “Quetschkomode” herausholte und mit Schunkelliedern den rundum gelungenen Abend abrundete.

-vs-



Schiedsrichterturnier in Crailsheim an Allerheiligen

Wie jedes Jahr am 1.11. fand auch in diesem Jahr wieder das Schiedsrichterturnier der Schiedsrichtergruppe Crailsheim in der Großsporthalle statt. Schon morgens um zehn Uhr ging es los mit dem Spiel der Gruppe Schwäbisch Hall gegen Künzelsau, das knapp mit 2:1 gewonnen wurde. Nach einem weiteren Sieg über Crailsheim (3:2) und einem Remis gegen Backnang (1:1) sowie einer Niederlage gegen den späteren Turniersieger Öhringen (0:1) zog man in die Zwischenrunde ein. Auch hier war man zunächst durch einen 2:0-Sieg über Heilbronn erfolgreich, ehe man durch eine unglückliche Niederlage kurz vor Schluß gegen Frankenhöhe Süd (1:2) die Segel streichen musste. Dies bedeutete gleichzeitig Spiel um Platz drei gegen die Gruppe Kocher/Jagst. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2 und so musste das Strafstoßschießen die Entscheidung bringen. Hier unterlag man knapp und so blieb letztlich ein zufriedener vierter Platz, wobei an diesem Tag sicherlich noch mehr drin gewesen wäre. Auch dieses Jahr war das Turnier wieder hervorragend organisiert und es machte jedem sichtlich Spaß. Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall waren im Einsatz: Manfred Setzer, Yavuz Tuncel, Stefan Ebert, Heiko Leipersberger, Thorsten Genthner, Wahidullah Rahnuma, Phillip Hartmann, Michael Haug, Veli Hekim und Volker Stellmach.

- vs -



Trainingsgruppe der Schwäbisch Haller Schiris zu Gast beim SC Freiburg

Mit zwei Kleinbussen fuhren wir am Samstag, 22. September 2001 früh los. Am Steuer der beiden Kleinbusse saßen mit Peter Hüfner und Veli Hekim zwei sichere Fahrer. So kamen wir gegen 11:30 Uhr gut in Freiburg im Hotel "Schiller" an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten ging's gleich weiter. Mit der Straßenbahn fuhren wir zum "Mößle-Stadion", dem neuen Jugendsport-Leistungszentrum des SC Freiburg. Dort zeigte uns der für die Jugendförderung verantwortliche Leiter, Herr Bornemann, das komplette Gelände einschließlich der Unterkünfte der Jugendspieler. Er erklärte uns, wie sie in den nächsten Jahren talentierte Jugendspieler ausbilden und fördern wollen. Gegen 14:00 Uhr marschierten wir dann weiter ins ca. ein Kilometer entfernt gelegene Dreisamstadion. Dort schauten wir uns dann das Bundesligaspiel des SC Freiburg gegen FC Schalke 04 an.

Am Abend ließen wir uns in einer Pizzeria italienische Gaumenfreuden schmecken. Von Anti Pasti über Pasta bis zur Pizza gab's dort alles. Nach einem Verdauungsspaziergang durch die vielen und schönen Gassen mit ihren Bächen von Freiburg landeten wir in einem Irish-Pub, wo eine Live-Kapelle spielte. Dort entspannten wir bei toller Musik und wer wollte, konnte auch tanzen. Natürlich gönnten wir uns auch ein - zwei Bierchen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen ging es weiter. Denn nun stand das nächste Highlight an. Unser Organisator Peter Hüfner hatte weder Kosten noch Mühen gescheut und ausfindig gemacht, dass man vom nahegelegenen "Schauinsland" mit Mountain-Rollern "Downhill" fahren kann. Nach kurzer Fahrt mit unseren Kleinbussen kamen wir an der Talstation der Schauinslandbahn an. Dort wurden wir mit Roller, Helm, Ellenbogen- und Knieschonern sowie Handschuhen ausgestattet und dann gings mit der Gondel – immer zu zweit – hoch auf den Berg. Von oben folgten wir der Beschilderung, der in zwei Schwierigkeitsgrade und 8 Sektionen eingeteilten sieben Kilometer langen Bergstrecke. Hier war volle Konzentration, Kraft zum Bremsen und eine gute Kondition notwendig. Jeder konnte sein Tempo selbst bestimmen und so kamen alle wieder heil unten an. Die ganze Sache machte riesig Spaß und war für alle ein tolles Erlebnis.

Gegen 15:00 Uhr fuhren wir Richtung Heimat. Unterwegs machten wir an einem Autohof kurz Rast und kamen dann alle unversehrt und zufrieden nach so einem tollen und erlebnisreichen Ausflug wieder gut in Schwäbisch Hall an.

Vielen Dank an die Vereine TSV Michelbach/Bilz und TSV Vellberg, die uns ihre Mannschaftsbusse zur Verfügung stellten.

- Joachim Giersch -



Bergwanderung vom 27. – 29. Juli 2001

Unsere diesjährige Bergwanderung führte ins herrliche Zillertal. Bei sonnigem Wetter kamen wir nach 5 Stunden Fahrtzeit am Stausee "Schlegeisspeicher" in 1.785 Meter Höhe an. Nachdem wir unser Gepäck aufgerödelt hatten, machten wir uns auf den Weg. Wir marschierten entlang des Stausees auf einem sehr schönen Weg, der flach und gerade richtig zum Einlaufen war. Nach einer Stunde ging es dann steil bergauf – über 500 Höhenmeter hatten wir zu überwinden. Verschwitzt und fertig kamen wir an unserem Tagesziel, dem "Furtschaglhaus", an und bezogen unser Lager. Am Abend stärkten wir uns bei einem zünftigen Abendessen und sprachen die Tour vom nächsten Tag durch.

Am Samstag nach dem Frühstück ging es fortan stark bergauf. Beim Aufstieg zur Schönbichler Scharte (3.081Meter) war Kondition und Konzentration gefordert, da der Weg zum Teil über Fels und festen Schnee führte. Von dort aus ließen wir es uns nicht nehmen und stiegen bei herrlichem Sommerwetter auf zum Schönbichler Horn in 3.133 Metern Höhe. Dort machten wir erstmal Pause und genossen bei herrlichem Wetter den Ausblick auf das schöne Zillertal. Gegen 12:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Abstieg. Dieser war schwierig, jedoch für jeden eine Herausforderung. Auf der anderen Seite ging es entlang der Felswand an einem Seil ziemlich stark bergab. Gleichzeitig kamen uns Bergwanderer entgegen, die nach oben wollten, was den Abstieg erschwerte. Nach ca. einer Stunde hatten wir jedoch das steilste Stück überwunden und nun ging es weiter über einen mit Schnee bedeckten Gletscher. Bei wunderschönem Ausblick auf die Gletscherwelt und die Berggipfel machten wir gegen 13:30 Uhr Pause und ruhten uns in der prallen Sonne aus. Weiter ging es zu unserem Ziel, der "Berliner Hütte" in 2.042 Metern Höhe, die wir auch bald erreichten. Dort ließen wir uns dann ein kühles Weizen schmecken – Mann war des guat!! Am Abend hatten wir dann viel zu erzählen. Denn, diese Bergtour war sehr anspruchsvoll, aber dafür umso schöner und das Wetter war so wie wir es uns vorgestellt hatten – alles einfach fantastisch. An dieser Stelle ein großes Lob an unseren "Berggeist" Walter Heinrich Frank, der diese tolle Tour ausgesucht und geplant hatte.

Am Sonntag ging es bergabwärts über die Alpenrosenhütte, Grawandhütte und die Klausenalm, wo es übrigens einen sehr guten Bergkäse gibt, zum Gasthaus Breitlahner, wo unsere Fahrzeuge geparkt waren. Nach einer Stärkung fuhren wir los in Richtung Tegernsee, wo es wie aus Kübeln goß, aber das störte uns jetzt nicht mehr.

Fazit: Aufgrund des herrlichen Wetters – was Voraussetzung in den Bergen ist – erlebten wir drei wunderschöne Tage in der Zillertaler Berwelt. Trotzdem mussten wir beim Abstieg voll konzentriert bei der Sache sein und eine gute Kondition und körperliche Verfassung sind natürlich die Grundvoraussetzungen.

