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Im Fußballbezirk Hohenlohe finden im Jahr 2019 drei Kurse für neue Schiedsrichter statt

  • März: Blaufelden und Niederstetten -> Nähere Infos bei der SRG Bad Mergentheim und der SRG Crailsheim
  • Mai/Juni: Raum Künzelsau/Öhringen
  • Oktober: Raum Schwäbisch Hall/Ilshofen

Ansprechpartner für die Neulingskurse: Marco Zauner
Ansprechpartner für Coaching/Nachwuchsförderung: Heiko Leipersberger

Ansprechpartner für Jungschiedsrichter sind Marco Zauner und Heiko Leipersberger. Bei Fragen oder Anregungen einfach eine E-Mail senden.

Wie werde ich Schiedsrichter?

Voraussetzungen: 14 Jahre, Mitglied in einem Verein, Interesse am Fußball, Einsatzbereitschaft für jährlich mindestens 15 Spielleitungen und Teilnahme an acht bis zwölf Schulungen und einer Leistungsprüfung pro Jahr.

Ausbildung: Sieben Abende innerhalb von ca. sechs Wochen. Dabei Einführung in die Grundzüge der Fußballregeln.

Prüfung: Schriftlich (Beantwortung von Regelfragen)

Einsätze: Nach Prüfung, je nach Alter im Junioren- und auch schon im Senioren-Bereich, beginnend in den Basisklassen. Hierbei erfolgt möglichst Betreuung durch erfahrene Kollegen („Paten“).

Aufstieg: Bei Eignung können gegebenenfalls auf Kreis- und Bezirksebene zwei Klassen in einem Jahr übersprungen werden. Ab Landesliga benötigt jeder Kandidat pro Spielklasse mindestens ein Jahr. Die Eignung für die höhere Spielklasse wird durch Schiedsrichter-Beobachter festgestellt.

Finanzen: Die Sportkleidung wird normalerweise vom Verein gestellt. Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt, daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen zwischen 11 Euro (F und E-Jugend), 300 Euro (Regionalliga) und 3.800 Euro (Bundesliga). Hier die Spesenordnung des wfv: Aufwandsentschaedigung2014

 Es lohnt sich, Schiedsrichter zu werden!

Schiedsrichter zu sein, bringt viele Vorteile mit sich:

  • Die Schiedsrichter-Ausstattung (Trikot, Hose, Stutzen) wird normalerweise vom Verein gestellt
  • Die Fahrtkosten zu den Spielleitungen werden ersetzt
  • Daneben gibt es abhängig von der Spielklasse Aufwandsentschädigungen, z.B. für ein A-Junioren 18 € oder für ein Landesligaspiel 40 €.
  • Der Schiedsrichter-Ausweis berechtigt zum freien Eintritt für alle Spiele des Deutschen-Fußball-Bundes, auch für die Bundesliga sowie die zweite Bundesliga.
  • Aufstiegschancen bei entsprechendem Einsatz und Talent

Die Tätigkeit als Schiedsrichter birgt darüber hinaus viele weitere Vorteile für den Sportler: gesunde sportliche Betätigung an frischer Luft, Zugehörigkeit zu einer sportlichen Gemeinschaft mit Geselligkeit, Persönlichkeitsbildung, Entschlusskraft, Menschenkenntnis, viele interessante Charaktere, die man Woche für Woche neu kennenlernt – alle diese erstrebenswerten Dinge bietet das Amt des Schiedsrichters.

Ob aktiver Fußballer oder Fußballbegeisterter – bei den Schiedsrichtern zählen weniger die Ballfertigkeiten als die Begeisterung – alle sind herzlich willkommen! Und nicht nur für die Männer ist das Schiedsrichter-Amt eine „runde Sache“. Immer mehr Frauen finden den Fußballsport attraktiv, und auch das Schiedsrichter-Amt bietet engagierten Damen schnelle Aufstiegsmöglichkeit im Volkssport Nummer Eins.

Der Weg zum guten Schiedsrichter, der bis zur Leitung von Spielen der Oberliga, Regionalliga, ja sogar Bundesliga führt, wird mit einer guten Ausbildung eingeleitet und durch intensive Fortbildung – bei entsprechendem Talent – schnell ermöglicht.

Auch im berufliche Umfeld hat man Vorteile durch die Schiedsrichterei:

  • Teamfähigkeit: Ein Schiedsrichter muss im Team arbeiten können, muss sich mit seinen Assistenten verstehen
  • Stressbeständigkeit: Die Schiedsrichter müssen auch in schwierigen Situationen einen „kühlen“ Kopf bewahren, um richtig zu entscheiden. Sie fungieren oft auch als Schlichter zwischen den Mannschaften
  • Präzision: Die Schiedsrichter müssen unter teilweise erschwerten Bedingungen schnell und präzise Entscheidungen treffen
  • Bescheidenheit: Der Schiedsrichter besetzt eine zentrale Position im Spiel. Doch er sollte das Spiel leiten, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.
  • Selbstbewusstsein: Schiedsrichter müssen Entscheidungen treffen und zu diesen Entscheidungen stehen.

Quelle: dfb.de