Auf ein Neues im nächsten Jahr. 

- Joachim Giersch -



Sichtungslehrgang talentierter Jungschiedsrichter im Rahmen der Bezirksauswahlsichtungen des WFV

Dieses Jahr führte der WFV zum zweiten Mal sogenannte Sichtungslehrgänge für talentierte Jungschiedsrichter durch, die jeweils in Verbindung mit den Sichtungen der talentierten Fußballspieler stattfand. Dieses Jahr durfte ich von 9. bis 11. Juli an einem Lehrgang teilnehmen, zusammen mit Adam Piepke (SRG Öhringen), Sven Graß (SRG Nürtingen) und Volker Roggenstein (SRG Ehingen). Lehrgangsleiter war Rainer Bergmann, Beobachter Fritz Sailer, Lehrgangsort die Sportschule Ruit.

Zu Beginn gab es eine kurze Begrüßung und wir stellten uns gegenseitig vor, dann ging es gleich los mit der Einweisung, denn wir sollten die 6 Spiele der Bezirksauswahlmannschaften jeweils im Gespann leiten. Da wir ja alle schon Erfahrungen als Schiedsrichterassistenten gesammelt hatten, war diese Einweisung relativ schnell erledigt.
Als nächstes folgte die offizielle Begrüßung der Spieler, bei der wir kurz vorgestellt wurden. Aber dann fing es richtig an: Wir bekamen die Trikots und gingen auf den Platz zum Warmlaufen. Dabei verletzte sich ein Kamerad sogleich und wir mussten die Einteilung wieder umplanen und auch an den nächsten Tagen immer wieder kurzfristige Änderungen vornehmen. So war ich am ersten Tag Assistent der Begegnungen Böblingen/Calw gegen Bodensee und Neckar/Fils gegen Donau. Am zweiten Tag pfiff ich Neckar/Fils gegen Böblingen/Calw, beim Spiel Donau gegen Bodensee stand ich an der Linie. Am dritten Tag hätte ich auch mein zweites Spiel pfeifen sollen, da unser Kamerad aber wieder gesund und fit war, konnte ich bei den abschließenden Spielen Böblingen/Calw gegen Donau und Neckar/Fils gegen Bodensee noch zweimal als Assistent tätig werden.

Das Pfeifen alleine war jedoch nicht wichtig, sondern dass wir bei jedem Spiel von unserem Lehrwart und unserem Beobachter genauestens angeschaut wurden. Diese setzten sich immer nach 2 Spielen zusammen und verglichen ihre Aufzeichnungen. Nachdem dies geschehen war und auch wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, wurden die Spiele analysiert.
Da den aufmerksamen Beobachtern nichts entging, wurde jeder Pfiff kommentiert, auf das Stellungsspiel und das Auftreten eingegangen, auch die Männer an der Linie wurden nicht vergessen; es wurden aber nicht nur die negativen Dinge angesprochen, auch die positiven wurden hervorgehoben. Dazu bekommt jeder noch seine persönlichen Beobachtungsbögen zugeschickt, um zu sehen, was die gezeigte Leistung dann in der Saison wert wäre.
Zum Programm gehörten auch verschiedene Referate des Lehrwarts, Video-Regelbeispiele und ein Regeltest, der nach Meinung des Lehrwarts und des Beobachters ungefähr das Niveau von Bezirks- oder Landesligalehrgängen hatte. Vom Verbandsschiedsrichterausschuss kam Werner Banzaf, Einteiler der Bezirksliga-Beobachter, auf einen Besuch vorbei.

Alles in allem hat mir dieser Lehrgang sehr gefallen, da es eine einmalige Chance ist, in einem so kleinen Kurs zu sein und dabei durch je einen Lehrwart und Beobachter betreut zu werden. Keiner kommt zu kurz und wo sonst hat man die Möglichkeit, mit dem Beobachter über jede Entscheidung zu reden. Außerdem kam der Spaß während den 3 Tagen auch nicht zu kurz, was die Konzentration und Motivation sogar noch steigern konnte.
Meiner Meinung nach war dieser Lehrgang sehr hilfreich im Hinblick auf eine weitere Schiedsrichterkarriere und ich kann jedem nur raten, diese Chance auch anzunehmen, wenn sie sich einem bietet.

- Bastian Bißwanger, SV Großaltdorf -



Familienausflug am 1. Juli 2001

Zum diesjährigen Ausflug trafen sich die Schiedsrichter der SRG Schwäbisch Hall mit Ihren Familien am Sonntag, 1. Juli 2001 am Vereinsheim des SV Großaltdorf.

Um die Wanderung etwas aufzulockern und nicht nur "blind" durch die Gegend zu laufen, verteilte unser Organisator Melle Peiser schon vorab an die Teilnehmer einen Laufzettel. Die erste Aufgabe  war eine Schießübung im nahe gelegenen Schützenhaus. Hier konnten wir feststellen, wer früh morgens schon eine ruhige Hand und Zielgenauigkeit besaß. Gegen 9:30 Uhr marschierten wir dann los in Richtung Burgberg zum ehemaligen Munitionsdepot. Dort gab es kühle Getränke und zum Mittagessen Gulaschsuppe und Grillwürste. Während der Mittagspause wurden von den Teilnehmern verschiedene Aufgaben verlangt: Beantwortung einer Schiedsrichter-Regelfrage, einen Nagel mit möglichst wenig Schlägen im Nagelbalken versenken, und bei 5 Würfen auf einen Basketballkorb möglichst viele Treffer zu erzielen. Die Ergebnisse wurden auf dem Laufzettel eingetragen. Dabei hatten wir jede Menge Spaß, vor allem auch die Kinder. Bei Sonnenschein machten wir uns dann weiter auf den Weg zum Burgberg. Bei der Steigung bis hoch zum Aussichtsturm kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Oben angekommen stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen. Dort gab es auch Gelegenheit den Aussichtsturm zu besteigen, von dem man einen herrlichen Ausblick über die Hohenloher Ebene genießen konnte. Anschließend marschierten wir über herrliche Wald- und Wiesenwege und kamen gegen 17:00 Uhr wieder an unseren Ausgangspunkt am Vereinsheim des SV Großaltdorf an. Dort stellte dann Organisator Melle Peiser die letzten beiden Fragen und trug die Antworten auf den Laufzetteln ein. Während wir es uns im Vereinsheim gemütlich machten und unseren Durst löschten, wertete Obmann Rolf Baumann die Ergebnisse aus. Alle waren gespannt, wer wohl den ersten Preis – einen Rucksack mit einem Partyfässchen Bier und Gläsern – gewinnen würde. Kurz vor dem Abendessen zog Rolf Baumann in wenigen Worten Resümee über unseren Ausflug und gab die Gewinner unseres Spiels bekannt. Den ersten Preis erhielt Familie Bolek. Herzlichen Glückwunsch! Bei netten Gesprächen ließen wir den wunderschönen Tag ausklingen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dies ein schöner und gemütlicher Tag bei sehr schönem Wanderwetter war. Denn: Man muss ja nicht immer kilometerweit mit dem Bus fahren, wenn es hier in unserer Gegend so schöne Wanderwege und Ausflugsmöglichkeiten gibt. 

- Joachim Giersch -



Leistungsprüfung am 24. Juni 2001

Unsere diesjährige Leistungsprüfung fand am 24. Juni 2001 im Hagenbachstadion in Schwäbisch Hall statt. Wie bereits im letzten Jahr trafen wir uns bei herrlichem Wetter um 10:30 Uhr. Insgesamt 25 Teilnehmer waren motiviert und legten nacheinander die einzelnen Bestandteile der Leistungsprüfung (12-Minuten-Lauf, 2 x 50-Meter-Sprint und 2 x 200-Meter-Sprint) ab. Danach spielten wir zur Erholung noch etwas Fußball.

Während des Fußballspiels legte unser Ehrenobmann Hugo Ludwig die ersten Steaks und Grillwürste auf den Grill.

Abgekämpft oder erholt vom „Kicken“ ließen wir uns dann die hervorragend duftenden Steaks und Grillwürste zum Mittagessen schmecken. Dazu gab es natürlich auch gekühlte Getränke. Mittlerweile waren auch ein paar Frauen mit ihren Kindern gekommen und ergänzten unsere gemütliche Runde.

Alle waren sich einig, dass die Durchführung der Leistungsprüfung auf diese Art wieder sehr gut gelungen und angekommen ist. Neben dem sportlichen Bereich, der im Vordergrund steht, darf das Gesellige einfach nicht zu kurz kommen.

-Joachim Giersch-



Lehrgang zur Förderung von Nachwuchsschiedsrichtern des Bezirks Hohenlohe vom 8. – 10. Juni 2001

Von Freitag, 8. Juni bis Sonntag, 10. Juni 2001 nutzten die Schiedsrichtergruppen des Bezirks Hohenlohe (Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall) die Gelegenheit zur Schulung von Nachwuchsschiedsrichtern in der Sportschule in Ruit. Dies ist eine super Sache, die der WFV den Bezirken alle 3 Jahre bietet.

Bis zum gemeinsamen Abendessen um 18 Uhr trafen die Verantwortlichen mit ihren Nachwuchskräften in Ruit ein. Am Abend stellten sich die Teilnehmer kurz vor und anschließend wurde dann der Lehrplan für die nächsten zwei Tage durchgesprochen.

Am Samstag Vormittag wurde den Teilnehmern neben theoretischen Kenntnissen auch die verschiedenen Assistentenzeichen in der Praxis erklärt. Am Nachmittag stand dann ein Regeltest auf dem Programm, bei dem jeder seinen Wissensstand überprüfen konnte.

Abends fand dann das mit Spannung erwartete Fußballturnier in der großen Ballspielhalle statt. Bei sehr spannenden Spielen ging es manchmal ganz schön zur Sache. Aber verletzt wurde niemand und das war das Wichtigste. Sieger des Turniers wurde die SRG Bad Mergentheim. Anschließend saßen wir noch in geselliger Runde, entweder in der kleinen Kneipe oder auf den Zimmern zusammen. Dies nutzten vor allem die jungen Schiedsrichter –die meisten waren zum ersten Mal auf einem Lehrgang – um Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig besser kennen zu lernen.

Sonntag Vormittag gab es dann noch ein sehr interessantes Referat über das Beobachtungswesen.

Fazit: Allen Teilnehmern hat der Lehrgang sehr gut gefallen. Die Verantwortlichen der Schiedsrichtergruppen des Bezirks Hohenlohe hoffen natürlich, dass die vermittelten Kenntnisse auch in der Praxis umgesetzt werden können und irgendwann einmal "Früchte" tragen.

-Joachim Giersch-



Saisonabschlußbericht 2000/2001 des Obmanns

Mit dem 30.06.2001 endet das Spieljahr 2000/2001. Zeit auch für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall Bilanz zu ziehen.

Wie beinahe jedes Jahr wechselten sich auch in dieser Saison Licht und Schatten, Erfolg und Nichterfolg, Freude und Ärger in unserer Schiedsrichtergruppe ab.

Durch die Erhöhung der Mindestanzahl von Pflichtschulungen  von drei auf vier wird die Anzahl der anrechenbaren Schiedsrichter dieses Jahr einen erheblichen Einbruch erleben. Offensichtlich haben es die Vereine nicht geschafft trotz mehrmaliger Informationen der Schiedsrichtergruppe Ihre Schiedsrichter auf die Wichtigkeit der Lehrabende hinzuweisen. Dennoch gibt es auch bei unserer Gruppe etliche Kameraden die alle sechs Schulungen besucht haben. Diese Einstellung ist besonders zu loben. Mit idealem Schulungslokal, das bei Obleute- und Lehrwartetagungen in ganz Württemberg als vorbildlich gepriesen wird, denken wir vom Ausschuß doch die optimalen Voraussetzungen geschaffen zu haben.

Die Teilnehmer unserer geselligen Veranstaltungen wie Nikolausfeier, Familienausflug und Bergwanderung waren wieder voll des Lobes über die Organisatoren. Trotzdem dürfen gerne auch mehr Kameraden mitmachen.

Mit vier Schiedsrichtern auf der Verbandsliste sind wir in die Saison gestartet. Nach Ablauf der Runde stehen wieder vier Kameraden auf der WFV-Liste. Zwar höre ich freiwillig auf, doch haben wir mit Joachim Giersch von Tura Untermünkheim einen Aufsteiger von der Bezirks- in die Landesliga. Somit haben wir mit Veli Hekim (TSV Vellberg), Gerhard Staudenmayer (TSV Ilshofen) und Volker Stellmach (Spfr. Bühlerzell) wieder ein Quartett im Rennen. Auch in der Bezirksliga können wir mit dem Abschneiden von Heiko Leipersberger (SV Gailenkirchen) sehr zufrieden sein. Ins kalte Wasser geworfen, erreichte er von 120 Schiedsrichtern im ersten Jahr unter Beobachtung einen guten 54. Platz.

Unsere Nachwuchsleute Stefan Ebert (SC Bibersfeld), Thorsten Genthner (TSV Michelfeld) und Bastian Bißwanger (SV Großaltdorf) werden im kommenden Jahr um einen Platz in der Bezirksliga kämpfen. Zwei Beobachtungsplätze stehen uns dort zur Verfügung. Diese werden vom Ausschuß nach Leistung und Einstellung vergeben.

Die „Dienstagstrainierer“ treffen und trafen sich wöchentlich zum gemeinsamen Training. Leider war die Teilnehmerzahl nicht immer befriedigend. Erfreulich ist jedoch, daß wir uns durch dieses gemeinsame theoretische und praktischeTraining oft einen Vorsprung gegenüber den anderen Schiedsrichtergruppen schaffen können. Deshalb ist es wichtig, daß alle Förderungswürdigen und –willigen Schiedsrichter Dienstags nach Raibach bzw. in die Hagenbachhalle 3 kommen. Die erfahrenen Kameraden ergänzen dann die optimale Mischung zwischen „Jung und wild“ und „Ruhig und erfahren“.

Insgesamt können wir auch mit dieser Runde wieder zufrieden sein, wohl wissentlich, daß in den kommenden Jahren schwierige Aufgaben anstehen. Der explosionsartige Anstieg der Spielrückgaben, Nichtantritte und Spielverlegungen ist nicht zu übersehen und läßt uns oft an unserem Hobby für die Schiedsrichter zweifeln. Dennoch schauen wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns über die Nachwuchsleute die mit Eifer und Einsatz bei der Sache sind.

Obmann Rolf Baumann



Schiedsrichter-Neulingskurs vom 22.01. – 19.02.2001

Nachdem der Neulingskurs im Millenium-Jahr 2000 mangels "Masse" ausfallen musste, hatten die Bemühungen der Vereinsvertreter und  der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall dieses Jahr Erfolg. Einen richtigen Ansturm erlebten wir zu Beginn des Neulingskurses am 22. Januar 2001 im Vereinsheim des TSV Sulzdorf. Obmann Rolf Baumann und Lehrwart Walter Heinrich Frank konnten 37 Interessenten begrüßen. Von diesen bestanden letztlich 32 Neulinge die Prüfung. An dieser Stelle danken wir besonders unserem Lehrwart Walter Heinrich Frank, der an 8 Abenden den Neulingen die nötige Regelkunde beibrachte, um die Prüfung erfolgreich zu bestehen. Jetzt gilt es, die Neulinge zu integrieren und zu fördern. Schon bald werden sie die ersten Spiele bekommen und Paten werden ihnen dann zur Seite stehen.

Als neue Schiedsrichter begrüßen wir in unserer Gruppe:

David Bernardt, Alexander Kliewer, Wahidullah Rahnuma (alle TSV Michelbach/Bilz), Hannes Berroth, Jörg Domisch, Philipp Hartmann, Rüdiger Hartmann (alle TSV Sulzdorf), Johann Betus (SC Stadtheide), Ramon Bißwanger (SV Großaltdorf), Helmut Bolek (SC Steinbach), Jens Dehmelt (TSG Waldenburg), Marco Do, Markus Kuderna, Florian Mitsch (alle TSV Braunsbach), Ahmed El Basha, Joschka Karle, Stefan Rößler, Ilio Vetrugno (alle TURA Untermünkheim), Stefan Erlenbusch, Frederick Kubach (beide TSV Hessental), Sebastian Hübner, Ansgar Hufnagel, Florian Mugele, Patrick Stroye, Peter Thoma, Patrick Vossler (alle SV Gailenkirchen), Steffen Luczka (TSV Michelfeld), Edgar Sauter, Andreas Wüst (SV Tüngental), Thorsten Schift (TSV Ammertsweiler), Michael Thalacker (SSV Schwäbisch Hall), Dietmar Wittmann (SC Bibersfeld).



5. Platz beim Schiedsrichterturnier in Plattenhardt

13 Mannschaften von Schiedsrichtergruppen aus ganz Württemberg trafen sich am Samstag, 3.2.2001 in der Weilerhau-Halle in Plattenhardt zum Hallenturnier der Schiedsrichtergruppe Stuttgart. Trotz leichter Verspätung aufgrund von schwierigen Straßenverhältnissen, kam das Team der SRG Schwäbisch Hall dennnoch rechtzeitig zum ersten Vorrundenspiel, da unser Gegner Heilbronn auch noch nicht in der Halle war. Dies wurde dann auch gleich durch ein Tor von Abdullah Rahnuma glücklich mit 1-0 gewonnen werden. Man merkte, dass zeitweise noch Zuordnung und Abstimmung fehlten, dies sollte aber schon im zweiten Spiel gegen Esslingen besser werden. Durch einen herrlichen Distanzschuss von Florian Eißen gingen wir schnell in Führung, mussten aber schon im Gegenzug den Ausgleich hinnehmen. Ein schnell ausgeführter Eckstoß brachte das 2-1 durch Heiko Leipersberger, Tamer Hekim sorgte mit einem Kontertor noch für den 3-1 Endstand. Die Siegesserie setzte sich durch ein 5-2 gegen Vaihingen auch im 3. Spiel fort. Schon nach 2 Minuten hatte Tamer Hekim 2 Tore erzielt, ehe Vaihingen zum Anschlusstreffer kam, sich aber dann dezimierte. In Über-zahl wurden die weiteren Tore sehr schön herausgespielt, der Gegentreffer kurz vor Schluss war nur noch Makulatur. In die Torschützenliste trugen sich noch Abdullah Rahnuma, Florian Eißen und Heiko Leipersberger ein. Zum ersten Mal in Rückstand geriet man gegen den „Bezirksrivalen“ Crailsheim, doch Florian Eißen drehte die Partie mit zwei Toren - beidesmal nach sehenswerten Doppel-pässen mit Abdullah Rahnuma - noch zu einem 2-1-Sieg. Nach 4 Siegen in Folge traf man dann auf die ebenfalls noch verlustpunktfreie Mannschaft aus Ulm. In diesem Spiel wurden uns allerdings deutlich die Grenzen aufgezeigt. Gegen ein spielerisch versiertes Team konnte man lange mithalten, ehe man einbrach und sich eine 0-5 Klatsche einfing. Offenbar hatten wir uns von dieser Niederlage gut erholt, denn im letzten Gruppenspiel gegen Balingen lag man durch Treffer von Tamer Hekim und Abdullah Rahnuma schnell in Front. Unerkärlicherweise ließ man dem Gegner danach zuviel Platz, so dass dieser ausgleichen konnte. Den 3-2-Siegtreffer erzielte Heiko Leipersberger, und so war man nach der Vorrunde hervorragender Gruppenzweiter (punktgleich mit Gruppensieger Ulm).

Durch diese Leistung hatten wir das Viertelfinale erreicht und trafen dort auf den Gruppendritten der Gruppe B, die Mannschaft des Veranstalters Stuttgart. Lange drängten wir auf die Führung, doch das Tor machten die Stuttgarter. Gegen die sichere Abwehr liefen wir dann weitgehend erfolglos an, der clevere Gegner konterte und die Gegentore zum 0-2 und 0-3 waren die logische Konse-quenz. Für den Ehrentreffer zum 1-3 sorgte kurz vor dem Abpfiff Florian Eißen. Dies bedeutete in der Endabrechnung einen guten 5. Platz, womit Coach Manfred Setzer auch zufrieden war.

Für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall spielten (in Klammern die Anzahl der Tore): Thorsten Genthner, Karl-Heinz Otterbach, Florian Eißen (5), Tamer Hekim (4), Abdullah Rahnuma (4), Heiko Leipersberger (3) und Coach Manfred Setzer.

Heiko Leipersberger



3 Tage im Wald - Trainingslager der SRG Schwäbisch Hall vom 19.01.01 - 21.01.01

Bereits zum vierten Mal trafen sich 12 Schiedsrichter der SRG Schwäbisch Hall Ende Januar  im Naturfreundehaus Lemberg zu einem Trainingslager als Vorbereitung auf die bevorstehende Rückrunde. Die von „Cheforganisator“ Peter Hüfner und Obmann Rolf Baumann wie immer hervorragend geplante Veranstaltung begann am Freitag 19-1-2001 nach einem vorzüglich schmeckenden Abendessen mit dem obligatorischen Regeltest. Hierbei hatte Lehrwart Walter H. Frank 15 recht faire Fragen ausgesucht, die einigen dennoch zu schwer waren. Der Tag wurde abgerundet durch ein Geburtstagsreferat von Walter Frank über die Tätigkeiten der Schiedsrichter-Assistenten.

Nach einer für die meisten zu kurzen Nacht, ging es am Samstag mit der Besprechung des Regeltests weiter. Vorher hatten sich natürlich alle am reichlichen Frühstück gestärkt. Zwischenzeitlich war auch Einteiler Klaus Breiter von einer LKW-Tour eingetroffen; dieser machte mit einem sehr interessanten Vortrag deutlich, wieviele Faktoren beteiligt sind, damit ein Fußballspiel überhaupt zustande kommt.

Im Anschluß an das Mittagessen war in den vergangenen Jahren immer Training (d.h. ein Waldlauf) vorgesehen, da aber nur sehr wenige daran teilnahmen,  kamen die Organisatoren auf die Idee, diesen Part durch ein Geländespiel zu ersetzten. Wer aber glaubte, dies sei weniger anstrengend als der Waldlauf, irrte. Denn bereits in der ersten Aufgabe erwartete die 5 ausgelosten 2er-Teams ein Sprintspiel; es sollten Flaschen aus einem Kasten in einen ca. 10 m entfernt stehenden anderen Kasten transportiert werden. Auf der ca. 8km langen Strecke wartete danach ein bunter Mix aus Natur-, Fußball-, Scherz-  und Politikfragen, unterbrochen von einem sportlichen Teil sowie einer Geschmacksprobe. Bis auf kleine Ausnahmen (so war bei der Frage, welcher deutsche SR bei der WM 1986 pfiff, die richtige Antwort Volker Roth bei den Antwortmöglichkeiten gar nicht dabei, stattdessen tauchte der Name Rolf Baumann auf) kam das Geländespiel sehr gut an und hofft auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Das Vorabendprogramm beinhaltete anschließend eine Videoschulung, wo zu 5 gezeigten Fällen mit Feldverweis eine passende Meldung geschrieben werden sollte. Nach dem Vesper präsentierte Veli Hekim wie  schon im Vorjahr die beliebte Gameshow „Bingo“ bevor man den Abend ausklingen ließ.

Am Sonntagmorgen wurden schließlich die Zimmer (auf)geräumt, ein letztes Mal gut gefrühstückt und die bisherigen Beobachtungsergenisse analysiert, ehe man sich auf den Heimweg  oder zu Hallenturnieren begab.

- Heiko Leipersberger -



Nikolausfeier der SRG SHA am 1.12.2000

Die Nikolausfeier der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall fand dieses Jahr mit Familie in der Turnhalle in Hessental statt.

Pünktlich um 19:00 Uhr begrüßte Obmann Rolf Baumann die Schiedsrichter mit Familien in der gut gefüllten Halle. Die Metzgerei Hespelt hatte für alle ein tolles Buffet angerichtet, das wir uns anschließend schmecken ließen. Für Getränke, hier war Selbstbedienung, hatte Hans-Peter Peiser gesorgt.

Nach dem Essen waren vor allem die Kinder gespannt auf den Nikolaus, der gegen 21:00 Uhr in der Turnhalle eintraf. Jedes Kind bekam von ihm eine Tüte mit Süßigkeiten und auch für die Frauen hatte er eine Kleinigkeit mitgebracht.

Nachdem der Nikolaus wieder weg war, nahm Rolf Baumann drei Ehrungen von langjährigen Schiedsrichtern vor. Für 15 Jahre Schiedsrichter wurden Ulrich Berner und Klaus Gröger mit der  Schiedsrichter-Ehrennadel des WFV in Bronze ausgezeichnet. Manfred Setzer erhielt die Schiedsrichter-Ehrennadel des WFV in Silber. Weiter bekam Volker Stellmach für den diesjährigen Aufstieg von der Bezirksliga in die Landesliga eine Urkunde überreicht.

Gegen 21:45 Uhr war es dann soweit. Die Bühne öffnete sich für den Höhepunkt bzw. das "Christkind" für die Schiedsrichter. Der Schiedsrichterausschuss hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, und eine Bauchtänzerin organisiert. Bei ihrem Auftritt mischte sie sich auch unters Publikum, wovon alle begeistert waren.

Aber das war noch nicht alles. Ab 22:00 Uhr legte unser DJ Volker los und brachte mit seinem Musikprogramm richtig Stimmung in die "Bude".

Gegen 22:30 Uhr überraschte unser Lehrwart Walter-Heinrich Frank das Publikum mit einem lustigen Gedicht zu Weihnachten, das sich natürlich um die Schiedsrichterei drehte.

Dann wartete alles schon gespannt auf die Ausgabe der tollen Preise der Tombola. An dieser Stelle nochmals "Herzlichen Dank" an alle "Sammler", Firmen und Geschäfte, die uns hierbei unterstützt haben. Nachdem die Farbe – es wurden nur Lose mit Nummern, jedoch unterschiedliche Farben verkauft – ausgelost war, wurden die Gewinne ausgegeben und jeder freute sich über die wertvollen Sachen. Zwar hatten wir dieses Jahr "nur" 200 Preise zu vergeben, aber diese konnten sich alle sehen lassen.

Anschließend blieben viele noch in gemütlicher Runde und bei Musik sitzen und ließen den schönen Abend ausklingen.

Für die Mitarbeiter des Schiedsrichterausschusses wurde der Abend als gelungen betrachtet, wenngleich für sie die gesamte Organisation und der Abend sehr anstrengend war.

Auch wir Schiedsrichter haben jetzt Winterpause, ehe es vom 19. bis 21. Januar 2001 mit dem Trainingslager im "Lemberghaus" weiter geht. Deshalb wünschen wir allen "Frohe Festtage" und einen "guten Rutsch" ins neue Jahr.

Joachim Giersch                    



Vereinsforum der SRG SHA am 27.11.2000

Zum 1. Vereinsforum, einem Dialog zwischen Vereinsvertretern und Schiedsrichter, sind ca. 50 Personen aus den umliegenden Vereinen gekommen.

Obmann Rolf Baumann stellte kurz die SRG SHA und die neuen Medien – Internet und Schiedsrichter-Magazin - vor. Anschließend berichtete er über die Anzahl der Schiedsrichter in den einzelnen Klassen und die Besetzung der vielen Spiele während einer Saison. Über 2.650 Spiele wurden von Schiedsrichtern der SRG SHA in der Saison 1999/2000 geleitet. Schwierigkeiten bereiten dem Einteiler die kurzfristigen Rückgaben und Spielverlegungen – vor allem im Jugendbereich. Dieses Thema wurde auch von den Vereinsvertretern angesprochen, dass sie gerne informiert werden möchten, wenn kein Schiedsrichter eingeteilt ist. Wenn das Spiel allerdings vom eingeteilten Schiedsrichter bestätigt wurde und er es dann vergisst, was eben auch vorkommt, kann der beste Einteiler nichts dafür. Ein weiterer Punkt war der in letzter Zeit recht magere Schulungsbesuch. Dass ein Schiedsrichter für seinen Verein als Schiedsrichter zählt, sind ab dieser Saison 4 Schulungsbesuche notwendig. Rolf Baumann forderte die Vereinsvertreter auf, dass sie doch darauf achten sollen, dass  ihre Schiedsrichter auch die Schulungen besuchen. Zum Abschluss seines Berichts wies er auf den am 22. Januar 2001 beginnenden Neulingskurs im Vereinsheim des TSV Sulzdorf hin, den unser Lehrwart Walter-Heinrich Frank durchführen wird.

Bereits auf dem Rückmeldeabschnitt der Einladung konnten die Vereine ihre Besprechungswünsche äußern. Zusätzlich waren auf den Tischen Karten und Stifte ausgelegt worden, so dass jeder die Gelegenheit hatte Fragen, die während des Berichts von Rolf Baumann aufgetreten sind zu notieren. Die Karten wurden nach dem Bericht eingesammelt und an einer Tafel befestigt. Rolf Baumann ging dann auf die einzelnen Punkte ein. Er erklärte auch, dass es im Fußball Regeln gibt und diese auch eingehalten werden müssen. Ein viel diskutiertes Beispiel hierfür sind die Spielerpässe, die oft nicht in Ordnung – z.B. ein nicht mehr zeitgemäßes Lichtbild – sind. Hier haben es die Schiedsrichter schon vor dem Spiel schwer und verschaffen sich Ärger, wenn sie darauf achten, dass diese in Ordnung sind, obwohl sie nichts dafür können. Hier sind die Vereine einfach selbst schuld.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren rief Rolf Baumann die Vereinsvertreter auf, ihn über  Vorkommnisse während eines Spiels zu informieren oder auftretende Fragen ihm oder einem anderen Mitglied des Schiedsrichterausschusses zu stellen. Denn das meiste, was rund ums Spiel Woche für Woche abläuft, bekommt er nicht mit und kann so auch nicht darauf reagieren.

Die SRG SHA und die Vereinsvertereter waren sich einig, dass diese Veranstaltung gut gelungen ist und künftig jedes Jahr einmal durchgeführt werden sollte.

Joachim Giersch                          



1. SR-Stützpunkttraining im Bezirk Hohenlohe

Am 31.08.2000 fand bei den Sportanlagen des TSV Crailsheim das
1. SR-Stützpunkttraining im Bezirk Hohenlohe statt. Unter der Leitung von Bezirksschiedsrichterobmann Rolf Baumann nahmen 16 Schiedsrichter aus den Gruppen Öhringen, Schwäbisch Hall und Crailsheim teil. Von den Gruppen Mergentheim und Künzelsau war leider kein Vertreter anwesend. Trotzdem bestätigten die Obleute beider Gruppen ihr Interesse an einem gemeinsamen Training und hoffen zukünftig geeignete Schiedsrichter abstellen zu können.

Nach einem Waldlauf und einem kurzen Fußballspiel wurde das Training mit einigen Regelfragen abgeschlossen. Die Regelfragen waren von Walter Frank, dem Lehrwart der SR-Gruppe Schwäbisch Hall, zusammengestellt worden und wurden unter seiner Leitung gemeinsam bearbeitet. Neben der Verbesserung der konditionellen und regeltechnischen Grundlagen dient das Training insbesondere für den Austausch und den Zusammenhalt zwischen den ambitionierten Schiedsrichtern.

Dabei richtet sich das Stützpunkttraining in erster Linie an SR der Verbandsliste bzw. an Schiedsrichter in der Bezirksliga unter Beobachtung, sowie an talentierte Nachwuchsschiedsrichter, die durch den Austausch mit den erfahrenen Kollegen an höhere Aufgaben herangeführt werden sollen.

Die nächsten Stützpunkttermine:

Donnerstag 5.10.2000
Donnerstag 2.11.2000
Donnerstag 7.12.2000

Das Training findet jeweils um 19.00 Uhr beim TSV Crailsheim statt.

Dirk Hofmann
Schiedsrichtergruppe Crailsheim



Ausflug der Trainingsgruppe der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall in die Rhön vom 11. bis 13. August 2000

Bei herrlich, warmem Sommerwetter fuhren wir am Freitag Nachmittag gegen 16.00 Uhr mit dem Bus los. Als Busfahrer hatte unser Reiseleiter Peter Hüfner unseren Kollegen Günter Riedel engagiert.

Gegen 20.30 Uhr kamen wir in Ostheim auf dem Bauernhof der Familie Seibert an. Der Heuschober, in dem wir übernachteten, war schon für uns eingestreut.

Nachdem wir unsere Schlafsäcke im Heuschober ausgelegt hatten, stärkten wir uns beim Abendessen in einer nahe gelegenen Gaststätte. Anschließend saßen wir in gemütlicher Würfelrunde noch bis Mitternacht zusammen, ehe wir uns im Heu schlafen legten. Dies war für alle ein besonderes Erlebnis.

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt. Es erwartete uns ein Frühstücksbüffet – Müsli, Wurst, Käse, Marmeleade, etc. – es war einfach alles da und zwar reichlich.

Das erste Ziel an diesem Tag war die Besichtigung einer alten Grenzanlage der ehemaligen DDR. Es war schon beeindruckend, wie da früher kontrolliert wurde. Anschließend fuhren wir ins Sportgebiet Oberhof und besichtigten die Skisprungschanze und die Rodelbahn. Danach machten wir einen Stadtbummel durch Oberhof und ließen uns eine original Thüringer Rostbratwurst schmecken. Gegen 14.00 Uhr fuhren wir weiter zur Klosterbrauerei Kreuzberg. Nachdem wir den Kreuzberg erklommen hatten, hatten wir Hunger und Durst. Bei einem Schweinshaxn oder Leberkäs und einer kühlen Maß Bier oder einem Weizen ließen wir es uns gutgehen. Nach einem langen Tag waren wir gegen 21.00 Uhr wieder zurück auf dem Bauernhof der Familie Seibert. In gemütlicher Runde ließen wir den Abend bei einem Gläschen Bier oder Wein ausklingen. Bis auf ein paar "junge Wilde", die noch in der örtlichen Disco nach Mädels suchten oder sich beim Tanzen austobten, legten sich alle früh ins Heu schlafen.

Am Sonntag fuhren wir nach dem Frühstück entlang der Hoch-Röhn-Straße zum "Schwarzen Moor". Unterwegs wurde eine weitere Grenzanlage der ehemaligen DDR besichtigt. Letztes Ziel war die Wasserkuppe, wo wir die dortige Rodelbahn und den Rhönbob bei einer Fahrt ins Tal testeten. Auf der anschließenden Heimfahrt war es dann sehr ruhig, da den meisten nach den anstrengenden Tagen die Augen zufielen. Gegen 18.00 Uhr kamen wir wieder alle sicher in Schwäbisch Hall an.

Resümee: Bei herrlichem Wetter haben wir in 3 Tagen die schöne Gegend der Rhön kennen gelernt und dabei sehr viel erlebt. Ein besonderer Dank gilt unserem Reiseleiter Peter Hüfner, der alles hervorragend organisiert hatte und natürlich unserem Busfahrer Günter Riedel für die gewohnt sichere und angenehme Fahrt.

joachim giersch



Bergwanderung vom 28. bis 30. Juli 2000

Die diesjährige Bergwanderung, die von unserem Lehrwart Walter Frank wieder hervorragend organisiert wurde, führte uns nach Kufstein ins Kaisergebirge.

Von der "Sparchner Brücke" aus ging's los. Wir wanderten über einen Treppenweg an der Antoniuskapelle vorbei zum "Anton-Karg-Haus". Nach ca. 3 1/2 Stunden kamen wir dort in ca. 950 Meter Höhe um 17:00 Uhr an. Bevor stand uns jetzt noch die Überwindung von 850 Höhenmetern zu unserem ersten Ziel, dem "Stripsenjochhaus". Deshalb stärkten wir uns jetzt erst mal mit einem kleinen Vesper und einem Weizenbier. Gegen 17:45 Uhr machten wir uns wieder auf den Weg und kamen rund 1 Stunde später an. Der Marsch über den Treppenweg war sehr anstrengend. Nach Bezug des Matrazenlagers nahmen wir das Abendessen zu uns und ließen anschließend den Abend in gemütlicher Runde in der Hütte ausklingen.

Am nächsten Morgen regnete es stark. Trotzdem entschieden wir aufzustehen und zu frühstücken. Gegen 9:00 Uhr hörte es zwar mit regnen auf, aber sämtliche Berggipfel waren im Nebel verschwunden. Nachdem es eine Stunde später nicht besser, sondern eher so aussah, als wollte es jeden Moment mit regnen anfangen, entschlossen wir uns, die geplante Tour übern "Eggersteig", die "Steinerne Rinne" und über den "Jubiläumssteig" zur "Gruttenhütte" nicht durchzuführen. Wir stiegen also wieder ab und fuhren mit den Kleinbussen zur "Wochenbrunneralm". Von dort aus wanderten wir wieder auf zur "Gruttenhütte", wofür wir eine gute Stunde benötigten. Oben angekommen, fing es wieder an zu regnen. Wir hatten nochmal Glück gehabt, waren aber enttäuscht, dass die geplante Wanderung über die Berggipfel wegen des schlechten Wetters ausfiel. Stattdessen stimmten wir uns jetzt auf einen lustigen und fröhlichen Hüttenabend ein, der leider zur Hüttenruhe um 22:00 Uhr endete.

Es war Sonntagmorgen und man glaubt es kaum, wiederum regnete es. Da der Regen nach dem Frühstück nachließ, legten wir fest, die geplante Tour, egal wie er sich auch entscheidet, entlang des "Wilden Kaisers" über den "Wilden-Kaiser-Steig" zum Hintersteiner See durchzuführen. Nach ca. einer halben Stunde hatte dann auch Petrus mit uns ein Einsehen, jedoch war dies nur von kurzer Dauer, denn nach 2 Stunden war es wieder beim alten. Nun machte das Wandern keinen Spaß mehr. Doch hart, wie wir sind, gingen wir da durch und kamen dann klatschnass bis auf die Haut am Parkplatz beim Hintersteiner See an. Dort warteten die Fahrer schon auf uns und wir fuhren wieder Richtung Heimat. Noch auf  österreicher Seite legten wir einen Boxenstopp für das Mittagessen ein. Gegen 18:30 Uhr waren wir auch wieder in Dörrenzimmern im Gasthaus "Hirsch" angekommen, wo uns unsere Frauen zum gemeinsamen Ausklang bereits erwarteten.

Trotz des schlechten Wetters hatten wir drei erlebnisreiche und tolle Tage, die uns lange in Erinnerung bleiben werden. Wichtig war, dass wir alle wieder gesund und ohne Blessuren nach Hause gekommen sind. Auf ein Neues im nächsten Jahr mit dann hoffentlich schönem Wetter.

joachim giersch



Saison 1999/2000 – “Rückblick”

Die Saison 1999/2000 ist für die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall als erfolgreich zu bezeichnen. Wie in jeder Gruppe gab es zwar auch bei uns Höhen und Tiefen. Der Fortschritt und die Förderungsarbeit verliefen unterm Strich jedoch sehr positiv.

Einteiler Klaus Breiter hat  maßgeblich dazu beigetragen, daß das Einteilungsprogramm des WFV in Einsatz kommt. Ab der neuen Runde fallen in Hohenlohe sogar die Spielauftragskarten weg. In Tage- und Nächtelanger Arbeit vor dem PC optimierte Klaus das vorhandene Programm. Daß er seit 01. Januar 2000 in Pension ist war ihm und der Gruppe dabei sicherlich nützlich. Über 2500 Spiele wurden eingeteilt und auch geleitet. Das Echo der “neuen” Einteilung ist unter den Schiedsrichtern und den Schiedsrichterbeauftragten durchweg positiv.

Die Schiedsrichterkameraden auf der Verbandsliste des Württembergischen Fußballverband (Landesliga und Verbandsliga)  belegten in der Beobachtungswertung gute Mittelplätze. Auch die Qualifikation für die neue Runde (Regeltest und körperliche Leistungsprüfung) wurde von allen Hallern erfolgreich auf den Lehrgängen an der Akademie des Sports in Wangen im Allgäu  abgeschlossen. Lediglich Marcus Schneider vom TSV Michelfeld mußte Lehrgeld bezahlen und im Jahr nach dem erfreulichen Aufstieg in die Landesliga, diese wieder verlassen. Marcus Schneider wechselt aus beruflichen Gründen zur Schiedsrichtergruppe Heilbronn. Dort wünscht Ihm die SRG Schwäbisch Hall in der Bezirksliga-Beobachtung viel Erfolg. Peter Hornung vom SSV Schwäbisch Hall , unser erfahrenster Landesliga-Mann hört aus beruflichen Gründen in den oberen Ligen auf. Seine selbständige Tätigkeit die er seit März 2000 ausübt läßt ihm keine Zeit für Samstag-Spiele und Lehrgänge. Schade, daß uns unser “Zwackel” nur noch für die Bezirksliga abwärts zur Verfügung steht. Seine Erfahrung und Klasse  war den jungen Assistenten an der Linie stets ein Vorbild und Hilfe für Ihre Spielleitungen.

Hocherfreulich ist der Aufstieg von Volker Stellmach aus der Bezirksliga in die Landesliga. Unser “Webmaster” hat bewiesen, daß er nicht nur die EDV sondern auch die Pfeife beherrscht. In der neuen Runde muß er sich mit seinen 22 Jahren nun in der Landesliga behaupten, um nicht dem gleichen Schicksal wie Marcus Schneider zu verfallen. Neu in die Bezirksliga-Beobachtung rückt Heiko Leipersberger vom SV Gailenkirchen auf. Für den 20-jährigen gilt es in der neuen Saison Erfahrungen zu sammeln und umzusetzen. Beim Sichtungslehrgang in Ruit hat er vom 10.-12.05.2000 schon einiges an Tipps mit nach Hause nehmen können.

Auch in der abgelaufenen Saison bot unsere Gruppe viel an Unterhaltung . So fand am 30.11.1999 unser Schiedsrichterabend in der “Tenne” in Schwäbisch Hall-Hessental statt.

Dieser Abend, sowie auch der Familienausflug am 09. Juli 2000 in den Wildpark Bad Mergentheim wurde von unserem Kassier und “Festwirt” “Melle” Peiser hervorragend organisiert. Wehrmutstropfen auf die gute Arbeit war jeweils die Beteiligung. Hier hätten wir uns von den Schiedsrichtern mehr Resonanz erhofft.

Das gleiche Problem haben wir beim Schulungsbesuch. Obwohl wir mit der Feuerwache in Schwäbisch Hall ein optimales Schulungslokal haben und obwohl auch in diesem Jahr hervorragende Lehrwarte aus ganz Württemberg zu Gast waren, sinkt der durchschnittliche Schulungsbesuch von Jahr zu Jahr. Ab der neuen Saison sind 4 Schulungen zur Anrechenbarkeit als Schiedsrichter Pflicht. Vielleicht steigert das auch bei uns die Anzahl der Teilnehmer. Klaus Breiter und sein privates Bewirtungsteam freuen sich schon darauf.

Die “Dienstagstrainierer” waren auch in diesem Jahr sehr eifrig und sparten nicht an Training und geselligen Veranstaltungen. So war die alljährliche Weihnachtsfeier genauso wie das Lemberg-Trainingslager im Januar 2000 ein voller Erfolg. Hier gilt Peter Hüfner als Kassenwart das volle Lob. Unermüdlich organisiert er stets neue Veranstaltungen und bringt neue Ideen zur Erhaltung der Kameradschaft. Nicht nur das Auftstiegs- und Abschlußfest bei “Schotte” in Sulzdorf hat gezeigt, daß auch Schiedsrichter feiern können.

Ein besonderen Tag feierte unser Ehrenobmann Hugo Ludwig am 29. März. Er wurde 60 Jahre alt. Für Ihn war es eine Selbstverständlichkeit, daß er seine Schiedsrichter zum Festessen nach Dörrenzimmern einlud. Die Schiedsrichterkameraden der “Dienstagstrainierer” dankten es ihm mit einem gelungenen Sketch und einem bedruckten Spiegel “seiner” Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall. Hugo Ludwig stand auch in diesem Jahr seinen Schiedsrichtern, sowohl im wöchentlichen Training als auch bei den Spielleitungen, stets mit Rat und Tat zur Seite. Im Ausschuß ist seine Meinung als Ehrenobmann mehr als gefragt. Deshalb gilt dem bescheidenen Hugo der Dank der Schiedsrichter, des Ausschusses und vor allem auch des Obmann Rolf Baumann.

Die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall wünscht allen Lesern unserer Homepage auch in der neuen Saison viel Glück und Erfolg, vor allem aber Gesundheit.

Rolf Baumann

Obmann



WFV-Talentsichtung vom 10. - 12.5.2000 in der Sportschule Ruit / Nellingen

Vom 8.5. - 19.5.2000 richtete der Württembergische Fußballverband 4 Talentsichtungslehrgänge der Jahrgänge 1984/85 aus. Jeweils 4 Bezirksauswahlmannschaften trafen sich in der WFV- Sportschule in Ruit, um ihr fußballerisches Können, u.a. in Form eines Turniers, unter Beweis zu stellen. Die Spiele dieses Turniers wurden in den letzten Jahren immer von Betreuern der nicht beteiligten Mannschaften geleitet, bis der WFV zu der Ansicht kam, daß diese Spiele auch von jungen Schiedsrichtern gepfiffen werden könnten. So wurde ich zu dem Lehrgang vom 10.- 12.5.2000 zusammen mit den Schiedsrichtern Bernhard Hofstädter, Marco Kutschker (beide SRG Blautal) und Carsten Wölk (SRG Ravensburg) eingeladen, die Spiele zwischen den Bezirksmannschaften Bodensee, Stuttgart, Schwarzwald und Unterland zu leiten.
In Ruit angekommen, wurden wir von unserem Lehrwart Harald Müller(Stuttgart) auf eine einheitliche Spielleitung hingewiesen, und da die Spiele mit Assistenten geleitet wurden, kam auch das Zusammenspiel zwischen Schiedsrichter und Assistenten zur Sprache. Ebenso wurde angesprochen, daß jede Schiedsrichterleistung durch den Beobachter Fritz Sailer (Zuffenhausen) im Anschluß an die Spiele analysiert werde.  Anschließend wurde ausgelost, wer welches Spiel zu pfeifen hatte. Als Spielzeit waren 2 x 30 Minuten vorgesehen.
Ich hatte am Mittwoch beim Eröffnungsspiel Stuttgart-Bodensee(5-1) Pause, ehe ich dann beim zweiten Spiel des Tages Unterland-Schwarzwald als Schiedsrichter an der Reihe war. In der einseitigen Partie siegte der Schwarzwald deutlich 4-0. Am Donnerstag war ich SR-Assistent bei den Begegnungen Stuttgart-Unterland (4-0) und Bodensee-Schwarzwald(2-4). Das sehr gute Finale Stuttgart-Schwarzwald (2-1) durfte ich am frühen Freitagmorgen als Zuschauer ansehen, dafür leitete ich anschließend das Spiel um Platz 3 zwischen Bodensee und Unterland, das gerechterweise 1-1 Unentschieden endete.
Insgesamt gab es an den 3 Turniertagen mehr Probleme mit der drückenden Hitze als mit den Spielleitungen. Die Mannschaften und Trainer verhielten sich allesamt sehr diszipliniert, und bei jedem Spiel merkte man, daß die Fairneß im Vordergrund stand. Da wir aber alle noch nie mit Assistenten gepfiffen hatten, machte uns das ungewohnte Stellungsspiel und die Laufwege am meisten Schwierigkeiten.
Nach den Spielen sowie einer einsstündigen Regenerationsphase (Abendessen) wurden wir von Lehrwart und Beobachter “auseinandergenommen”, d.h. unsere Spielleitungen analysiert, wobei das Stellungsspiel und die Laufwege hauptsächlich kritisiert wurden. Zum theoretischen Teil des Lehrgangs gehörten außerdem verschiedene Referate des Lehrwarts, eine 1 1/2 stündige Videoschulung mit Lehrszenen aus der Bundesliga, sowie der obligatorische Regeltest, den fast alle Teilnehmer bestanden.
Abgerundet wurde der Lehrgang durch einen Besuch im Hallenbad der Sportschule am Donnerstagmorgen, sowie einem gemütlichen Beisammensein mit Lehrwart, Beobachter, auch Spielern und Betreuern der beteiligten Mannschaften nach Abschluss des offiziellen Tagesprogrammes.
Trotz kleinerer Pannen - es wurden nur jeweils 3 Trikots einer Farbe zur Verfügung gestellt - war der Lehrgang insgesamt gesehen in meinen Augen ein guter Einfall des WFV. Die lockere und entspannte Athmosphäre zwischen uns Schiedsrichtern, die gute und produktive Zusammenarbeit mit Lehrwart und Beobachter, die uns viele gute Tips gaben, und der sachliche Dialog mit Betreuern und Spielern hat mir sehr gut gefallen. Ich kann jedem empfehlen, an einem Lehrgang wie diesem teilzunehmen.

- hl -



Schiedsrichter-Familienausflug - Ein Tag mit tollen Erlebnissen!

Am Sonntag, 9. Juli 2000 frühmorgens um 8:00 Uhr ging's los. Fast 70 Teilnehmer inklusiv Kinder waren gekommen. Mit dem Bus fuhren wir nach Bad Mergentheim zum Wildpark. Dort auf dem Parkplatz erwartete uns um 9:15 Uhr unser "Breiter-Peiser-Service-Team" mit kühlen Getränken, Brezeln und Käse.

Nachdem wir uns gestärkt hatten machten wir uns auf den Weg zum Wildpark. Im "Gebirge",  so heißt der Treffpunkt im Wildpark, wartete bereits eine Tierpflegerin auf uns, um uns bei einem Rundgang mit Tierfütterung viele Informationen über  das Leben der verschiedenen Tierarten zu berichten. Zuerst wurden die Komorane mit Fisch und Fleisch versorgt. Vorbei an den Uhus (größte Eulenart), den Waldkäuzen, die sich im Wald versteckt hatten, den Rothirschen und Vögeln kamen wir zu den Fischottern. Diese warteten schon ungeduldig darauf endlich gefüttert zu werden, indem sie aus dem extra für sie angelegten See aus dem Wasser hüpften und anschließend wieder eintauchten.
Anschließend wurden die Braunbären gefüttert. Da diese unberechenbar sind dürfen die Tierpfleger nicht ins Gehege. Braunbären sind Allesfresser, werden bis zu 30 Jahre alt und sie bekamen Brot, Obst und Gemüse als Nahrung.
Sehr interessant war auch die Fütterung der Luchse – hier wurde auf einem auf der Schiene fahrenden Brettchen die Beute festgeklammert – und die der Greifvögel, wo der Adler und der Bussard ihre Beute im Flug mitnahmen.
In das Gehege der Damhirsche durften wir reingehen und diese mit dem zuvor am Eingang gekauften Tierfutter zu füttern, was den Kindern besonders Spaß und Freude bereitete.
An den Bisonen vorbei kamen wir zur Fütterung der Wölfe. Wie auch schon bei den Greifvögeln waren jetzt zwei Tierpflegerinnen im Gehege mit einem Rudel von 22 Wölfen und Welpen. Hier konnten wir gut die unterschiedliche Rangordnung erkennen.
Weiter ging's zu der Vorführung mit Haustieren, die sehr lustig und unterhaltsam, u.a. mit Schwäbisch Hällischen Landschweinen, von den Tierpflegerinnen gestaltet wurde.
Ein besonderes Erlebnis war für alle das Affengehege, wo man auch reingehen und die Berberaffen aus nächster Nähe betrachten konnte.
Zum Schluss kamen wir noch an den Wildschweinen, dem Waschbär, dem Eisfuchs und der Wildkatze vorbei, ehe die Führung nach sehr interessanten und nie langweiligen 2 ½ Stunden zu Ende war.

Nach einem kurzen Fußmarsch zum nahegelegenen Grillplatz "Spessartblick" erwartete uns unser Service-Team zum Mittagessen mit würzigen Steaks und heißen Grillwürsten, sowie gekühlten Getränken.

Gegen 14:00 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum nächsten Höhepunkt. Der Weg führte uns durch den Roggenbergwald, einem ehemaligen Munitionslager der Amerikaner. Er wurde erst an diesem Tag für die Bevölkerung freigegeben und die Eröffnung mit einem Fest mitten im Wald gefeiert. Dort legten wir dann auch eine kurze Kaffeepause ein. Gegen 16:15 Uhr erreichten wir die Weinkellerei in Markelsheim. Die Führung unter sachkundiger Leitung durch die alten und neuen Keller und Lagerhallen war sehr interessant. Danach gab es in der Kelter ein Vesper, das der örtliche Metzger inzwischen angeliefert hatte. Die Kehlen waren trocken und deshalb wurden an-schließend bei einer Weinprobe  – es ging übrigens sehr lustig und heiter zu – verschiedene Sorten probiert. Für die Kinder gab es Apfelsaft.
Gegen 19:00 Uhr stiegen wir wieder in den Bus und unser Busfahrer und Schiedsrich-terkamerad Helmut Weikum, genannt "Holzer" brachte uns wie gewohnt sicher nach Hause.

Alle Teilnehmer waren sich einig "Ein toller Tag mit lauter tollen Erlebnissen ging viel zu schnell zu Ende". Fast hätte ich's vergessen: Das Wetter – trotz so mancher Wolke am Himmel blieben wir von längerem Regen verschont. Und wenn es dann mal kurz getröpfelt hatte waren wir durch Bäume, Regenbekleidung oder Schirme geschützt. Während wir auf dem Grillplatz waren, schien sogar die Sonne.
Etwas will ich zum Schluss doch noch loswerden: Die Organisatoren hätten sich eine größere Beteiligung gewünscht und diese auch verdient gehabt.

joachim giersch



13.03.2000

Jungschiedsrichter bei Bundesligaspiel VFB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

Am Freitag 10. März unternahm die Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall einen Ausflug zum Bundesligaspiel VFB Stuttgart - Eintracht Frankfurt. Schon vor dem Spiel sammelten die über 20 Jungschiedsrichter fleißig Autogramme. Während des Spiels wurde genau das Verhalten von Schiedsrichter Dr. Markus Merk  (Warmlaufen, Auswechslungen, Diagonale, Zusammenarbeit SR/SRA, Entscheidungen, ...) unter die Lupe genommen. Die anschließende Heimfahrt verzögerte sich etwas: Vier Jung-Schiedsrichter hatten vom Präsident des VFB Stuttgart eine Einladung in das VIP-Zelt bekommen. Ein Rückblick und die Besprechung der Schiedsrichterleistung stand dann am darauf folgenden Montag auf der Tagesordnung der Jung - Schiedsrichterschulung. Die Teilnehmer waren sich einig, dass der Ausflug ein tolles Erlebnis war und ein Stadionbesuch wiederholt werden sollte.



Trainingslager der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall 2000

Bereits zum 4. Mal trafen sich vom 21. – 23 Januar 2000 zwanzig Schiedsrichter der Schiedsrichter-gruppe Schwäbisch Hall zum Trainingslager im Naturfreundehaus "Lemberg". Auf dem Programm stand die Vertiefung der theoretischen sowie praktischen Kenntnisse des Schiedsrichters. Zuerst mussten von jedem Schiedsrichter 15 Regelfragen beantwortet werden. Anschließend referierte unser Lehrwart Walter Frank über die "Zusammenarbeit von Schiedsrichter und seinen Assistenten".  Am 2. Tag wurde mit einem Staffelleiter und einem Vereinsvertreter die Zusammenarbeit von Schiedsrichtern, Staffelleiter und Verein diskutiert. Nach dem Mittagessen stand ein Waldlauf durch den verschneiten Lembergwald an, wo jeder seine körperliche Fitness unter Beweis stellte. Anschließend wurden anhand eines Video-Lehrfilms verschiedene Szenen aus der 1. Bundesliga gezeigt und analysiert. Dies war sehr interessant, einmal zu sehen, wie unsere Schiedsrichter in der höchsten Klasse die Spielszenen beurteilen. Der Samstagabend stand dann ganz im Zeichen der Geselligkeit. Bei Hugo's Dia-Show mit Bildern der vergangenen Jahre von der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall und einem Gesellschaftsspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab, hatte jeder viel Freude und Spaß. Am dritten Tag wurden die Regelfragen durchgesprochen und anschließend referierte unser Obmann Rolf Baumann über die Beobachtungsergebnisse der Vorrunde. In der Abschlussbesprechung waren sich alle Teilnehmer einig, dass trotz des anstrengenden Programms das jährliche Trainingslager im Januar beibehalten werden soll, denn dadurch wird auch die Kameradschaft untereinander gefördert.




 
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